Blick ins Buch

Robert Langdon Band 6: The Secret of Secrets + 1 exklusiver Metall-Pin

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Über das Buch

Editionen (6)

ISBN4262469368961
VerlagLübbeVerlag
Erscheinungsdatum09.09.25
Seitenzahl704

Rezensionen & Bewertungen

1455 Bewertungen

312 Rezensionen

4,1

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  • beajayy
    beajayy

    433 Follower

    4,0

    Ein guter Dan Brown, nur einer, der sich weiter von dem Robert Langdon entfernt, den ich einmal so gern begleitet habe.

    Je mehr Langdon kann, desto mehr vermisse ich den alten Professor. Schon auf den ersten Seiten spürt man, wie sicher Dan Brown seine Geschichte baut, historische Spuren, wissenschaftliche Gedankengänge, sauber gesetzte Erklärungen, ein Plot, der in Bewegung bleiben will. Secret of Secrets liest sich flüssig, mit dem vertrauten Rhythmus, den Browns Bücher seit Jahren haben. Man kommt schnell hinein, folgt gern, und auch diesmal merkt man, dass hier jemand schreibt, der genau weiß, wie man Wissen in Handlung überführt. Gerade deshalb ist das Buch für mich auch kein Fehlgriff, sondern eher ein Roman, an dem sich eine Entwicklung der Reihe besonders deutlich zeigt. Vieles von dem, was Dan Brown gut kann, ist da, die Verbindung aus Geschichte und Wissenschaft, das elegante Auflösen von Zusammenhängen, die Lust am klugen Rätsel. Das ist gut lesbar, oft interessant und handwerklich sicher erzählt. Wenn man Browns Zugriff grundsätzlich mag, findet man hier durchaus vieles wieder, was seine Bücher seit jeher auszeichnet. Und doch hat mich beim Lesen ein Gedanke immer begleitet. Robert Langdon ist längst nicht mehr der Mann, der er in den frühen Büchern einmal war. Wo er früher noch etwas Unbeholfenes hatte, etwas Suchendes, manchmal auch angenehm Irrtumsanfälliges, wirkt er hier zunehmend wie eine Figur, die fast mühelos durch jede Lage kommt. Aus dem Professor ist nach und nach ein Actionheld geworden, fast ein James Bond der Kulturgeschichte. Das liest sich dynamisch, ja, aber es verändert den Ton der Figur stärker, als mir lieb ist. Mir fehlt dabei nicht einmal bloß Nostalgie, sondern ein bestimmtes Lesegefühl. Früher hatte diese Reihe für mich mehr von einer Schatzsuche, dass Tasten, das Verfehlen, das langsame Zusammensetzen von Zeichen und Geheimnissen. Gerade diese kleinen Unsicherheiten haben Langdon menschlich gemacht und den Romanen Spannung gegeben, die nicht nur aus Verfolgung und Zuspitzung bestand. Secret of Secrets ist in dieser Hinsicht kontrollierter, souveräner, glatter. Das kann man beeindruckend finden, ich habe dabei aber etwas von der alten Reibung vermisst. Hinzu kommt, dass der Roman in seiner Anlage fast schon größer wirkt als seine Hauptfigur noch verträgt. Die Themen rund um Wissenschaft und Geschichte sind interessant gewählt, und Brown versteht es weiterhin, komplexe Inhalte so zu erklären, dass sie nie trocken werden. Aber gerade weil das alles so gut funktioniert, stellt sich fast die Frage, ob diese Art von Stoff nicht auch einer neuen Figur gutgetan hätte. Einer Figur, die noch nicht so sehr aufgeladen ist mit Kompetenz, Tempo und Erwartung. Langdon trägt die Reihe inzwischen mit einer Selbstverständlichkeit, die ihr zugleich etwas nimmt. Das ist mein eigentlicher Reibungspunkt mit dem Buch, nicht, dass es schlecht wäre, sondern dass es die Figur noch weiter in eine Richtung schiebt, aus der es kaum ein Zurück zu geben scheint. Wenn jemand fast alles kann, fast immer die richtigen Schlüsse zieht und sich auch körperlich durch jede Lage bewegt, dann verliert die Geschichte ein Stück Verletzlichkeit. Und genau dort saß für mich früher ein Teil des Charmes. Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen. Weil Dan Brown sein Handwerk beherrscht. Weil der Erzählfluss stimmt. Weil die Themen tragen. Und weil selbst ein Brown, mit dem ich nicht in jedem Punkt mitgehe, immer noch genug Substanz hat, um mich bei der Stange zu halten. Nur bleibt nach dem Lesen weniger das Staunen über ein Geheimnis als die Frage, wohin diese Figur eigentlich noch wachsen soll oder ob sie nicht längst an einem Punkt angekommen ist, an dem eher ein Neuanfang interessant wäre als die nächste Steigerung.

