Wir haben schon immer im Schloß gelebt. Aus d. Amerikanischen v. Anna Leube u. Anette Grube.
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Buchinformationen
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Düsteres Märchen im Schloss
Shirley Jacksons „Wir haben schon immer im Schloß gelebt“ entfaltet eine unheimlich dichte, düstere Atmosphäre, die für mich stark an den Stil von Tim Burton erinnert. Auch wenn die Handlung auf den ersten Blick nicht vielschichtig wirkt, ist sie durch die Perspektive der Protagonistin besonders intensiv. Wir folgen ihrem Gedankengang, spüren ihre Absonderlichkeit und ahnen mit jeder Seite mehr ihre dunklen Absichten. Eine Mischung aus Naivität, Wahnsinn und Boshaftigkeit, die zugleich faszinierend und verstörend wirkt. Es ist mein zweites Buch von Jackson und es ist beeindruckend, wie sie schreibt. Man muss beim Lesen immer wieder hinterfragen, was tatsächlich geschieht und was vielleicht nur Wahrnehmung oder Irrglaube ist. Gerade dieses Spiel mit Realität und Vorstellung macht den Roman so vielschichtig. Gibt es in dieser Geschichte wirklich keine Geister oder Dämonen? :) Besonders gelungen ist, wie Jackson die Frauenfiguren darstellt - stark, eigensinnig und unerschütterlich in einer feindseligen Umgebung. Das Zusammenspiel von Isolation, Misstrauen und familiären Abgründen hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck.
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Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
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Düsteres Märchen im Schloss
Shirley Jacksons „Wir haben schon immer im Schloß gelebt“ entfaltet eine unheimlich dichte, düstere Atmosphäre, die für mich stark an den Stil von Tim Burton erinnert. Auch wenn die Handlung auf den ersten Blick nicht vielschichtig wirkt, ist sie durch die Perspektive der Protagonistin besonders intensiv. Wir folgen ihrem Gedankengang, spüren ihre Absonderlichkeit und ahnen mit jeder Seite mehr ihre dunklen Absichten. Eine Mischung aus Naivität, Wahnsinn und Boshaftigkeit, die zugleich faszinierend und verstörend wirkt. Es ist mein zweites Buch von Jackson und es ist beeindruckend, wie sie schreibt. Man muss beim Lesen immer wieder hinterfragen, was tatsächlich geschieht und was vielleicht nur Wahrnehmung oder Irrglaube ist. Gerade dieses Spiel mit Realität und Vorstellung macht den Roman so vielschichtig. Gibt es in dieser Geschichte wirklich keine Geister oder Dämonen? :) Besonders gelungen ist, wie Jackson die Frauenfiguren darstellt - stark, eigensinnig und unerschütterlich in einer feindseligen Umgebung. Das Zusammenspiel von Isolation, Misstrauen und familiären Abgründen hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck.




