Wie ein Kartenhaus im Sturm
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hinter dem Pseudonym „Elena Losian“ steckt ein junger Mensch, der 1992 in Mittelhessen geboren wurde und seit seinem elften Lebensjahr mit viel Passion liest und selbst Geschichten schreibt. Die ersten, wenig kreativen Ergüsse wurden rituell verbrannt und zum Wohle der Menschheit dem Koffeingott geopfert. Im zarten Alter von vierzehn Jahren stolperte E. Losian über Shonen-Ai Manga und hat bald danach das Gay Romance Genre für sich entdeckt. Derzeit lebt und studiert E. Losian in Leipzig und bewohnt zusammen mit einer Elch-Kaffeetasse und einem Plüschhaustier eine als Studentenzimmer getarnte Besenkammer, in welcher sich exzessiven Schreiborgien hingegeben und zu viel Kaffee konsumiert wird.
Beiträge
Wenn sich alles fügt
Teil zwei geht wirklich direkt mit dem nächsten Kapitel in der Handlung weiter und der Stil aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte zu beleuchten bleibt gleich. Ich muss sagen das Band zwei mir deutlich besser gefallen hat als Band eins und das liegt an dem Verhalten der Charaktere. Sie wirken reifer und überlegter und handeln insgesamt, natürlich gibt es Ausnahmen, auch konstruktiver. Schwere Entscheidungen stehen an und ich fühlte mich immer wohler beim lesen der Geschichte. Den Epilog hätte ich nicht gebraucht, denn da werden viele Jahre übersprungen und dieser passt zwar, wäre allerdings nicht nötig gewesen. Lieber dann ein weiteres Buch, denn das hätte ich wirklich gerne gelesen. Es hätte ja wirklich viel zu erzählen gegeben.
Unerwartet
Damit habe ich nicht gerechnet. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal eine Geschichte gelesen habe wo sich fast alle Charaktere damit überboten haben wer handelt am destruktiven. Wer verhält sich so sehr dysfunktional das damit und vor allem sich selbst am meisten geschadet wird. Die Protas sind im Alter von 15-17 Jahren, was mir vielleicht dann doch sehr schwerfällt einzelne Verhaltensweisen nachzuvollziehen. Der Schreibstil ist irgendwie grob und manchmal oberflächlich. Was ich wirklich toll fand, waren die verschiedenen Perspektiven in denen die Geschichte eingeteilt ist. Teil 2 werde ich dennoch lesen, denn dieses ganze Chaos hatte schon seinen Reiz und Geschichten die mich aufreiben, die nicht so 0815 Standard sind, auch anecken bei mir und das ist diese definitiv machen mich neugierig. Gerade weil manches anders ist und die Charaktere sich ganz anders verhalten als ich selbst es tun würde. Manchmal dachte ich „krass“ oder „das kann doch nicht wahrsein“ und mit fortlaufender Handlung mochte ich das Buch auch mehr. Die Überraschung war jedenfalls da. Wer eine lockere leichte Geschichte sucht ist hier falsch, dafür wird es zu ernst.
Story: Aus Hass wird Liebe – eigentlich kann der punkige Phil den neu zugezogenen Julian nicht ausstehen, doch nach kurzer Zeit wird dieser ein Teil seiner Clique. Es bleibt Phil nichts anderes übrig, als sich mit dem emo-haften Jungen zu arrangieren und schon bald lernen sich die beiden besser kennen. Er erfährt, dass Julians Elternhaus mehr als zerrüttet ist und Julian seinen Schmerz damit kompensiert, indem er sich ritzt. Schon bald hat Phil Julians Vertrauen gewonnen und nach einer Weile sogar mehr, denn zwischen den beiden ungleichen Jungs entspinnt sich mehr. Allerdings fällt es beiden nicht leicht diese neuen Gefühle zuzulassen, zumal sich der stumme Falco ebenfalls in Julian verguckt hat und der Meinung ist, dass die beiden nicht zueinander passen. Bei der Abschlussfahrt nach Spanien kommt es zu mehr als einer Katastrophe, denn Falco gelingt es die beiden jungen Männer auseinander zu treiben, und Julian lässt sich für eine Nacht mit der Eisprinzessin Olli ein – mit weitreichenden Folgen, neun Monate später … Eigene Meinung: Wer Elena Losians Debüt „Eisprinz und Herzbube“ kennt, dem werden Juli und Phil nicht unbekannt sein, schließlich hatten die beiden in dem ersten Roman des Autors bereits eine wichtige Rolle inne. Nun erschien endlich (auf Wunsch vieler Fans) die Geschichte der beiden und offenbart, wie die beiden zusammengekommen und welche Höhen und Tiefen sie miteinander durchlebt haben. Aufgrund des Umfangs erschien „Wie ein Kartenhaus im Sturm“ in zwei Bänden, die beide sowohl als eBook, als auch im Taschenbuch-Format beim Main Verlag erschienen sind. Die