Wieder werden
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Beschreibung
«Filigran genau, kämpferisch und zart zugleich erzählt Magdalena Gössling von ihrer Rückkehr in die Sprache und ins Leben.» Gabriele von Arnim
Magdalena Gössling ist 32 Jahre alt und mit ihrem zweiten Kind schwanger, als sie durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu sprechen und die Kontrolle über ihre rechte Körperseite verliert. Auf den großen Einschnitt folgen Tage wie hinter einer verschlossenen Tür. Alles, was einmal sicher erschien, gerät ins Wanken. Wer bin ich ohne Sprache? Wer bin ich bar der Möglichkeit, meine Rollen wie gewohnt auszufüllen: die der Chirurgin, der Freundin, der Partnerin, der Mutter? Und wer ist das eigentlich: ich? Schreibend die eigene Sprache erforschend, macht sich die Autorin auf die Suche. Magdalena Gössling erzählt in diesem berührenden Text, was geschieht, wenn ein einschneidendes Ereignis das Leben in ein Davor und Danach teilt, und wie man nach tiefgreifenden körperlichen und geistigen Verlusten die eigene Identität Stück für Stück neu zusammensetzt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Magdalena Gössling, geboren 1986 in Berlin, studierte Medizin in Tübingen und promovierte am Hertie Institut für klinische Hirnforschung. Zuletzt – und bis zu ihrem Schlaganfall – arbeitete sie als Ärztin in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern als freischaffende Autorin in Berlin.
Beiträge
Ehrlich, intensiv und sehr nahbar. Dieses Buch hat mich tief berührt und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Ich habe dieses Buch lange vor mir hergeschoben, vielleicht aus Angst vor dem, was es in mir auslösen könnte. Ich habe selbst Ähnliches erlebt und genau deshalb hat mich dieses Buch auf eine Weise getroffen, die ich kaum in Worte fassen kann. Magdalena Gössling beschreibt ihren Weg nach einen Schlaganfall mit einer Klarheit und Ehrlichkeit, die gleichzeitig schonungslos und sehr feinfühlig ist. Besonders das Ringen um Sprache, um Ausdruck und um das eigene Ich hat mich tief berührt. In vielen Momenten habe ich mich selbst wiedererkannt. Auch der Umgang der Umwelt mit Krankheit wird sehr treffend gezeigt. Zwischen Mitgefühl und Verharmlosung entsteht ein Spannungsfeld, das ich nur zu gut kenne. Dieses Gefühl, nicht ganz gesehen oder verstanden zu werden, zieht sich leise, aber spürbar durch das Buch. Trotz aller Schwere steckt in diesem Text auch etwas Verbindendes. Es sind oft die kleinen Schritte, die zählen, und genau diese macht Gössling sichtbar. Für mich war das Lesen intensiv, manchmal schmerzhaft, aber auch tröstlich. Ich würde Wieder werden allen empfehlen, besonders Menschen, die Ähnliches erlebt haben, aber auch denen, die verstehen wollen, was es bedeutet, wenn ein Leben plötzlich aus der Bahn gerät. Es ist kein leichtes Buch, aber ein unglaublich wichtiges.
4 ⭐️⭐️⭐️⭐️
Magdalena Gössling ist 32 Jahre alt, Ärztin und mit ihrem zweiten Kind schwanger, als sie durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu sprechen und die Kontrolle über ihre rechte Körperseite verliert. Auf den großen Einschnitt folgen Tage wie hinter einer verschlossenen 🚪. Alles, was einmal sicher erschien, gerät ins Wanken. Wer bin ich ohne Sprache? Wer bin ich bar der Möglichkeit, meine Rollen wie gewohnt auszufüllen: die der 👩⚕️, der Freundin, der Partnerin, der Mutter? Und was ist das eigentlich: das Ich? Das Schreiben neu lernend, macht sie sich auf die Suche und arbeitet sich Wort für Wort hinein- in die eigene Sprache, in ein neues Leben.
•STARK UND FRAGIL IN EINEM
Magdalena Gößlings Wieder werden erzählt mit einer beeindruckend klaren, präzisen Sprache, wie schnell ein Leben aus der Bahn geraten kann. Ihre detailgenauen Beschreibungen ziehen einen unmittelbar in die Situationen hinein und lassen spüren, wie fragil Sicherheit sein kann. Für mich war das Lesen besonders intensiv, weil es mich an eigene Erfahrungen zurückgeführt hat: den Schlaganfall eines nahestehenden Menschen, seine Folgen, die Unsicherheit, das Ringen um Halt. Vor allem die Passagen über Epilepsie haben mich tief getroffen – als Angehöriger weiß man, wie hart und unberechenbar solche Momente sind. Gößling findet Worte dafür, die gleichzeitig schonungslos und feinfühlig sind. Das Buch ist für Menschen geeignet, die Ähnliches im Freundes- oder Familienkreis erlebt haben – aber ebenso für jene, die solche Erfahrungen nicht kennen. Es schafft Verständnis, öffnet Empathie und zeigt, was es bedeutet, mit solchen Einschnitten zu leben. Man sollte innerlich gefestigt sein, um sich darauf einzulassen. Wer das ist, findet hier ein Werk, das lange nachhallt.

