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In „Georgia Girl auf Abwegen“ erzählt Autorin Liv Keen eine Liebesgeschichte, die unter einem denkbar schlechten Stern steht und zugleich eine Familiengeschichte mit ziemlich schwierigen Verhältnissen. Dieses Buch lag nun, glaube ich, lange genug auf meinem SuB, und mit seinem farblich zum Herbst passendem Cover, wurde es nun endlich Zeit für mich Junes und Kyles Geschichte kennen zu lernen! Laut des Klappentextes sollte es eine turbulente Geschichte werden. Ein unheilverkündender Anruf führt June zurück in ihre alte Heimat Bryhers Island. Zwar würde sie aufgrund der eher angespannten Verhältnisse lieber noch am selben Tag wieder abreisen, doch lässt Junes monetäre Situation dies nicht zu. Ob sie nun will, oder nicht, sie muss die ständigen Nörgeleien und Sticheleien ihrer Familie über sich ergehen lassen. Und als wäre all dies noch nicht genug, trifft sie auch noch Kyle wieder. Das Wiedersehen erinnert June daran, wie sehr sie ihm einst vertraut hat, und wie schmerzhaft es war, festzustellen, dass Kyle sie nach einer gemeinsamen Nacht einfach alleine zurückließ … Der Schreibstil ist angenehm, und haucht der Geschichte Leben ein. Dabei schlüpft man abwechselnd in die Perspektiven von June und Kyle, und erhält damit Einblick in ihre Gedanken und ihr Gefühlsleben. Es hat ein bisschen gedauert, ehe ich vollkommen in die Geschichte versinken konnte. Zu Beginn, wirkt alles doch in bisschen sehr niederschmetternd und betrübt. June versucht mit ihrer vorwitzigen Art dagegen zu halten, doch auch ihr merkt man die belastende Situation an. Dabei hat June eigentlich gelernt, sich von ihrer Familie abzukapseln und eine schützende Mauer um sich herum gebaut. Um deren Ablehnung entgegenzuwirken, ist sie sehr sarkastisch und zynisch. Eine Art mit der ich nicht immer so klar kam, weil es sie auch vorlaut und abgebrüht wirken lässt. Beim Wiedersehen mit June, wirkt Kyle zunächst recht abgeklärt. Man merkt die Spannungen zwischen ihnen, zumal sie sich beide in einem Gefühlschaos wiederfinden. Dann jedoch tritt Kyle immer mehr als Beschützer, der sich im Hintergrund hält, auf. Man merkt ihm an, dass June ihm noch wichtig ist, er sich aber irgendwie nicht traut dies wirklich zu zeigen. Die Geschichte hält einiges an Auf und Ab bereit. Junes Familie scheint eine einzige Katastrophe zu sein. Obwohl ich es genossen habe, wie June vor allem im Leben ihrer Schwester wieder ein sicheren Platz fand, war ich von den restlichen Bindungen ziemlich genervt. Es wirkte doch alles sehr niederschmetternd. Währenddessen habe ich bei der Entwicklung ihrer Beziehung zu Kyle mitgefiebert. Diese Sticheleien und Neckereien waren unterhaltsam und süß, und ließen mein Herz zunehmend höher schlagen. Ziemlich süß, fand ich auch die Entwicklung rund um Abe, den June gleich zu Beginn kennen lernt. Diese nette Nebengeschichte ist letzten Endes sogar von großer Bedeutung. Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte von June, das Hauptaugenmerk der Story liegt ja ganz eindeutig auf die Entwicklungen um sie herum, ganz unterhaltsam. Die Liebesgeschichte entwickelte sich eher zweitrangig, was ich ein bisschen schade fand, da ich von den familiären Spannungen zunehmend doch etwas genervt war. Dadurch zog sich die Geschichte auch etwas in die Länge … Nichtsdestotrotz, konnte mich die Story mit all ihren aufkommenden Gefühlen aber fesseln! Ich vergebe daher 4 von 5 Sterne.
