Wir sind die Könige von Colorado
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Beschreibung
»Ein bewegendes Buch, das tief anrührt.« (NDR 1 Bücherwelt)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
David E. Hilton (Jahrgang 1974) hat zahlreiche Kurzgeschichten verfasst, bevor er mit »Wir sind die Könige von Colorado» debütierte. Als Junge ist er oft mit seinen Eltern zum Skifahren in den Bergen gewesen. Auf dem Weg dorthin kam die Familie stets an einem verwitterten Schild mit der Aufschrift «Erziehungsanstalt» vorbei. Die Frage, wie diese Anstalt wohl ausgesehen und was sich dort ereignet haben mag, hat David E. Hilton mit seinem ersten Roman beantwortet. Heute lebt der Autor mit seiner Familie in der Nähe von Austin, Texas.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Eins der Buchhighlights meines Lebens
Schon länger schlummert dieser wirklich gute Roman auf meinem SUB. Hätte ich gewusst, was für ein unglaublich gutes Buch das ist, hätte ich es mir schon früher vorgenommen. Ich hatte beim Lesen verschiedene Gedanken: zum einen denkt man immer wieder, eine sei eine echte Biografie. Gleichzeitig hofft man, dass es nicht so ist, weil die Handlung schon sehr erschütternd ist. Zum Teil wirkt dieser Roman wie eine Mischung von Stephen Kings Es und, so makaber es klingt, einem Ponyclub-Buch der 90er. Eine weitere Frage, die ich mir immer wieder stelle ist.... Wieso wurde dieses Buch noch nicht verfilmt? Es würde einen fantastischen Film abgeben. Die Schreibweise ist äußerst angenehm, aus Sicht des Jugendlichen William Sheppard geschrieben, welcher 2 Jahre auf einer Erziehungs-Ranch in Colorado verbringen muss. Die Charaktere haben zum großen Teil eine tolle, tiefe Beschreibung Erhaltung, sowohl deren Vorgeschichte, als auch Charakter und Verhalten auf der Ranch. Manche Personen hasst man, andere liegt man. Ich kann wirklich jedem empfehlen, dieses Buch einmal zu lesen. Es wird mir lange in Erinnerung bleiben!
Das Buch hat mich seelisch auseinander genommen. Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen weil ich nicht mehr aufhören wollte. Es erweckt Wut, Trauer, Mitgefühl, Angst, Unwohlsein und alles in einem. Man realisiert, dass egal wie schlimm etwas ist, es geht immer noch schlimmer und trotz vielem Leid gibt es auch viel Hoffnung und schönes.
In die Hölle mit bester Reisebegleitung
Du musst dich schon einlassen wollen auf einen Ritt direkt in die Hölle, aus der du, wie die jungen Insassen einer Jugendstraf-Einrichtung erst heraus kommst, wenn ihre Haftzeit abgelaufen ist, (sollten sie es überhaupt überstehen) und eben für dich das Buch endet. Warum ich es tat, weiss ich heute nicht mehr genau. Dies Buch scheint mich wiedermal gefunden zu haben und obwohl es so garnicht meins ist, in eine Geschichte voller Brutalität und Willkür geworfen zu werden, in der du besser allen Sinn für Gerechtigkeit und Fairness abgibst, konnte ich es nicht lassen. D.E. Hilton schafft es, dass die Story nicht zu einem Gewaltporno verkommt, durch seine meisterhafte Erzählweise aus der 1. Person heraus gelingt es, mit viel Empathie ganz nah bei den Protagonisten zu sein, auch wenn es oft kaum auszuhalten ist. Mir wurde während des Lesens aufgezeigt, dass es möglich ist, in Kontakt mit erschütternden Schicksalsschlägen zu bleibe und nicht wie so oft wegsehen zu müssen, wenn etwas dich derart überfordert. Nein, hier kannst du mit der grössten nur möglichen Empathie dabei sein und erleben, wie du wie die Insassen hoffst, dass es am Ende doch eine Lösung geben kann, die wieder mehr an Harmonie erinnert... oder wenigstens an Gerechtigkeit. Dies Buch wird wohl, obwohl das Jahr noch nicht zuende ist, mein Jahreshighlight sein.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
»Ein bewegendes Buch, das tief anrührt.« (NDR 1 Bücherwelt)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
David E. Hilton (Jahrgang 1974) hat zahlreiche Kurzgeschichten verfasst, bevor er mit »Wir sind die Könige von Colorado» debütierte. Als Junge ist er oft mit seinen Eltern zum Skifahren in den Bergen gewesen. Auf dem Weg dorthin kam die Familie stets an einem verwitterten Schild mit der Aufschrift «Erziehungsanstalt» vorbei. Die Frage, wie diese Anstalt wohl ausgesehen und was sich dort ereignet haben mag, hat David E. Hilton mit seinem ersten Roman beantwortet. Heute lebt der Autor mit seiner Familie in der Nähe von Austin, Texas.
