West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Nikki St. Crowe schreibt schon so lange, wie sie denken kann. Ihr erstes Buch, das sie in der 4. Klasse schrieb, handelte von einem gotischen Herrenhaus voller Schätze. Obwohl sie immer noch gerne über Magie schreibt, hat sie den Schatz gegen etwas Besseres eingetauscht: heiße Romantik mit Schurken, Monstern und Anti-Helden. Jetzt verbringt sie die meiste Zeit damit, zu träumen und über die bösen Jungs der Romantasy zu schreiben. Wenn Nikki nicht gerade schreibt oder von den Bad Boys träumt, findet man sie entweder im Wald oder auf Reisen mit ihrem Mann und ihrer Tochter.
Beiträge
Wizard of Oz Retelling
✨Rezensionsexemplar✨ - Band 1 Great and Terrible Land Reihe - Dark / Adult retelling von Wizard of Oz „Ich habe gerade jemanden umgebracht. Jemanden, der mich angegriffen hat. In meinem eigenen Haus.“ Als riesengroßer Fan von „The Wizard of Oz“ musste ich dieses Buch sofort lesen! Weitere große Empfehlung an dieser Stelle: Die komplette „Zauberer der Smaragdenstadt“ Reihe des russischen Autors Alexander Wolkow. Das ist ein absolutes Highlight und must read (für jung und alt). ✨Inhalt Dorothy erinnert sich nicht mehr an die Fremde, die sie in Kansas‘ Prärie an Em und Henry übergeben hat. Jahre später fegt ein Wirbelsturm über ihr Zuhause und bringt sie in ein merkwürdiges Land, wo es Hexen gibt und einen mächtigen Zauberer. Aber die Dinge sind nicht wie sie scheinen. ✨Meinung Dieses Buch war bei mir noch gar nicht dran, aber die Leseprobe hat mich so gepackt, dass ich alles andere habe stehen und liegen lassen. Insgesamt würde ich sagen, dass ich über die ersten 120 Seiten nur so geflogen bin. Der Anfang ist insgesamt wirklich sehr stark und hat eine Sogwirkung. Einerseits folgt man einer Geschichte, die man in und auswendig kennt und seit Jahrzehnten liebt, aber andererseits gibt es immer wieder spannende Veränderungen und Twists. Ich muss sagen, dass das eine unwiderstehliche Kombi ist. Wir lesen hauptsächlich aus Dorothys Perspektive, aber die Autorin webt immer wieder auch andere POVs ein, z.B. Cleo, Vogelscheuche, Holzfäller.. Dann kam der Mittelteil und dieser war leider eher nicht mein Geschmack. Ich habe mich frühzeitig damit abgefunden, dass es eben ein Dark und Adult retelling ist, also das ist nicht der Grund. Aber: die Geschichte wird unglaublich und unnötig in die Länge gezogen. Im Mittelteil geht es nur schleppend voran und die Seiten müssen scheinbar einfach gefüllt werden. Wir verbleiben einfach sehr lange im Land des Ostens… Zur Erinnerung: Das Original ist ein Klassiker der Weltliteratur und auf wesentlich weniger Seiten passiert unendlich viel mehr. Das war etwas ärgerlich, aber aus einem Buch sollen natürlich mehrere Bände entstehen. Disappointed but not surprised!! Glücklicherweise geht es aber dann im letzten Drittel nochmal richtig los! Es folgen weitere Twists and Turns in der Geschichte und mit der größten Abweichung vom Original hat mich die Autorin noch richtig gekriegt. Damit habe ich nicht gerechnet! Die ganze Angelegenheit endet in einem spannenden Cliffhanger, so dass ich trotz Spice, trotz morally grey characters , trotz der lahmen Mitte, die sich um eine sich anbahnende Beziehung (oder auch nicht!!!) dreht (das ist einfach nicht mein Ding, ich mag Handlung, Politik, Magie etc.), trotz allem eine gute Bewertung abgeben muß! Noch kurz zum Thema Spice, weil der Untertitel ja lautet „Folge deinem Verlangen“: Zum Glück habe ich den Untertitel vorher gar nicht wahrgenommen 😂. Andernfalls wäre es fast ein Grund gewesen, es nicht zu lesen. Deshalb wollte ich Euch noch mitteilen, dass es gar nicht so spicy ist. Es gibt eine mini Szene ohne irgendwas, und eine ausführliche Szene, die man eh skippen kann. Aber es ist wirklich 95% Handlung und Inhalt drin! Das hat mich positiv überrascht und definitiv meine Bewertung und meine ganze Wahrnehmung von diesem Buch beeinflusst!! ✨Fazit Es sind knappe, aber verdiente 4⭐️ geworden. Die Autorin hat doch eine aufregende Mischung aus Alt und Neu kreiert, die scheinbar auch kritische Fans des Originals abholen kann (mich!!!). Ich sehe einiges an Potential, obwohl es durchaus nicht perfekt war. Überzeugt Euch gern selbst! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Neuinterpretation von „Der Zauberer von Oz“
Dorothy weiß kaum etwas über ihre Herkunft. Als Kind wurde sie nach einem Sturm bei Fremden zurückgelassen. Jahre später fühlt sie sich in ihrem grauen Leben gefangen und sucht verzweifelt nach ihrer wahren Identität. Nach einem Wirbelsturm landet sie in einem düsteren, verfluchten Land voller Gefahren. Um nach Hause zurückzukehren, muss sie einen Zauberer finden und einen gefährlichen Weg überstehen, auf dem Hexen und ein tödlicher Attentäter auf sie warten. Ich war sehr gespannt auf das Buch und hatte ehrlich gesagt hohe Erwartungen, die leider nicht ganz erfüllt wurden. Der Einstieg war okay, allerdings fand ich den Schreibstil ziemlich gewöhnungsbedürftig. Alles ging sehr schnell, gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass wenig passiert ist. Mit den Protagonisten wurde ich leider ebenfalls nicht richtig warm. Lediglich „Blechmann“ hat mein Interesse geweckt und mich dazu gebracht, weiterzulesen. Spannung war zwar vorhanden, hielt sich für mich aber eher in Grenzen. In der Mitte zog sich die Geschichte etwas, weshalb ich deutlich länger für das Buch gebraucht habe als gedacht. Das Ende hat mir dagegen gut gefallen und konnte nochmal einiges herausholen. Tatsächlich überlege ich sogar, nach dem Erscheinen noch Teil 2 zu lesen, weil sich die Story inzwischen in eine Richtung entwickelt hat, die mir deutlich besser gefällt. Ganz empfehlen kann ich das Buch trotzdem leider nicht. Wer aber gerne Neuinterpretationen von Märchen und ähnlichen Geschichten liest, könnte an „West of Wicked“ trotzdem Gefallen finden.
Eine Reise ins Ferne Land Oz - Magisch, düster und … blutig 🩸
Ich bin mit extrem hohen Erwartungen in diese Geschichte gestartet. Ein düsteres Romantasy-Retelling von Der Zauberer von Oz klang einfach zu gut, um wahr zu sein. Ich liebe die Filme Der Zauberer von Oz, Wicked und Die fantastische Welt von Oz und ich bin hier definitiv auf meine Kosten gekommen 🤩 Wir begleiten die erwachsene Dorothy, die sich nicht entscheiden kann, welches Leben sie führen möchte: Bleibt sie auf der Farm ihrer Tante und ihres Onkels oder geht sie mit ihrem besten Freund eine Verbindung ein? Mitten im Chaos zieht ein Sturm über Kansas hinweg und Dorothy landet erneut in Oz, wo sie sich direkt mit der bösen Hexe des Ostens anlegt (Good News! She’s dead 🤭) Doch Dorothy will nichts anderes, als wieder nach Hause zurückzukehren. Also wird sie auf den gelben Ziegelsteinweg geschickt und muss sich dabei einigen Gefahren stellen. Ich habe wirklich jede einzelne Seite und jeden einzelnen Charakter in diesem Buch geliebt 🥰 Immer wieder tauchen bekannte Figuren auf, aus deren Perspektiven ebenfalls erzählt wird. Besonders die Vogelscheuche und der Blechmann haben es mir angetan. Düster, geheimnisvoll und voller Grauzonen. Hier weiß man nie so genau, wer es wirklich gut mit Dorothy meint und genau das verleiht der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre. Die Spannung hält sich bis zum Schluss und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Aber nach diesem Ende frage ich mich ernsthaft, wie ich die Wartezeit auf die Fortsetzung überstehen soll 😭 ✨ Fazit: Für Oz-Liebhaber und Neueinsteiger gleichermaßen ein düsteres, erwachsenes Retelling mit besonderen Charakteren und einer spannenden Handlung bis zur letzten Seite. Für mich ein echtes Highlight 🤩

im Rutsch verschlungen, Spannend & so zerstörend…
Wicked, Der Zauberer von Oz und Dorothy sind weit bekannt. Endlich gibt es eine neue Variante, natürlich musste ich sofort dazu greifen. Wer denkt, es gibt einen Ausweg, der kennt Dorothy nicht. Diese biete inmitten von schockierender Magie und neuen Herausforderungen immer einen Weg. Besonders, wo sie viel Einsatz und Courage. Die üblichen Mitstreiter dürfen auch nicht fehlen. Ob die böse Hexe des Westens, der Blechmann und die Vogelscheuche. Lest also selbst, verstrickt euch in welcher Form sie wieder nach Hause kommt. Wer Feind und Verbündeter ist und wie alles sich berauschend rasant weiterentwickelt. Ich kann euch sagen, ich habe es in einem Rutsch verschlungen und konnte es nicht aus der Hand legen. Das Buch zielt schnell auf die Originalausgabe, und doch sticht es in seiner Variante hervor. Ich mochte unsere Dorothy, ihren Mut und ihren Eifer sehr. Die Geschichte selbst hat mich oft erheitert und doch am Ende überrascht. Wobei ich gestehen muss: Es war weniger spicy als der Titel vermuten lässt. Ein faszinierendes Werk, das mich mit den Persönlichkeiten und ihrer Stärke überzeugt hat. Einen mit Magie und Sehnsucht beflügelt. Ein toller Einstieg, der auf mehr neugierig macht. Sprich, überzeugt euch selbst, ich bin begeistert worden, habe mich in der Welt verfangen und freue mich auf mehr von Dorothy und ihrem gefährlichen Weg nach Hause.
"West of Wicked" war die reinste Achterbahnfahrt. Es fing zwar echt schwach an und es war sehr unverständlich zu Anfang einfach weil wir direkt anfingen von ihrem "normalen" leben sich das aber noch sehr heftig gewendet hat. Ich persönlich fands nicht so toll dass der Hund da mit quasi reingestolpert ist weil Hunde in solchen büchern mich sehr emotional machen und ich mehrfach angst hatte er stirbt oder so. Zum ende hin gabs dann noch ein crazy plottwist der mich jetzt nicht beruhigt denn ich möchte unbedingt wissen was mit Cleo ist, dem Blechmann und vorallem wie es Dorothy mit den ganzen erkenntnissen geht. Es ist aufjedenfall ein gelungenes buch das ich persönlich 4,5 sterne geben würde einfach weil die Sache mit dem hund Toto mich sehr oft schlucken lassen hat denn gerade bei Hunden komm ich super wenig damit klar wenn ihre Besitzer:innen in gefahr schweben und die Haustiere da quasi mit involviert sind. Aber ansonsten kann ich das buch nur wärmstens empfehlen.
Düsteres Oz-Retelling mit Potenzial, das sich leider etwas zu lange auf dem gelben Ziegelweg verliert. ✨
Hui, ja, also... ein Oz-Retelling, und ehrlich gesagt hatte ich davor kaum Vorkenntnisse. Was mich direkt abgeholt hat, war Dorothys Gedankenwelt. Diese innere Leere, die Beklemmung und das Gefühl, in einem Leben festzustecken waren wirklich greifbar geschrieben. Gleichzeitig spürt man ständig ihre Sehnsucht nach etwas Größerem, obwohl sie sich selbst kaum erlaubt, daran zu denken. Der Anfang hat mir wirklich sehr gut gefallen! 🥰 Im späteren Verlauf war mein größtes Problem allerdings der Handlungsaufbau. Es fühlt sich über weite Strecken eher wie eine lange Einführung an als wie eine eigenständige Geschichte. Fast alles spielt sich entlang des gelben Ziegelwegs ab, und am Ende ist Dorothy gefühlt noch immer nicht wirklich dort angekommen, wo die eigentliche Handlung beginnen soll. Dadurch wirkt die Story oft schleppend, und die düstere Atmosphäre, die das Buch verspricht, kommt erst ziemlich spät wirklich durch. Auch die vielen Perspektivwechsel haben mich eher verwirrt als abgeholt. Klar, sie geben auch Neben-Figuren mehr Tiefe, aber oft wusste ich nicht genau, wohin bestimmte Handlungsstränge eigentlich führen sollen, oder warum sie überhaupt erwähnt werden 😅 Ich hatte ehrlich gesagt deutlich mehr Spice erwartet. Aber zwei Szenen, ein paar Küsse und etwas Tension? Das war fast erschreckend sittsam. 😭 Wobei ich positiv sagen muss, dass die romantischen Momente angenehm dosiert waren und die Handlung nicht komplett übernommen haben. Das Ende hingegen war wirklich stark. Den Twist habe ich absolut nicht kommen sehen, und besonders die Szenen zwischen Dorothy und dem Blechmann waren für mich fast das Highlight des Buches. Genau dort hatte die Geschichte plötzlich die Spannung und Dynamik, die mir vorher gefehlt hat. West of Wicked hat spannende Ansätze, interessante Figuren und ein starkes Ende, braucht aber sehr lange, um wirklich in Fahrt zu kommen. Für mich ein solider Einstieg mit Luft nach oben, der definitiv neugierig auf Band 2 macht. 3,5 ⭐️
„West of Wicked" ist ein düsteres Retelling von "Der Zauberer von Oz" und startet mit einer spannenden Grundidee. Dorothy lebt ein trostloses Leben in Kansas und hat das Gefühl, nirgendwo wirklich dazuzugehören. Als ein Wirbelsturm sie nach Oz bringt, beginnt für sie eine gefährliche Reise voller Magie, Geheimnisse und dunkler Figuren. Der Mittelteil war für mich eindeutig die grösste Schwäche des Buches. Die Handlung zieht sich teilweise extrem und dreht sich gefühlt immer wieder im Kreis, ohne wirklich voranzukommen. Viele Szenen wirkten wie Füllmaterial oder wurden künstlich gestreckt. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte wieder etwas Fahrt auf, auch wenn viele Wendungen recht vorhersehbar bleiben. Am meisten überzeugen konnte mich tatsächlich das Setting. Die düstere Version von Oz hatte grosses Potenzial und einige Ideen rund um die Welt und ihre Figuren fand ich wirklich spannend. Auch optisch ist das Buch mit Cover, Farbschnitt und Gestaltung ein echtes Highlight. Ich hatte deutlich mehr Dark Fantasy erwartet. Viele Szenen wirkten überraschend harmlos für ein düsteres Retelling für Erwachsene. Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls kaum überzeugen, weil vieles zu schnell ging und emotional oberflächlich blieb. Auch der Spice war für mich unpassend. Da beschlich mich das Gefühl, dass die Autorin dem aktuellen Trend folgen wollte. Der Schreibstil von Nikki St. Crowe ist recht einfach gestrickt und lässt sich somit leicht und flüssig lesen, wodurch man schnell durch die Seiten kommt. "West of Wicked" hatte für mich eine starke Grundidee, konnte das Potenzial aber leider nicht ausschöpfen. Das Setting und die Atmosphäre waren interessant, doch die Handlung verlor sich zu oft in Längen, oberflächlichen Figuren und vorhersehbaren Entwicklungen. Das Ende war zwar stärker als der Rest des Buches, konnte meine Kritikpunkte aber nicht komplett wettmachen. Für mich insgesamt ein eher durchschnittlicher Auftakt mit Luft nach oben.

Dorothy gerät in einen Wirbelsturm. Mitsamt dem Haus, in dem sie lebt, landet sie mitten im verfluchten Land Oz. Ihr Hund Toto, ist auch dabei. In Oz angekommen, muss sie sich direkt der sehr schlecht gelaunten Hexe des Ostens stellen. Dorothy’s Plan ist klar. Sie muss so schnell wie möglich zurück nach Kansas. Da könnte ihr wohl der Zauberer von Oz behilflich sein. Auf dem Weg zur Smaragdstadt trifft sie auf die Vogelscheuche. Die ist hier allerdings ein attraktiver Mann, der über keine Erinnerungen verfügt. Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Den Blechmann gibt’s hier auch noch, sehr gefährlich und bedrohlich . Er soll Dorothy finden und im Austausch gegen seinen Bruder an eine Hexe ausliefern. Dieser Roman ist eine herrlich düstere und sinnliche Neuinterpretation von „Der Zauberer von Oz“. Ich hab vertraute Figuren gefunden, die hier natürlich wesentlich komplexer und düsterer sind als im Original. Die Wendungen waren für mich sehr überraschend und der Cliffhanger ist einfach nur fies. Jetzt muss ich wohl eine Weile warten, um zu erfahren wie das weitergeht. In der Mitte gab es ein paar Längen, die das Lesevergnügen allerdings nicht getrübt haben. Dorothy als Protagonistin, empfand ich als sehr stark. Sie ist recht komplex und erwachsen und erwartet mehr vom Leben, als das was sie in Kansas geboten bekommt. Mutig und klug ist sie und eine Kämpferin. Atmosphärisch ist das Buch auch richtig stark. Wir tauchen ein, in eine düstere und gefährliche Welt. So richtig trauen sollte man hier niemanden. Zu viele Machtkämpfe gibt es, Gewalt und Intrigen. Insgesamt eine sehr starke Neuinterpretation, die der Auftakt einer Reihe ist. Ich wurde bestens unterhalten und empfehle euch das Buch gern weiter.
Düster und Spicy
"West of Wicked – Folge deinem Verlangen" von Nikki St. Crowe ist eine düstere und sinnliche Neuinterpretation der Welt von Oz, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Das wunderschöne Cover und der Farbschnitt sind ein absoluter Eyecatcher und passen perfekt zu dieser fesselnden Story. Die Geschichte ist geheimnisvoll, intensiv und voller dunkler Magie. Statt einer klassischen Märchenadaption erwartet einen hier eine Version von Oz, die verführerisch, gefährlich und überraschend anders ist. Genau das macht dieses Buch so besonders. Die Atmosphäre ist dicht und fast greifbar, man spürt die Spannung, die Versuchung und dieses unterschwellige Knistern, das sich durch die ganze Geschichte zieht. Besonders die Mischung aus Fantasy, Dark Romance und einem Hauch von Gefahr hat mich absolut gefesselt. Die Charaktere sind vielschichtig und nicht immer eindeutig gut oder böse, was ich unglaublich spannend fand. Gerade diese Grauzonen machen die Story so reizvoll und sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. "West of Wicked" ist für alle, die düstere Märchenadaptionen mit einer Prise Spice lieben. Große Empfehlung 💚
Wow, ich bin immer noch völlig geflasht von "West of Wicked"! Wenn du dachtest, du kennst die Geschichte von Oz, dann schnall dich an, denn dieses Buch ist wie der heftigste Wirbelsturm, den Kansas je gesehen hat , nur viel düsterer, sexyer und absolut mitreißend. Am Anfang braucht die Geschichte einen kurzen Moment, um in Kansas wirklich Fahrt aufzunehmen. Außerdem waren mir manche Nebencharaktere fast ein bisschen zu kurz abgehandelt, weil ich unbedingt noch mehr über ihre Hintergrundgeschichten erfahren möchte. Vielleicht ja im zweiten Band? Aber dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich ständig wissen wollte, was hinter dem nächsten Kapitel steckt. Vergiss den bunten Regenbogen. Dieses Oz ist schattengehüllt, verflucht und gefährlich zugleich. Die Atmosphäre ist fast greifbar, man spürt als Leser förmlich den Staub der Prärie und später die bedrohliche Magie dieses fremden Landes. Die Hexen und die politischen Machtspiele in Oz fand ich ebenfalls gelungen. Die außerdem lange und persönliche Suche von Dorothy nach dem Zauberer hat es total in sich und durch die Bedrohung der Hexen ist diese ganz packend und die Spannung bleibt durchgehend auf Anschlag. Ich sehr mochte, dass die Geschichte bekannte Elemente aus „Der Zauberer von Oz“ aufgreift, sie aber komplett verdreht und etwas Eigenes daraus macht. Viele Momente waren gleichzeitig vertraut und völlig neu. Dorothy keine naive Heldin! Ich fand es recht interessant, wie zerrissen sie ist. Ihre Suche nach ihrer Herkunft und nach einem Platz, an dem sie wirklich hingehört, zieht sich durch die ganze Geschichte und gibt dem Roman überraschend viel Tiefe. Fazit: „West of Wicked“ ist ein düsteres und emotionales Retelling, das mich mit seiner gefährlichen Version von Oz komplett in den Bann gezogen hat und definitiv ein Buch, das lange im Kopf bleibt.
Ich finde das Cover ist wunderschön gestaltet und passt richtig gut zur Geschichte. Die farbliche Gestaltung ist ebenfalls sehr gelungen und macht für mich das Äußere des Buches rund. Der Schreibstil hat mich direkt gefesselt auf den ersten Seiten und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich bin sehr positiv überrascht wie die Geschichte hier erzählt wird, die Vibes sind sehr düster und es hat Spaß gemacht, die Parallelen zu erkennen. Aber an sich ist es eine spannend Fantasiegeschichte, bei der ich den Romanceanteil leider nicht so gefühlt habe. Aber dafür war das Setting und die Welt die hier gezeichnet wird so gut. Ich mag auch wie es endet und ich muss sagen damit habe ich nicht gerechnet. Ich werde auch auf jeden Fall weiterlesen weil mich die verschiedenen Charaktere wirklich eingenommen hat. Vorallem am Ende der Blechmann und seine Gedanken, ich bin also mehr als gespannt wie es weitergeht. Ich kann die Geschichte empfehlen und mein kleiner heimlicher Star ist Toto.....
Überraschend gut
Ich bin froh das ich mich dazu entschieden habe diesem Buch eine Chance zu geben 😍 noch mehr nach der Leseprobe. Denn ja dieses Buch war wirklich gut. Normalerweise bin ich kein Fan von Märchen die sozusagen neu und anders erzählt werden. Aber dieses Buch habe ich wirklich genossen. Der Schreibstil war gut, neu, und sehr bildlich. Ich bin über die Seiten geflogen und wollte es irgendwie auch kaum aus der Hand legen. Es war spannend geladen und auch gefühlvoll und genau das mochte ich. Noch dazu ich kenne den originalen Zauberer von Oz nicht aber auch ohne das man ihn kennt kann man das Buch gut lese und verstehen. Es war sozusagen alles eine Überraschung für mich. Nichtsdestotrotz werde ich dadurch wahrscheinlich bald mir das echte Märchen dazu anschauen ☺️ Die Charakter wirkten auf mich spannend, neu, ein paar mal fragwürdig aber in großen und ganzen wirklich perfekt aufgebaut. So das man mitfühlen, miterleben und auch einfach sich in sie hineinversetzen kann. Es gab Spice aber nicht viel Spice also auch für Leute die mehr Plot und Geschichte wollen ist es wirklich eine gute Wahl. ☺️🫶🏻 Im großen und Ganzen hat mich das Buch sehr überrascht und ich freue mich auf Band 2 ☺️

Dieser Plottwist hat mich auseinander genommen!
Autorin: Nikki St. Crowe Verlag: Bramble Verlag Dieser Plottwists hat mich auseinander genommen! Meinung: Eine sehr düstere und fesselnde neuen Interpretation des Zauberer von Oz. Wir bekommen hier Morally Grey Charaktere, Forbidden Love, Hidden Identity und eine Story, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Die Geschichte wird aus sechs verschiedenen POVs erzählt, unter anderem aus der Sicht des Blechmanns und der Vogelscheuche. Was ich besonders cool fand – die Erzählperspektive ändert sich mit den verschiedenen POVs. Ganz zum Schluss gibt's noch einen Extrakapitel aus einer siebten POV. Ich habe ein wenig gebraucht um in die Geschichte reinzufinden, aber danach?! I love it! Ich habe diese Geschichte verschlungen. Der Schreibstil ist wahnsinnig flüssig und bildhaft. What the f*** - Was war das bitte für ein Plottwist bzw zwei?! Okay, mit dem zweiten habe ich ein wenig gerechnet, aber what?! Junge, war das geil – ehrlich! Dieses Buch hier war echt der Hammer! Inhaltsangabe: Dorothy Gale ist eine Waise. Als sie noch klein war wurde sie während eines Sommersturms von einer Frau an zwei Fremde übergeben. Sie hat keine wirklichen Erinnerungen an die Frau, sie erinnert sich nur an das Blut in ihrem Gesicht. Mittlerweile ist Dorothy älter und will ihrem tristen Leben entkommen. Als ein gigantischer Wirbelsturm durch die Nacht fegt, bringt dieser Dorothy samt Haus in einen Schatten gefülltes Land. Um wieder nach Hause zu kommen muss Dorothy den Zauberer von Oz finden und einem Pfad folgen, der ihr Ende bedeuten könnte.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zu Anfang etwas verstört war. Aber von Kapitel zu Kapitel wuchs meine Begeisterung für die Geschichte. Was daran lag, dass Nikki St. Crowe mich mit ihren Charakteren dieses Retelling überzeugt hat. Die Geschichte ist einfach spannend und das Buch hat mich abgeholt. … okay es lag einfach an der Kombination der Tropes. Das Setting ist zuallererst an das Original geknüpft, aber das ist dann schon alles. Mich haben die Charaktere unglaublich überrascht. Denn sie sind alle viel mehr, als in dem Märchen. Besonders ist mir Dorothy aufgefallen, die unglaublich taff und selbstbewusst wirkt. Aber sie ist auch vollkommen selbstbestimmt und das wird in den ersten Kapiteln unglaublich deutlich gemacht. Ich werde euch nicht jede einzelnen Charakter jetzt durchleuchten. Denn im Grunde matchen alle perfekt und es geht in der Hauptsache um Dorothy, die einfach so ganz anders ist. Denn sie hat eine Vision von ihrem Leben und hadert mit zu treffenden Entscheidungen. Ich finde sie unglaublich spannend und bewundere sie dafür, wie sehr sie ihre Selbstbestimmung durchsetzt. Rook habe ich allerdings auch unglaublich in mein Herz geschlossen, denn neben Dorothy war er für mich der interessanteste Charakter in dieser Geschichte. … dieses Buch ist nicht so düster und spicy, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Aber am Ende gestehe ich mir ein, dass es anders auch unpassend gewesen wäre. Nikki St. Crowe hat mich mit dieser Leichtigkeit einfach überrascht und gefesselt. Es ist wirklich erstaunlich, wie eine so fantastische Geschichte doch so angenehm zu lesen ist. Fazit West of Wicked ist ein Auftakt, den ich so nicht erwartet habe. Ich muss gestehen, dass ich vollkommen überrascht war, wie die Handlung mich für sich gewinnen konnte. Wer also sich auf eine Geschichte einlassen kann, die wirklich vollkommen anders als das Original Der Zauberer von Oz ist. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich freue mich auf Band 2. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung.

West of Wicked von Nikki St. Crowe begeistert als düstere, fesselnde Neuinterpretation der Oz-Geschichte. Statt einer unschuldigen Heldin erleben wir eine vielschichtige Dorothy, die von Geheimnissen, Sehnsucht und dem Drang nach Selbstbestimmung geprägt ist. Genau das macht die Geschichte so intensiv und modern. Die Atmosphäre ist von Anfang an packend: Zwischen Sturm, Fluch und Schatten entfaltet sich eine Welt, die gleichermaßen gefährlich wie faszinierend ist. Besonders stark sind die Begegnungen mit den neu interpretierten Figuren – geheimnisvoll, verführerisch und nie ganz eindeutig gut oder böse. Was das Buch besonders hervorhebt, ist die emotionale Tiefe hinter Dorothys Reise. Es geht nicht nur um Magie und Abenteuer, sondern um Identität, Vergangenheit und die Frage, wohin man wirklich gehört. Die Spannung bleibt konstant hoch, während die düsteren Elemente und die unterschwellige Romantik perfekt miteinander harmonieren. Insgesamt ist West of Wicked ein atmosphärisch dichter, aufregender Auftakt, der Lust auf mehr macht und klassische Märchenelemente auf erfrischend dunkle Weise neu erfindet.
Retelling von Oz
Dorothy hat keine Ahnung wer sie wirklich ist, sie weiß nur das sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Kansas aufgewachsen ist. Ihr Leben ist eher trist bis das ein Wirbelsturm alles verändert und sie nach Oz führt. Um zurück zu ihrer Familie zu kommen nimmt sie den Weg zum mächtigen Zauberer auf sich. Ich glaube ein jeder von uns kennt die Geschichte vom Zauberer von Oz und wenn nicht, hat spätestens seit Wicked hat ein jeder schon mal davon gehört. Das Retelling West of Wicked ist Band eins einer Dilogie von Nikki St. Crowe welche mich vom Schreibstil direkt gepackt hat. Leider hat die Geschichte mich im Mittelteil durch einige Längen kurz verloren. Das überraschende Ende hat mich jedoch wieder bekommen, so das ich auf Band zwei sehr gespannt bin. Die verschiedenen Charaktere und Sichten in der Story, welche alles zusammenführen fand ich zwischenzeitlich verwirrend, hat sich jedoch dann gut zusammengesetzt. Mir hat es gut gefallen das jeder Charakter eigene Kapitelzirden hat. Der Blechmann zum Beispiel eine Axt. Aber auch beim Cover und dem Farbschnitt sieht man das viel Liebe im Detail steckt. Zusammengefasst finde ich West of Wicked ein gutes Buch, für Band zwei würde ich mir aber noch mehr von der Düsternis wünschen.
Meine Erwartungen waren hoch 🫣 leider konnte mich das Buch am Ende nicht abholen 📖
📚 Rezension zu West of the Wicked Ich habe West of the Wicked im Rahmen einer Leserunde gewonnen – nochmal vielen Dank dafür! 💕 Dadurch bin ich ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, was sich am Anfang auch definitiv ausgezahlt hat. ✨ Der Einstieg: Der Anfang hat mich wirklich positiv überrascht. Ich war schnell in der Geschichte drin, die Atmosphäre war spannend und teilweise auch richtig fesselnd. Die Welt und die Charaktere wirkten interessant und vielversprechend, sodass ich neugierig weiterlesen wollte. Gerade die ersten Kapitel hatten für mich genau die richtige Mischung aus Spannung und Geheimnissen. 👀 📖 Die Mitte: Leider hat das Buch für mich im Mittelteil etwas nachgelassen. Die Handlung zog sich stellenweise und die Spannung, die am Anfang aufgebaut wurde, konnte nicht ganz gehalten werden. Einige Entwicklungen wirkten auf mich etwas vorhersehbar oder haben sich zu sehr in die Länge gezogen. Dadurch fiel es mir teilweise schwer, wirklich dran zu bleiben. 😕 🔥 Das Ende: Das Ende habe ich mehr überflogen als aktiv zu lesen . Einige Dinge hatte ich davor schon vermutet und die haben sich bewahrheiten. Auch wenn das Ende dann doch gut war muss kvb insgesamt sagen das es mich leider nicht überzeugen konnte. Werd ich Band 2 lesen? Wohl eher nicht. Dennoch möchte ich anmerken das es ein Buch ist das man entweder liebt oder nicht, und nur weil es mir nicht zugesagt hat muss das nicht für jeden so sein 🥰 🤔 Mein Fazit: Ich bin ehrlich gesagt etwas zwiegespalten. Das Buch hatte wirklich starke Momente – besonders am Anfang und am Ende – aber der Mittelteil hat für mich einiges an Lesefluss und Spannung rausgenommen. ⭐ Bewertung: 3,5 / 5 Sterne Für Leser:innen, die gerne atmosphärische Fantasy mit Höhen und Tiefen lesen, könnte das Buch dennoch genau das Richtige sein.
Ein neues Oz
Der Zauberer von Oz liegt bei mir schon eine Weile zurück, trotzdem kam ich super in West of Wicked rein, auch ohne tief in der Welt drin zu sein. Besonders der schnelle Einstieg hat mich direkt gepackt. Dorothy wächst auf einer Farm bei liebevollen (wenn auch nicht biologischen) Eltern auf. An ihre Übergabe während eines Sturms erinnert sie sich nur bruchstückhaft. Genau so ein Sturm stellt ihr Leben erneut auf den Kopf: Bei einer Tornadowarnung werden sie, samt Haus und ihr Hund Toto nach Oz gewirbelt und ihr Abenteuer beginnt. Spannende Begegnungen, Notwehr und eine Reise mit dem Ziel, wieder nach Hause zu finden, nehmen ihren Lauf. Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Ich war extrem schnell in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die verschiedenen Erzähler mochte ich sehr, auch wenn ich zu Beginn kurz gebraucht habe, um reinzufinden. Besonders die Spannungen und die verschiedenen Plots haben es mir angetan. Das Buch wird als spicy Romantasy beschrieben. Abgesehen von zwei Szenen war da für mich allerdings nicht besonders viel Spice dabei, ich bin da wohl einfach schon anderes gewohnt. Für mich steht aber eindeutig die Geschichte im Vordergrund, und die überzeugt bis jetzt sehr. Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen und es macht definitiv Lust auf mehr. Ich freue mich schon, wenn es weitergeht. Ausserdem muss ich sagen: Dieses Buch ist einfach wunderschön gestaltet und das nicht nur wegen des Farbschnitts. Eine tolle Geschichte für Fans von Oz oder auch welche die es werden wollen.
Wenn Oz plötzlich sündig, düster und gefährlich gut wird
Oz, aber bitte einmal durch den dunklen Wald gezerrt, mit mehr Verlangen, mehr Schatten und Figuren, denen man besser nicht direkt den Haustürschlüssel anvertraut. West of Wicked hat mich ziemlich schnell mit seiner Atmosphäre bekommen. Dieses Kansas am Anfang fühlt sich eng, staubig und irgendwie trostlos an, während Dorothy innerlich längst gegen die Wände kratzt. Man merkt sofort: Da schlummert mehr. Mehr Vergangenheit, mehr Sehnsucht, mehr Chaos. Und ja, mein innerer Dramabeauftragter saß direkt mit Kaffee daneben und dachte: Na wunderbar, das wird ungesund. Das Oz in dieser Version ist kein buntes Märchenland, sondern eher ein Ort, an dem jede Wegbiegung flüstert: Lauf lieber nicht allein weiter. Genau das mochte ich. Die Mischung aus Dark Fairytale, Roadtrip-Vibes und moralisch fragwürdigen Figuren macht einfach Spaß. Dorothy ist keine brave Heldin mit Glitzerauftrag, sondern eine Frau, die wissen will, wer sie ist und was sie eigentlich will. Das gibt der Geschichte Herz und Kante. Ganz perfekt war es für mich nicht. Der Einstieg braucht etwas, und wer hier die ganz große Spice-Explosion erwartet, könnte kurz enttäuscht auf sein imaginäres Popcorn starren. Dafür trägt die Spannung, die Anziehung knistert ordentlich und die düstere Oz-Stimmung macht vieles wett. Am Ende bleibt ein verführerisches, schön finsteres Retelling, das Lust auf mehr macht. Nicht fehlerfrei, aber definitiv ein Buch mit Sog, Stil und diesem kleinen gefährlichen Funkeln, bei dem man weiß: Gute Entscheidungen werden hier eher selten getroffen.

Kurzweilige coole Geschichte mit deutlichen Schwächen im Schreibstil
Auf West of Wicked bin ich ehrlich gesagt zuerst wegen des Covers aufmerksam geworden, weil ich es einfach super ansprechend fand. Und bei Spicy Romantasy bin ich sowieso meistens ziemlich schnell dabei :) Enttäuscht wurde ich hier erstmal auch überhaupt nicht, denn die Grundidee fand ich wirklich richtig cool. Das Buch ist ein Retelling von Der Zauberer von Oz und gerade der Anfang hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Ich hatte richtig Spaß beim Einstieg und das Gefühl, dass das Buch gut werden könnte! Leider hatte ich irgendwann ungefähr ab der Mitte das Gefühl, als hätte plötzlich jemand anderes weitergeschrieben. Viel von dem, was mich am Anfang so abgeholt hat ging für mich ab da ein wenig verloren. Das fand ich wirklich schade, weil das Buch für mich so stark gestartet ist. Was ich außerdem etwas schwierig fand: Das Buch wurde für mich sehr düster vermarktet, aber diese Düsternis entstand für mich hauptsächlich durch Brutalität und weniger durch eine wirklich atmosphärische Stimmung. Mir hat dieses bedrückende oder intensive Gefühl gefehlt, das viele Dark Fantasy Geschichten sonst oft mitbringen. Dadurch wirkte die Geschichte trotz der Gewalt stellenweise eher locker als wirklich dunkel. Trotzdem hat mich die Geschichte irgendwie bekommen. Vor allem der Blechmann hat es mir total angetan und ich möchte definitiv weiterlesen, weil mich interessiert, wie es mit den Figuren weitergeht. Und das Ende beziehungsweise der Cliffhanger war wirklich stark und macht einfach Lust auf Band zwei. Mit dem Schreibstil hatte ich allerdings so meine Probleme. Er ist sehr einfach gehalten und sehr umgangssprachlich geschrieben. Das macht das Buch zwar extrem schnell lesbar und unterhaltsam, aber an manchen Stellen war es mir dann doch etwas zu viel. Irgendwann konnte ich wirklich nicht mehr zählen, wie oft Toto „gewufft“ hat. Das hat mich leider immer wieder ein bisschen rausgebracht. Auch beim Spice war ich etwas überrascht. Das Buch wurde für mich sehr spicy verkauft, aber das empfand ich persönlich gar nicht so. Ich weiß, dass viele genau das mögen werden, aber gerade bei solchen Geschichten wünsche ich mir dann meistens doch guten Spice 🙈 Fazit: West of Wicked macht beim Lesen wirklich Spaß und hatte gerade am Anfang richtig starke Momente. Ab der Hälfte wurde die Geschichte für mich leider etwas schwächer, trotzdem konnte sie mich genug überzeugen, dass ich die weiteren Bände lesen möchte. 🦩🦩🦩 - Wenn man mit der Erwartung hineingeht, einfach eine unterhaltsame, lockere Fantasy-Romance zu lesen und keine literarische Meisterleistung erwartet, kann man mit dem Buch wirklich gute Lesestunden haben.

Zauberer von Oz aber anders
Anzeige ✨ So ein wunderschönes Buch – und dann auch noch Der Zauberer von Oz! ✨ 🌏 Die Geschichte ist größtenteils in der Ich-Perspektive im Präsens verfasst und wir haben mehrere POVs. Mich hat der Wechsel aber überhaupt nicht gestört! Das Worldbuilding ist toll gestaltet und schafft eine starke Nähe zur Protagonistin und den anderen Charakteren. Das Setting ist düster und geheimnisvoll, ohne mit unnötigen Details überladen zu sein. Ich war ab Seite 1 komplett drin und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 💫 Dorothy ist eine tolle Protagonistin, die ihre Fehler erkennt und wirklich an sich arbeitet. ⚫️ Die restlichen Charaktere sind ebenfalls gut beschrieben. Ein bisschen mehr Tiefe hätte ihnen stellenweise noch gutgetan aber für die knapp 350 Seiten ist es absolut ausreichend. 🌻 Ich freue mich schon auf Teil 2!
Das Buch West of Wicked von Nikki St.Crowe hat mir super gut gefallen. Man wird in die Welt von der Zauberer von Oz geworfen. Dorothy macht eine super gute Entwicklung. Sie ist nicht mehr die jugendliche von am Anfang. Sondern wird zur selbstständig, taffe Frau. Sie hat auch Sehnsüchte. Es gab eine spice Szene. Aber fand ich bei diesem Buch passend. Ich liebte dieses düstere setting. Dorothy lebt am Anfang bei Em und Henry. Sie leben gemeinsam in Kansas. Dorothy hat nicht mehr viel Erinnerung über ihre Kindheit. Bei ihr war immer alles verschwommen. Eines Tages kam ein Sturm. Und somit landeten Sie und ihr Hund Toto in einer anderen Welt. Doch dieses Oz hat nichts mit dem märchenhaften Welt zu tun.. Wie man sie kennt. Doch das solltet ihr selbst lesen. Ich brauch Band 2. Das Buch las sich sehr gut. Der schreibstil ist flüssig. Man fiebert bei der Geschichte total mit. Und allein dieses Cover ist wunderschön. Werde mir definitiv auch Band 2 kaufen.
Mir hat die Reise nach Oz viel Spaß gemacht. Es war düster und ein bisschen blutig. Und der Cliffhanger war echt fies 👀
Den Schreibstil hat mich ein bisschen an Märchen erinnert. Durch wechselnde POVs haben wir Kapitel aus der Sicht von verschiedenen Charakteren und die Autorin hat es für mich beim Lesen hinbekommen, dass sich jeder POV tatsächlich anders angefühlt hat und zum jeweiligen Charakter gepasst hat. Den Wechsel zwischen Ich- und Erzählerperspektive. Ich bin sehr gespannt je nach Charakter fand ich spannend und bin neugierig, ob ich mit meinem Verdacht zur Bedeutung richtig liege. Maria Schmidt und Jana Krichtel haben den Stil der Autorin fantastisch ins deutsche übersetzt und dafür gesorgt, dass wir diese einzigartige Atmosphäre von Oz bekommen. Sehr gelungen fand ich die kleinen Anspielungen auf den Originalstoff. Ich bin selbst nicht ganz fit und viel meines Oz-Wissens stammt aus dem Musical 🤭 aber so kleine Details wie Dorothys blaukariertes Kleid und den Picknickkorb sind mir aufgefallen. Das Ende mit seinem Cliffhanger fand ich gut umgesetzt - ich hatte vorher schon ein gewisses Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt, ohne genau sagen zu können was. Mich macht das Ende auf jeden Fall neugierig und ich bin gespannt auf Band zwei 👀 Mit Dorothy als Protagonistin musste ich etwas warm werden. Durch ihre Situation und Unklarheiten über Vergangenheit hat sie einige Unsicherheiten und Ängste. Diese spiegeln sich auch im Erzählstil wieder. Anfangs hat das bei mir zu etwas Verwirrungen geführt. Je weiter ich Buch gelesen habe und mehr über Dorothy gerlent habe, desto besser hat das Bild zusammen gepasst und war stimmig. Am Ende konnte ich nachvollziehen, warum sie teilweise so reagiert oder Gedankensprünge hatte. Ich bin gespannt auf mögliche Entwicklungen in Band zwei. Nach der nach Werbung hätte ich dieses Oz sogar noch düsterer erwartet. Mal schauen was die Autorin uns hier noch in Band zwei mitbringt. Ich muss sagen, nach der Bewerbung als Dark & spicy Highlight war ich etwas enttäuscht. Die Geschichte selbst ist wirklich gut, aber die Trope-Werbung hätte sich an diese Geschichte anpassen dürfen.
Kennt ihr den Zauberer von OZ? Und falls ja, wärt ihr an Dorothy’s Stelle einfach den gelben Ziegelsteinweg gegangen? Ich kenne ehrlich gesagt nur diese ganz alte Schwarz-Weiß-Version aus dem Fernsehen, deswegen fand ich es umso spannender, mal ein Retelling davon zu lesen. Genau deshalb hat mich West of Wicked von Nikki St. Crowe auch direkt angesprochen, da ich inzwischen echt ein Fan von Retellings geworden bin. Wer hier ein klassisches, „nettes“ Retelling der Geschichte erwartet, den muss ich direkt vorwarnen. Die Story ist auf jeden Fall düsterer, brutaler und spicy wird es auch an der ein oder anderen Stelle. An sich hat mir die Geschichte echt gut gefallen, aber mir waren es einfach zu viele POVs. Klar kommen da viele Figuren vor, aber nicht jeder braucht für mich unbedingt eine eigene Perspektive. Das hat es zwischendurch etwas unruhig gemacht und der Story auch bisschen unnötige Länge gegeben. Der Schreibstil war aber angenehm und flüssig, sodass ich gut durch die Story gekommen bin. Dorothy war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich hätte auch richtig gerne noch mehr über ihre Vergangenheit erfahren, denn der Prolog deutet ja schon einiges an, lässt aber trotzdem vieles offen. Man merkt ihr einfach die ganze Zeit an, dass sie selbst nicht so genau weiß, wo ihr Platz im Leben ist und vor allem, wem sie wirklich vertrauen will. Als sie dann in Oz auf Rook aka die Vogelscheuche trifft, stellt das alles noch mehr auf den Kopf, sowie ihre alte Liebe und ihr bisheriges Leben. „Deine ist die Art von Liebe, durch die der Wind die Richtung ändert, die Sterne zerbersten lässt. Deine ist die Art von Liebe, die alles in Flammen aufgehen lässt, womit sie in Berührung kommt.“ Na wenn da mal nicht Herzschmerz und Drama vorprogrammiert sind. Aber um das wirklich rauszufinden, muss ich mich wohl noch etwas gedulden, denn das Ende war richtig fies und macht auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung. Für mich ein gutes Retelling, das definitiv noch mehr verspricht. 4/5 Sterne

5 Sterne Highlight/ 3-4 Sterne empfehlenswert/ 2,5 Sterne absolut okay Es liest sich ganz gut, ich werde auch Band 2 lesen. Für mich hat das Buch trotzdem einige Schwächen, konnte die Spannung nicht aufrecht erhalten und war mir dann doch ein wenig zu seicht und vorhersehbar. Nichtsdestotrotz hatte es einen gewissen Charme.
Ein düsteres Oz, das mich gefesselt hat!
Im Rahmen einer Leserunde habe ich "West of Wicked” als Rezensionsexemplar bekannt. Kurz zusammengefasst ist es ein wirklich faszinierendes und herrlich düsteres Retelling vom „Zauberer von Oz“. Der Schreibstil hat mich schnell in seinen Bann gezogen und die Perspektivenwechsel von 1ste auf 3te Person haben für Abwechslung gesorgt. Während Dorothys, der Blechmann und Rook jeweils aus der Ich-Perspektive einen tollen Einblick in ihr Innerstes gegeben haben, wurden die Parts von Cleo, Gabriel und der Hexe des Westens in der dritten Person erzählt. Dorothys Panikattacken sind unglaublich authentisch und greifbar beschrieben – hätte ich nicht selbst damit zu kämpfen, könnte ich es als Leser vermutlich trotzdem sehr gut nachvollziehen. Und die Männer? Einfach genial. Die Vogelscheuche heißt hier Rook (was übersetzt Saatkrähe bedeutet – ein tolles Wortspiel). Dass er statt eines fehlenden Gehirns einfach unter Gedächtnisverlust leidet, ist ein großartiger Twist des Originals. Vom Blechmann fang ich gar nicht erst an… Ein kleines, aber feines Highlight war für mich auch Toto. Was ist das bitte für ein Hund?! Der Kleine mutiert hier zum echten Biest und frisst einfach mal ganze Kaninchen und Fische – ich habe es geliebt! Auch die Welt an sich ist super faszinierend; es ist cool, nach und nach alle Hexen aus Oz kennenzulernen. Ein winziger Kritikpunkt meinerseits: Wenn das auf dem Cover Dorothy sein soll, stimmt die Augenfarbe leider nicht ganz mit der Story überein. 🫣 Das Finale hat es dann noch mal richtig in sich. Mit den beiden heftigen Wendungen im letzten Kapitel habe ich so absolut gar nicht gerechnet! Und der Cliffhanger? Ein genialer Schachzug: Allein für den Löwen, der quasi erst auf der allerletzten Seite angeteasert wird, muss ich unbedingt Teil 2 lesen. Ein packender Auftakt mit kleinen optischen Abzügen für das Cover, aber einer Leseempfehlung für alle Dark-Romantasy- und Märchen-Fans!

Nostalgie trifft… irgendwie nicht ganz mein Ding
Ich glaube, ich wollte dieses Buch lieben. Wirklich. Oz war früher mein absoluter Comfort-Film, pure Kindheitsmagie, und genau deshalb musste ich West of Wicked einfach lesen. Die Idee von einem düsteren Retelling? Aber irgendwie hat es mich nicht so gepackt, wie ich gehofft hatte. Der Einstieg war noch richtig vielversprechend, vor allem die neue Version von Dorothy fand ich spannend. Dieses etwas roughere, weniger „brave“ Setting hatte echt Potenzial. Auch die ganzen kleinen Anspielungen aufs Original haben bei mir direkt dieses Nostalgie-Gefühl ausgelöst, als würde man alte Erinnerungen durch einen dunkleren Filter anschauen. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich dieses Gefühl von „da fehlt irgendwas“. Die Welt war zwar interessant, aber teilweise etwas chaotisch erklärt, mit vielen Charakteren und POVs, ohne dass ich wirklich eine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich hab mich oft eher an der Oberfläche bewegt, statt richtig reingezogen zu werden. Die Story selbst war okay, aber nicht super packend. Es passiert schon einiges, aber irgendwie ohne diesen richtigen Sog. Auch die Beziehungen konnten mich emotional nicht so greifen, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade da hätte ich mir mehr Tiefe und Entwicklung gewünscht. Was ich aber sagen muss: Es liest sich schnell weg. So ein typisches „ich flieg durch die Seiten, aber es bleibt nicht komplett hängen“-Buch. Und das Ende hat auf jeden Fall genug Spannung, dass ich neugierig bin, wie es weitergeht. Fazit: Insgesamt für mich eher ein solides, aber kein besonderes Retelling. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass meine Erwartungen durch meine Liebe zu Oz viel zu hoch waren.

Es war mein erstes Buch der Autorin und leider war es kein Gutes obwohl ich so viel Hoffnung und Lust auf Oz hatte... Am Anfang passiert plötzlich total viel, man wird direkt reingeworfen und danach passiert gefühlt fast gar nichts mehr. Die POV-Wechsel machen es nicht besser, im Gegenteil: Sie sind verwirrend, vor allem weil sie auch noch unterschiedliche Erzählformen haben. Das reißt einen ständig raus und verhindert jeden Lesefluss. Was die Nacherzählung angeht: Wer hier Kreativität erwartet, wird enttäuscht. Die Autorin folgt der Vorlage fast Wort für Wort, ohne eigenen Twist oder frische Ideen. Der einzige Unterschied ist, dass hier und da etwas Blut dazukommt gerade genug, damit es als „düster“ verkauft werden kann. Dazu kommen ständige, abrupte Szenenwechsel, nur um mit der Originalhandlung Schritt zu halten. Die „Plot Twists“? Die sieht man kilometerweit kommen. Da gibt es keinen Aha-Moment, nichts, was wirklich überrascht. Und selbst das bisschen Potenzial am Ende wird verschenkt. Auch die Welt bleibt komplett blass. Und nicht so farbenfroh wie Oz eigentlich wäre.. Die Welt wirkt austauschbar und leblos. Die Charaktere machen es nicht besser: eine flache Protagonistin ohne erkennbaren Verstand, klischeehafte männliche Protas, Insta-Love basierend auf Insta-Lust und dazu unpassende, teilweise einfach schlecht geschriebener spice.. zumindest war der weniger als befürchtet, wenn schon spicy Roamntasy draufsteht, war ich froh, dass es wenig war, vor allem nach dem Einstieg. Werde ich Band 2 lesen eher nicht.
Leider etwas langatmig
An sich hat mir das Buch gut gefallen und der Plottwist am Ende war echt krass und den habe ich wirklich nicht kommen sehen, allerdings fand ich das Buch einen Großteil sehr langatmig und es konnte mich da dann leider nicht mehr fesseln. Ich bin mir auch noch nicht sicher ob ich den zweiten Teil lesen werde
Oz wie du es noch nie erlebt hast
Rezensionsexemplar Oz, wie du es noch nie gesehen hast In „West of Wicked“ beweist Nikola St. Crow erneut, warum sie die Königin der Dark Reimagings ist. Sie nimmt die Knochen der klassischen Oz-Erzählung und überzieht sie mit einer Schicht aus Schatten, Blut und verbotener Verlangsamung. Das Ergebnis ist eine Geschichte, die sich weniger wie ein Märchen und mehr wie ein Fiebertraum anfühlt im besten Sinne. Doris & die Vogelscheuche: Eine Allianz der Dunkelheit Die Chemie zwischen Doris und der Vogelscheuche ist von Anfang an elektrisierend. Er ist es, der sie vom Stamm rettet, ihre Wunden versorgt und sie durch eine Welt führt, die sie bei lebendigem Leibe verschlingen will. Man liebt jeden einzelnen Charakter dieser ungleichen Reisegruppe, doch die Bindung zwischen diesen beiden ist das, was den Leser atemlos macht. Der ultimative Verrat: Das Geheimnis des Strohmanns Das Highlight ist jedoch der Plottwist, den absolut niemand kommen sieht: Die Vogelscheuche ist der Zauberer. „Der Mann ohne Gehirn war in Wahrheit der Mann, der alle Fäden in der Hand hielt.“ Diese Enthüllung macht die gesamte Reise rückwirkend noch spannender. Jede Berührung, jede verarztete Wunde und jedes Wort bekommt eine doppelte Bedeutung. St. Crow spielt meisterhaft mit der Frage: Kann man jemanden lieben, dessen gesamte Identität auf einer Lüge basiert? „West of Wicked“ ist düster, spannend und emotional aufwühlend. Nikola St. Crow hat ein Talent dafür, die Helden unserer Kindheit in komplexe, moralisch graue Anti-Helden zu verwandeln. Ein absolutes Highlight für alle, die ihre Fantasy gerne mit einem Schuss Gefahr und einem massiven Plottwist mögen.
"Deine Art von Liebe, durch die der Wind die Richtung ändert, die Sterne zerbersten lässt. Die Art von Liebe, die alles in Flammen aufgehen lässt, wenn sie in Berührung kommt." Vergiss alles was du über Oz zu wissen glaubst... Eine Neuinterpretation zu der Zauberer von Oz - die düster und Morally Grey ist. - Here I'am 😎 Gleich zu Anfang merkt man, dass viele Sachen ganz anders und doch irgendwie gleich sind. So habe ich Dorothy begleitet, die alles für ihre Tante Em und ihren Onkel Henry tun wurde. Doch sehnt sie sich nach mehr als auf der Farm zu verwelken und die Verlobte des Nachbarn Edward zu werden. Tja, zum Glück taucht ein Wirbelsturm auf und bringt sie samt Haus und den kleinen verwegenden Hund Toto nach Oz. Gleich zu Beginn muss sie um ihr Leben kämpfen und hat schnell Blut an ihren Händen. Doch wie kommt Dorothy wieder nach Hause und schafft sie es nicht zu sterben, oder sogar ihr Herz zu verlieren? Und kann sie Freund und Feind voneinander unterscheiden? Und was hat der Zauberer von Oz damit zutun? Mein Fazit: Ich habe es geliebt die "typischen" Charaktere wieder zu treffen, obwohl sie doch ganz anders waren als erwartet. Sie hatten alle ihr Charme, doch hatte jeder etwas düsteres an sich. Die Hexen waren für mich einzigartig und jede hatte ihre Eigenarten. Dorothy war für mich sehr willenstark und obwohl sie sehr mit ihrer Panik zu kämpfen hatte, hat sie alles gegeben. Manchmal hat mich ihres hin und her etwas genervt, aber es war nachvollziehbar. Der Schreibstil war leicht und flüssig und die Orte und Charaktere waren so schön beschrieben. Der kleine Toto mit seiner Eigenart hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und sein Augenrollen habe ich durch die Seiten gespürt.🤭 Für meinen Geschmack hätte es gerne noch düsterer sein können, doch ich habe die Hoffnung, dass in Band 2 noch mehr rausgehohlt wird. Wer also nach Oz entführt werden will und hinter Geheimnisse und falsche Versprechungen blicken will sollte den gelben Ziegelsteine folgen. Von mir gibt es 4⭐️

War ok
West of Wicked hat mich am Anfang echt neugierig gemacht, vor allem wegen der Idee mit dieser Oz Welt und den bekannten Elementen aus Der Zauberer von Oz und Wicked. Ich wollte direkt wissen, wie sich das alles entwickelt und was da noch passiert. Gleichzeitig hatte ich aber über weite Strecken das Gefühl, dass ich die Welt noch nicht so richtig greifen kann. Für mich war vieles eher verschwommen und ich hatte nicht so richtig ein Bild im Kopf davon, wie alles zusammenhängt oder wie die Welt genau aufgebaut ist. Die vielen Perspektivenwechsel, haben es mir teilweise auch schwer gemacht, richtig reinzukommen. Und die Mischung aus Ich Perspektive und Erzähler Perspektive war für mich zwischendurch etwas verwirrend. Einen klaren Love Interest habe ich auch nicht wirklich erkannt, dadurch war ich emotional nicht so stark drin. Trotzdem war ich am Anfang schon interessiert, wie sich das alles noch entwickelt und ich wollte schon wissen, wie die Story sich entfaltet. Ich hatte aber ehrlich gesagt mit einer düstereren Welt gerechnet. Für mich war es nicht ganz so dark wie erwartet. Auch die Spice Szene kam für mich eher plötzlich und hat den Leseflow ein bisschen unterbrochen. Gegen Ende habe ich dann auch ein paar Seiten eher überflogen, weil es mich zwischendurch nicht mehr so richtig gepackt hat. Bis kurz vor Schluss hätte ich auch nicht gedacht, dass ich überhaupt noch Band 2 lesen will. Aber das Ende hat dann doch nochmal was gedreht und mich neugierig gemacht, sodass ich jetzt doch wissen will, wie es weitergeht.
West of Wicked ist eine düstere, spicy Neuinterpretation von Der Zauberer von Oz. Die Atmosphäre ist durchgehend dunkel, magisch und teilweise richtig bedrohlich, während Dorothy hier alles andere als die naive Heldin aus der bekannten Geschichte ist. Was für mich sofort herausgestochen hat, war die Stimmung in Oz, es ist verdorben, gefährlich und voller moralisch grauer Figuren. Genau dieses „man weiß nie, wem man trauen kann“-Gefühl zieht sich angenehm durch die Geschichte. Aber die Tension zwischen Dorothy und den männlichen Charakteren ist nicht direkt da,was für mich nicht schlimm war. Der Schreibstil ist super leicht zu lesen, eigtl passiert ständig etwas und viele Kapitel enden mit kleinen Cliffhangern, die einen direkt weiterziehen. Allerdings hat sich der Mittelteil für mich ziemlich gezogen und ich war da zwischendurch auch etwas raus bzw. abgelenkt. Dafür wird es zum Ende hin wieder deutlich spannender und hat mich wieder mehr abgeholt. Unterm Strich ist es ein Buch, das vor allem Spaß macht, wenn man Dark Romantasy, Villains, morally grey Characters und Märchen-Retellings liebt. Wer allerdings eine sehr tiefgehende Handlung oder High Fantasy auf hohem Detaillevel erwartet, könnte eher enttäuscht werden.
"West of Wicked" ist ein Dark Fairytale Retelling der bekannten Geschichte Der Zauberer von Oz. Die Autorin Nikki St. Crowe stürzt die sonst so bunte Welt von Oz in Dunkelheit und gibt den bekannten Figuren wie Dorothy, den Blechmann oder der Vogelscheuche einen mysteriösen und düsteren Touch. Viele Elemente der Originalgeschichte bleiben erhalten, und doch gibt es so einige Neuinterpretationen, Twists und Wendungen. Die Story ist zwar gar nicht sooo düster wie ich dachte, aber dennoch gibt es einige heftigen Szenen. Das Buch wird zwar als spicy Romantasy beworben, der Spice hält sich aber in Grenzen. Lasst euch davon also nicht abschrecken, falls ihr es weniger spicy mögt. Und dieser Plottwist am Ende? Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Macht auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Teil! Fazit: im nächsten Band darf es für mich gerne noch etwas düsterer werden. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie Dorothys Reise weitergeht!

Eine andere Version vom Zauberer von Oz.
Das war das erste Buch der Autorin welches ich lesen durfte. Ich habe es als Rezensionsexemplar gewonnen und bei meinem Exemplar waren einige Schreibfehler drin, die mich aber nicht weiter gestört haben. Der Farbschnitt und die Aufmachung des Buches sind sehr edel und wunderschön. Es wird als düster beschrieben, dies fand ich persönlich überhaupt nicht. Der Schreibstil ist aus der Sicht der Charaktere geschrieben, also immer abwechselnd. Was ich persönlich nicht so gut finde, ist das die Autorin sich für eine Diologie entschieden hat. Man merkt das extrem beim Spannungsbogen, am Anfang ist er hoch und am Ende auch wieder, in der Mitte ist fast keine Spannung vorhanden und hier hat sich die Geschichte für mich auch gezogen, so dass mein Interesse fast komplett nachgelassen hat. Es wäre ganz einfach gewesen einen Einzelband zu schreiben und dies hätte ich persönlich besser gefunden. Es gibt auch 2 Spicey Szenen, obwohl die 2 so wie sie da steht überhaupt nicht zu der Situation passt. Deswegen hat sie mich eher genervt und kam mir sehr erzwungen vor. Wer die Geschichte vom Zauberer von OZ kennt, wird auf einige bekannte Charaktere stoßen. Ich sage nur Blechmann und Vogelscheuche. Es gibt aber auch neue Charaktere die in der richtigen Geschichte überhaupt nich vorhanden sind und die sind Interessant, obwohl wir hier noch nicht so viel erfahren. Die größte Überraschung erfährt wohl Dorothy, die mit einem Wirbelsturm im Lande OZ landet. Ihr größter Wunsch ist es zurück nach Hause zu kommen und so macht sie sich, nach dem ersten Aufeinandertreffen mit einer Hexe auf den Weg zum Zauberer von OZ. In der Geschichte kommt sie aber noch nicht sehr weit. Sie muss sich immer wieder unterschiedlichen Kämpfen stellen und leider vertraut sie jemandem, der nicht der ist als den er sich ausgibt. Ich bin sehr unentschlossen ob ich mir den 2 Teil holen werde, dieser Band endet mit einem fiesen Cliffhanger und deswegen würde ich gerne wissen wie es weiter geht, aber alles in allem fand ich das Buch zwar Okay aber nicht super. Mal sehen wie ich mich entscheide, wenn Band 2 erscheint. Das dauert ja noch eine Weile.
Oz, aber anders 💚✨
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! 🥰 Der Mix aus der vertrauten Welt von Oz 💚 und den neuen Ideen bzw. Veränderungen hat für mich perfekt funktioniert. 💕 Ich fand die Geschichte durchgehend spannend, ohne jemals in die Länge gezogen zu wirken, und unglaublich fesselnd. 💫 Ein klein wenig Spice war auch dabei, hielt sich aber in Grenzen. 🌶️🤭 Und dann dieses Ende?! 😱 Der Plot Twist hat mich komplett überrascht und der Cliffhanger sorgt definitiv dafür, dass ich den nächsten Band unbedingt (am liebsten SOFORT) lesen möchte. 😮💨 Für Oz- und Wicked-Fans, die nicht erwarten, dass alles genau wie bisher ist, eine absolute Empfehlung! 🩷💚

Der Zauberer von Oz für Erwachsene
Gewonnen auf Vorablesen Ich fand West of Wicked von Nikki St Crowe richtig gut. Für mich ist das wie The Wonderful Wizard of Oz, aber für Erwachsene. Die Story ist viel düsterer und auch etwas romantischer als das Original. Es geht um Dorothy, die plötzlich durch einen Sturm nach Oz kommt, aber diese Welt ist ganz anders als man sie kennt eher gefährlich, dunkel und irgendwie verflucht. Auf ihrem Weg trifft sie verschiedene Figuren, zum Beispiel einen geheimnisvollen Mann (Rook), der ihr hilft, aber selbst Geheimnisse hat. Zusammen machen sie sich auf die Reise, um den Zauberer zu finden, damit Dorothy wieder nach Hause kommt. Dabei passieren viele gefährliche Dinge und man merkt schnell, dass niemand wirklich gut oder böse ist. Es geht viel um Themen wie Identität, Geheimnisse, Liebe und Macht. Die bekannte Geschichte wird komplett anders erzählt und wirkt viel erwachsener. Kurz gesagt. Das Buch ist wie eine dunklere und erwachsene Version vom Zauberer von Oz mit mehr Spannung, Gefühlen und überraschenden Wendungen.

Anders als erwartet
Zuerst hat mich das Buch total fasziniert und in den Bann gezogen. Doch leider war das Buch so dicht an dem Originalen, dass es mich nicht richtig abgeholt hat. Ich habe mir die ganze story spannender und düsterer vorgestellt. Dies ist meine persönliche Meinung und jeder empfindet es anders. Es war eine Erfahrung wert.
Leider nicht meins
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und war trotzdem schnell in der Geschichte drin. Die einfache Schreibweise, die kurzen Kapitel sowie die Welt und Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn vieles sehr an das „Original“ erinnert hat. Leider hat die Geschichte im Mittelteil etwas nachgelassen und die Spannung vom Anfang konnte nicht ganz gehalten werden. Das düstere Setting habe ich ebenfalls etwas vermisst. Zum Ende wurde es nochmal spannender, auch wenn vieles vorhersehbar war. Insgesamt eine solide Geschichte, aber die Reihe werde ich wahrscheinlich nicht weiterverfolgen.
Dunkles Retelling
"Die fantastische Welt von Oz" war einer der ersten Filme, die ich als Kind im Kino gesehen habe. Jahre später war ich dann im "Wicked"-Musical und bin ganz aktuell auch den Verfilmungen verfallen, weswegen ich absolut gespannt auf diese Geschichte gewesen bin. Das Cover finde ich absolut großartig und bin total verliebt in die gesamte Gestaltung. Ich mag das man direkt auf den ersten Blick auch schon erkennen kann, worum es hier geht und das es einen starken Bezug zu Oz gibt. Auch die Zeichnung von Dorothy finde ich richtig schön. Doch mein kleines Highlight ist definitiv der Farbschnitt, der ebenfalls nochmal einen Bezug zu Oz zeigt. Dorothy an sich konnte mich leider noch nicht so ganz von sich überzeugen. Am Anfang empfand ich sie als sehr spannende Protagonistin, die weiß was sie will und vor allem auf der Suche nach sich und ihrer Vergangenheit ist. Doch irgendwie hat ihre Entwicklung in diesem Buch stagniert, was ich sehr schade fand. Die Handlung konnte mich leider auch nicht komplett überzeugen, auch wenn ich den ganzen Weltenaufbau großartig fand, da Nikki St. Crowe zwar die Welt von Oz genutzt hat, ihr Retelling aber absolut spannend und düster war. Es ist ein ganz anderes Oz, mit Charakteren von denen man nicht weiß ob man ihnen vertrauen kann. Für mich ist in der ersten Hälfte des Buches nicht sehr viel Handlung passiert. In dem Buch gibt es auch relativ viel Spice, was auch gut zur generellen Atmosphäre beigetragen hat, die für mich eher düster und angespannt war, aber dadurch auch gezeigt hat, wie anders dieses Buch im Vergleich zur Original Oz Geschichte ist. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie Nikki St. Crowe die Geschichte im zweiten Band weiterentwickeln wird, da es hier bereits einige Wendungen gab, die vielleicht nicht immer ganz so unvorhersehbar gewesen sind, aber gut zur Spannung und Entwicklung der Geschichte beigetragen haben. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, auch wenn dieser für mich sehr überraschen war, da dieser doch sehr ungeschliffen und derb war, was aber auch seinen Teil zu diesem Buch beigetragen hat.
Düster, spannend und voller Magie
In „West of Wicked“ begleitet man Dorothy in einem düsteren „Zauberer von Oz“-Retelling. Nach einem Sturm landet sie in einer düsteren Welt, in der Hexen, Magie und dunkle Geheimnisse auf sie warten. Auf ihrer Reise zum Zauberer wird schnell klar, dass hinter allem deutlich mehr steckt als nur Dorothys Wunsch nach Antworten über ihre Vergangenheit. Ich muss sagen, dass ich am Anfang noch etwas unsicher war, wie ich das Buch finden würde. Gerade zu Beginn hatte ich noch sehr das Original von „Der Zauberer von Oz“ im Kopf und habe automatisch ständig verglichen. Außerdem war ich mir bei einigen Perspektiven, vor allem rund um den Blechmann, erst nicht sicher, ob ich sie wirklich brauche. Im Verlauf hat das aber deutlich besser funktioniert, weil man dadurch eben auch erfährt, was parallel zur Hauptstory passiert. Je weiter die Geschichte vorangeschritten ist, desto mehr hat sie mich aber gepackt. Vor allem ab der zweiten Hälfte wollte ich eigentlich immer weiterlesen, weil ständig neue Fragen und Vermutungen dazu kamen. Ich fand es auch gut, dass sich die Story irgendwann so weit vom Original gelöst hat, dass ich aufgehört habe alles vergleichen zu wollen und mich einfach auf die Geschichte eingelassen habe. Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Dorothy und Rook. Zwischen den beiden knistert es ziemlich schnell, gleichzeitig bleibt aber die ganze Zeit dieses Misstrauen bestehen, weil man nie genau weiß, was hinter ihm wirklich steckt. Gerade das hat die Spannung für mich getragen. Einige Twists konnte man zwar erahnen oder zumindest als Möglichkeit im Kopf haben, trotzdem haben sie mir super viel Spaß gemacht und ich war am Ende absolut nicht enttäuscht. Insgesamt hat sich „West of Wicked“ für mich zu einer Geschichte entwickelt, die mich immer mehr überzeugt hat, je weiter ich gelesen habe. Düster, spannend und mit einer Dynamik, die wirklich Spaß gemacht hat.
Das Buch ist optisch ein absoluter Traum! Ich liebe die Farben, die Stimmung und die Innengestaltung. Zudem klang der Klappentext wirklich vielversprechend, weswegen ich mich wahnsinnig doll auf das Buch gefreut habe… Doch leider konnte mich das Buch so gar nicht überzeugen: Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis die Handlung in Gang kommt und dann passiert nicht wirklich viel. Das ganze Buch hat sich gezogen. Vieles war unlogisch oder in sich widersprüchlich. Es wurden immer wieder neue Charaktere eingefügt, die jedoch nicht richtig ausgearbeitet wirkten. Auch Dorothy – als eigentliche Protagonistin – konnte mich bis zu Letzt emotional nicht abholen. Einzig Cleo und Silas (der Blechmann) waren mir sympathisch und als Charaktere interessant. Der Rest war leider sehr vorhersehbar, insbesondere die „große Enthüllung“ und der Cliffhanger am Ende! Das ganze Buch wirkte auf mich konstruiert, hatte zu wenig Tiefe und dafür einige Logikfehler. Mein Fazit: Für mich ist „West of Wicked“, aufgrund der zähen, oberflächlichen und vorhersehbaren Handlung, leider ein Flop und ich kann es, wenn überhaupt, nur aus optischen Gründen empfehlen.
Seltsame Erzählweise mit krasser Plottwist am Ende
Das Zauberer von Oz-Retelling klang im Klappentext super spannend. Ich habe die ursprüngliche Geschichte geliebt und da eine düstere und spicy Märchenadaption versprochen wurde, wusste ich, dass ich das Buch lesen wollte. Leider habe ich mich durchweg mit der Geschichte und vor allem der Erzählweise sehr schwer getan. Wir haben viele verschiedene POVs, aber nicht alle sind in der Ich-Perspektive geschrieben. Manche auch aus einer Erzählerperspektive (3. Person). Das war leicht verwirrend. Für mich war das Buch zu umgangssprachlich geschrieben mit einer Menge Wortwiederholungen, die mich eher aus dem Lesefluss gebracht haben. Das Ende hat mich dann aber wieder abgeholt. Es gibt einen spannenden Plottwist und literally der letzte Satz des Buches war auch wirklich interessant. Bis dahin habe ich es aber eher als zäh empfunden.
Als ich gelesen habe, dass es ein retelling von Oz gibt, war ich von Anfang an begeistert, besonders da es hieß es wird düster. Aber fangen wir von vorne, warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin und das ist das Cover. Es hat mich Anfang an angezogen, da alle wichtigen Bestandteile auf dem Cover/Farbschnitt zu sehen waren. Das Schloss, der Sturm und der goldene Weg. Der Weg für mich war eher steinig, als goldig. Es kam mir so vor, als hätte ich mittendrin gestartet und wüsste nicht, was am Anfang passiert ist. Ich konnte mich nicht in die Geschichte einfinden. Manchmal muss man auch mal Neuanfangen, damit es klappt und das habe ich getan. Ich fand, es hat geholfen. Ich merkte, was zu Anfang alles auf einen zu kommt und es war spannend, auch die verschiedenen Perspektiven trugen ihren Teil dazu bei. Bis mich die Anzahl der verschiedenen Perspektiven verwirrt haben. Wenn ich mich recht erinnere, waren es sechs verschiedene Perspektiven und ich glaube mein größeres Problem waren die Erzählperspektiven, zum einen wurden die Kapitel aus der Ich- und dritten Perspektive geschrieben. Zum Ende hin wurde es wieder besser und konnte mich wieder abholen. Dran bleiben lohnt sich.
Es handelt sich um eine sehr gelungene Neuinterpretation von 'Der Zauberer von Oz', die mich sehr begeistert hat. Während die ersten beiden Kapitel noch sehr ruhig waren und Dorothy ihren tristen Alltag lebt, steigt die Spannung drastisch, nachdem sie von einem Wirbelsturm in ein ihr unbekanntes Land mitgerissen wird. Ab diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch dann auch in den Bann gezogen und es ging Schlag auf Schlag weiter. Auf ihrem Weg zu dem mächtigen Zauberer, der ihr zur Rückkehr helfen soll, begegnet sie den verschiedensten Charakteren, Situationen und Hindernissen. Die Geschichte bietet eine gute Mischung aus dem Original und Neuem. Teilweise wird sie sehr oberflächlich erzählt, allerdings hat mich das hier gar nicht gestört. Vielmehr entstand für mich ein weiterer Reiz, da vieles bis zum Ende hin unklar war. Das Ende kam für mich größtenteils nicht überraschend, da ich die meisten Plot-Twists vorhergesehen habe. Allerdings hat das Ende weitere Fragen aufgeworfen, sodass ich nun sehr gespannt auf den nächsten Band bin. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Dorothy erzählt, erhält jedoch auch Kapitel aus den Sichtweisen verschiedenster Charaktere. Dorothy ist eine starke und selbstbestimmte Protagonistin. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, allerdings ist zu Beginn nicht viel von ihnen bekannt. So habe ich natürlich Vermutungen angestellt, um welchen Charakter aus der Originalgeschichte es sich handeln könnte. Neben Dorothy ist Rook ein weiterer Hauptprotagonist. Er kam mir die ganze Zeit suspekt vor und ich konnte nicht einschätzen, ob er gut oder böse ist. Genau deswegen hat er auch mein Interesse geweckt. Da auf dem Buch 'düster und sexy' steht, hatte ich natürlich entsprechende Erwartungen bzw. Vorurteile. Die Atmosphäre war ziemlich packend und passend, aber nicht wirklich düster. Ich habe auch mit wesentlich mehr Spice gerechnet, wurde hier aber positiv überrascht, denn dies hätte auch nicht zur Geschichte gepasst. Schon die letzte Spice Szene war aufgrund des Zeitpunktes völlig unpassend und vorallem unrealistisch. Dies ist aber auch mein einziger (kleiner) Kritikpunkt an der Geschichte. Mich hat diese Geschichte positiv überrascht und ich kann sie sehr empfehlen.