Geschichte zwischen Phil und Julian wird sehr ausführlich dargestellt, da sich der Autor eine Menge Zeit nimmt, die beiden Figuren und natürlich die vielen Nebencharaktere und Freunde der beiden vorzustellen und die Beziehung der beiden langsam und gefühlvoll auszubauen. Natürlich dürfen die typischen Themen Eifersucht, Unsicherheit, Coming-Out und Freundschaft nicht fehlen – der Autor lässt wirklich nichts aus und verpasst seinen Figuren immer wieder Tiefschläge und Höhenflüge, die letztendlich dafür sorgen, dass sich Phil und Julian weiterentwickeln. Im Grunde begleitet man sie ungefähr anderthalb Jahre lang, zum Ende hin gibt Elena Losian einen kurzen Ausblick in die Zukunft der beiden. Wer Phil und Julian schon bei „Eisprinz und Herzbube“ ins Herz geschlossen hat, dem wird die ausführliche Geschichte auf jeden Fall gefallen, auch wenn sie manchmal ein wenig überdramatisiert und ein wenig zu kitschig ist. Es macht Spaß die beiden zu begleiten und sie besser kennenzulernen, ebenso ihre Freunde, die allesamt ein eigenes Profil haben und dreidimensional sind. Ein wenig überraschend ist die Tatsache, dass die Homosexualität keinerlei Probleme für die übrigen Menschen darstellt – immerhin spielt das Buch vorwiegend in den 90er Jahren, wo eine solche Offenheit nicht unbedingt vorhanden war. Das kann man jedoch auch positiv werden, denn der Autor zieht eine lockere, romantische Liebesgeschichte, dem dramatischen, harten Coming-Out und all den gesellschaftlichen Konsequenzen vor, was besser zu einem Jugendbuch dieser Art passt. Die Figuren sind sehr sympathisch – als Leser schließt man jeden einzelnen ins Herz. Sei es Phil oder Julian, man kann beide gut verstehen und ist in der Lage ihre Aktionen und Handlungen, ebenso ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Sie haben schon einiges zu überstehen, da jeder an seinen eigenen Problemen zu knabbern hat und ihnen auch innerhalb des Freundeskreises nicht nur Sympathien entgegenschlagen, insbesondere seitens Falco, der Julian lieber für sich gewinnen will. Ein wenig seltsam ist auch, dass man so viele schwule Pärchen auf einem Haufen hat – gerade am Ende fällt einem das auf. Nichtsdestotrotz reifen die Charaktere an den Ereignissen und werden mit der Zeit erwachsen. Stilistisch gibt es wenig zu bemängeln – Elena Losian hat einen lockeren, sehr einnehmenden Stil, der immer nah an den handelnden Figuren bleibt. Er erzählt die Geschichte aus Sicht von Phil, Julian und Falco, wobei letzterer nur sporadisch zu Wort kommt – vorwiegend wechseln sich Phil und Julian ab. Dementsprechend baut man zu den beiden die größte Bindung auf. Auch die Beschreibungen und Dialoge sind gelungen, zudem gelingt es dem Autor mit Witz und Humor zu schreiben, was den Leser immer wieder Schmunzeln lässt. Auf jeden Fall liest sich „Wie ein Kartenhaus im Sturm“ fast von selbst und lässt den Leser mit einem angenehmen, glücklichen Gefühl zurück. Fazit: „Wie ein Kartenhaus im Sturm“ ist ein gelungener Spin-Off von „Eisprinz und Herzbube“ und ein Muss für alle Fans von Elena Losians Debüt. Es macht Spaß die beiden Hauptfiguren durch die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung zu begleiten, auch wenn die Handlung zwischendurch ein wenig überdramatisiert wirkt und viel dadurch verursacht wird, dass Phil und Julian nicht miteinander reden. Nichtsdestotrotz sind die liebevoll ausgearbeitetem Charaktere und der flüssige Schreibstil ein Plus und bringen die Handlung voran. Wer gefühlvolle, lockerleichte Jugendbücher mag und bereits das Debüt des Autors mochte, sollte zugreifen. Es lohnt sich.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hinter dem Pseudonym „Elena Losian“ steckt ein junger Mensch, der 1992 in Mittelhessen geboren wurde und seit seinem elften Lebensjahr mit viel Passion liest und selbst Geschichten schreibt. Die ersten, wenig kreativen Ergüsse wurden rituell verbrannt und zum Wohle der Menschheit dem Koffeingott geopfert. Im zarten Alter von vierzehn Jahren stolperte E. Losian über Shonen-Ai Manga und hat bald danach das Gay Romance Genre für sich entdeckt. Derzeit lebt und studiert E. Losian in Leipzig und bewohnt zusammen mit einer Elch-Kaffeetasse und einem Plüschhaustier eine als Studentenzimmer getarnte Besenkammer, in welcher sich exzessiven Schreiborgien hingegeben und zu viel Kaffee konsumiert wird.
