Anni Kellner

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Über Anni Kellner

Reisen bildet, regt meine Sinne an, fördert Verständnis und Toleranz für Fremdes, führt manchmal zu Freundschaften, erfreut das Herz, entspannt Körper und Geist, schafft Distanz zum Alltag und ist ein Füllhorn, um wieder Energie aufzutanken. Und darüber schreibe ich. Ich versuche, das Erlebte und Gefühlte bildhaft zu beschreiben und Menschen auf dieser Reise mitzunehmen. Storytelling, Interessierte sind gerne eingeladen, das Erlebte mit zu erleben. In meinem Alltag bin ich vieles: Frau, Ehefrau, Mutter, Freundin, Beamtin, freiheitsliebender Mensch, Künstlerin der Ölmalerei, Yogalehrerin, Sportlerin und Musikerin, Kulturinteressentin und Naturfreundin. Vor zehn Jahren bekamen wir für die Betreuung unserer Kinder Unterstützung aus dem Ausland. Die wundervolle Nandia kam aus der Mongolei zu uns und erwies sich als liebevolles, intelligentes und zuverlässiges Au-Pair-Mädchen für unsere Söhne und bereicherte in vielerlei Hinsicht unser Familienleben. Bereits damals kamen wir in Kontakt mit der mongolischen Kultur, die sie mitbrachte. Aber eher oberflächlich. Es sollte noch einige Jahre dauern, bis die Zeit reif wurde und wir unseren Jahresurlaub in der Mongolei tatsächlich planten. Als wir im Herbst des Vorjahres unseren Besuch gegenüber Nandia ankündigten und endlich ihren wiederholten Einladungen folgten, begannen die Fernreisevorbereitungen. Wer, wann, wo, was, wie, womit, warum? Das Abenteuer begann bereits wenige Tage vor unserer Reise, weil Wetterkapriolen mit Schnee, Hagel und Minusgraden über die sommerliche Mongolei zogen und die Videobotschaften aus der Mongolei uns einstimmten. Im Urlaubsland bemerkte ich schnell, dass ich das Erlebte aufschreiben muss, waren die Eindrücke doch zu zahlreich und intensiv. Aus Notizen wurde schnell ein Blog oder digitaler, täglicher Newsletter für Freunde und Familie daheim, aus dem Blog ein strukturierter Bericht und das nun fertige Buch.