Blick ins Buch

Romane

Die Himmelsrichtungen

3,6(69)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

"Solange ich rede, bin ich am Leben. Solange ich fliege. Die letzte Gewissheit, die mir bleibt: Wenn ich niemals lande, werde ich nicht gestorben sein." Es ist der 2. Juli 1937, in ihrer Lockheed Electra fliegt Amelia Earhart hoch über dem Ozean. Die Schatten der Wolken sehen aus wie Inseln. Sie steht kurz davor, als erster Mensch die Welt zu umrunden. Dies ist die schwerste Etappe. Jo Lendle erzählt die Geschichte einer Heldin, die keine Heldin sein will. Amelia fliegt, sie schreibt, sie setzt sich für Frauen ein – ein Vorbild. Doch sie hadert mit all den Zuschreibungen, weil sie sich selbst darin nicht findet, nicht zuletzt in den Kategorien von Frau und Mann. Also hebt sie ab und lässt alles hinter sich, ohne Kompromisse.»Die Himmelsrichtungen« ist das Porträt eines ungeheuer mutigen, charismatischen, eigensinnigen Menschen. Es ist eine Liebesgeschichte mit wechselnden Beteiligten – manche erstaunlich, andere flüchtig wie Wolken. Und es ist ein Roman über die Erinnerung und wie sie sich allmählich entblättert. Jede Schicht zeigt die Vergangenheit in einem neuen Licht. Wie soll man diese Geschichte anders erzählen als rückwärts? Amelia weiß noch nicht, dass es der letzte Tag ihres Lebens ist.

Editionen (3)

ISBN4069828202986
VerlagHerzohr
Erscheinungsdatum02.05.25

Rezensionen & Bewertungen

69 Bewertungen

14 Rezensionen

3,6

Tippen zum Filtern

  • violetsbookworld
    violetsbookworld

    206 Follower

    3,5

    Frauen zeigt euren Mut ;) Eindrückliche Geschichte über Amelia. Auch wenn gewisse Zeilen fiktiv sind, hat es mir Spass gemacht es zu lesen. Ich habe oft die Reihenfolge nicht so verstanden, des Erlebten von Amelia... das Buch ist wohl Rückwärts geschrieben. Auch hat es mich nicht so gepackt, wie erhofft;( kann man lesen, muss man aber nicht.

    16. Aug. 2025

  • er_lesen_es
    er_lesen_es

    253 Follower

    3,0

    Mir fehlte Emotionalität und die erhoffte Sogwirkung blieb aus.

    Der Himmel hat keine Grenzen Amelia Earhart war eine faszinierende Frau, die zu Zeiten, als das Fliegen fast ausschließlich Männern vorbehalten war, den Himmel eroberte. Sie ließ sich nicht beirren und arbeitete zielstrebig an ihrer Fliegerkarriere, von zwischenzeitlichen Rückschlägen ließ sie sich nicht abschrecken. Ich war neugierig auf diese Frau, die ihrer Zeit so weit voraus war und habe daher diese Romanbiografie über Amelia zur Hand genommen. Doch so ganz warm geworden bin ich mit der Art der Erzählung nicht. Zunächst muss man wissen, dass dieses Buch rückwärts erzählt wird. Die Leser erfahren als erstes einiges zu ihrer letzten Reise, bei der Amelia spurlos verschwand. Danach werden weitere Kapitel ihres Lebens und ihrer fliegerischen Karriere aufgeschlagen. Man wandert in der Zeit zurück, bis man schließlich bei ihrer Kindheit ankommt. Mir hat sich leider nicht erschlossen, warum der Autor Amelias Leben rückwärts erzählt, für mich war dadurch überhaupt keine Spannung greifbar (ja, es ist eine Lebensgeschichte und kein mit einem Spannungsbogen aufgebauter Roman, das stimmt schon – aber irgendwie erschien mir die Erzählung von spannend – am Anfang – hin zu lapidar – am Ende – mit Streiflichtern aus ihrer Kindheit). Amelia wurde für mich mit diesem Buch leider nicht so greifbar, wie ich es mir gewünscht hätte und auch wenn ich natürlich einiges von ihrer (leider viel zu kurzen) Lebensgeschichte erfahren habe, blieben für mich auch viele Fragen offen. Es war, als würde man kurz hineinblicken in Amelias Leben, zumindest auf bestimmte Punkte ihrer Lebensgeschichte, aber ich war nicht wirklich emotional dabei. Nun kann man sich fragen ob ich nicht der richtige Leser bin für dieses Buch oder das Buch Leser nicht mitnehmen kann – das muss jeder für sich selbst testen. Für mich war es ein kleiner Einblick in ein großes Leben, von dem ich mir jedoch mehr Emotionalität und Sogwirkung erhofft hätte.

    Mir fehlte Emotionalität und die erhoffte Sogwirkung blieb aus.

    20. Sept. 2024

  • 3,0

    🔄 Rückwärts erzählt – aber leider nicht mitgerissen 🥺

    Das Buch besticht auf den ersten Blick durch seine ungewöhnliche Erzählweise – die Geschichte läuft rückwärts, was literarisch spannend klingt.⏳✨ Doch trotz dieser originellen Struktur konnte mich das Buch emotional nicht abholen. Die Figuren, allen voran Amelia Earhart, blieben für mich seltsam fern – obwohl ihr Leben eigentlich voller Faszination steckt. 🛩️ Nach einem vielversprechenden Radio-Beitrag waren meine Erwartungen sehr hoch – umso enttäuschender, dass mich die Geschichte kaum berührt hat. 🥺 Vielleicht versuche ich es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal … ⏳😇

    16. Juli 2025

3 von 14 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 177%
juleimbuecherland
juleimbuecherland17. März 2025

Die letzte, einzige Gewissheit, die mir bleibt: Wenn ich niemals lande, werde ich nicht gestorben sein.

Seite 7730%

1 Kommentar verdeckt

Seite 10139%

1 Kommentar verdeckt

Seite 19978%

1 Kommentar verdeckt

Seite 23090%

1 Kommentar verdeckt

5 weitere SocialReads-Kommentare in der App, sortiert nach deinem aktuellen Fortschritt.

Autorin / Autor

Über Jo Lendle

Jo Lendle wurde 1968 geboren und studierte Literatur, Kulturwissenschaften und Philosophie. Bei der DVA sind seine Romane »Was wir Liebe nennen« (2013), »Alles Land« (2011), »Mein letzter Versuch, die Welt zu retten« (2009) und »Die Kosmonautin« (2008) erschienen, zudem 2021 bei Penguin »Eine Art Familie«.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick