1812
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Beschreibung
Napoleons Feldzug in Russland war das vielleicht größte militärische Desaster aller Zeiten und eine menschliche Tragödie von beispiellosen Ausmaßen - das erste historische Beispiel eines totalen Krieges. 1812 ist das meisterhafte Epos über die Hybris eines Eroberers, den Wahnsinn des Krieges und einen der dramatischsten Wendepunkte der Weltgeschichte.
Adam Zamoyski hat eine Vielzahl von Augenzeugenberichten in französischer, russischer, deutscher, polnischer und italienischer Sprache, oft erstmals, ausgewertet und eine unerhört lebendige, prägnant urteilende und brillant geschriebene histoire totale, ein "Krieg und Frieden" der Militärgeschichte, geschrieben. Das Ergebnis ist ein unvergessliches Buch, das Geschichte so hautnah erzählt, wie es nur wenigen Autoren gelingt.
"Mitreißend... Ein brillantes Stück narrativer Historie, voll schillernd komponierter Einzelbeschreibungen, ein rundum faszinierender Bericht über eines der wahrscheinlich größten militärischen Desaster aller Zeiten ... Zamoyskis Darstellung des Feldzugs von 1812 ist ein Musterbeispiel an Eleganz und Klarheit."
T.J. Binyan
"Ein absolut bewundernswertes Buch."
Antony Beevor
Buchinformationen
Beiträge
Das beste Buch über Geschichte, das ich je gelesen habe. Mit Abstand. Zamoyski berichtet über ein schicksalhaftes Jahr für Europa, einen Wendepunkt in der Geschichte. Eigentlich will Napoleon nur etwas Demut von Zar Alexander, eine anerkennende Geste hinsichtlich der Großartigkeit des kleinen Korsen. Ein Friedensabkommen hätte ihm schon gereicht. Er kommt ihm mit seiner Grand Armee auch entgegen, überquert den Njemen, hofft auf eine schnell gewonnene Schlacht wie schon so häufig davor in Austerlitz, Jena oder in Italien. Doch was machen diese unorganisierten Russen? Ziehen sich immer weiter zurück. Dazwischen ein paar brutale Schlachten in Smolensk und Borodino. Bis nach Moskau dringt Napoleon vor und die Russen geben ihm ihre Hauptstadt kampflos. Und dann beginnt eine Tragödie zwischen September bis Dezember 1812, die einen fassungslos macht. Warum ist Zamoyskis Schreibweise so außergewöhnlich? Aufgrund der Dicke des Werks bleibt kein Aspekt unberücksichtigt. Durch seine Detailtiefe der Berichterstattung bleiben wir nicht auf einer hohen Flugebene und betrachten den Feldzug nicht nur aus strategischen Gesichtspunkten oder aus dem Blick der Kriegsherren. Zamoyski hat so intensiv recherchiert, dass er auch über unzählige Schicksale einfacher Soldaten berichtet, die aus vielen Ländern zusammengestellt wurden, um im Namen der Franzosen zu kämpfen. Unser Geist ist gar nicht in der Lage, das Leid in modernen Kriegen und Genoziden in seiner Gänze erfassen zu können. Sind jetzt 500.000 Franzosen gefallen oder erfroren? Oder was es nur 450.000? Dörfer würden zerstört, Frauen vergewaltigt, gemordet, gebrandschatzt. Alles nur Wörter und Zahlen. Wenn aber jedes Schicksal einer Person zugeordnet werden kann mit Namen und Herkunft, wenn wörtlich aus deren Briefen und Tagebucheinträgen berichtet wird, dann wird das Ausmaß dieser Katastrophe für mich erst greifbar. Zwischenzeitlich dachte ich mal bei diesem desaströsen Rückzug der Franzosen, dass ich nun genug über erfrorene Gliedmaßen, Kanibalismus, Tierquälerei, Gier, Habsucht, Mord und Aufgabe gelesen hätte. Aber im Grunde war jedes Einzelschicksal es wert, erzählt zu werden. Das Buch treibt jemand wie mich, der dem Genre Horror weitgehend aus dem Weg geht, an den Rand des Zumutbaren aufgrund der Masse der Schreckensereignisse. Tolstois Krieg und Frieden ist schon sehr nahe an der Wahrheit dran. Zamoyski veredelt den Klassiker erst richtig. Ich war vor der Lektüre schon kein Anhänger Napoleons gewesen. Nach diesem Buch ist die Begeisterung vieler Menschen für Napoleon zur dieser Zeit, ob einfache Leute oder Gelehrte, kaum nachvollziehbar. 1812 ist die Demaskierung vieler Kriegshelden. Was für eine grausame Tragödie.
