XXL-Leseprobe: Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

XXL-Leseprobe: Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

E-Book
4.022

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Beschreibung

"Wir alle kennen absolut perfekte Jungen und Mädchen. Sie wohnen in absolut perfekten Häusern, die ihren absolut perfekten Eltern gehören. Sie ziehen sich absolut perfekt an, benehmen sich absolut perfekt und führen ein absolut perfektes Leben. Das ist absolut schrecklich. Sie sind nämlich absolut langweilig. Und deshalb ist es ein Glück, dass diese Geschichte nicht von so einem Kind handelt." Der 11-jährige Archer will die Welt erforschen, vom Dschungel bis zur Wüste – genau wie seine Großeltern! Doch die verschwanden vor zwei Jahren spurlos bei einer Expedition am Südpol. Seitdem lassen Archers Eltern ihn kaum noch vor die Tür. Schluss mit der Entdecker-Tradition! Aber Archer wäre nicht Archer, wenn er nicht trotzdem überall Abenteuer finden würde – mit wilden sprechenden (ausgestopften) Tieren und gefährlichen Nachbarschafts-Monstern (wie der fiesen Mrs. Feasley). Und als eines Tages ein einäugiger Kapitän vor Archers Tür auftaucht und ihm einen Haufen Koffer mit Reiseaufzeichnungen übergibt, steht für Archer fest: Er muss zum Südpol reisen und seine Großeltern finden!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Abenteuer
Format
E-Book
Seitenzahl
30
Preis
N/A

Beiträge

3
Alle
5

Ich bin eher zufällig über dieses Büchlein gestolpert, denn gerade der Titel klang höchst amüsant. Der Schreibstil gefiel mir ganz gut dieser war sehr mitreisend und durch die bildliche Beschreibung konnte ich mir sehr gut in die Geschichte hineinversetzen. Auch die vielen Illustrationen tuten ihr übriges und waren liebevoll gestaltet. Es gibt nicht nur schwarz-weiße Zeichnungen in den Kapiteln sondern ganze Seiten die bunt erstrahlen. Er fand es toll das einige Szenen so gut in Szene gesetzt wurden. Die Geschichte selbst ist in drei Abschnitte geteilt wo die drei Kinder sich befreunden, planen und einige Vorbereitungen treffen um auf ihr großes Abenteuer zu gehen. Dazu lernt man auch ein wenig das Leben von Adélaide in Frankreich kennen. Zur Geschichte, Archer Benjamin Helmsley wächst in einen wundervollen Haus auf. Seine Großeltern sind Naturforscher und ziemlich oft unterwegs. Ihr Haus gleicht einem Museum da sie aller Hand von ihren Reisen mitgebracht haben und dort aufgestellt haben. Doch es gibt auch Menschen die sowas nicht mögen und zwar Archers Mutter. Diese fürchtet das ihr Sohn genauso wird wie seine Großeltern. Um genau das zu verhindern verbietet sie ihm das Haus zu verlassen, außer für die Schule macht sie eine Ausnahme. Doch dann freundet sich Archer mit dem Nachbarsjungen Oliver Glub an, der seht sich zwar nicht so sehr nach Abenteuer wie Archer, dennoch sucht er einen Freund. Das besondere an dieser Freundschaft ist das sie sich über die Dächer in das andere Haus gelangen. Und dann zieht noch die Französin und "Krokodilmädchen" Adélaide ein und angeblich schon einige Abenteuer erlebt haben soll. Gemeinsam schmieden sie einen Plan um in die Antarktis zu kommen um dort nach Archers Großeltern zu suchen. Doch leider gibt es da das ein oder andere Problem? " ... Träumer stellen gern Fragen, die noch nie jemand vor ihnen gestellt hat, sie machen gern Dinge, die noch nie jemand vor ihnen gemacht hat, und das auf eine Weise, an die noch nie jemand vor ihnen gedacht hat. " (Im Buch S. 76) Alle drei Protagonisten waren mir sehr sympatisch. Alle drei sind sowas wie Außenseiter und hab das ein oder andere Geheimnis was sie vor den anderen verheimlichen. Aber sie teilen alle den gleichen Wunsch, Freunde finden um nicht mehr ganz alleine zu sein. Für diese drei ist es aus verschiedenen Gründen nicht einfach Freunde zu finden. Welche genau müsst ihr selbst nachlesen. Aber eins kann ich euch sagen sie sind sehr kreativ darin um ihre Ziele zu erreichen, was mich sehr zum Schmunzeln brachte. Was ich aber persönlich schrecklich fand und leicht aufgeregt hat waren in diesem Fall die Erwachsen. Da gibt es auch einige Ausnahmen aber gerade Archers Mutter hätte ich am liebsten geschüttelt. Diese sperrt ihn ein, was schon an Freiheitsberaubung grenzt, und versucht ihn nach ihren Maßstäben zu formen. In dem Fall kein Kind sein, und nur ja und Amen sagen zu dem was sie sagt. Und sein Vater tut nichts. Er bekommt es mit aber sagt dazu kein Wort. Und dann gibt es da noch diese grässliche Nachbarin und neue Lehrerin Mrs. Murkley. Da war meine Deutschlehrerin früher nichts gegen. Furchtbar diese Frau. Zwar gibt es einige Erwachsene die wissen was bei den Kindern los ist aber nichts dergleichen dagegen tun. "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" ist ein schönes, skurriles Buch in dem es viele witzige Begegnungen gibt. Aber vor allem geht es in dieser Geschichte um Freundschaft und Loyalität. Dazu kann das Buch mit liebevollen Illustrationen trumpfen und einen gewissen Charme. Bis zum Schluss hofft und bangt man mit den Kindern ob sie es ans Ende der Welt schaffen. Ich bin nachdem Ende sehr gespannt wie es weitergehen wird und was noch alles auf unseren kleinen Held Archer zukommen wird. Ganz klare Leseempfehlung!

