Wie ist das mit dem Krebs?
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Beschreibung
Ein Kinderbuch über die Krankheit Krebs für Kinder ab 6 Jahren und ihre Familien. In Kooperation mit der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Mit einem Nachwort für die Eltern.
Wenn Kinder auf Krebs treffen – weil sie selbst erkrankt sind oder ein Familienmitglied – haben sie meist viele Fragen. In diesem Buch gibt Dr. Sarah Herlofsen ehrliche und offene Antworten. Anschaulich und kindgerecht erklärt sie, wie ein Tumor ensteht, was bei der Krankheit im Körper passiert. Kinder erfahren, wie Zellen krank werden und wie wir dem Körper helfen können, wieder gesund zu werden. Dabei werden auch schwierige Fragen nach dem Tod und Sterben nicht ausgeklammert.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sarah Roxana Herlofsen ist Doktor der Molekularen Biomedizin und hat viele Jahre in der klinischen Stammzellforschung gearbeitet. Nach eigenen Erfahrungen mit Krebs in Familie und Freundeskreis möchte sie nun anderen Familien helfen, die Krebskrankheit zu verstehen und offen mit ihr umzugehen.
Beiträge
Ich kenne kein anderes Buch, was so wertschätzend respektvoll und gleichzeitig informativ wie emotional so ein - vermeintlich - schweres Thema kindgerecht gestaltet.
Als kürzlich -wie immer- Anfang Februar der #weltkrebstag erhöhte Aufmerksamkeit in den sozialen Medien erzeugte, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Da ich inzwischen bereits einige Male mit Krebserkrankungen im Umfeld und Ende 2017 auch im engen Freundeskreis ein Kind an Leukämie erkrankte, fand ich dieses Buch sehr ansprechend. Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht schon damals darauf aufmerksam geworden zu sein. Das äußere Erscheinungsbild des Buches wird im Stil des Covers auch im Inneren durch wirklich kindgerechte ansprechende Illustrationen fortgesetzt. Besonders gut gefallen hat mir, dass dadurch einerseits der Inhalt aufgelockert aber nicht ins lächerliche gezogen wird und andererseits auch die ernsten, wie auch biologisch erklärten Themen zu kindgerechten einprägsamen Bildern werden. Wenn der tierische Krebs am Anfang des Buches sagt, dass er nicht gemeint ist oder die Haare, die durch die Chemotherapie ausfallen am „Hairport“ in den Urlaub fahren, um wieder auf dem Kopf nach zu wachsen, wenn der Körper gesund genug ist- dann schwingt die Leichtigkeit eines Schmunzelns beim Lesen über die Lippen und unabänderliche Dinge sind vorstellbar und greifbar. Im Verlauf des Buches wird insbesondere durch die Illustrationen auch ganz nebenbei viel biologisches Wissen wie der Aufbau und die Struktur des Körpers vermittelt. Die Erklärweise ist dabei so kindgerecht und dennoch nicht verniedlicht, sondern einfach sachlich ehrlich, dass es ein großartiges Sachbuch ist. Zugleich enthält es aber auch gezielte philosophische Bereiche und einige hochemotionale Kapitel. Das Buch richtet sich im Grunde an alle, die mit Menschen unterschiedlichen Alters mit einer Krebserkrankung in Kontakt sind. Hier werden Fragen von Kindern aufgegriffen, die manch Erwachsener (aus falscher Scham?) sich nicht traut zu stellen. Fragen praktischer Natur: „Kann ich meiner kranken Mama helfen? Sie ist so schlapp.“ Oder Fragen eines erkrankten Kindes: „Kann ich wieder so sein wie alle anderen?“ Aber auch unterschiedliche Gefühle und der Umgang mit ihnen: „Meine Freundin hatte Krebs. Jetzt ist sie wieder gesund und muss trotzdem keine Hausaufgaben machen. Das finde ich ungerecht.“ Dabei steht immer im Vordergrund, dass alle Gefühle erlaubt sind, gleich welcher Art und dass es keine falsche Gefühle gibt, aber auch dass Gerechtigkeit nicht bedeutet, dass alle das gleiche machen müssen oder alle gleich behandelt werden. „Gerecht ist nicht, dass alle gleich behandelt werden, sondern dass alle so behandelt werden, dass es ihnen gleich gut geht.“ Das gesamte Buch bietet unglaublich viel Input zum allgemeinen Wissen über den Körper und wie er funktioniert, wo welche Zellen ein Problem sind bei einer Krebserkrankung im Kontext und zum allgemeinen menschlichen Umgang miteinander, dass ich - obwohl schon ziemlich viele Kindersachbücher gelesen habe- kein einziges anderes Buch kenne, was so eine herausragend gute Mischung enthält. Der philosophische Part im Kapitel zum Tod ist religionsübergreifend kindgerecht und pragmatisch. Und bietet gleichzeitig so viele Emotionen, dass mir vor so viel Glück über diese perfekten für alle geeigneten Gedanken aber auch über die Empfindungen die Tränen beim Lesen nur so herausflossen. Unabhängig davon ob und welche Krankheit jemand im Umfeld hat bietet dieses Buch unglaublich viele allgemein übertragbare Gedanken zur Gesellschaft, dass es auch ohne jemanden mit akuter Erkrankung absolut geeignet zum Vorlesen, Erlesen, Erleben und Weiterdenken ist. Das Nachwort bietet zudem weitergehende praktische Fragestellungen zum Umgang mit allen Menschen im Umfeld. Ich kenne kein anderes Buch, was so wertschätzend respektvoll und gleichzeitig informativ wie emotional so ein - vermeintlich - schweres Thema kindgerecht gestaltet.

