Der Meister und Margarita

Der Meister und Margarita

Taschenbuch
3.514

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Beschreibung

Hinter der Oberfläche eines modernen fantastischen Romans verbarg Michail Bulgakow eine beißende Satire auf die kommunistische Revolution und ihre kulturellen und politischen Protagonisten. Leicht und vergnüglich zu lesen, ist dieses Werk bis heute nur ansatzweise entschlüsselt und bietet interessante Ansätze zur neuerlichen Interpretation. In der Form eines Romans im Roman wird gleichzeitig eine naturalistische Darstellung der Ereignisse des Neuen Testaments präsentiert, die ihresgleichen sucht. Ein bleibender Klassiker der modernen Literatur.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
432
Preis
23.00 €

Beiträge

2
Alle
5

Im Moskau der 30er Jahre ist der Teufel los. Der Literat Berlioz und der Poet Besdomny begegnen ihm in Gestalt eines merkwürdigen Ausländers an einem lauen Sommerabend und werden von ihm in ein Gespräch über die Existenz Gottes, Jesu und der wahren Begebenheiten um dessen Verurteilung durch Pontius Pilatus verwickelt. Berlioz zeigt sich ungläubig und verliert daraufhin, wie von dem geheimnisvollen Ausländer prophezeit, bei einem Unfall den Kopf. Dies löst eine Aneinanderreihung und kunstvolle Verkettung grotesker Ereignisse aus, die nicht nur die Künstlerszene Moskaus auf den Kopf stellt. Besdomny, der den Verstand zu verlieren scheint, wird in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, wo er einem Schriftsteller begegnet, der sich „Der Meister“ nennt. Die Ablehnung und Verunglimpfung seines Manuskriptes über „Pontius Pilatus“ hat ihn um den Verstand gebracht. Seine Geliebte, Margarita Nikolajewna, jedoch gibt den Meister nicht auf und tut alles, um wieder bei ihrem Liebsten sein zu können. Soweit der schlichte Versuch, den Inhalt des Buches ansatzweise zu beschreiben. Keine einfache Aufgabe, denn „Der Meister und Margarita“ ist ein vielschichtiger Roman mit mehreren Handlungsebenen und unzähligen Handlungssträngen, deren Zusammenhänge sich erst nach und nach offenbaren. Zum einen wird das Treiben des Teufels und seiner Gehilfen in Moskau beschrieben. Die einzelnen Erzählstränge mit unterschiedlichen Personen spiegeln das Leben in den 30er Jahren mit absurden bürokratischen Hürden, beschönigenden Umschreibungen („zweiter Frischegrad von Fisch“), Wohnungsnot und dem Versuch der Bürger, sich dem Staate anzupassen, wider. Zuweilen wirkt die Handlung hier so wirr, wie das Chaos, dass der Teufel in der Stadt verbreitet und so mystisch wie seine Zaubervorstellungen in einem Varieté. Erst mit der Zeit werden die Zusammenhänge klarer. Die zweite Handlungsebene ist Geschichte von Verhör und Kreuzigung Jeschua Ha-Nozris (Jesus Christus) und der Ermordung Judas’, mal erzählt vom anwesend gewesenen Teufel persönlich und mal als Ausschnitt aus dem Roman des Meisters. Das zentrale Motiv, das sich durch alle Handlungsebenen zieht und das besonders zum Schluss des Romans immer wieder auftaucht, ist die Feigheit “als größte Sünde”. Bulgakow schreibt flüssig und macht das manchmal kompliziert wirkende Werk zu einem Leseerlebnis. Jedoch muss man sich dafür erst einmal auf die komplexen Vorkommnisse einlassen und einen Weg finden, die Personen mit ähnlich klingenden Namen wie Iwan Nikolajewitsch, Nikolaj Iwanowitsch und Nikanor Iwanowitsch auseinanderzuhalten. “Der Meister und Margarita” eignet sich hervorragend zum gemeinsamen Lesen und Diskutieren für Lesekreise. © Tintenelfe www.tintenhain.de

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Abgebrochen - ich habe einfach zu viele Bücher hier, die auf mich warten, um mich weiter mit "diesem Trip" zu langweilen.

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