Düsteres Oz-Retelling
West of Wicked von Nikki St. Crowe ist eine düstere und atmosphärische Dark Romantasy, die den klassischen Oz-Mythos auf spannende Weise neu interpretiert. Besonders hervorheben muss man die Gestaltung: Das Cover wirkt mit seinen dunklen Grün- und Grautönen, den filigranen Details und den magischen Elementen unglaublich edel und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Der Farbschnitt der Erstauflage passt perfekt zum geheimnisvollen Stil des Buches und macht es zu einem echten Hingucker im Regal. Inhaltlich überzeugt die Geschichte mit einer bedrückenden, gleichzeitig faszinierenden Stimmung, starken Figuren und einer guten Mischung aus Fantasy, Romantik und Spannung. Die Welt wirkt düster, gefährlich und voller Geheimnisse, wodurch man schnell in die Handlung hineingezogen wird. Allerdings wirkt das Wordbuilding stellenweise sehr oberflächlich und manche Figuren bekommen nicht genug Tiefe. Wer märchenhafte Retellings mit einer dunkleren Note liebt, sollte dieses Buch definitiv im Auge behalten.
„West of Wicked“ war für mich mal eine wirklich erfrischende Adaption. Ich mochte total, dass die Geschichte bekannte Elemente nimmt, daraus aber trotzdem etwas Eigenes macht. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, flüssig und nachvollziehbar, sodass ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Klar, einige Entwicklungen konnte man relativ früh vorhersehen, weshalb manche Wendungen nicht mehr ganz so überraschend waren. Dafür gab es aber auch Momente, die mich komplett unerwartet getroffen haben – so richtig wie ein Brett vor den Kopf. Genau diese Mischung hat die Geschichte für mich spannend gemacht, weil man eben nie wusste, ob die nächste Szene vorhersehbar oder komplett chaotisch wird. Besonders schade finde ich jetzt eigentlich nur, dass man so lange auf die Fortsetzung warten muss, weil das Ende definitiv Lust auf mehr macht. Trotz kleiner vorhersehbarer Momente hatte ich wirklich Spaß mit dem Buch, weshalb es von mir starke 4 von 5 Sternen bekommt ⭐✨
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Nikki St. Crowe schreibt schon so lange, wie sie denken kann. Ihr erstes Buch, das sie in der 4. Klasse schrieb, handelte von einem gotischen Herrenhaus voller Schätze. Obwohl sie immer noch gerne über Magie schreibt, hat sie den Schatz gegen etwas Besseres eingetauscht: heiße Romantik mit Schurken, Monstern und Anti-Helden. Jetzt verbringt sie die meiste Zeit damit, zu träumen und über die bösen Jungs der Romantasy zu schreiben. Wenn Nikki nicht gerade schreibt oder von den Bad Boys träumt, findet man sie entweder im Wald oder auf Reisen mit ihrem Mann und ihrer Tochter.
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Wizard of Oz Retelling
✨Rezensionsexemplar✨ - Band 1 Great and Terrible Land Reihe - Dark / Adult retelling von Wizard of Oz „Ich habe gerade jemanden umgebracht. Jemanden, der mich angegriffen hat. In meinem eigenen Haus.“ Als riesengroßer Fan von „The Wizard of Oz“ musste ich dieses Buch sofort lesen! Weitere große Empfehlung an dieser Stelle: Die komplette „Zauberer der Smaragdenstadt“ Reihe des russischen Autors Alexander Wolkow. Das ist ein absolutes Highlight und must read (für jung und alt). ✨Inhalt Dorothy erinnert sich nicht mehr an die Fremde, die sie in Kansas‘ Prärie an Em und Henry übergeben hat. Jahre später fegt ein Wirbelsturm über ihr Zuhause und bringt sie in ein merkwürdiges Land, wo es Hexen gibt und einen mächtigen Zauberer. Aber die Dinge sind nicht wie sie scheinen. ✨Meinung Dieses Buch war bei mir noch gar nicht dran, aber die Leseprobe hat mich so gepackt, dass ich alles andere habe stehen und liegen lassen. Insgesamt würde ich sagen, dass ich über die ersten 120 Seiten nur so geflogen bin. Der Anfang ist insgesamt wirklich sehr stark und hat eine Sogwirkung. Einerseits folgt man einer Geschichte, die man in und auswendig kennt und seit Jahrzehnten liebt, aber andererseits gibt es immer wieder spannende Veränderungen und Twists. Ich muss sagen, dass das eine unwiderstehliche Kombi ist. Wir lesen hauptsächlich aus Dorothys Perspektive, aber die Autorin webt immer wieder auch andere POVs ein, z.B. Cleo, Vogelscheuche, Holzfäller.. Dann kam der Mittelteil und dieser war leider eher nicht mein Geschmack. Ich habe mich frühzeitig damit abgefunden, dass es eben ein Dark und Adult retelling ist, also das ist nicht der Grund. Aber: die Geschichte wird unglaublich und unnötig in die Länge gezogen. Im Mittelteil geht es nur schleppend voran und die Seiten müssen scheinbar einfach gefüllt werden. Wir verbleiben einfach sehr lange im Land des Ostens… Zur Erinnerung: Das Original ist ein Klassiker der Weltliteratur und auf wesentlich weniger Seiten passiert unendlich viel mehr. Das war etwas ärgerlich, aber aus einem Buch sollen natürlich mehrere Bände entstehen. Disappointed but not surprised!! Glücklicherweise geht es aber dann im letzten Drittel nochmal richtig los! Es folgen weitere Twists and Turns in der Geschichte und mit der größten Abweichung vom Original hat mich die Autorin noch richtig gekriegt. Damit habe ich nicht gerechnet! Die ganze Angelegenheit endet in einem spannenden Cliffhanger, so dass ich trotz Spice, trotz morally grey characters , trotz der lahmen Mitte, die sich um eine sich anbahnende Beziehung (oder auch nicht!!!) dreht (das ist einfach nicht mein Ding, ich mag Handlung, Politik, Magie etc.), trotz allem eine gute Bewertung abgeben muß! Noch kurz zum Thema Spice, weil der Untertitel ja lautet „Folge deinem Verlangen“: Zum Glück habe ich den Untertitel vorher gar nicht wahrgenommen 😂. Andernfalls wäre es fast ein Grund gewesen, es nicht zu lesen. Deshalb wollte ich Euch noch mitteilen, dass es gar nicht so spicy ist. Es gibt eine mini Szene ohne irgendwas, und eine ausführliche Szene, die man eh skippen kann. Aber es ist wirklich 95% Handlung und Inhalt drin! Das hat mich positiv überrascht und definitiv meine Bewertung und meine ganze Wahrnehmung von diesem Buch beeinflusst!! ✨Fazit Es sind knappe, aber verdiente 4⭐️ geworden. Die Autorin hat doch eine aufregende Mischung aus Alt und Neu kreiert, die scheinbar auch kritische Fans des Originals abholen kann (mich!!!). Ich sehe einiges an Potential, obwohl es durchaus nicht perfekt war. Überzeugt Euch gern selbst! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Neuinterpretation von „Der Zauberer von Oz“
Dorothy weiß kaum etwas über ihre Herkunft. Als Kind wurde sie nach einem Sturm bei Fremden zurückgelassen. Jahre später fühlt sie sich in ihrem grauen Leben gefangen und sucht verzweifelt nach ihrer wahren Identität. Nach einem Wirbelsturm landet sie in einem düsteren, verfluchten Land voller Gefahren. Um nach Hause zurückzukehren, muss sie einen Zauberer finden und einen gefährlichen Weg überstehen, auf dem Hexen und ein tödlicher Attentäter auf sie warten. Ich war sehr gespannt auf das Buch und hatte ehrlich gesagt hohe Erwartungen, die leider nicht ganz erfüllt wurden. Der Einstieg war okay, allerdings fand ich den Schreibstil ziemlich gewöhnungsbedürftig. Alles ging sehr schnell, gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass wenig passiert ist. Mit den Protagonisten wurde ich leider ebenfalls nicht richtig warm. Lediglich „Blechmann“ hat mein Interesse geweckt und mich dazu gebracht, weiterzulesen. Spannung war zwar vorhanden, hielt sich für mich aber eher in Grenzen. In der Mitte zog sich die Geschichte etwas, weshalb ich deutlich länger für das Buch gebraucht habe als gedacht. Das Ende hat mir dagegen gut gefallen und konnte nochmal einiges herausholen. Tatsächlich überlege ich sogar, nach dem Erscheinen noch Teil 2 zu lesen, weil sich die Story inzwischen in eine Richtung entwickelt hat, die mir deutlich besser gefällt. Ganz empfehlen kann ich das Buch trotzdem leider nicht. Wer aber gerne Neuinterpretationen von Märchen und ähnlichen Geschichten liest, könnte an „West of Wicked“ trotzdem Gefallen finden.
Eine Reise ins Ferne Land Oz - Magisch, düster und … blutig 🩸
Ich bin mit extrem hohen Erwartungen in diese Geschichte gestartet. Ein düsteres Romantasy-Retelling von Der Zauberer von Oz klang einfach zu gut, um wahr zu sein. Ich liebe die Filme Der Zauberer von Oz, Wicked und Die fantastische Welt von Oz und ich bin hier definitiv auf meine Kosten gekommen 🤩 Wir begleiten die erwachsene Dorothy, die sich nicht entscheiden kann, welches Leben sie führen möchte: Bleibt sie auf der Farm ihrer Tante und ihres Onkels oder geht sie mit ihrem besten Freund eine Verbindung ein? Mitten im Chaos zieht ein Sturm über Kansas hinweg und Dorothy landet erneut in Oz, wo sie sich direkt mit der bösen Hexe des Ostens anlegt (Good News! She’s dead 🤭) Doch Dorothy will nichts anderes, als wieder nach Hause zurückzukehren. Also wird sie auf den gelben Ziegelsteinweg geschickt und muss sich dabei einigen Gefahren stellen. Ich habe wirklich jede einzelne Seite und jeden einzelnen Charakter in diesem Buch geliebt 🥰 Immer wieder tauchen bekannte Figuren auf, aus deren Perspektiven ebenfalls erzählt wird. Besonders die Vogelscheuche und der Blechmann haben es mir angetan. Düster, geheimnisvoll und voller Grauzonen. Hier weiß man nie so genau, wer es wirklich gut mit Dorothy meint und genau das verleiht der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre. Die Spannung hält sich bis zum Schluss und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Aber nach diesem Ende frage ich mich ernsthaft, wie ich die Wartezeit auf die Fortsetzung überstehen soll 😭 ✨ Fazit: Für Oz-Liebhaber und Neueinsteiger gleichermaßen ein düsteres, erwachsenes Retelling mit besonderen Charakteren und einer spannenden Handlung bis zur letzten Seite. Für mich ein echtes Highlight 🤩

im Rutsch verschlungen, Spannend & so zerstörend…
Wicked, Der Zauberer von Oz und Dorothy sind weit bekannt. Endlich gibt es eine neue Variante, natürlich musste ich sofort dazu greifen. Wer denkt, es gibt einen Ausweg, der kennt Dorothy nicht. Diese biete inmitten von schockierender Magie und neuen Herausforderungen immer einen Weg. Besonders, wo sie viel Einsatz und Courage. Die üblichen Mitstreiter dürfen auch nicht fehlen. Ob die böse Hexe des Westens, der Blechmann und die Vogelscheuche. Lest also selbst, verstrickt euch in welcher Form sie wieder nach Hause kommt. Wer Feind und Verbündeter ist und wie alles sich berauschend rasant weiterentwickelt. Ich kann euch sagen, ich habe es in einem Rutsch verschlungen und konnte es nicht aus der Hand legen. Das Buch zielt schnell auf die Originalausgabe, und doch sticht es in seiner Variante hervor. Ich mochte unsere Dorothy, ihren Mut und ihren Eifer sehr. Die Geschichte selbst hat mich oft erheitert und doch am Ende überrascht. Wobei ich gestehen muss: Es war weniger spicy als der Titel vermuten lässt. Ein faszinierendes Werk, das mich mit den Persönlichkeiten und ihrer Stärke überzeugt hat. Einen mit Magie und Sehnsucht beflügelt. Ein toller Einstieg, der auf mehr neugierig macht. Sprich, überzeugt euch selbst, ich bin begeistert worden, habe mich in der Welt verfangen und freue mich auf mehr von Dorothy und ihrem gefährlichen Weg nach Hause.
"West of Wicked" war die reinste Achterbahnfahrt. Es fing zwar echt schwach an und es war sehr unverständlich zu Anfang einfach weil wir direkt anfingen von ihrem "normalen" leben sich das aber noch sehr heftig gewendet hat. Ich persönlich fands nicht so toll dass der Hund da mit quasi reingestolpert ist weil Hunde in solchen büchern mich sehr emotional machen und ich mehrfach angst hatte er stirbt oder so. Zum ende hin gabs dann noch ein crazy plottwist der mich jetzt nicht beruhigt denn ich möchte unbedingt wissen was mit Cleo ist, dem Blechmann und vorallem wie es Dorothy mit den ganzen erkenntnissen geht. Es ist aufjedenfall ein gelungenes buch das ich persönlich 4,5 sterne geben würde einfach weil die Sache mit dem hund Toto mich sehr oft schlucken lassen hat denn gerade bei Hunden komm ich super wenig damit klar wenn ihre Besitzer:innen in gefahr schweben und die Haustiere da quasi mit involviert sind. Aber ansonsten kann ich das buch nur wärmstens empfehlen.
Düsteres Oz-Retelling mit Potenzial, das sich leider etwas zu lange auf dem gelben Ziegelweg verliert. ✨
Hui, ja, also... ein Oz-Retelling, und ehrlich gesagt hatte ich davor kaum Vorkenntnisse. Was mich direkt abgeholt hat, war Dorothys Gedankenwelt. Diese innere Leere, die Beklemmung und das Gefühl, in einem Leben festzustecken waren wirklich greifbar geschrieben. Gleichzeitig spürt man ständig ihre Sehnsucht nach etwas Größerem, obwohl sie sich selbst kaum erlaubt, daran zu denken. Der Anfang hat mir wirklich sehr gut gefallen! 🥰 Im späteren Verlauf war mein größtes Problem allerdings der Handlungsaufbau. Es fühlt sich über weite Strecken eher wie eine lange Einführung an als wie eine eigenständige Geschichte. Fast alles spielt sich entlang des gelben Ziegelwegs ab, und am Ende ist Dorothy gefühlt noch immer nicht wirklich dort angekommen, wo die eigentliche Handlung beginnen soll. Dadurch wirkt die Story oft schleppend, und die düstere Atmosphäre, die das Buch verspricht, kommt erst ziemlich spät wirklich durch. Auch die vielen Perspektivwechsel haben mich eher verwirrt als abgeholt. Klar, sie geben auch Neben-Figuren mehr Tiefe, aber oft wusste ich nicht genau, wohin bestimmte Handlungsstränge eigentlich führen sollen, oder warum sie überhaupt erwähnt werden 😅 Ich hatte ehrlich gesagt deutlich mehr Spice erwartet. Aber zwei Szenen, ein paar Küsse und etwas Tension? Das war fast erschreckend sittsam. 😭 Wobei ich positiv sagen muss, dass die romantischen Momente angenehm dosiert waren und die Handlung nicht komplett übernommen haben. Das Ende hingegen war wirklich stark. Den Twist habe ich absolut nicht kommen sehen, und besonders die Szenen zwischen Dorothy und dem Blechmann waren für mich fast das Highlight des Buches. Genau dort hatte die Geschichte plötzlich die Spannung und Dynamik, die mir vorher gefehlt hat. West of Wicked hat spannende Ansätze, interessante Figuren und ein starkes Ende, braucht aber sehr lange, um wirklich in Fahrt zu kommen. Für mich ein solider Einstieg mit Luft nach oben, der definitiv neugierig auf Band 2 macht. 3,5 ⭐️
„West of Wicked" ist ein düsteres Retelling von "Der Zauberer von Oz" und startet mit einer spannenden Grundidee. Dorothy lebt ein trostloses Leben in Kansas und hat das Gefühl, nirgendwo wirklich dazuzugehören. Als ein Wirbelsturm sie nach Oz bringt, beginnt für sie eine gefährliche Reise voller Magie, Geheimnisse und dunkler Figuren. Der Mittelteil war für mich eindeutig die grösste Schwäche des Buches. Die Handlung zieht sich teilweise extrem und dreht sich gefühlt immer wieder im Kreis, ohne wirklich voranzukommen. Viele Szenen wirkten wie Füllmaterial oder wurden künstlich gestreckt. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte wieder etwas Fahrt auf, auch wenn viele Wendungen recht vorhersehbar bleiben. Am meisten überzeugen konnte mich tatsächlich das Setting. Die düstere Version von Oz hatte grosses Potenzial und einige Ideen rund um die Welt und ihre Figuren fand ich wirklich spannend. Auch optisch ist das Buch mit Cover, Farbschnitt und Gestaltung ein echtes Highlight. Ich hatte deutlich mehr Dark Fantasy erwartet. Viele Szenen wirkten überraschend harmlos für ein düsteres Retelling für Erwachsene. Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls kaum überzeugen, weil vieles zu schnell ging und emotional oberflächlich blieb. Auch der Spice war für mich unpassend. Da beschlich mich das Gefühl, dass die Autorin dem aktuellen Trend folgen wollte. Der Schreibstil von Nikki St. Crowe ist recht einfach gestrickt und lässt sich somit leicht und flüssig lesen, wodurch man schnell durch die Seiten kommt. "West of Wicked" hatte für mich eine starke Grundidee, konnte das Potenzial aber leider nicht ausschöpfen. Das Setting und die Atmosphäre waren interessant, doch die Handlung verlor sich zu oft in Längen, oberflächlichen Figuren und vorhersehbaren Entwicklungen. Das Ende war zwar stärker als der Rest des Buches, konnte meine Kritikpunkte aber nicht komplett wettmachen. Für mich insgesamt ein eher durchschnittlicher Auftakt mit Luft nach oben.