Beschreibung
Ein Kinderbuch über die Krankheit Krebs für Kinder ab 6 Jahren und ihre Familien. In Kooperation mit der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Mit einem Nachwort für die Eltern.
Wenn Kinder auf Krebs treffen – weil sie selbst erkrankt sind oder ein Familienmitglied – haben sie meist viele Fragen. In diesem Buch gibt Dr. Sarah Herlofsen ehrliche und offene Antworten. Anschaulich und kindgerecht erklärt sie, wie ein Tumor ensteht, was bei der Krankheit im Körper passiert. Kinder erfahren, wie Zellen krank werden und wie wir dem Körper helfen können, wieder gesund zu werden. Dabei werden auch schwierige Fragen nach dem Tod und Sterben nicht ausgeklammert.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sarah Roxana Herlofsen ist Doktor der Molekularen Biomedizin und hat viele Jahre in der klinischen Stammzellforschung gearbeitet. Nach eigenen Erfahrungen mit Krebs in Familie und Freundeskreis möchte sie nun anderen Familien helfen, die Krebskrankheit zu verstehen und offen mit ihr umzugehen.
Beiträge
Ich kenne kein anderes Buch, was so wertschätzend respektvoll und gleichzeitig informativ wie emotional so ein - vermeintlich - schweres Thema kindgerecht gestaltet.
Als kürzlich -wie immer- Anfang Februar der #weltkrebstag erhöhte Aufmerksamkeit in den sozialen Medien erzeugte, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Da ich inzwischen bereits einige Male mit Krebserkrankungen im Umfeld und Ende 2017 auch im engen Freundeskreis ein Kind an Leukämie erkrankte, fand ich dieses Buch sehr ansprechend. Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht schon damals darauf aufmerksam geworden zu sein. Das äußere Erscheinungsbild des Buches wird im Stil des Covers auch im Inneren durch wirklich kindgerechte ansprechende Illustrationen fortgesetzt. Besonders gut gefallen hat mir, dass dadurch einerseits der Inhalt aufgelockert aber nicht ins lächerliche gezogen wird und andererseits auch die ernsten, wie auch biologisch erklärten Themen zu kindgerechten einprägsamen Bildern werden. Wenn der tierische Krebs am Anfang des Buches sagt, dass er nicht gemeint ist oder die Haare, die durch die Chemotherapie ausfallen am „Hairport“ in den Urlaub fahren, um wieder auf dem Kopf nach zu wachsen, wenn der Körper gesund genug ist- dann schwingt die Leichtigkeit eines Schmunzelns beim Lesen über die Lippen und unabänderliche Dinge sind vorstellbar und greifbar. Im Verlauf des Buches wird insbesondere durch die Illustrationen auch ganz nebenbei viel biologisches Wissen wie der Aufbau und die Struktur des Körpers vermittelt. Die Erklärweise ist dabei so kindgerecht und dennoch nicht verniedlicht, sondern einfach sachlich ehrlich, dass es ein großartiges Sachbuch ist. Zugleich enthält es aber auch gezielte philosophische Bereiche und einige hochemotionale Kapitel. Das Buch richtet sich im Grunde an alle, die mit Menschen unterschiedlichen Alters mit einer Krebserkrankung in Kontakt sind. Hier werden Fragen von Kindern aufgegriffen, die manch Erwachsener (aus falscher Scham?) sich nicht traut zu stellen. Fragen praktischer Natur: „Kann ich meiner kranken Mama helfen? Sie ist so schlapp.“ Oder Fragen eines erkrankten Kindes: „Kann ich wieder so sein wie alle anderen?“ Aber auch unterschiedliche Gefühle und der Umgang mit ihnen: „Meine Freundin hatte Krebs. Jetzt ist sie wieder gesund und muss trotzdem keine Hausaufgaben machen. Das finde ich ungerecht.“ Dabei steht immer im Vordergrund, dass alle Gefühle erlaubt sind, gleich welcher Art und dass es keine falsche Gefühle gibt, aber auch dass Gerechtigkeit nicht bedeutet, dass alle das gleiche machen müssen oder alle gleich behandelt werden. „Gerecht ist nicht, dass alle gleich behandelt werden, sondern dass alle so behandelt werden, dass es ihnen gleich gut geht.“ Das gesamte Buch bietet unglaublich viel Input zum allgemeinen Wissen über den Körper und wie er funktioniert, wo welche Zellen ein Problem sind bei einer Krebserkrankung im Kontext und zum allgemeinen menschlichen Umgang miteinander, dass ich - obwohl schon ziemlich viele Kindersachbücher gelesen habe- kein einziges anderes Buch kenne, was so eine herausragend gute Mischung enthält. Der philosophische Part im Kapitel zum Tod ist religionsübergreifend kindgerecht und pragmatisch. Und bietet gleichzeitig so viele Emotionen, dass mir vor so viel Glück über diese perfekten für alle geeigneten Gedanken aber auch über die Empfindungen die Tränen beim Lesen nur so herausflossen. Unabhängig davon ob und welche Krankheit jemand im Umfeld hat bietet dieses Buch unglaublich viele allgemein übertragbare Gedanken zur Gesellschaft, dass es auch ohne jemanden mit akuter Erkrankung absolut geeignet zum Vorlesen, Erlesen, Erleben und Weiterdenken ist. Das Nachwort bietet zudem weitergehende praktische Fragestellungen zum Umgang mit allen Menschen im Umfeld. Ich kenne kein anderes Buch, was so wertschätzend respektvoll und gleichzeitig informativ wie emotional so ein - vermeintlich - schweres Thema kindgerecht gestaltet.





