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2 Seelen gebunden an einem Drachen
It Takes a Monster handelt von Lyra, die unbedingt Drachenreiterin werden möchte. Dafür muss sie ein Ritual vollziehen, das sie mit ihrem Seelengefährten verbindet. Erst wenn dieses Band geknüpft ist, kann ein Drache die beiden als Reiterpaar auserwählen. Es wäre deutlich einfacher, wenn Lyra ihren Seelengefährten selbst wählen dürfte. Stattdessen kennt sie ihn vor dem Ritual nur aus ihren Gedanken und hat keine Ahnung, wer er tatsächlich ist. Wie soll sie einem völlig Fremden anvertrauen, dass sie Drachenreiterin werden möchte, um den Tod ihres Vaters zu rächen, wenn sie nicht einmal weiß, wer dieser Mensch ist? 🐉🔹️🐲🔹️🐉🔹️ Der Grundgedanke der Geschichte hat mich neugierig gemacht. Allerdings habe ich mich immer wieder gefragt, wie zwei Reiter gleichzeitig auf einem Drachen Platz finden sollen. Das konnte ich mir nur schwer vorstellen. Der Einstieg ist angenehm gelungen. Die Welt wird nach und nach erklärt, ohne den Leser direkt mit Informationen zu überladen. Einige Szenen sind wirklich gelungen und haben mich sogar zum Schmunzeln gebracht. Insgesamt fehlten mir jedoch die emotionale Tiefe und ein wirklich fesselnder Spannungsaufbau. Was mir am meisten gefehlt hat, war das Worldbuilding. Wie funktioniert diese Welt genau? Warum werden die Menschen angegriffen? Auf diese Fragen erhält man nur wenige Antworten. Stattdessen liegt der Fokus fast ausschließlich auf der Liebesgeschichte. Würde mich jemand fragen, worum es in diesem Buch geht, würde ich sagen: eine Romance mit leichter Fantasy-Komponente. Für Leserinnen und Leser, die gerade erst in das Fantasy-Genre einsteigen möchten, könnte das gut funktionieren. Das Cover ist wunderschön und zeigt einen Drachen. Auch unter dem Schutzumschlag befindet sich eine tolle Drachenillustration. Dadurch waren meine Erwartungen an die Rolle der Drachen entsprechend hoch. Tatsächlich haben sie für mich aber eher wie Reittiere gewirkt – fast wie Pferde mit Flügeln. Es gab ein bis zwei Szenen mit den Drachen, die wirklich hervorragend ausgearbeitet waren und mir sehr gefallen haben. Ansonsten sind sie zwar ständig präsent und werden oft erwähnt, spielen aber leider eine deutlich kleinere Rolle, als ich gehofft hatte. Auch zu den beiden Hauptfiguren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen. Lyra bemitleidet sich häufig selbst und wiederholt ständig: „kein Noctis“. Irgendwann wurde mir das einfach zu viel. Ehrlich gesagt kann der Sohn schließlich nichts für die Taten seines Vaters. Karl war für mich noch der sympathischste Charakter im Buch. Immer wenn ich dachte, jetzt gewinnt er an Profil, verschwand er jedoch wieder in den Hintergrund. Ich könnte noch weitere Punkte nennen, aber ich glaube das reicht. Ob ich den zweiten Band lesen werde, kann ich im Moment ehrlich gesagt noch nicht sagen.

2 Tage vor
2 Seelen gebunden an einem Drachen
It Takes a Monster handelt von Lyra, die unbedingt Drachenreiterin werden möchte. Dafür muss sie ein Ritual vollziehen, das sie mit ihrem Seelengefährten verbindet. Erst wenn dieses Band geknüpft ist, kann ein Drache die beiden als Reiterpaar auserwählen. Es wäre deutlich einfacher, wenn Lyra ihren Seelengefährten selbst wählen dürfte. Stattdessen kennt sie ihn vor dem Ritual nur aus ihren Gedanken und hat keine Ahnung, wer er tatsächlich ist. Wie soll sie einem völlig Fremden anvertrauen, dass sie Drachenreiterin werden möchte, um den Tod ihres Vaters zu rächen, wenn sie nicht einmal weiß, wer dieser Mensch ist? 🐉🔹️🐲🔹️🐉🔹️ Der Grundgedanke der Geschichte hat mich neugierig gemacht. Allerdings habe ich mich immer wieder gefragt, wie zwei Reiter gleichzeitig auf einem Drachen Platz finden sollen. Das konnte ich mir nur schwer vorstellen. Der Einstieg ist angenehm gelungen. Die Welt wird nach und nach erklärt, ohne den Leser direkt mit Informationen zu überladen. Einige Szenen sind wirklich gelungen und haben mich sogar zum Schmunzeln gebracht. Insgesamt fehlten mir jedoch die emotionale Tiefe und ein wirklich fesselnder Spannungsaufbau. Was mir am meisten gefehlt hat, war das Worldbuilding. Wie funktioniert diese Welt genau? Warum werden die Menschen angegriffen? Auf diese Fragen erhält man nur wenige Antworten. Stattdessen liegt der Fokus fast ausschließlich auf der Liebesgeschichte. Würde mich jemand fragen, worum es in diesem Buch geht, würde ich sagen: eine Romance mit leichter Fantasy-Komponente. Für Leserinnen und Leser, die gerade erst in das Fantasy-Genre einsteigen möchten, könnte das gut funktionieren. Das Cover ist wunderschön und zeigt einen Drachen. Auch unter dem Schutzumschlag befindet sich eine tolle Drachenillustration. Dadurch waren meine Erwartungen an die Rolle der Drachen entsprechend hoch. Tatsächlich haben sie für mich aber eher wie Reittiere gewirkt – fast wie Pferde mit Flügeln. Es gab ein bis zwei Szenen mit den Drachen, die wirklich hervorragend ausgearbeitet waren und mir sehr gefallen haben. Ansonsten sind sie zwar ständig präsent und werden oft erwähnt, spielen aber leider eine deutlich kleinere Rolle, als ich gehofft hatte. Auch zu den beiden Hauptfiguren konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen. Lyra bemitleidet sich häufig selbst und wiederholt ständig: „kein Noctis“. Irgendwann wurde mir das einfach zu viel. Ehrlich gesagt kann der Sohn schließlich nichts für die Taten seines Vaters. Karl war für mich noch der sympathischste Charakter im Buch. Immer wenn ich dachte, jetzt gewinnt er an Profil, verschwand er jedoch wieder in den Hintergrund. Ich könnte noch weitere Punkte nennen, aber ich glaube das reicht. Ob ich den zweiten Band lesen werde, kann ich im Moment ehrlich gesagt noch nicht sagen.
2 Tage vor