Das beste Buch über Geschichte, das ich je gelesen habe. Mit Abstand. Zamoyski berichtet über ein schicksalhaftes Jahr für Europa, einen Wendepunkt in der Geschichte. Eigentlich will Napoleon nur etwas Demut von Zar Alexander, eine anerkennende Geste hinsichtlich der Großartigkeit des kleinen Korsen. Ein Friedensabkommen hätte ihm schon gereicht. Er kommt ihm mit seiner Grand Armee auch entgegen, überquert den Njemen, hofft auf eine schnell gewonnene Schlacht wie schon so häufig davor in Austerlitz, Jena oder in Italien. Doch was machen diese unorganisierten Russen? Ziehen sich immer weiter zurück. Dazwischen ein paar brutale Schlachten in Smolensk und Borodino. Bis nach Moskau dringt Napoleon vor und die Russen geben ihm ihre Hauptstadt kampflos. Und dann beginnt eine Tragödie zwischen September bis Dezember 1812, die einen fassungslos macht. Warum ist Zamoyskis Schreibweise so außergewöhnlich? Aufgrund der Dicke des Werks bleibt kein Aspekt unberücksichtigt. Durch seine Detailtiefe der Berichterstattung bleiben wir nicht auf einer hohen Flugebene und betrachten den Feldzug nicht nur aus strategischen Gesichtspunkten oder aus dem Blick der Kriegsherren. Zamoyski hat so intensiv recherchiert, dass er auch über unzählige Schicksale einfacher Soldaten berichtet, die aus vielen Ländern zusammengestellt wurden, um im Namen der Franzosen zu kämpfen. Unser Geist ist gar nicht in der Lage, das Leid in modernen Kriegen und Genoziden in seiner Gänze erfassen zu können. Sind jetzt 500.000 Franzosen gefallen oder erfroren? Oder was es nur 450.000? Dörfer würden zerstört, Frauen vergewaltigt, gemordet, gebrandschatzt. Alles nur Wörter und Zahlen. Wenn aber jedes Schicksal einer Person zugeordnet werden kann mit Namen und Herkunft, wenn wörtlich aus deren Briefen und Tagebucheinträgen berichtet wird, dann wird das Ausmaß dieser Katastrophe für mich erst greifbar. Zwischenzeitlich dachte ich mal bei diesem desaströsen Rückzug der Franzosen, dass ich nun genug über erfrorene Gliedmaßen, Kanibalismus, Tierquälerei, Gier, Habsucht, Mord und Aufgabe gelesen hätte. Aber im Grunde war jedes Einzelschicksal es wert, erzählt zu werden. Das Buch treibt jemand wie mich, der dem Genre Horror weitgehend aus dem Weg geht, an den Rand des Zumutbaren aufgrund der Masse der Schreckensereignisse. Tolstois Krieg und Frieden ist schon sehr nahe an der Wahrheit dran. Zamoyski veredelt den Klassiker erst richtig. Ich war vor der Lektüre schon kein Anhänger Napoleons gewesen. Nach diesem Buch ist die Begeisterung vieler Menschen für Napoleon zur dieser Zeit, ob einfache Leute oder Gelehrte, kaum nachvollziehbar. 1812 ist die Demaskierung vieler Kriegshelden. Was für eine grausame Tragödie.
Geschichte sehr lebendig erzählt. Das Buch ist voller Zeitzeugenaussagen, die das ganze Grauen dieses Krieges mit erlebbar macht. Teile des Buches konnte ich nur kapitelweise vertragen, da es einfach zu schrecklich war, was Menschen (Soldaten und Zivilisten) und Tiere erleiden mussten. So viele Tote und alles für ein Krieg ohne echtes Ziel. Irgendwie sind sie da reingeschlittert... mit katastrophalen Folgen - auf der eine Seite der Zar und auf der anderen Napoleon.
