Wir heißen hier alle Ronny, auch die Jungs

Wir heißen hier alle Ronny, auch die Jungs

Taschenbuch
2.85
KabarettKomikWitzigDdr

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Beschreibung

Nils Heinrich war sehr verwundert, als er damals nach Wende und Grenzöffnung in Kassel landete. Das sollte der Westen sein? Mittlerweile hat er sich umsehen können und weiß, dass der wie ein typisches DDR-Essen aussehende Döner keine nordhessische Spezialität ist. Überhaupt hat der Kabarettist uns einiges zu erzählen über die alte ostdeutsche Republik und die schöne neue Republik nach der Wiedervereinigung. Beim Thema Ökologie sind wir beispielsweise wieder ganz vorn mit dabei: Der Meeresspiegel steigt – also bauen wir die Autos höher. Des Weiteren berichtet Nils Heinrich vom kalten Intimitätsentzug der Corona-Ferien. Er hat nicht nur Tagebuch geführt, sondern auch seine geheime Fähigkeit entdeckt: Ei-Hypnose! Auch kennt er jetzt alle Seriennummern der heimischen CD-Sammlung auswendig und kann mit seiner Frau Dialoge aus „Frauentausch“ nachspielen. Die Corona-Krise, so erfährt der geneigte Leser, bietet Familien Gelegenheit zu heiteren Spaßbad-Besuchen, Klopapierbasteln oder dazu, der Schwiegermutter das Skypen beizubringen – eine Krise kann so lustig sein!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Humor
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
176
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Nils Heinrich wurde 1971 in Sangerhausen geboren. Nach einer umfassenden Ausbildung und Ausbeutung zum Konditor, erlebt er ohne größere Schäden zum ersten Mal in seinem Leben den Zusammenbruch eines politischen Systems, assimiliert sich danach aber gekonnt in die neue Gesellschaftsordnung. Weitere Karriereschritte als Zivildienstleistender, Fachabiturient, Hochzeits-DJ und Animateur zeichnen seinen Weg. 2003 gründet er mit anderen die Lesebühne »Brauseboys« in Berlin. Es folgen einige CD-Veröffentlichungen, und der Band »Vitamine sind die Guten« erscheint. Heinrich gewinnt zahlreiche Poetry Slams, den Jurypreis des Bremer Comedy Clubs, den Rostocker Koggenzieher, den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg, das Schwarze Schaf vom Niederrhein, den Salzburger Stier und den Mindener Stichling. Zahlreiche Auftritte in Radio und Fernsehen (u.A. »Mitternachtsspitzen«, »Die Anstalt«, »Olaf's Klub«). 2013 erscheint das Buch »Wir hatten nix, nur Umlaute«. 2016 erscheint »Sei froh, dass du nicht Joghurt heißt«. Heute lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.

Beiträge

3
Alle
2.5

Als Kurzgeschichte ganz witzig, als Buch einfach zu viel...

Habe bei "Lippes Leselust" einen Ausschnitt aus diesem Buch gehört, den ich sehr lustig fand. Also dachte ich, ich gebe dem Buch mal eine Chance. Einige Ausschnitte waren in der Tat sehr lustig, leider waren das aber nicht mehr als 20% des Buches. Der Rest völlig überzeichnetes aufregen über ein Thema, unter Verwendung jeglicher Klischees. Das war mir dann zu flach. Man hätte das ganze vielleicht in eine Story verpacken müssen. Das Gemeckere hätte einen eigenen Charakter gebraucht, vielleicht wäre es dann lustiger gewesen.

1.5

Puuh. Das Beste: Es waren nur 174 Seiten, sonst hätte ich es abgebrochen.

Es war einfach nicht mein Humor oder ich habe das Buch im falschen Moment zur Hand genommen. Der Klappentext hatmich auch in die Irre geführt. Ich hatte ein bisschen mehr Ost-Westthematik erwartet, in etwa so wie bei Georg Sander in "Lenin auf Schalke ". Das blieb aber fast vollständig aus. Die Berichte zu Corona und den Herausforderungen für Familien fand ich gut und witzig geschrieben. Die kamen aber erst auf den letzten 20 Seiten. Ab und an musste ich auch mal Schmunzeln, aber für eine Leseempfehlung ist das deutlich zu wenig.

4

Ich fand’s gut und habe einige Male herzhaft gelacht.

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