Zu nah an die Sonne

Zu nah an die Sonne

Taschenbuch
4.67

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Beschreibung

Juri Funk weiß nicht, wohin mit sich. Er hadert mit seiner Geschlechtsidentität, sein Freund macht mit ihm Schluss und dann zwingt ihn sein Vater, in ein winziges Dorf zu ziehen. Anders als erwartet, findet Juri schnell neue Freunde. Dazu gehört auch Mika, der allerdings mittlerweile in Australien lebt. Im Chat kommen er und Mika sich immer näher. Für eine Wohltätigkeitsveranstaltung stellt die Clique ein Theaterstück auf die Beine, für das Juri selbst das Skript schreibt. Er erkennt immer mehr Parallelen zwischen dem Stück und seinem Leben. Als dann auch noch Mika in Deutschland auftaucht, wird es immer schwerer, die aufkeimenden Gefühle zurückzuhalten. Aber steht Mika auf Jungs? Und die viel wichtigere Frage: Ist Juri überhaupt NUR ein Junge?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
280
Preis
15.50 €

Beiträge

5
Alle
5

Ein absoluter safespace

Dieses Buch hat so einen schönen vibe und ist ein absoluter safespace. Es ist nicht extrem spannend oder so aber das hat mich gar nicht gestört, da es einfach ein Buch zum wohlfühlen ist und man hat sich einfach sicher gefühlt. Ich hätte auch gerne so ein tollerrantes Dorf und solche tollen Freude 😍🌼

5

Kleidung ist für alle da!

Die Geschichte von Juri und Mika war sehr süß und zeigte viel Verständnis. Generell gab es viel Verständnis aus der Peergroup wobei auch Unsicherheiten und Ängste thematisiert worden sind. Alleine schon für die Reaktion von Juris Vater als er Mika und Juri zu einem Gespräch bittet gibt es von mir schon 5 Sterne.

5

Ich bin so dankbar, in einer Zeit zu leben und zu schreiben, die es mir erlaubt, eine dermaßen bunte und queere Geschichte veröffentlichen zu dürfen. Danke schon mal an alle Menschen, die dieses Buch lesen werden und somit Charakteren wie Juri ein Stück mehr Sichtbarkeit verschaffen. Fuck the binary.

5

"Meine Familie bestand aus den Menschen, die hier waren, bei mir. Die mich so akzeptierten, wie ich war. Mit allen Labels und ohne solche." Yuri und Flo ziehen mit ihrem alleinerziehenden Vater an einen neuen Ort und erleben einen Sommer voller Freundschaft, Spass und grossen Gefühlen. Yuri ist schwul und hadert noch mit sich und seiner Nichtbinärität. Als er im neuen Zuhause auf eine Gruppe junger Leute trifft, die ihn ohne zögern annehmen wie er ist, lernt er sich voll und ganz zu akzeptieren und erlebt dabei die erste grosse Liebe.

2

Uff. Ich habe eine gefühlvolle Story über die Gender Journey von einer nichtbinären Hauptfigur erwartet und stattdessen Langeweile pur erhalten. Juri ist sich bereits zu Beginn des Buches bewusst, dass er nichtbinär ist und alle Pronomen gut findet. Manchmal spielt es eine Rolle, wenn sie sich eher feminin kleidet und Make-up auflegt, aber sonst ... nicht wirklich. Auf den letzten 100 Seiten wird das Thema noch mal rausgeholt, als Juri sich outet, aber sonst liegt der Fokus auf der Romance und joa, auch die ist nicht sonderlich spannend. Dazu kommen einige nicht unbedingt realitätsnahe Darstellung von Queerness auf dem Dorf im Vergleich zu einer Großstadt (schön wäre es, wenn in der hinteresten Provinz alle queer und Allys wären, aber realistisch ist das nicht), flache Figuren und ein Schreibstil, der bestenfalls okay ist. Kann ich echt nicht empfehlen.

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