8 1/2 Millionen
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Beschreibung
Ein Mann steht zur falschen Zeit am falschen Ort und hat auf einmal zwei Probleme: Was macht man mit einer Abfindung von 8 ½ Millionen und vor allem: Wie lässt sich ein Leben wieder ins Lot bringen, dem abgeht, was zuvor selbstverständlich war – die Selbstverständlichkeit?
Eine Lösung scheint sich aufzutun, als ihn beim Anblick eines Risses in einer fremden Badezimmerwand plötzlich ein immenses Glücksgefühl überkommt: Da war einmal ein identischer Riss und um ihn herum hatte es einen Alltag gegeben, eine Wohnung, einen Ausblick, Gerüche, Klänge. Vor allem aber das Gefühl, lebendig zu sein. Fortan verwendet der namenlose Ich-Erzähler alles darauf, sich diesen Alltag zurückzuholen: als Realität zum An- und Ausschalten, Vor- und Zurückspulen, in Endlosschleife: und all dies nur um jenes kurzen Kribbelns der Authentizität willen. Doch es ist nie genug, der Stoff macht süchtig, der Realisierungszwang gerät außer Kontrolle…
Bei Tom McCarthy werden Millionen verflüssigt und Ideen verfestigt, doch die Realität sträubt sich gegen Spekulation in jeder Hinsicht. Sein Debüt verteidigt auf so ironische wie unterhaltsame Weise den Ruf der guten alten Materie: matter matters . Die Literatur konnte noch nie ohne ihren Stoff. Hier meldet sich ein Autor zu Wort, der diese Erkenntnis neu reklamiert: voller Sprach- und Aberwitz, beste britische Tradition.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tom McCarthy Tom McCarthys Romane wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und für das Kino, Theater und Radio adaptiert. Er ist Preisträger des Believer Book Award und des Windham-Campbell Prize for Fiction, Finalist des Internationalen Literaturpreises und zweimaliger Finalist des Booker Prize. Er ist außerdem Autor der Studie Tintin and the Secret of Literature und der Aufsatzsammlung Typewriters, Bombs, Jellyfish. Sein Roman The Making of Incarnation wurde 2021 veröffentlicht. Seit 2022 ist er Miller-Stipendiat am Santa Fe Institute in New Mexico. Er wurde in Schottland geboren, ist schwedischer Staatsbürger und lebt in Berlin.
Beiträge
Unverhofft, kommt oft.
Wiederholungen strukturieren unser Leben, kann man für wahr halten oder auch nicht. Aber was passiert, wenn das Leben aus den gewohnten Fugen gerät. Diese Suche nach verlorener Kontrolle versucht der Ich-Erzähler und Protagonist in dem Roman herauszufinden. Jedoch steigt der Drang nach Kontrolle über das eigene Leben und die Umwelt dem Protagonisten zu Kopf, welches ihn zu Reenactment-Handlungen inspiriert. Diese Verhandlung von Kontrolle und Macht über andere durch die Mengen an Geld, welche der Protagonist durch eine Unfallklage bekommt, stellt doch im Nachgang einige Fragen: Inwiefern kontrolliert Geld die Welt und wie frei sind wir wirklich in unseren Entscheidungen?
Beschreibung
Ein Mann steht zur falschen Zeit am falschen Ort und hat auf einmal zwei Probleme: Was macht man mit einer Abfindung von 8 ½ Millionen und vor allem: Wie lässt sich ein Leben wieder ins Lot bringen, dem abgeht, was zuvor selbstverständlich war – die Selbstverständlichkeit?
Eine Lösung scheint sich aufzutun, als ihn beim Anblick eines Risses in einer fremden Badezimmerwand plötzlich ein immenses Glücksgefühl überkommt: Da war einmal ein identischer Riss und um ihn herum hatte es einen Alltag gegeben, eine Wohnung, einen Ausblick, Gerüche, Klänge. Vor allem aber das Gefühl, lebendig zu sein. Fortan verwendet der namenlose Ich-Erzähler alles darauf, sich diesen Alltag zurückzuholen: als Realität zum An- und Ausschalten, Vor- und Zurückspulen, in Endlosschleife: und all dies nur um jenes kurzen Kribbelns der Authentizität willen. Doch es ist nie genug, der Stoff macht süchtig, der Realisierungszwang gerät außer Kontrolle…
Bei Tom McCarthy werden Millionen verflüssigt und Ideen verfestigt, doch die Realität sträubt sich gegen Spekulation in jeder Hinsicht. Sein Debüt verteidigt auf so ironische wie unterhaltsame Weise den Ruf der guten alten Materie: matter matters . Die Literatur konnte noch nie ohne ihren Stoff. Hier meldet sich ein Autor zu Wort, der diese Erkenntnis neu reklamiert: voller Sprach- und Aberwitz, beste britische Tradition.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tom McCarthy Tom McCarthys Romane wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und für das Kino, Theater und Radio adaptiert. Er ist Preisträger des Believer Book Award und des Windham-Campbell Prize for Fiction, Finalist des Internationalen Literaturpreises und zweimaliger Finalist des Booker Prize. Er ist außerdem Autor der Studie Tintin and the Secret of Literature und der Aufsatzsammlung Typewriters, Bombs, Jellyfish. Sein Roman The Making of Incarnation wurde 2021 veröffentlicht. Seit 2022 ist er Miller-Stipendiat am Santa Fe Institute in New Mexico. Er wurde in Schottland geboren, ist schwedischer Staatsbürger und lebt in Berlin.
Beiträge
Unverhofft, kommt oft.
Wiederholungen strukturieren unser Leben, kann man für wahr halten oder auch nicht. Aber was passiert, wenn das Leben aus den gewohnten Fugen gerät. Diese Suche nach verlorener Kontrolle versucht der Ich-Erzähler und Protagonist in dem Roman herauszufinden. Jedoch steigt der Drang nach Kontrolle über das eigene Leben und die Umwelt dem Protagonisten zu Kopf, welches ihn zu Reenactment-Handlungen inspiriert. Diese Verhandlung von Kontrolle und Macht über andere durch die Mengen an Geld, welche der Protagonist durch eine Unfallklage bekommt, stellt doch im Nachgang einige Fragen: Inwiefern kontrolliert Geld die Welt und wie frei sind wir wirklich in unseren Entscheidungen?