4

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt von Nicholas Gannon Zum Inhalt: Archer Helmsley hat schon immer davon geträumt eines Tages mit seinen Grosseltern, welche berühmte Naturforscher sind, die Welt zu entdecken und Abenteuer zu erleben. Doch dann erreicht ihn die schreckliche Nachricht, dass seine Grosseltern auf einer Expedition auf einem Eisberg spurlose verschwunden sind. Von da an lässt ihm seine Mutter kaum mehr Freiheiten, aus Angst ihm könnte aufgrund seiner Abenteuerlust etwas Ähnliches passieren. Doch für Archer verstärkt dies nur seinen Entschluss, er muss losziehen um seine Grosseltern zu finden... Meine Meinung: "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" fällt durch seine wundervolle Aufmachung sofort auf. Auf dem Buchcover sind die drei Hauptfiguren Archer, Oliver und Adélaide zu sehen und zudem einige Gegenstände, welche in der Geschichte jeweils eine gewisse Rolle spielen. Doch nicht nur das Äussere des Buches ist wunderschön gestaltet, auch im Innern sind immer wieder ganzseitige oder sogar doppelseitige, wunderschöne Illustrationen im Stil des Covers zu finden. Diese stammen vom Autor selbst und verleihen der Geschichte sofort eine ganz einzigartige Atmosphäre.  So ist mir auch der Einstieg in die Geschichte super leicht gefallen und durch die vielen tollen Illustrationen flogen die Seiten in den ersten Kapiteln nur so dahin und ohne dass ich es wirklich merkte, lag ungefähr das erste Drittel der Geschichte hinter mir. Danach wartete ich jedoch immer ungeduldiger darauf, dass Archer und seine Freunde tatsächlich bald zu einem grossen Abenteuer aufbrechen würden, doch je länger Archer in seinem Haus festsass und je mehr Kapitel vergingen, in denen immer neue Pläne geschmiedet wurden, desto mehr begann sich das Buch zu ziehen und irgendwann wurde mir klar, dass ich wohl vergeblich auf ein Abenteuer wartete.  Um ehrlich zu sein erleben Archer und seine Freunde zwar durchaus ein paar kleine Abenteuer, doch aufgrund des Titel hätte ich erwartet, dass Archer tatsächlich eine Reise unternimmt. Vielleicht nicht gerade bis zum Ende der Welt, aber zumindest weiter, als bis zum nächsten Hafen (welcher sich in Archers Heimstadt befindet). Die Geschichte lässt sich dafür viel Zeit um das Leben der Figuren zu beschreiben und so erfährt man insbesondere auch sehr viel über Adélaide, was beispielsweise Archer und Oliver gar nicht wissen. Mir hat auch gut gefallen wie sich die Freundschaft der drei entwickelt und wie gut sich die einzelnen Figuren ergänzen. Archer war mir von den ersten Seiten an super sympathische, er ist ein echter Träumer und durch die vielen interessanten Gegenstände im Haus der Helmsleys, welches früher auch das Haus von Archers Grosseltern war, wird seine Fantasie noch weiter angeheizt. Zudem ist Archer auch super neugierig und wissbegierig und ständig am Pläne schmieden, welche allerdings nicht immer super praktisch sind. Adélaide zieht erst im Verlauf der Geschichte neu in die Stadt, sie stammt ursprünglich aus Paris und war eine Ballerina, bis sie einen Unfall hatte. Sie lässt sich dadurch jedoch nicht runterkriegen und ist sofort bei Archers Plänen dabei. Oliver, ist dagegen um einiges skeptischer und eigentlich auch nicht der grosse Abenteurer, doch er ist ein treuer Freund und wächst über sich hinaus um Archer und Adélaide beizustehen.  So sympathisch mir die Kinder waren, so unausstehlich ist die Lehrerin der drei, Mrs. Murkley. Diese wird schnell zur Feindin der drei. Teilweise ist es echt amüsant wie übertrieben schrecklich Mrs. Murkley ist, doch teilweise wurde es mir fast ein bisschen zu viel. Die Figur hat keinerlei gute Seiten, doch nachdem was am Ende der Geschichte passiert tat sie mir trotzdem fast leid. Sowieso hat mich das Ende etwas gespalten zurückgelassen, ich bin aber dennoch sehr gespannt darauf im zweiten Teil noch mehr über Archers Grosseltern zu erfahren.  Fazit: Insgesamt hat mir "Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt" wirklich gut gefallen, obschon ich aufgrund des Titels eine spannendere Geschichte erwartet hätte. Die Geschichte ist eher ruhig und hat leider auch ein paar Längen, dafür überzeugt das Buch durch seine tolle Aufmachung, die wunderschönen Illustrationen und den sympathischen Figuren. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil, welcher hoffentlich auch etwas temporeicher wird. 3,5*

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Eine sehr spannende Geschichte mit Archer Helmsley. Archer Helmsley lebt mit seinen Eltern im Haus seiner Großeltern, denn seine Großeltern sind weltberühmte Forscher und erforschen die Welt. Eines Tages verschwinden die Großeltern von Archer bei einer Expedition am Südpol. Seitdem darf Archer kaum das Haus verlassen. Eines Tages übergibt ein einäugiger Kapitän Archer einen Haufen Koffer - Koffer von seinen Großeltern mit den ganzen Reiseaufzeichnungen. Für Archer steht eins fest: Er will zum Südpol und seine Großeltern suchen. Doch wie kommt er dahin? Können seine Freunde Adélaïde und Oliver Archer dabei helfen? Wird Archer seine Großeltern finden? Und was haben drei Tiger damit zu tun?

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