Blick ins Buch

Romane

Sternstunden der Bedeutungslosigkeit

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Über das Buch

»Ich heiße Sonntag. Mit Nachnamen. Vorname Michael. Das ist aber eigentlich egal, wird sowieso von niemandem benutzt. Von meinem vierzehnten Lebensjahr an nannten mich alle nur noch Sonntag.« Der sich da vorstellt, ist alles andere als ein Sonntagskind: ein Kunststudent, der die Uni schon seit längerem nicht mehr von innen gesehen hat, eher hängt er nächtelang in Kneipen ab, die Tage verschläft er, Arbeit hat er keine, Freundin auch nicht. Ein Loser. Genau dieses Milieu ist Rocko Schamonis Terrain. Die Halbstarken aus dem Kiez, die leichtsinnig Lethargischen, die Einsamen und liebenswert Kaputten. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Nonchalance und Melancholie berichtet er von einer Jugend im Hamburg der Achtziger, von einem, der selbstironisch über sich sagt: »Ich zog aus, um die Welt zu erobern, doch die Welt war bereits erobert.«

Editionen (5)

ISBN9783036911984
VerlagKein & Aber
Erscheinungsdatum24.04.08

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

2 Rezensionen

3,6

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  • 3,0

    Das Buch ist wahrscheinlich klasse; das stark gekürzte Hörbuch (Live-Mitschnitt einer Lesung in Köln) hätte man besser lassen sollen. Grölendes, johlendes Klatschvieh nervt

    22. Sept. 2022

  • ctrlaltmaribel
    ctrlaltmaribel

    2 Follower

    2,0

    Zwei Sterne, weil Schamoni zwischendrin wirklich schöne oder zumindest wahre Sachen über Liebe schreibt, ich dem Schreibstil an sich zugetan bin und weil das Buch am 1. Mai aufhört. Heute ist der 1. Mai. Ansonsten ist es das, was der Titel schon verrät: Bedeutungslos.

    8. Mai 2025

Autorin / Autor

Über Rocko Schamoni

Rocko Schamoni hat seit 1988 sieben Alben veröffentlicht, über 1000 Liveauftritte absolviert, für 3sat produziert, bei Viva2 moderiert, außerdem betreibt er den »Golden Pudel Klub«. Sein erstes Buch, Risiko des Ruhms, schlug »im Literaturbetrieb ein wie ein Blitz in eine nasse Kuh auf einer holsteinischen Weide« (jetzt). Der Autor selbst beschreibt sich so: »betont unkäuflich, romantischer Dissident mit Sexappeal, interessante Einstellung, Hang zum Grüblerischen, Marke: Jeanstyp mit Monokel.«

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