Beiträge
Wenn sich alles fügt
Teil zwei geht wirklich direkt mit dem nächsten Kapitel in der Handlung weiter und der Stil aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte zu beleuchten bleibt gleich. Ich muss sagen das Band zwei mir deutlich besser gefallen hat als Band eins und das liegt an dem Verhalten der Charaktere. Sie wirken reifer und überlegter und handeln insgesamt, natürlich gibt es Ausnahmen, auch konstruktiver. Schwere Entscheidungen stehen an und ich fühlte mich immer wohler beim lesen der Geschichte. Den Epilog hätte ich nicht gebraucht, denn da werden viele Jahre übersprungen und dieser passt zwar, wäre allerdings nicht nötig gewesen. Lieber dann ein weiteres Buch, denn das hätte ich wirklich gerne gelesen. Es hätte ja wirklich viel zu erzählen gegeben.
Unerwartet
Damit habe ich nicht gerechnet. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal eine Geschichte gelesen habe wo sich fast alle Charaktere damit überboten haben wer handelt am destruktiven. Wer verhält sich so sehr dysfunktional das damit und vor allem sich selbst am meisten geschadet wird. Die Protas sind im Alter von 15-17 Jahren, was mir vielleicht dann doch sehr schwerfällt einzelne Verhaltensweisen nachzuvollziehen. Der Schreibstil ist irgendwie grob und manchmal oberflächlich. Was ich wirklich toll fand, waren die verschiedenen Perspektiven in denen die Geschichte eingeteilt ist. Teil 2 werde ich dennoch lesen, denn dieses ganze Chaos hatte schon seinen Reiz und Geschichten die mich aufreiben, die nicht so 0815 Standard sind, auch anecken bei mir und das ist diese definitiv machen mich neugierig. Gerade weil manches anders ist und die Charaktere sich ganz anders verhalten als ich selbst es tun würde. Manchmal dachte ich „krass“ oder „das kann doch nicht wahrsein“ und mit fortlaufender Handlung mochte ich das Buch auch mehr. Die Überraschung war jedenfalls da. Wer eine lockere leichte Geschichte sucht ist hier falsch, dafür wird es zu ernst.
Story: Aus Hass wird Liebe – eigentlich kann der punkige Phil den neu zugezogenen Julian nicht ausstehen, doch nach kurzer Zeit wird dieser ein Teil seiner Clique. Es bleibt Phil nichts anderes übrig, als sich mit dem emo-haften Jungen zu arrangieren und schon bald lernen sich die beiden besser kennen. Er erfährt, dass Julians Elternhaus mehr als zerrüttet ist und Julian seinen Schmerz damit kompensiert, indem er sich ritzt. Schon bald hat Phil Julians Vertrauen gewonnen und nach einer Weile sogar mehr, denn zwischen den beiden ungleichen Jungs entspinnt sich mehr. Allerdings fällt es beiden nicht leicht diese neuen Gefühle zuzulassen, zumal sich der stumme Falco ebenfalls in Julian verguckt hat und der Meinung ist, dass die beiden nicht zueinander passen. Bei der Abschlussfahrt nach Spanien kommt es zu mehr als einer Katastrophe, denn Falco gelingt es die beiden jungen Männer auseinander zu treiben, und Julian lässt sich für eine Nacht mit der Eisprinzessin Olli ein – mit weitreichenden Folgen, neun Monate später … Eigene Meinung: Wer Elena Losians Debüt „Eisprinz und Herzbube“ kennt, dem werden Juli und Phil nicht unbekannt sein, schließlich hatten die beiden in dem ersten Roman des Autors bereits eine wichtige Rolle inne. Nun erschien endlich (auf Wunsch vieler Fans) die Geschichte der beiden und offenbart, wie die beiden zusammengekommen und welche Höhen und Tiefen sie miteinander durchlebt haben. Aufgrund des Umfangs erschien „Wie ein Kartenhaus im Sturm“ in zwei Bänden, die beide sowohl als eBook, als auch im Taschenbuch-Format beim Main Verlag erschienen sind. Die Geschichte