Blick ins Buch

Historische Romane

Die Frau, die es nicht mehr gibt

4,4(10)
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Über das Buch

Eine Hymne auf die Freundschaft in politisch unruhigen Zeiten. Provence, Mitte der 1980er: Während in der politisch aufgeheizten Bundesrepublik die RAF Terror verbreitet, verschlägt es die junge Hamburger Fotografin Alex auf ihrer Europa-Reise ins Lubéron-Gebirge - ebenso Mikrokosmos aus Künstlern und Intellektuellen wie Versteck für jene, die nicht gefunden werden wollen. Alex trifft auf Berühmtheiten wie Leonard Cohen, Peter Mayle und Isabelle Adjani. Aber auch auf die mysteriöse Mado, Mitglied einer Gruppe Straßenkünstler. Immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Gesichtern, ist Alex fasziniert von Mado. Mit ihr und Loïc, einem jungen Hochseilartisten, zu dem sie sich schon bald hingezogen fühlt, verbringt sie einen Großteil ihrer Zeit. Dann verschwindet Mado spurlos. Erst über dreißig Jahre später begegnen sich die beiden Frauen wieder, doch Mado gibt vor, eine andere zu sein ...

Editionen (1)

ISBN4066004858418
VerlagSoundriver
Erscheinungsdatum14.11.25

Rezensionen & Bewertungen

10 Bewertungen

4 Rezensionen

4,4

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  • madamebiscuit15
    madamebiscuit15

    159 Follower

    4,5

    Eine wirklich gelungene Geschichte. Wer auf der Suche nach spannender Unterhaltung ist, macht hier nichts falsch. Es geht vor allem um die Bedeutung von Freundschaft, vor dem Hintergrund eines französischen Dorfs und zeitgenössischer Geschichte der 1980er.

    4. Nov. 2023

  • moneslesecouch
    moneslesecouch

    75 Follower

    5,0

    Absolut lesenswert

    Alex möchte nach ihrer Schulzeit erst einmal die Welt entdecken und reist durch Europa. Als es sie dann nach Frankreich, ins gebirgige Lubéron verschlägt, lernt sie dort eine Gruppe von Künstlern und Intellektuellen kennen und bleibt. Darunter auch Mado, Loic und Fantomas und die Vier werden bald unzertrennlich. Doch jeder trägt eine Unruhe in sich und so driftet die kleine Gruppe wieder auseinander. Das vordergründig idyllische Dorfleben weicht immer mehr der harten und unbarmherzigen Realität. Dieser Roman spielt in den 1980ern und in der Gegenwart, wobei für mich der Rückblick den größeren Teil einnimmt. Er hat mich in eine Zeit geführt, in der der politische Terror der RAF sehr präsent war. Er handelt von Zielen, Träumen, Sehnsüchten und einer Gemeinschaft von Menschen, die anders denken und auch handeln und sich zumeist im Schatten der Gesellschaft bewegen. Die Erzählweise ist sehr dicht, sehr atmosphärisch und ich würde am liebsten meinen nächsten Urlaub im Lubéron verbringen. Er handelt auch von einer starken Freundschaft, die abrupt endet und Jahrzehnte später die losen Enden wieder aufnimmt. Der Charakter von Mado, die absolut nicht das ist, was sie zu sein scheint, fand ich hier beeindruckend und großartig ausgearbeitet. Es hat mich in eine Zeit versetzt, an die ich mich mit all den damals gegenwärtigen Fahndungsplakaten und den Nachrichten über den Terror der 1. RAF-Generation noch sehr gut erinnere. Ich empfehle es allen, die gern einen Roman lesen, der sich mit einer politischen Zeit beschäftigt, die noch gar nicht so lange in der Vergangenheit liegt

    6. Jan. 2024

  • dude
    dude

    14 Follower

    4,5

    Sehr schön geschrieben, tolle Erzählung!

    18. Aug. 2023

3 von 4 Rezensionen

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