Blick ins Buch

Romane

La chance de sa vie

3,4(24)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

ISBN9782290411230
VerlagJ'ai Lu
Erscheinungsdatum31.05.25
Seitenzahl283

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

6 Rezensionen

3,4

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  • anja._liest
    anja._liest

    334 Follower

    4,0

    Sara und Stanislas mochten sich mal richtig gern. Dann ging Sara weg und sie hörten nichts mehr voneinander. Zwanzig Jahre später erhält Stanislas eine Nachricht von Sara und sein Leben wird auf den Kopf gestellt. Er hatte sich sein Leben doch eigentlich so ruhig und unaufgeregt eingerichtet. Sie treffen sich und sofort ist die alte Vertrautheit wieder da. Doch was nun? Die lebensfrohe Sara ist nicht mehr die, die sie mal war und Stanislas braucht viel Mut um sich dem wahren Leben zu stellen. Nachdem ich von „Helle Sommer“ von Sophie Astrabie sehr begeistert war, musste ich auch dieses Buch lesen. Melancholisch kommt es daher, ein schüchterner Junge und ein aufgewecktes Mädchen, perfektes Match für diverse Romane. Sara macht eigentlich alles anders, als von ihr erwartet wird. Stanislas ist da schon anders, er ist angepasster. Okay, die Kindheit hätte schöner sein können. Alles zählt er, erstellt „Wenn - Listen“. Da treffen schon zwei sehr ungewöhnliche Charaktere aufeinander. Wir lesen abwechselnd in der aktuellen Zeit und vor zwanzig Jahren. Erleben das erste zaghafte Aufeinandertreffen nach all der Zeit und wie schnell sie sich wieder annähern. Ein Buch über zweite Chancen, melancholisch, hoffnungsvoll und irgendwie auch heilsam.

    29. Mai 2025

  • ancla_books4life
    ancla_books4life

    214 Follower

    5,0

    Man sieht sich immer zweimal, hoffentlich!

    **** Mein Eindruck **** Diese Lektüre war für mich ein echtes Eintauchen – ein leises, warmes Abgleiten in eine Geschichte voller Sehnsucht, leiser Töne und großer Emotionen. Schon nach wenigen Seiten war ich ganz nah an Stanislas’ Seite, habe seine Gedankenwelt betreten und mit ihm auf eine zweite Chance mit Sara gehofft. Der Schreibstil der Autorin ist zurückhaltend, fast zart – ohne Schnörkel, dafür aber mit einer Präzision, die Bilder im Kopf entstehen lässt, ohne sie zu sehr auszumalen. Alles Überflüssige fällt weg, sodass der Fokus auf dem Wesentlichen liegt: auf der Annäherung zweier Menschen, auf dem, was war – und was vielleicht wieder werden kann. Was mir besonders gefallen hat: Ich habe nie aus den Augen verloren, worum es eigentlich ging. Kein Verirren in Nebenschauplätzen, kein unnötiges Drama. Stattdessen durfte ich loslassen und mich einfach vom Erzählen tragen lassen – ein seltener Genuss. Der im Klappentext erwähnte Mix aus Melancholie und Leichtigkeit ist absolut treffend. Die Geschichte fühlt sich an wie eine Metamorphose: wie eine Raupe, die langsam, aber bestimmt zum Schmetterling wird. Stanislas und Sara verkörpern diesen Wandel auf ganz eigene Weise. Während er still, reflektiert und zurückhaltend ist, bringt Sara Leben, Farbe und Energie mit. Zwei Gegensätze, die sich – damals wie heute – wunderbar ergänzen. Ihre zweite Begegnung wurde für mich dadurch zu etwas ganz Besonderem. **** Empfehlung? **** Wer ruhige, feinfühlige Geschichten liebt, wird hier eine zarte, aber tiefgehende Erzählung entdecken, die lange nachwirkt. Dieses Buch braucht keine großen Gesten – es überzeugt mit emotionaler Tiefe, leiser Schönheit und der Hoffnung auf ein neues Glück.

    13. Juli 2025

  • taenja
    taenja

    56 Follower

    4,0

    Wunderschöne Sprache, sehr philosophisch und melancholisch. Ein echter Geheimtipp!

    8. Apr. 2026

3 von 6 Rezensionen

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