    25. Apr. 2026

  • brillenschlange78
    brillenschlange78

    555 Follower

    5,0

    Wieder sooo gut

    Dan Browns Robert-Langdon-Thriller sind seit Jahren ein Garant für spannende Plots in denen einem viel Hintergrundwissen präsentiert wird und interessanten Gedankenspielen. So auch dieser Band in dem wir eine rasante Hetzjagd durch Prag erleben. Wir erfahren viel über die tschechische Hauptstadt, ihre Gebäude, deren Historie und Land und Leute. Nebenbei wird uns das Thema Bewusstsein aus noetischer Sicht näher gebracht und was das eventuell für Interessen für die nationale Sicherheit hat. Ich persönlich fand dieses Thema sehr spannend und Brown bereitet es ja immer so auf, als wenn es als gesichert gilt. Wie ja schon in den Vorgängernbänden. Aber ich denke auch, wo es raucht ist auch Feuer und man kann sich das ja mal "bewusst" machen, was Dan Brown schreibt. Wieder eine toller, wissenschaftlich angehauchter, Thriller vor der mystischen Kulisse Prags.

    1. Apr. 2026

  • dobbylein
    dobbylein

    722 Follower

    5,0

    Wenn Geheimnisse Geheimnisse geheim halten

    Dan Brown hat es wieder getan. Er hat es tatsächlich geschafft, dass ich nach diesem Buch nie wieder entspannt an einem Starbucks vorbeigehen kann. Denn nein – dieses Logo ist keine harmlose Meerjungfrau. Es ist eine Sirene. Und wer jetzt denkt „ja und?“, der war noch nie mit Robert Langdon unterwegs. Selbst Kaffee schlürfen wird zur Erkundungstour. Unser liebster Symboliker stolpert diesmal – selbstverständlich rein zufällig – in ein Netz aus Zeichen, Codes, historischen Andeutungen, CIA-Verwicklungen, wissenschaftlichen Theorien und einem Golem, der keiner ist. Oder vielleicht doch? Man weiß es nicht. Also ich jetzt schon. Aber ihr noch nicht. Fies? Ja, aber ihr sollt ja das Buch lesen 😉 Prag als Kulisse? Perfekt gewählt. Mystisch, düster, geschichtsträchtig. Man riecht förmlich das Kopfsteinpflaster und erwartet hinter jeder Ecke ein okkultes Artefakt oder mindestens eine geheime Bibliothek. Was dieses Buch stark macht, ist wieder einmal die Mischung aus: - echter Wissenschaft - historischen Bezügen - religiöser Symbolik - politischer Spannung (nicht zu knapp, ich sag es euch) - und Browns Talent, alles so glaubwürdig klingen zu lassen, dass man sich fragt, ob man gerade einen Thriller oder eine Dokumentation liest. Natürlich bleibt Dan Brown Dan Brown. Es wird gerannt. Es wird kombiniert. Es wird in letzter Sekunde entschlüsselt. Und Robert Langdon wirkt wie der einzige Mensch auf diesem Planeten, der zufällig jedes Symbol dieser Erde im Kopf abgespeichert hat. Aber genau das lieben wir doch. „Secret in Secrets“ spielt gekonnt mit dem Gedanken, dass Wahrheit oft eine Schicht tiefer liegt. Und darunter noch eine. Und darunter wieder eine. Bis man irgendwann merkt, dass man seit 200 Seiten freiwillig in einem intellektuellen Escape Room sitzt. Manchmal war ich mir nicht mal sicher, ob ich das alles wirklich wissen will, denn die Zeichnungen, Artefakte, Symbole, Dokumente, Experimente, Technologien und wissenschaftlichen Erkenntnisse sind real. Das ist faszinierend und wirklich erschreckend zugleich, zumal selbst die Organisationen existieren. Der Golem-Mythos wird intelligent eingebaut, ohne plump zu wirken. Die CIA-Thematik sorgt für die nötige Schärfe. Und die Symbolik? Die ist wie immer Browns eigentlicher Star. Ich habe selten so oft beim Lesen gedacht: „Das muss ich googeln.“ Und gleichzeitig: „Bitte lass das alles nicht komplett erfunden sein. Oder vielleicht lass es erfunden sein“ Ein wahrer Ritt für die Psyche, die Intelligenz & das Bewusstsein. Fazit: Spannend. Klug konstruiert. Wissenschaftlich gewürzt. Historisch angehaucht. Und mit genau der richtigen Portion „Was wäre, wenn?“. Und falls ihr das nächste Mal euren Kaffee holt und euch dieses Logo anstarrt – sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Wir werden verführt, eingesponnen & mit Kaffee gefügig gemacht. Ok, vielleicht bissl viel des Guten, aber hey, ich habe eben Dan Brown gelesen & zuvor Sebastian Fitzek. Was hätte da jetzt sonst bei raus kommen sollen. Ggfs ein Schokofrosch auf Butterbiertripp, denn Potter ist auch nicht lange her 🤣 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Für alle, die Verschwörungen mögen, ohne dabei den Verstand an der Garderobe abzugeben. Lest es unbedingt.

    Wenn Geheimnisse Geheimnisse geheim halten

    18. Feb. 2026

3 von 312 Rezensionen

SocialReads

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OMG! Ich bin so gespannt! Hoffentlich enttäuscht es mich nicht 😬

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