19. Sept. 2022
In „Georgia Girl auf Abwegen“ erzählt Autorin Liv Keen eine Liebesgeschichte, die unter einem denkbar schlechten Stern steht und zugleich eine Familiengeschichte mit ziemlich schwierigen Verhältnissen. Dieses Buch lag nun, glaube ich, lange genug auf meinem SuB, und mit seinem farblich zum Herbst passendem Cover, wurde es nun endlich Zeit für mich Junes und Kyles Geschichte kennen zu lernen! Laut des Klappentextes sollte es eine turbulente Geschichte werden. Ein unheilverkündender Anruf führt June zurück in ihre alte Heimat Bryhers Island. Zwar würde sie aufgrund der eher angespannten Verhältnisse lieber noch am selben Tag wieder abreisen, doch lässt Junes monetäre Situation dies nicht zu. Ob sie nun will, oder nicht, sie muss die ständigen Nörgeleien und Sticheleien ihrer Familie über sich ergehen lassen. Und als wäre all dies noch nicht genug, trifft sie auch noch Kyle wieder. Das Wiedersehen erinnert June daran, wie sehr sie ihm einst vertraut hat, und wie schmerzhaft es war, festzustellen, dass Kyle sie nach einer gemeinsamen Nacht einfach alleine zurückließ … Der Schreibstil ist angenehm, und haucht der Geschichte Leben ein. Dabei schlüpft man abwechselnd in die Perspektiven von June und Kyle, und erhält damit Einblick in ihre Gedanken und ihr Gefühlsleben. Es hat ein bisschen gedauert, ehe ich vollkommen in die Geschichte versinken konnte. Zu Beginn, wirkt alles doch in bisschen sehr niederschmetternd und betrübt. June versucht mit ihrer vorwitzigen Art dagegen zu halten, doch auch ihr merkt man die belastende Situation an. Dabei hat June eigentlich gelernt, sich von ihrer Familie abzukapseln und eine schützende Mauer um sich herum gebaut. Um deren Ablehnung entgegenzuwirken, ist sie sehr sarkastisch und zynisch. Eine Art mit der ich nicht immer so klar kam, weil es sie auch vorlaut und abgebrüht wirken lässt. Beim Wiedersehen mit June, wirkt Kyle zunächst recht abgeklärt. Man merkt die Spannungen zwischen ihnen, zumal sie sich beide in einem Gefühlschaos wiederfinden. Dann jedoch tritt Kyle immer mehr als Beschützer, der sich im Hintergrund hält, auf. Man merkt ihm an, dass June ihm noch wichtig ist, er sich aber irgendwie nicht traut dies wirklich zu zeigen. Die Geschichte hält einiges an Auf und Ab bereit. Junes Familie scheint eine einzige Katastrophe zu sein. Obwohl ich es genossen habe, wie June vor allem im Leben ihrer Schwester wieder ein sicheren Platz fand, war ich von den restlichen Bindungen ziemlich genervt. Es wirkte doch alles sehr niederschmetternd. Währenddessen habe ich bei der Entwicklung ihrer Beziehung zu Kyle mitgefiebert. Diese Sticheleien und Neckereien waren unterhaltsam und süß, und ließen mein Herz zunehmend höher schlagen. Ziemlich süß, fand ich auch die Entwicklung rund um Abe, den June gleich zu Beginn kennen lernt. Diese nette Nebengeschichte ist letzten Endes sogar von großer Bedeutung. Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte von June, das Hauptaugenmerk der Story liegt ja ganz eindeutig auf die Entwicklungen um sie herum, ganz unterhaltsam. Die Liebesgeschichte entwickelte sich eher zweitrangig, was ich ein bisschen schade fand, da ich von den familiären Spannungen zunehmend doch etwas genervt war. Dadurch zog sich die Geschichte auch etwas in die Länge … Nichtsdestotrotz, konnte mich die Story mit all ihren aufkommenden Gefühlen aber fesseln! Ich vergebe daher 4 von 5 Sterne.
19. Sept. 2022






