1q84 Book 1 Vol. 1 of 2 (Paperback)

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Über das Buch

1Q84, by Haruki Murakami, is a near-past story inspired by Orwells futuristic 1984. It is told through the bizarre experiences of two protagonists searching for each other: a woman who descends into an alternate universe in 1984, and a passive college entrance exam prep instructor who is also an unfulfilled novelist. However the world they exist in is more bizarre than them. Multimillion best selling title now in paperback! Book 1, vol. 1 of 2
ISBN9784101001593
VerlagShinchosha/Tsai Fong Books
Erscheinungsdatum01.04.12
Seitenzahl357
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    0,5

    Ja. Nee.

    TW sexueller Missbrauch, r*pe, Kindesmissbrauch, Entführung, Mord, Traumata, sexualisierung Minderjähriger durch den Autoren Für viele scheint ein Murakami Buch sowas wie eine Epiphanie oder ein ähnliches ätherisches Ereignis zu sein. Ich hab Rezensionen gelesen, in denen von lebensverändernden Momenten der Einsicht und plötzlicher Klarheit gesprochen wird. Etwas ähnliches ist bei mir auch passiert. Ich habe folgendes realisiert: Ich kann das alles nicht mehr. Das erste Buch aus der 1Q84 Reihe hat mir so viel Lebensenergie geraubt, dass ich für einen kurzen Augenblick dachte, ich würde mich mit der geheimen Kunst der Nadelmorde vertraut machen. Murakamis Schreibstil ist einfältig und simpel, es gibt immer wieder einige Wiederholungen. Ganz so, als hätten die Charaktere dort keine anderen Charaktereigenschaften als das, das er jedes Kapitel wieder betonen möchte. Der Hund ist ein Hund, der Spinat isst. Die Polizistin ist eine Polizistin, die sexsüchtig ist. Fukaeri ist ein Teenager, der ohne jegliche Intonation spricht. Der Großteil des Inhalts wirkt, als hätte ihn ein langsam kahl werdender Mann geschrieben, der sein Ego boosten wollte. Es vergeht keine Seite, auf der nicht über irgendwelche merkwürdigen sexuellen Thematiken gesprochen wird. Aomame, die Protagonistin, schläft ausschließlich mit ü40 Kerlen, die schon sehr schütteres Haar haben. Ich kann die Brust eines jeden weiblichen Charakters bis ins kleinste Detail beschreiben, weil er eine wahnsinnige Fixierung darauf hat. Dass da sogar nicht einmal vor Zehn- und Siebzehnjährigen Halt gemacht wird, ist widerlich und besorgniserregend. (Und jeder, der dieses Buch feiert, sollte mal ganz dringend seine Prioritäten klären.) Denn ja, der allgemein unterliegende Plot ist unsagbar spannend! Ich habe mich so oft dabei erwischt, dass ich in die Geschichte abgetaucht bin und mehr wissen wollte. Nur damit ohne jeglichen Kontext, ohne jegliches Takt- und Zeitgefühl einer der Charaktere solche Sätze wie „Hast du einen großen Schwanz?“ oder „Guck dir meine Brustwarze an, die ist viel zu groß oder?“ raushaut. Ich schwöre euch, als es literally um Kindesmisshandlung und sexuellen Missbrauch von Minderjährigen ging und ein Charakter ohne jegliche Pause DIREKT anschließend an den Satz „das dürfen wir nicht zulassen“ sagt „sag mal. Magst du es, gefesselt zu werden?“ hätte ich das Buch am liebsten in spontaner Selbstentzündung entsorgt. Ich weiß nicht, ob ich jemals Band zwei und drei lesen werde. Und ich weiß auch nicht, ob ich jemals ein anderes Murakami Buch lesen werde. Gerade bin ich einfach nur froh, diese 546 Seiten hinter mich gebracht zu haben und in eine andere Geschichte tauchen zu können.

    Ja. Nee.

    29. Jan. 2024

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