Beiträge
Eins der Buchhighlights meines Lebens
Schon länger schlummert dieser wirklich gute Roman auf meinem SUB. Hätte ich gewusst, was für ein unglaublich gutes Buch das ist, hätte ich es mir schon früher vorgenommen. Ich hatte beim Lesen verschiedene Gedanken: zum einen denkt man immer wieder, eine sei eine echte Biografie. Gleichzeitig hofft man, dass es nicht so ist, weil die Handlung schon sehr erschütternd ist. Zum Teil wirkt dieser Roman wie eine Mischung von Stephen Kings Es und, so makaber es klingt, einem Ponyclub-Buch der 90er. Eine weitere Frage, die ich mir immer wieder stelle ist.... Wieso wurde dieses Buch noch nicht verfilmt? Es würde einen fantastischen Film abgeben. Die Schreibweise ist äußerst angenehm, aus Sicht des Jugendlichen William Sheppard geschrieben, welcher 2 Jahre auf einer Erziehungs-Ranch in Colorado verbringen muss. Die Charaktere haben zum großen Teil eine tolle, tiefe Beschreibung Erhaltung, sowohl deren Vorgeschichte, als auch Charakter und Verhalten auf der Ranch. Manche Personen hasst man, andere liegt man. Ich kann wirklich jedem empfehlen, dieses Buch einmal zu lesen. Es wird mir lange in Erinnerung bleiben!
Das Buch hat mich seelisch auseinander genommen. Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen weil ich nicht mehr aufhören wollte. Es erweckt Wut, Trauer, Mitgefühl, Angst, Unwohlsein und alles in einem. Man realisiert, dass egal wie schlimm etwas ist, es geht immer noch schlimmer und trotz vielem Leid gibt es auch viel Hoffnung und schönes.
In die Hölle mit bester Reisebegleitung
Du musst dich schon einlassen wollen auf einen Ritt direkt in die Hölle, aus der du, wie die jungen Insassen einer Jugendstraf-Einrichtung erst heraus kommst, wenn ihre Haftzeit abgelaufen ist, (sollten sie es überhaupt überstehen) und eben für dich das Buch endet. Warum ich es tat, weiss ich heute nicht mehr genau. Dies Buch scheint mich wiedermal gefunden zu haben und obwohl es so garnicht meins ist, in eine Geschichte voller Brutalität und Willkür geworfen zu werden, in der du besser allen Sinn für Gerechtigkeit und Fairness abgibst, konnte ich es nicht lassen. D.E. Hilton schafft es, dass die Story nicht zu einem Gewaltporno verkommt, durch seine meisterhafte Erzählweise aus der 1. Person heraus gelingt es, mit viel Empathie ganz nah bei den Protagonisten zu sein, auch wenn es oft kaum auszuhalten ist. Mir wurde während des Lesens aufgezeigt, dass es möglich ist, in Kontakt mit erschütternden Schicksalsschlägen zu bleibe und nicht wie so oft wegsehen zu müssen, wenn etwas dich derart überfordert. Nein, hier kannst du mit der grössten nur möglichen Empathie dabei sein und erleben, wie du wie die Insassen hoffst, dass es am Ende doch eine Lösung geben kann, die wieder mehr an Harmonie erinnert... oder wenigstens an Gerechtigkeit. Dies Buch wird wohl, obwohl das Jahr noch nicht zuende ist, mein Jahreshighlight sein.







