Blick ins Buch

Thriller

Ostfriesenfalle [Ostfriesenkrimis, Band 5]

3,8(105)
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Über das Buch

Markus Poppinga wurde vor drei Jahren tot in seiner Wohnung auf Borkum gefunden. Seine Eltern haben ihn eindeutig identifiziert. Doch wie kommt derselbe Markus, den eine Zeugin ebenfalls eindeutig erkannt haben will, nun als Musiker in ein Restaurant nach Manhattan? Ann Kathrin Klaasen wird immer klarer: Hier gibt es ein wirkliches "Tor zur Hölle". Ann Kathrin Klaasen ermittelt in ihrem fünften Fall zwischen Ostfriesland und New York. Das gleichnamige Buch ist im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen.

Editionen (4)

ISBN4056198077511
VerlagGOYALiT
Erscheinungsdatum03.01.13

Rezensionen & Bewertungen

105 Bewertungen

10 Rezensionen

3,8

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  • kapitelderzeiten
    kapitelderzeiten

    123 Follower

    4,5

    Wozu menschenfähig sind, eine absolut spannende Reise mit Ann-Kathrin clasen

    Der fünfte Fall rund um Ann-Kathrin Claasen hat mich wieder einmal genau dorthin zurückgebracht, wo ich mich inzwischen fast schon zuhause fühle – ins raue, aber gleichzeitig faszinierende Ostfriesland. Ostfriesenfalle von Klaus-Peter Wolf ist für mich mehr als nur ein weiterer Band einer Krimireihe. Es war erneut eine Reise, die mich gepackt, überrascht und stellenweise auch wirklich erschüttert hat. Zu Beginn war ich ehrlich gesagt noch unsicher, wohin mich diese Geschichte führen würde. Alles startet vergleichsweise ruhig, fast schon zurückhaltend. Ein Mann, der vor drei Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde, soll plötzlich in New York gesehen worden sein. Und sofort setzt dieses beklemmende Gefühl ein: Wie kann das sein, wenn selbst die Eltern den Leichnam identifiziert haben und die Mutter seine Asche als Diamanten bei sich trägt? Diese Frage hat sich bei mir festgesetzt und mich nicht mehr losgelassen. Als sich Ann-Kathrin gemeinsam mit ihrem Kollegen auf den Weg nach New York macht, beginnt sich die Geschichte Stück für Stück zu entfalten. Und genau hier hat mich das Buch richtig gepackt. Aus der anfänglichen Ruhe entwickelt sich eine komplexe, fast schon erschütternde Handlung, die immer tiefere Abgründe offenbart. Ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit den Figuren immer weiter in ein Geflecht aus Lügen, Geheimnissen und menschlichen Fehlentscheidungen hineingezogen zu werden. Besonders berührt hat mich, wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Man merkt, dass diese Reihe lebt. Die Figuren bleiben nicht stehen, sondern tragen ihre Geschichten weiter mit sich. Gerade die Einblicke in die Vergangenheit eines Kollegen von Ann-Kathrin haben mich überrascht und emotional getroffen. Es sind genau diese Momente, die dem Buch eine besondere Tiefe geben. Und dann ist da natürlich noch Rupert. Irgendwie schafft er es immer wieder, mich gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Kopfschütteln zu bringen. Aber genau das macht ihn so menschlich und greifbar. Ich ertappe mich immer mehr dabei, dass ich gerade wegen solcher Figuren unbedingt weiterlesen möchte. Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, ist die unterschwellige Aussage dieses Buches. Es zeigt auf eine sehr eindringliche Weise, wozu Menschen fähig sind – wie weit sie gehen, wenn sie glauben, das Richtige zu tun, und wie schnell Moral dabei in den Hintergrund rückt. Gleichzeitig stellt die Geschichte immer wieder die Frage nach Familie und Zusammenhalt. Egal, was im Inneren geschieht, nach außen bleibt oft dieses Bild bestehen, das alles zusammenhält. Und genau das hat mich nachdenklich zurückgelassen. Der Schreibstil von Klaus-Peter Wolf ist dabei wie gewohnt klar und zugänglich, sodass ich sofort wieder im Geschehen war. Gleichzeitig ist er unglaublich bildhaft. Und genau das wurde mir diesmal fast ein wenig zu intensiv, denn einige Szenen haben sich so deutlich vor meinem inneren Auge abgespielt, dass sie mich wirklich beschäftigt haben. Für mich ist Ostfriesenfalle ein spannender, tiefgehender und stellenweise auch unbequemer Krimi, der weit über eine einfache Ermittlergeschichte hinausgeht. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich weiterlesen werde – diese Reihe hat mich endgültig gepackt.

    20. Apr. 2026

  • buchtaucher
    buchtaucher

    177 Follower

    4,5

    Spannend bis zum Schluss und eine Prise Science-Fiction

    Der fünfte Band der Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen spielt teilweise im Ausland, hat starke neue Nebenfiguren (Jutta Speck) und Rupert nervt wie eh. Tatsächlich „nervt“ das Privatleben der Kommissarin bei diesem Teil nicht und erhält im Gelegenheit einiges an Tiefe und legt einen guten Grundstein dafür, dass man sich auf die weitere Entwicklung freut! Es gibt das ein oder andere Logikloch oder Fragezeichen (Stichwort: Wellers Ausraster und die nicht vorhanden Folgen) und das Ende kommt dann ziemlich abrupt. Ich hätte den „Eine Frau dreht durch“ Handlungsstrang von Jutta Speck gerne noch ein bisschen länger verfolgt- das war wirklich gelungen! Das hat Lust auf den nächsten Band gemacht. Was mich aber wirklich bei jedem Band bisher gestört hat- Ostfriesenflair kommt zu keinem Zeitpunkt wirklich auf…

    Spannend bis zum Schluss und eine Prise Science-Fiction

    14. Mai 2026

  • detmeroder
    detmeroder

    24 Follower

    3,0

    Na ja!!!

    Das war für mich der bisher schwächste Band der Reihe! Es ging um das klonen von Menschen, was nicht so mein Geschmack war! Auch wurde oft die private Beziehung zwischen Ann-Kathrin und Weller in den Vordergrund gehoben. Was mir auch etwas auf die Nerven ging war einmal die toughe Kommissarin und dann dagegen der fast unterwürfige Weller! Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️ Sterne und schaue mal, wie es mit der Reihe weitergeht.

    23. Nov. 2024

3 von 10 Rezensionen

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