Beschreibung
«Filigran genau, kämpferisch und zart zugleich erzählt Magdalena Gössling von ihrer Rückkehr in die Sprache und ins Leben.» Gabriele von Arnim
Magdalena Gössling ist 32 Jahre alt und mit ihrem zweiten Kind schwanger, als sie durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu sprechen und die Kontrolle über ihre rechte Körperseite verliert. Auf den großen Einschnitt folgen Tage wie hinter einer verschlossenen Tür. Alles, was einmal sicher erschien, gerät ins Wanken. Wer bin ich ohne Sprache? Wer bin ich bar der Möglichkeit, meine Rollen wie gewohnt auszufüllen: die der Chirurgin, der Freundin, der Partnerin, der Mutter? Und wer ist das eigentlich: ich? Schreibend die eigene Sprache erforschend, macht sich die Autorin auf die Suche. Magdalena Gössling erzählt in diesem berührenden Text, was geschieht, wenn ein einschneidendes Ereignis das Leben in ein Davor und Danach teilt, und wie man nach tiefgreifenden körperlichen und geistigen Verlusten die eigene Identität Stück für Stück neu zusammensetzt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Magdalena Gössling, geboren 1986 in Berlin, studierte Medizin in Tübingen und promovierte am Hertie Institut für klinische Hirnforschung. Zuletzt – und bis zu ihrem Schlaganfall – arbeitete sie als Ärztin in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern als freischaffende Autorin in Berlin.
Beiträge
Ehrlich, intensiv und sehr nahbar. Dieses Buch hat mich tief berührt und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Ich habe dieses Buch lange vor mir hergeschoben, vielleicht aus Angst vor dem, was es in mir auslösen könnte. Ich habe selbst Ähnliches erlebt und genau deshalb hat mich dieses Buch auf eine Weise getroffen, die ich kaum in Worte fassen kann. Magdalena Gössling beschreibt ihren Weg nach einen Schlaganfall mit einer Klarheit und Ehrlichkeit, die gleichzeitig schonungslos und sehr feinfühlig ist. Besonders das Ringen um Sprache, um Ausdruck und um das eigene Ich hat mich tief berührt. In vielen Momenten habe ich mich selbst wiedererkannt. Auch der Umgang der Umwelt mit Krankheit wird sehr treffend gezeigt. Zwischen Mitgefühl und Verharmlosung entsteht ein Spannungsfeld, das ich nur zu gut kenne. Dieses Gefühl, nicht ganz gesehen oder verstanden zu werden, zieht sich leise, aber spürbar durch das Buch. Trotz aller Schwere steckt in diesem Text auch etwas Verbindendes. Es sind oft die kleinen Schritte, die zählen, und genau diese macht Gössling sichtbar. Für mich war das Lesen intensiv, manchmal schmerzhaft, aber auch tröstlich. Ich würde Wieder werden allen empfehlen, besonders Menschen, die Ähnliches erlebt haben, aber auch denen, die verstehen wollen, was es bedeutet, wenn ein Leben plötzlich aus der Bahn gerät. Es ist kein leichtes Buch, aber ein unglaublich wichtiges.
4 ⭐️⭐️⭐️⭐️
Magdalena Gössling ist 32 Jahre alt, Ärztin und mit ihrem zweiten Kind schwanger, als sie durch einen Schlaganfall die Fähigkeit zu sprechen und die Kontrolle über ihre rechte Körperseite verliert. Auf den großen Einschnitt folgen Tage wie hinter einer verschlossenen 🚪. Alles, was einmal sicher erschien, gerät ins Wanken. Wer bin ich ohne Sprache? Wer bin ich bar der Möglichkeit, meine Rollen wie gewohnt auszufüllen: die der 👩⚕️, der Freundin, der Partnerin, der Mutter? Und was ist das eigentlich: das Ich? Das Schreiben neu lernend, macht sie sich auf die Suche und arbeitet sich Wort für Wort hinein- in die eigene Sprache, in ein neues Leben.
•STARK UND FRAGIL IN EINEM
Magdalena Gößlings Wieder werden erzählt mit einer beeindruckend klaren, präzisen Sprache, wie schnell ein Leben aus der Bahn geraten kann. Ihre detailgenauen Beschreibungen ziehen einen unmittelbar in die Situationen hinein und lassen spüren, wie fragil Sicherheit sein kann. Für mich war das Lesen besonders intensiv, weil es mich an eigene Erfahrungen zurückgeführt hat: den Schlaganfall eines nahestehenden Menschen, seine Folgen, die Unsicherheit, das Ringen um Halt. Vor allem die Passagen über Epilepsie haben mich tief getroffen – als Angehöriger weiß man, wie hart und unberechenbar solche Momente sind. Gößling findet Worte dafür, die gleichzeitig schonungslos und feinfühlig sind. Das Buch ist für Menschen geeignet, die Ähnliches im Freundes- oder Familienkreis erlebt haben – aber ebenso für jene, die solche Erfahrungen nicht kennen. Es schafft Verständnis, öffnet Empathie und zeigt, was es bedeutet, mit solchen Einschnitten zu leben. Man sollte innerlich gefestigt sein, um sich darauf einzulassen. Wer das ist, findet hier ein Werk, das lange nachhallt.








