Wir Flüchtlinge
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Beschreibung
Hannah Arendts 1943 erschienener Essay wurde lange Zeit ignoriert, erst 1986 übersetzt – und zeigt erst heute seine eigentliche Sprengkraft: Aus unmittelbarem eigenem Erleben bezweifelte Arendt, dass Staaten überhaupt noch in der Lage sind, Flüchtlings-Probleme zu bewältigen, da die Nationalsozialisten die Idee des schützenden Nationalstaats unmöglich gemacht haben.
Ähnlich wie bei »Eichmann in Jerusalem« brachte ihr diese These Schwierigkeiten mit zionistischen Strömungen ein, die Israel als Rettungsinsel genau in diesem Sinne sehen wollten.
Der Essay von Thomas Meyer unterstreicht die Relevanz des Textes im Zusammenhang mit der heutigen Flüchtlingsdebatte.
Buchinformationen
Beiträge
Ein Bericht über das Mensch sein
Mit "Wir Flüchtlinge" lieferte Hannah Arendt ein hervorragendes Bild DER Flüchtlinge des 20. Jhd., aber auch der aufnehmenden Staaten. Mit einer Prise Sarkasmus und bildhaften Beispielen werden Drang zur Assimilation, das Mensch sein und die Unfähigkeit der Nationalstaaten zur Lösung eines solchen Flüchtlingsproblems offenbar. Der Essay hat nichts an Aktualität verloren. Dies zeigt auch Thomas Meyer in seinem begleitenden Text auf. Rundum gelungen!
Beschreibung
Hannah Arendts 1943 erschienener Essay wurde lange Zeit ignoriert, erst 1986 übersetzt – und zeigt erst heute seine eigentliche Sprengkraft: Aus unmittelbarem eigenem Erleben bezweifelte Arendt, dass Staaten überhaupt noch in der Lage sind, Flüchtlings-Probleme zu bewältigen, da die Nationalsozialisten die Idee des schützenden Nationalstaats unmöglich gemacht haben.
Ähnlich wie bei »Eichmann in Jerusalem« brachte ihr diese These Schwierigkeiten mit zionistischen Strömungen ein, die Israel als Rettungsinsel genau in diesem Sinne sehen wollten.
Der Essay von Thomas Meyer unterstreicht die Relevanz des Textes im Zusammenhang mit der heutigen Flüchtlingsdebatte.
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Ein Bericht über das Mensch sein
Mit "Wir Flüchtlinge" lieferte Hannah Arendt ein hervorragendes Bild DER Flüchtlinge des 20. Jhd., aber auch der aufnehmenden Staaten. Mit einer Prise Sarkasmus und bildhaften Beispielen werden Drang zur Assimilation, das Mensch sein und die Unfähigkeit der Nationalstaaten zur Lösung eines solchen Flüchtlingsproblems offenbar. Der Essay hat nichts an Aktualität verloren. Dies zeigt auch Thomas Meyer in seinem begleitenden Text auf. Rundum gelungen!