zwischen Phil und Julian wird sehr ausführlich dargestellt, da sich der Autor eine Menge Zeit nimmt, die beiden Figuren und natürlich die vielen Nebencharaktere und Freunde der beiden vorzustellen und die Beziehung der beiden langsam und gefühlvoll auszubauen. Natürlich dürfen die typischen Themen Eifersucht, Unsicherheit, Coming-Out und Freundschaft nicht fehlen – der Autor lässt wirklich nichts aus und verpasst seinen Figuren immer wieder Tiefschläge und Höhenflüge, die letztendlich dafür sorgen, dass sich Phil und Julian weiterentwickeln. Im Grunde begleitet man sie ungefähr anderthalb Jahre lang, zum Ende hin gibt Elena Losian einen kurzen Ausblick in die Zukunft der beiden. Wer Phil und Julian schon bei „Eisprinz und Herzbube“ ins Herz geschlossen hat, dem wird die ausführliche Geschichte auf jeden Fall gefallen, auch wenn sie manchmal ein wenig überdramatisiert und ein wenig zu kitschig ist. Es macht Spaß die beiden zu begleiten und sie besser kennenzulernen, ebenso ihre Freunde, die allesamt ein eigenes Profil haben und dreidimensional sind. Ein wenig überraschend ist die Tatsache, dass die Homosexualität keinerlei Probleme für die übrigen Menschen darstellt – immerhin spielt das Buch vorwiegend in den 90er Jahren, wo eine solche Offenheit nicht unbedingt vorhanden war. Das kann man jedoch auch positiv werden, denn der Autor zieht eine lockere, romantische Liebesgeschichte, dem dramatischen, harten Coming-Out und all den gesellschaftlichen Konsequenzen vor, was besser zu einem Jugendbuch dieser Art passt. Die Figuren sind sehr sympathisch – als Leser schließt man jeden einzelnen ins Herz. Sei es Phil oder Julian, man kann beide gut verstehen und ist in der Lage ihre Aktionen und Handlungen, ebenso ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Sie haben schon einiges zu überstehen, da jeder an seinen eigenen Problemen zu knabbern hat und ihnen auch innerhalb des Freundeskreises nicht nur Sympathien entgegenschlagen, insbesondere seitens Falco, der Julian lieber für sich gewinnen will. Ein wenig seltsam ist auch, dass man so viele schwule Pärchen auf einem Haufen hat – gerade am Ende fällt einem das auf. Nichtsdestotrotz reifen die Charaktere an den Ereignissen und werden mit der Zeit erwachsen. Stilistisch gibt es wenig zu bemängeln – Elena Losian hat einen lockeren, sehr einnehmenden Stil, der immer nah an den handelnden Figuren bleibt. Er erzählt die Geschichte aus Sicht von Phil, Julian und Falco, wobei letzterer nur sporadisch zu Wort kommt – vorwiegend wechseln sich Phil und Julian ab. Dementsprechend baut man zu den beiden die größte Bindung auf. Auch die Beschreibungen und Dialoge sind gelungen, zudem gelingt es dem Autor mit Witz und Humor zu schreiben, was den Leser immer wieder Schmunzeln lässt. Auf jeden Fall liest sich „Wie ein Kartenhaus im Sturm“ fast von selbst und lässt den Leser mit einem angenehmen, glücklichen Gefühl zurück. Fazit: „Wie ein Kartenhaus im Sturm“ ist ein gelungener Spin-Off von „Eisprinz und Herzbube“ und ein Muss für alle Fans von Elena Losians Debüt. Es macht Spaß die beiden Hauptfiguren durch die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung zu begleiten, auch wenn die Handlung zwischendurch ein wenig überdramatisiert wirkt und viel dadurch verursacht wird, dass Phil und Julian nicht miteinander reden. Nichtsdestotrotz sind die liebevoll ausgearbeitetem Charaktere und der flüssige Schreibstil ein Plus und bringen die Handlung voran. Wer gefühlvolle, lockerleichte Jugendbücher mag und bereits das Debüt des Autors mochte, sollte zugreifen. Es lohnt sich.