Beschreibung
Napoleons Feldzug in Russland war das vielleicht größte militärische Desaster aller Zeiten und eine menschliche Tragödie von beispiellosen Ausmaßen - das erste historische Beispiel eines totalen Krieges. 1812 ist das meisterhafte Epos über die Hybris eines Eroberers, den Wahnsinn des Krieges und einen der dramatischsten Wendepunkte der Weltgeschichte.
Adam Zamoyski hat eine Vielzahl von Augenzeugenberichten in französischer, russischer, deutscher, polnischer und italienischer Sprache, oft erstmals, ausgewertet und eine unerhört lebendige, prägnant urteilende und brillant geschriebene histoire totale, ein "Krieg und Frieden" der Militärgeschichte, geschrieben. Das Ergebnis ist ein unvergessliches Buch, das Geschichte so hautnah erzählt, wie es nur wenigen Autoren gelingt.
"Mitreißend... Ein brillantes Stück narrativer Historie, voll schillernd komponierter Einzelbeschreibungen, ein rundum faszinierender Bericht über eines der wahrscheinlich größten militärischen Desaster aller Zeiten ... Zamoyskis Darstellung des Feldzugs von 1812 ist ein Musterbeispiel an Eleganz und Klarheit."
T.J. Binyan
"Ein absolut bewundernswertes Buch."
Antony Beevor
Buchinformationen
Beiträge
Das beste Buch über Geschichte, das ich je gelesen habe. Mit Abstand. Zamoyski berichtet über ein schicksalhaftes Jahr für Europa, einen Wendepunkt in der Geschichte. Eigentlich will Napoleon nur etwas Demut von Zar Alexander, eine anerkennende Geste hinsichtlich der Großartigkeit des kleinen Korsen. Ein Friedensabkommen hätte ihm schon gereicht. Er kommt ihm mit seiner Grand Armee auch entgegen, überquert den Njemen, hofft auf eine schnell gewonnene Schlacht wie schon so häufig davor in Austerlitz, Jena oder in Italien. Doch was machen diese unorganisierten Russen? Ziehen sich immer weiter zurück. Dazwischen ein paar brutale Schlachten in Smolensk und Borodino. Bis nach Moskau dringt Napoleon vor und die Russen geben ihm ihre Hauptstadt kampflos. Und dann beginnt eine Tragödie zwischen September bis Dezember 1812, die einen fassungslos macht. Warum ist Zamoyskis Schreibweise so außergewöhnlich? Aufgrund der Dicke des Werks bleibt kein Aspekt unberücksichtigt. Durch seine Detailtiefe der Berichterstattung bleiben wir nicht auf einer hohen Flugebene und betrachten den Feldzug nicht nur aus strategischen Gesichtspunkten oder aus dem Blick der Kriegsherren. Zamoyski hat so intensiv recherchiert, dass er auch über unzählige Schicksale einfacher Soldaten berichtet, die aus vielen Ländern zusammengestellt wurden, um im Namen der Franzosen zu kämpfen. Unser Geist ist gar nicht in der Lage, das Leid in modernen Kriegen und Genoziden in seiner Gänze erfassen zu können. Sind jetzt 500.000 Franzosen gefallen oder erfroren? Oder was es nur 450.000? Dörfer würden zerstört, Frauen vergewaltigt, gemordet, gebrandschatzt. Alles nur Wörter und Zahlen. Wenn aber jedes Schicksal einer Person zugeordnet werden kann mit Namen und Herkunft, wenn wörtlich aus deren Briefen und Tagebucheinträgen berichtet wird, dann wird das Ausmaß dieser Katastrophe für mich erst greifbar. Zwischenzeitlich dachte ich mal bei diesem desaströsen Rückzug der Franzosen, dass ich nun genug über erfrorene Gliedmaßen, Kanibalismus, Tierquälerei, Gier, Habsucht, Mord und Aufgabe gelesen hätte. Aber im Grunde war jedes Einzelschicksal es wert, erzählt zu werden. Das Buch treibt jemand wie mich, der dem Genre Horror weitgehend aus dem Weg geht, an den Rand des Zumutbaren aufgrund der Masse der Schreckensereignisse. Tolstois Krieg und Frieden ist schon sehr nahe an der Wahrheit dran. Zamoyski veredelt den Klassiker erst richtig. Ich war vor der Lektüre schon kein Anhänger Napoleons gewesen. Nach diesem Buch ist die Begeisterung vieler Menschen für Napoleon zur dieser Zeit, ob einfache Leute oder Gelehrte, kaum nachvollziehbar. 1812 ist die Demaskierung vieler Kriegshelden. Was für eine grausame Tragödie.
