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Mein zuletzt gelesenes Buch war ein Meisterwerk, deshalb wollte ich etwas bodenständiges lesen. Gero Ruppert ist Psychotherapeut und führt eine Therapiegruppe für Eltern, die ihre Kinder verloren haben. Mehrere Mädchen, von alleinerziehenden Müttern, werden brutal ermordet. Der Täter zwingt Gero die Eltern in seine Gruppe aufzunehmen. Sollte er sich wiedersetzen, wird seine eigene Tochter umgebracht. Wer steckt hinter den Morden? Was hat der Psychotherapeut damit zu tun? Und wird die Polizei den Mörder rechtzeitig schnappen? Die Geschichte wird aus sehr vielen Perspektiven erzählt. Für mich persönlich war die Täterperspektive die schlimmste seit langem. Sie ist sehr unglaubhaft, denn das Motiv und die Art und Weise, wie der Täter tötet passen nicht zusammen. Hier hat dem Autor eindeutig an Recherche gefehlt. Denn man kann nicht einfach mehrere psychische Störungen irgendwie mit einander verbinden und denken, dass es so funktioniert. Menschliche Psyche ist deutlich komplizierter als Lego-Bausteine, die man zusammensetzen kann. Es gibt Zeitsprünge mitten in der Handlung, welche ich nicht so toll fand. Man überspringt z.B.: einfach ein Jahr & mehrere Opfer und startet plötzlich mit der Perspektive der Ermittler an. Somit fehlt der größte Teil der Ermittlungen und des Geschehens. Ebenfalls finde ich, dass es zwischen den Kapiteln an Übergängen fehlt. Deshalb und wegen den Zeitsprüngen, hat sich das Buch für mich sehr roh angefühlt. Die Charaktere sind durchschnittlich und verhalten sich für einen Thriller sehr kopflos. Auch die Arbeit von den Ermittlern, die keine „Gefahr in Verzug“ kennen oder das „SEK“ lässt mich stutzen. An sich war die Handlung nicht kompliziert, der Täter und das Motiv standen relativ früh klar. Die ganzen Verfehlungen drum herum, haben für mich das Ganze schlimmer gemacht - realitätsfremd und zu konstruiert. Und das bei so einer einfachen Handlung! Für mich war es ein Flop. Ich würde weder das Buch weiterempfehlen, noch selbst weitere Bücher aus der Reihe lesen.
29. Okt. 2024
Mein zuletzt gelesenes Buch war ein Meisterwerk, deshalb wollte ich etwas bodenständiges lesen. Gero Ruppert ist Psychotherapeut und führt eine Therapiegruppe für Eltern, die ihre Kinder verloren haben. Mehrere Mädchen, von alleinerziehenden Müttern, werden brutal ermordet. Der Täter zwingt Gero die Eltern in seine Gruppe aufzunehmen. Sollte er sich wiedersetzen, wird seine eigene Tochter umgebracht. Wer steckt hinter den Morden? Was hat der Psychotherapeut damit zu tun? Und wird die Polizei den Mörder rechtzeitig schnappen? Die Geschichte wird aus sehr vielen Perspektiven erzählt. Für mich persönlich war die Täterperspektive die schlimmste seit langem. Sie ist sehr unglaubhaft, denn das Motiv und die Art und Weise, wie der Täter tötet passen nicht zusammen. Hier hat dem Autor eindeutig an Recherche gefehlt. Denn man kann nicht einfach mehrere psychische Störungen irgendwie mit einander verbinden und denken, dass es so funktioniert. Menschliche Psyche ist deutlich komplizierter als Lego-Bausteine, die man zusammensetzen kann. Es gibt Zeitsprünge mitten in der Handlung, welche ich nicht so toll fand. Man überspringt z.B.: einfach ein Jahr & mehrere Opfer und startet plötzlich mit der Perspektive der Ermittler an. Somit fehlt der größte Teil der Ermittlungen und des Geschehens. Ebenfalls finde ich, dass es zwischen den Kapiteln an Übergängen fehlt. Deshalb und wegen den Zeitsprüngen, hat sich das Buch für mich sehr roh angefühlt. Die Charaktere sind durchschnittlich und verhalten sich für einen Thriller sehr kopflos. Auch die Arbeit von den Ermittlern, die keine „Gefahr in Verzug“ kennen oder das „SEK“ lässt mich stutzen. An sich war die Handlung nicht kompliziert, der Täter und das Motiv standen relativ früh klar. Die ganzen Verfehlungen drum herum, haben für mich das Ganze schlimmer gemacht - realitätsfremd und zu konstruiert. Und das bei so einer einfachen Handlung! Für mich war es ein Flop. Ich würde weder das Buch weiterempfehlen, noch selbst weitere Bücher aus der Reihe lesen.
29. Okt. 2024






