Wofür wir arbeiten

Wofür wir arbeiten

Hardcover
4.112

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Beschreibung

Wie wollen und werden wir zukünftig arbeiten? Die tradierten Modelle funktionieren nicht mehr: Während die einen von ihrer Erwerbsarbeit kaum leben können, leiden viele Bereiche unter Arbeits- und Fachkräftemangel. Arbeit ist zudem eine Frage der Solidarität: Der Applaus für „systemrelevante Berufe“ war von kurzer Dauer, die Care-Arbeit – vor allem von Frauen – hält das System am Laufen, wird aber weder angemessen entlohnt noch gesellschaftlich gewürdigt. Für die „Generation Z“ zählt Work-Life-Balance mehr als die 40-Stunden-Woche. Dem entgegengesetzt steht die Forderung mancher Arbeitgeber nach längeren Arbeitszeiten. Verschärft wird die Situation zudem durch den demografischen Wandel, Digitalisierung und Automatisierung. Fundiert und scharfsichtig legt Barbara Prainsack die Fehler unseres Verständnisses von Arbeit offen und zeigt den Weg zu einer gerechten und sinnstiftenden Arbeit für alle auf. Herausgegeben von Hannes Androsch

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Hardcover
Seitenzahl
140
Preis
20.00 €

Autorenbeschreibung

Barbara Prainsack ist Professorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, zuvor lehrte sie am King’s College London. Sie ist international ausgewiesene Expertin für Gesundheits-, Wissenschafts- und Technologiepolitik, Vorsitzende der Ethik-Kommission der Europäischen Kommission, Mitglied u.a. der britischen Royal Society of Arts, gewähltes ausländisches Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften, gewähltes Mitglied der Academia Europaea und Leiterin zweier wissenschaftlicher Studien, die Auskunft über unseren Umgang mit der Pandemie gaben.

Beiträge

6
Alle
4

Ein Sachbuch - Arbeit neu denken

In der Reihe „auf dem Punkt“ geht es um gesellschaftliche Themen wie Arbeit, Werte und soziale Strukturen. In diesem Buch beschäftigt sich Barbara Prainsack mit der Frage, wie wir in Zukunft arbeiten wollen. Die bisherigen traditionellen Modelle aus den vorherigen Generationen werden nicht mehr funktionieren. Digitalisierung, Automatisierung, viele Menschen werden von ihrer Erwerbsarbeit krank oder können gar nicht mehr vollständig von ihr leben. „Wer in der Schule brav lernt, eine solide Ausbildung macht und hart arbeitet, der ist am Ende auch gut abgesichert. So heißt es - aber so ist es leider nicht.“ In den letzten Generationen war Arbeit ein großes Fundament im eigenen Leben. Es ging um Leistung, Geld verdienen und Sicherheit. Es war wichtig eine gute Ausbildung zu haben, da man sonst keinen gut bezahlten und sicheren Job bekam. Nur wer hart arbeitet, verdient ein gutes Leben. Heutzutage bekommt Arbeit eine andere Bedeutung im Leben. Sie vermischt sich mit dem Privatleben. Sie darf sich in das Leben integrieren, aber nicht Hauptthema Nummer 1 sein. Zum einen werden die Lebenshaltungskosten immer höher, zum anderen wird die Kluft zwischen der oberen und unteren Schicht immer größer. Zusätzlich werde neue Themen wie Digitalisierung und Automatisierung in den nächsten Jahren die Welt sehr stark beeinflussen. Jobs fallen weg, Neue werden durch die vorher genannten Themen entstehen. Die Welt wird flexibler, wir müssen uns anpassen. Dass man eine Ausbildung in den jungen Jahren zwischen 15 und 25 macht und diesen Job dann bis zum Rentenalter ausführt, wird nicht mehr funktionieren. Das Buch ist sehr gut auf den Punkt gebracht. Es geht darum, dass Arbeit nicht immer nur mit Einkommen verbunden sein kann und dass jeder Mensch auf der Welt ein Recht auf ein Leben hat, in dem er seine grundlegenden Ausgaben bezahlen kann. Es geht um ein Grundeinkommen für jede Person. Es geht um die Bedingung, dass jeder Mensch ein würdevolles Leben verdient hat. „So stark ist die Idee in unserer Gesellschaft verankert, dass man sich durch besonders harte Arbeit ein gutes Leben „verdient.“

5

Starker, prägnanter Einstieg in das Thema.

4

Interessante Ergänzung zu den anderen Büchern von Barbara Prainsack

4

Gut leserlich, zahlreiche Quellen, sehr ästhetisch. Für mich hätte es etwas umfangreicher und länger sein dürfen.

3

Kurz mit interessanten Einblicken in Konzepte wie Grundeinkommen und Remote Work. Mir persönlich hätten mehr Beispiele als „Futter“ gefallen um die Aussagen nochmal mehr zu stärken.

3

Kurz mit interessanten Einblicken in Konzepte wie Grundeinkommen und Remote Work. Mir persönlich hätten mehr Beispiele als „Futter“ gefallen um die Aussagen nochmal mehr zu stärken.

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