When the Tiger Came Down the Mountain (Die Chroniken von Chih)
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
[ unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar ] Das ist der zweite Band der Reihe, aber ich finde, man kann ihn auch wunderbar unabhängig lesen. Mir hat er sogar noch besser gefallen als der erste — trotzdem hatte er wieder genau diese magische Atmosphäre, die mich so an der Reihe begeistert hat. dual pov + unreliable Narrators = 🫶🏻 außerdem… gestaltwandelnde Tigerinnen UND ein Wollhaarmammut??? 🐯🦣 mehr musste ich nicht wissen 🙌🏻 ich fand es unglaublich spannend, wie sich die geschichte je nachdem verändert hat, wer sie erzählt. wahrheit fühlt sich dadurch irgendwie ganz flexibel an und zeigt, wie sehr geschichten von ihren erzähler:innen geprägt werden 🖤 die version der tigerinnen war dabei definitiv mein favorit. irgendwie passt dazu auch perfekt der gedanke, dass geschichte immer von den sieger:innen geschrieben wird. Der Schreibstil fühlte sich stellenweise wie Poesie an. Wunderschön und atmosphärisch, wie ein düsteres asiatisches Märchen 🖤 Und das Cover ist einfach WUNDERSCHÖN, genau wie bei den anderen Büchern der Reihe.

Die zweite Novelle in der Serie von Nghi Vo zeigt, wie unterschiedlich die Legenden, die eigentlich so bekannt sind, doch erzählt werden. Chih ist ohne Nahezu Brillant, deys kleine magische Begleiterin in Vogelgestalt. - ausgerechnet jetzt gerät sie mit ihren Begleitern in einen Schneesturm und muss sich drei Tigerinnen erwehren, die sie fressen wollen - Sie erzählt um ihr Leben - und hofft, die Geschichte ist spannend genug … Ich habe aus der Geschichte mitgenommen, wie unterschiedlich Legenden doch erzählt werden können, insbesondere wenn sie nur mündlich überliefert werden oder wenn - wie in Chihs Fall - die Legende tief in der Kindheit verankert liegt. Spannend war für mich der Dialog zwischen Chih und den Tigerinnen an sich - und wie sie einander immer wieder ergänzten und berichtigten - und Chih diese Zwiesprache für die Nachwelt festhielt. Solche Geschichten machen bewusst, dass mündliche Überlieferungen jedes Mal ihre ganz eigene Magie entfalten können, wenn sie erzählt werden. Die Legende von der Tigerin und ihrer menschlichen Geliebten war für mich interessant zu lesen - aber ich blieb ihr ferner als bei Chihs erstem Abenteuer. Trotzdem - ich mochte sie, und Vos Art, Binnen- und Rahmenhandlung zu verknüpfen. Es ist immer wieder schön, Chih auf ihrer Reise durch das Reich zu begleiten und die Geschichtensammlung wachsen zu sehen. Die Novelle hat mich nicht ganz so abgeholt, wie die letzte (ich bin verwöhnt!) und ich hoffe, Chihs nächste Reise wird charmanter für mich - und sie nimmt Nahezu Brillant wieder mit!
Wer die Geschichte erzählt...
In diesem Band wird sich viel damit beschäftigt, wie unterschiedlich die gleiche Geschichte erzählt werden kann. Verschiedene Ausgangssituationen, Perspektiven und Umstände können ein und dasselbe verändern. In dem recht kurzen Text steckt so viel, das zum Nachdenken anregt.
Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
[ unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar ] Das ist der zweite Band der Reihe, aber ich finde, man kann ihn auch wunderbar unabhängig lesen. Mir hat er sogar noch besser gefallen als der erste — trotzdem hatte er wieder genau diese magische Atmosphäre, die mich so an der Reihe begeistert hat. dual pov + unreliable Narrators = 🫶🏻 außerdem… gestaltwandelnde Tigerinnen UND ein Wollhaarmammut??? 🐯🦣 mehr musste ich nicht wissen 🙌🏻 ich fand es unglaublich spannend, wie sich die geschichte je nachdem verändert hat, wer sie erzählt. wahrheit fühlt sich dadurch irgendwie ganz flexibel an und zeigt, wie sehr geschichten von ihren erzähler:innen geprägt werden 🖤 die version der tigerinnen war dabei definitiv mein favorit. irgendwie passt dazu auch perfekt der gedanke, dass geschichte immer von den sieger:innen geschrieben wird. Der Schreibstil fühlte sich stellenweise wie Poesie an. Wunderschön und atmosphärisch, wie ein düsteres asiatisches Märchen 🖤 Und das Cover ist einfach WUNDERSCHÖN, genau wie bei den anderen Büchern der Reihe.

Die zweite Novelle in der Serie von Nghi Vo zeigt, wie unterschiedlich die Legenden, die eigentlich so bekannt sind, doch erzählt werden. Chih ist ohne Nahezu Brillant, deys kleine magische Begleiterin in Vogelgestalt. - ausgerechnet jetzt gerät sie mit ihren Begleitern in einen Schneesturm und muss sich drei Tigerinnen erwehren, die sie fressen wollen - Sie erzählt um ihr Leben - und hofft, die Geschichte ist spannend genug … Ich habe aus der Geschichte mitgenommen, wie unterschiedlich Legenden doch erzählt werden können, insbesondere wenn sie nur mündlich überliefert werden oder wenn - wie in Chihs Fall - die Legende tief in der Kindheit verankert liegt. Spannend war für mich der Dialog zwischen Chih und den Tigerinnen an sich - und wie sie einander immer wieder ergänzten und berichtigten - und Chih diese Zwiesprache für die Nachwelt festhielt. Solche Geschichten machen bewusst, dass mündliche Überlieferungen jedes Mal ihre ganz eigene Magie entfalten können, wenn sie erzählt werden. Die Legende von der Tigerin und ihrer menschlichen Geliebten war für mich interessant zu lesen - aber ich blieb ihr ferner als bei Chihs erstem Abenteuer. Trotzdem - ich mochte sie, und Vos Art, Binnen- und Rahmenhandlung zu verknüpfen. Es ist immer wieder schön, Chih auf ihrer Reise durch das Reich zu begleiten und die Geschichtensammlung wachsen zu sehen. Die Novelle hat mich nicht ganz so abgeholt, wie die letzte (ich bin verwöhnt!) und ich hoffe, Chihs nächste Reise wird charmanter für mich - und sie nimmt Nahezu Brillant wieder mit!
Wer die Geschichte erzählt...
In diesem Band wird sich viel damit beschäftigt, wie unterschiedlich die gleiche Geschichte erzählt werden kann. Verschiedene Ausgangssituationen, Perspektiven und Umstände können ein und dasselbe verändern. In dem recht kurzen Text steckt so viel, das zum Nachdenken anregt.