Das beste Buch über Geschichte, das ich je gelesen habe. Mit Abstand. Zamoyski berichtet über ein schicksalhaftes Jahr für Europa, einen Wendepunkt in der Geschichte. Eigentlich will Napoleon nur etwas Demut von Zar Alexander, eine anerkennende Geste hinsichtlich der Großartigkeit des kleinen Korsen. Ein Friedensabkommen hätte ihm schon gereicht. Er kommt ihm mit seiner Grand Armee auch entgegen, überquert den Njemen, hofft auf eine schnell gewonnene Schlacht wie schon so häufig davor in Austerlitz, Jena oder in Italien. Doch was machen diese unorganisierten Russen? Ziehen sich immer weiter zurück. Dazwischen ein paar brutale Schlachten in Smolensk und Borodino. Bis nach Moskau dringt Napoleon vor und die Russen geben ihm ihre Hauptstadt kampflos. Und dann beginnt eine Tragödie zwischen September bis Dezember 1812, die einen fassungslos macht. Warum ist Zamoyskis Schreibweise so außergewöhnlich? Aufgrund der Dicke des Werks bleibt kein Aspekt unberücksichtigt. Durch seine Detailtiefe der Berichterstattung bleiben wir nicht auf einer hohen Flugebene und betrachten den Feldzug nicht nur aus strategischen Gesichtspunkten oder aus dem Blick der Kriegsherren. Zamoyski hat so intensiv recherchiert, dass er auch über unzählige Schicksale einfacher Soldaten berichtet, die aus vielen Ländern zusammengestellt wurden, um im Namen der Franzosen zu kämpfen. Unser Geist ist gar nicht in der Lage, das Leid in modernen Kriegen und Genoziden in seiner Gänze erfassen zu können. Sind jetzt 500.000 Franzosen gefallen oder erfroren? Oder was es nur 450.000? Dörfer würden zerstört, Frauen vergewaltigt, gemordet, gebrandschatzt. Alles nur Wörter und Zahlen. Wenn aber jedes Schicksal einer Person zugeordnet werden kann mit Namen und Herkunft, wenn wörtlich aus deren Briefen und Tagebucheinträgen berichtet wird, dann wird das Ausmaß dieser Katastrophe für mich erst greifbar. Zwischenzeitlich dachte ich mal bei diesem desaströsen Rückzug der Franzosen, dass ich nun genug über erfrorene Gliedmaßen, Kanibalismus, Tierquälerei, Gier, Habsucht, Mord und Aufgabe gelesen hätte. Aber im Grunde war jedes Einzelschicksal es wert, erzählt zu werden. Das Buch treibt jemand wie mich, der dem Genre Horror weitgehend aus dem Weg geht, an den Rand des Zumutbaren aufgrund der Masse der Schreckensereignisse. Tolstois Krieg und Frieden ist schon sehr nahe an der Wahrheit dran. Zamoyski veredelt den Klassiker erst richtig. Ich war vor der Lektüre schon kein Anhänger Napoleons gewesen. Nach diesem Buch ist die Begeisterung vieler Menschen für Napoleon zur dieser Zeit, ob einfache Leute oder Gelehrte, kaum nachvollziehbar. 1812 ist die Demaskierung vieler Kriegshelden. Was für eine grausame Tragödie.
Geschichte sehr lebendig erzählt. Das Buch ist voller Zeitzeugenaussagen, die das ganze Grauen dieses Krieges mit erlebbar macht. Teile des Buches konnte ich nur kapitelweise vertragen, da es einfach zu schrecklich war, was Menschen (Soldaten und Zivilisten) und Tiere erleiden mussten. So viele Tote und alles für ein Krieg ohne echtes Ziel. Irgendwie sind sie da reingeschlittert... mit katastrophalen Folgen - auf der eine Seite der Zar und auf der anderen Napoleon.






