Der Preis der Freiheit
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Beschreibung
»Wer die Freiheit in Frage stellt, greift unser ganzes Leben an.« H. Abdel-Samad
»Ein mutiges, mitunter sehr berührendes Buch. (…) Es geht dem Autor nicht nur um seinen Schmerz, seine Träume oder die krassen Einschränkungen seiner persönlichen Freiheit. Ihn beunruhigen die Folgen für offene Gesellschaften durch fundamentalistische Herausforderungen.« Ö1
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hamed Abdel-Samad, geboren 1972, studierte Sprachen und Politikwissenschaft. Er arbeitete für die UNESCO sowie am Lehrstuhl für Islamwissenschaft in Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur in München. Seit März 2025 ist er Gastprofessor an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Keio in Tokio. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und sorgen für Aufsehen. Auf seinem millionenfach frequentierten YouTube-Kanal interpretiert Abdel-Samad den Koran in arabischer Sprache historisch und politisch. Wegen dieser Tabubrüche wurde 2013 eine Fatwa gegen ihn verhängt; seither lebt er unter permanentem Polizeischutz. Bei dtv sind von Hamed Abdel-Samad lieferbar: ›Aus Liebe zu Deutschland‹, ›Schlacht der Identitäten‹, ›Islam. Eine kritische Geschichte‹ und ›Der Preis der Freiheit‹.
Beiträge
Inhalt: Im wesentlichen beschäftigt den Autor in diesem Buch die Frage nach der Freiheit, die Frage nach der Definition von Freiheit sowie die Frage, wie frei „wir“ im Westen denn noch sind. Dieses Buch ist ein sehr persönliches, das wird schnell klar. Abdel-Samad eröffnet mit seiner eigenen Geschichte, seinem Polizeischutz, den er nun seit über 10 Jahren in Anspruch nimmt und vielen, wirklich erschreckenden Momenten aus seinem täglichen Leben. Der Westen, so seine Erkenntnis, scheint sogar so frei zu sein, dass ein Auftritt auf der Buchmesse (!) dem LKA Berlin als zu gefährlich erscheint. Parallelen zu Salman Rushdie sind augenscheinlich; gibt es doch auch gegen Abdel-Samad bereits seit 10 Jahren eine „Todesfatwa“. Im weiteren Verlauf des ersten Teils des Buches erzählt uns der Autor die sehr bewegende Geschichte seiner Mutter, stellt diese in den größeren Kontext der Unfreiheit des islamischen Patriarchats und erklärt überzeugend, warum die Religion als solche nicht unbedingt (Zwinkersmiley) für die Emanzipation der Frau gekämpft hat. Es geht nun rasant weiter mit seiner eigenen biografischen Geschichte, Abdel-Samad ist authentisch und ohne Scheuklappen unterwegs, zeigt uns seine Identitätskrise auf, den Gang in die psychiatrische Klinik und das Leben in Japan. Sehr lesenswerte Etappen, kurzweilig, mitreißend, nachvollziehbar, bewegend. In Teil zwei kriegen sie dann endlich alle ihr Fett weg: Linke, Rechte, Religiöse, Atheisten, Politiker, angebliche Freunde der Debatte, Medien, Junge, Alte und auch sonst alle Gruppen, die sich gerne beleidigt fühlen und es sich als Opfer bequem gemacht haben. Ein angenehmer Rundumschlag, der mir manchmal allerdings etwas zu anbiedernd gegenüber den herrschenden Narrativen ausfällt. (Ich unterstelle mal, er will weiterhin in Talkshows auftreten dürfen.) Teil zwei ist zwar spannend, hat mir aber insgesamt nicht so gut wie der erste gefallen. In Teil drei geht es dann vor allem um einen Vergleich der Gesellschaft heute mit alten, früheren Gesellschaften, was der Westen z.B. vom Islam lernen kann, inwiefern es Parallelen gibt usw. In Kapitel 14 wird endlich die Frage gestellt, auf die ich lange wartete: Kommt jetzt die Revolution? (Müsst ihr schon selbst herausfinden :-)). Kapitel 15 & 16 sind dann eine unwiderstehliche Liebeserklärung an die Freiheit und ein Plädoyer für selbstbestimmtes Leben, Denken und Handeln. Meine persönlichen Highlights sind diese letzten 35-40 Seiten. Fazit: Ein notwendiges, ein anregendes und authentisches Buch, welches hoffentlich einige Menschen ins nachdenken bringen wird.
Beschreibung
»Wer die Freiheit in Frage stellt, greift unser ganzes Leben an.« H. Abdel-Samad
»Ein mutiges, mitunter sehr berührendes Buch. (…) Es geht dem Autor nicht nur um seinen Schmerz, seine Träume oder die krassen Einschränkungen seiner persönlichen Freiheit. Ihn beunruhigen die Folgen für offene Gesellschaften durch fundamentalistische Herausforderungen.« Ö1
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hamed Abdel-Samad, geboren 1972, studierte Sprachen und Politikwissenschaft. Er arbeitete für die UNESCO sowie am Lehrstuhl für Islamwissenschaft in Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur in München. Seit März 2025 ist er Gastprofessor an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Keio in Tokio. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und sorgen für Aufsehen. Auf seinem millionenfach frequentierten YouTube-Kanal interpretiert Abdel-Samad den Koran in arabischer Sprache historisch und politisch. Wegen dieser Tabubrüche wurde 2013 eine Fatwa gegen ihn verhängt; seither lebt er unter permanentem Polizeischutz. Bei dtv sind von Hamed Abdel-Samad lieferbar: ›Aus Liebe zu Deutschland‹, ›Schlacht der Identitäten‹, ›Islam. Eine kritische Geschichte‹ und ›Der Preis der Freiheit‹.
Beiträge
Inhalt: Im wesentlichen beschäftigt den Autor in diesem Buch die Frage nach der Freiheit, die Frage nach der Definition von Freiheit sowie die Frage, wie frei „wir“ im Westen denn noch sind. Dieses Buch ist ein sehr persönliches, das wird schnell klar. Abdel-Samad eröffnet mit seiner eigenen Geschichte, seinem Polizeischutz, den er nun seit über 10 Jahren in Anspruch nimmt und vielen, wirklich erschreckenden Momenten aus seinem täglichen Leben. Der Westen, so seine Erkenntnis, scheint sogar so frei zu sein, dass ein Auftritt auf der Buchmesse (!) dem LKA Berlin als zu gefährlich erscheint. Parallelen zu Salman Rushdie sind augenscheinlich; gibt es doch auch gegen Abdel-Samad bereits seit 10 Jahren eine „Todesfatwa“. Im weiteren Verlauf des ersten Teils des Buches erzählt uns der Autor die sehr bewegende Geschichte seiner Mutter, stellt diese in den größeren Kontext der Unfreiheit des islamischen Patriarchats und erklärt überzeugend, warum die Religion als solche nicht unbedingt (Zwinkersmiley) für die Emanzipation der Frau gekämpft hat. Es geht nun rasant weiter mit seiner eigenen biografischen Geschichte, Abdel-Samad ist authentisch und ohne Scheuklappen unterwegs, zeigt uns seine Identitätskrise auf, den Gang in die psychiatrische Klinik und das Leben in Japan. Sehr lesenswerte Etappen, kurzweilig, mitreißend, nachvollziehbar, bewegend. In Teil zwei kriegen sie dann endlich alle ihr Fett weg: Linke, Rechte, Religiöse, Atheisten, Politiker, angebliche Freunde der Debatte, Medien, Junge, Alte und auch sonst alle Gruppen, die sich gerne beleidigt fühlen und es sich als Opfer bequem gemacht haben. Ein angenehmer Rundumschlag, der mir manchmal allerdings etwas zu anbiedernd gegenüber den herrschenden Narrativen ausfällt. (Ich unterstelle mal, er will weiterhin in Talkshows auftreten dürfen.) Teil zwei ist zwar spannend, hat mir aber insgesamt nicht so gut wie der erste gefallen. In Teil drei geht es dann vor allem um einen Vergleich der Gesellschaft heute mit alten, früheren Gesellschaften, was der Westen z.B. vom Islam lernen kann, inwiefern es Parallelen gibt usw. In Kapitel 14 wird endlich die Frage gestellt, auf die ich lange wartete: Kommt jetzt die Revolution? (Müsst ihr schon selbst herausfinden :-)). Kapitel 15 & 16 sind dann eine unwiderstehliche Liebeserklärung an die Freiheit und ein Plädoyer für selbstbestimmtes Leben, Denken und Handeln. Meine persönlichen Highlights sind diese letzten 35-40 Seiten. Fazit: Ein notwendiges, ein anregendes und authentisches Buch, welches hoffentlich einige Menschen ins nachdenken bringen wird.