Dorothy gerät in einen Wirbelsturm. Mitsamt dem Haus, in dem sie lebt, landet sie mitten im verfluchten Land Oz. Ihr Hund Toto, ist auch dabei. In Oz angekommen, muss sie sich direkt der sehr schlecht gelaunten Hexe des Ostens stellen. Dorothy’s Plan ist klar. Sie muss so schnell wie möglich zurück nach Kansas. Da könnte ihr wohl der Zauberer von Oz behilflich sein. Auf dem Weg zur Smaragdstadt trifft sie auf die Vogelscheuche. Die ist hier allerdings ein attraktiver Mann, der über keine Erinnerungen verfügt. Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Den Blechmann gibt’s hier auch noch, sehr gefährlich und bedrohlich . Er soll Dorothy finden und im Austausch gegen seinen Bruder an eine Hexe ausliefern. Dieser Roman ist eine herrlich düstere und sinnliche Neuinterpretation von „Der Zauberer von Oz“. Ich hab vertraute Figuren gefunden, die hier natürlich wesentlich komplexer und düsterer sind als im Original. Die Wendungen waren für mich sehr überraschend und der Cliffhanger ist einfach nur fies. Jetzt muss ich wohl eine Weile warten, um zu erfahren wie das weitergeht. In der Mitte gab es ein paar Längen, die das Lesevergnügen allerdings nicht getrübt haben. Dorothy als Protagonistin, empfand ich als sehr stark. Sie ist recht komplex und erwachsen und erwartet mehr vom Leben, als das was sie in Kansas geboten bekommt. Mutig und klug ist sie und eine Kämpferin. Atmosphärisch ist das Buch auch richtig stark. Wir tauchen ein, in eine düstere und gefährliche Welt. So richtig trauen sollte man hier niemanden. Zu viele Machtkämpfe gibt es, Gewalt und Intrigen. Insgesamt eine sehr starke Neuinterpretation, die der Auftakt einer Reihe ist. Ich wurde bestens unterhalten und empfehle euch das Buch gern weiter.
Düster und Spicy
"West of Wicked – Folge deinem Verlangen" von Nikki St. Crowe ist eine düstere und sinnliche Neuinterpretation der Welt von Oz, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Das wunderschöne Cover und der Farbschnitt sind ein absoluter Eyecatcher und passen perfekt zu dieser fesselnden Story. Die Geschichte ist geheimnisvoll, intensiv und voller dunkler Magie. Statt einer klassischen Märchenadaption erwartet einen hier eine Version von Oz, die verführerisch, gefährlich und überraschend anders ist. Genau das macht dieses Buch so besonders. Die Atmosphäre ist dicht und fast greifbar, man spürt die Spannung, die Versuchung und dieses unterschwellige Knistern, das sich durch die ganze Geschichte zieht. Besonders die Mischung aus Fantasy, Dark Romance und einem Hauch von Gefahr hat mich absolut gefesselt. Die Charaktere sind vielschichtig und nicht immer eindeutig gut oder böse, was ich unglaublich spannend fand. Gerade diese Grauzonen machen die Story so reizvoll und sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. "West of Wicked" ist für alle, die düstere Märchenadaptionen mit einer Prise Spice lieben. Große Empfehlung 💚
Wow, ich bin immer noch völlig geflasht von "West of Wicked"! Wenn du dachtest, du kennst die Geschichte von Oz, dann schnall dich an, denn dieses Buch ist wie der heftigste Wirbelsturm, den Kansas je gesehen hat , nur viel düsterer, sexyer und absolut mitreißend. Am Anfang braucht die Geschichte einen kurzen Moment, um in Kansas wirklich Fahrt aufzunehmen. Außerdem waren mir manche Nebencharaktere fast ein bisschen zu kurz abgehandelt, weil ich unbedingt noch mehr über ihre Hintergrundgeschichten erfahren möchte. Vielleicht ja im zweiten Band? Aber dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich ständig wissen wollte, was hinter dem nächsten Kapitel steckt. Vergiss den bunten Regenbogen. Dieses Oz ist schattengehüllt, verflucht und gefährlich zugleich. Die Atmosphäre ist fast greifbar, man spürt als Leser förmlich den Staub der Prärie und später die bedrohliche Magie dieses fremden Landes. Die Hexen und die politischen Machtspiele in Oz fand ich ebenfalls gelungen. Die außerdem lange und persönliche Suche von Dorothy nach dem Zauberer hat es total in sich und durch die Bedrohung der Hexen ist diese ganz packend und die Spannung bleibt durchgehend auf Anschlag. Ich sehr mochte, dass die Geschichte bekannte Elemente aus „Der Zauberer von Oz“ aufgreift, sie aber komplett verdreht und etwas Eigenes daraus macht. Viele Momente waren gleichzeitig vertraut und völlig neu. Dorothy keine naive Heldin! Ich fand es recht interessant, wie zerrissen sie ist. Ihre Suche nach ihrer Herkunft und nach einem Platz, an dem sie wirklich hingehört, zieht sich durch die ganze Geschichte und gibt dem Roman überraschend viel Tiefe. Fazit: „West of Wicked“ ist ein düsteres und emotionales Retelling, das mich mit seiner gefährlichen Version von Oz komplett in den Bann gezogen hat und definitiv ein Buch, das lange im Kopf bleibt.
Ich finde das Cover ist wunderschön gestaltet und passt richtig gut zur Geschichte. Die farbliche Gestaltung ist ebenfalls sehr gelungen und macht für mich das Äußere des Buches rund. Der Schreibstil hat mich direkt gefesselt auf den ersten Seiten und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich bin sehr positiv überrascht wie die Geschichte hier erzählt wird, die Vibes sind sehr düster und es hat Spaß gemacht, die Parallelen zu erkennen. Aber an sich ist es eine spannend Fantasiegeschichte, bei der ich den Romanceanteil leider nicht so gefühlt habe. Aber dafür war das Setting und die Welt die hier gezeichnet wird so gut. Ich mag auch wie es endet und ich muss sagen damit habe ich nicht gerechnet. Ich werde auch auf jeden Fall weiterlesen weil mich die verschiedenen Charaktere wirklich eingenommen hat. Vorallem am Ende der Blechmann und seine Gedanken, ich bin also mehr als gespannt wie es weitergeht. Ich kann die Geschichte empfehlen und mein kleiner heimlicher Star ist Toto.....
Überraschend gut
Ich bin froh das ich mich dazu entschieden habe diesem Buch eine Chance zu geben 😍 noch mehr nach der Leseprobe. Denn ja dieses Buch war wirklich gut. Normalerweise bin ich kein Fan von Märchen die sozusagen neu und anders erzählt werden. Aber dieses Buch habe ich wirklich genossen. Der Schreibstil war gut, neu, und sehr bildlich. Ich bin über die Seiten geflogen und wollte es irgendwie auch kaum aus der Hand legen. Es war spannend geladen und auch gefühlvoll und genau das mochte ich. Noch dazu ich kenne den originalen Zauberer von Oz nicht aber auch ohne das man ihn kennt kann man das Buch gut lese und verstehen. Es war sozusagen alles eine Überraschung für mich. Nichtsdestotrotz werde ich dadurch wahrscheinlich bald mir das echte Märchen dazu anschauen ☺️ Die Charakter wirkten auf mich spannend, neu, ein paar mal fragwürdig aber in großen und ganzen wirklich perfekt aufgebaut. So das man mitfühlen, miterleben und auch einfach sich in sie hineinversetzen kann. Es gab Spice aber nicht viel Spice also auch für Leute die mehr Plot und Geschichte wollen ist es wirklich eine gute Wahl. ☺️🫶🏻 Im großen und Ganzen hat mich das Buch sehr überrascht und ich freue mich auf Band 2 ☺️

Dieser Plottwist hat mich auseinander genommen!
Autorin: Nikki St. Crowe Verlag: Bramble Verlag Dieser Plottwists hat mich auseinander genommen! Meinung: Eine sehr düstere und fesselnde neuen Interpretation des Zauberer von Oz. Wir bekommen hier Morally Grey Charaktere, Forbidden Love, Hidden Identity und eine Story, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Die Geschichte wird aus sechs verschiedenen POVs erzählt, unter anderem aus der Sicht des Blechmanns und der Vogelscheuche. Was ich besonders cool fand – die Erzählperspektive ändert sich mit den verschiedenen POVs. Ganz zum Schluss gibt's noch einen Extrakapitel aus einer siebten POV. Ich habe ein wenig gebraucht um in die Geschichte reinzufinden, aber danach?! I love it! Ich habe diese Geschichte verschlungen. Der Schreibstil ist wahnsinnig flüssig und bildhaft. What the f*** - Was war das bitte für ein Plottwist bzw zwei?! Okay, mit dem zweiten habe ich ein wenig gerechnet, aber what?! Junge, war das geil – ehrlich! Dieses Buch hier war echt der Hammer! Inhaltsangabe: Dorothy Gale ist eine Waise. Als sie noch klein war wurde sie während eines Sommersturms von einer Frau an zwei Fremde übergeben. Sie hat keine wirklichen Erinnerungen an die Frau, sie erinnert sich nur an das Blut in ihrem Gesicht. Mittlerweile ist Dorothy älter und will ihrem tristen Leben entkommen. Als ein gigantischer Wirbelsturm durch die Nacht fegt, bringt dieser Dorothy samt Haus in einen Schatten gefülltes Land. Um wieder nach Hause zu kommen muss Dorothy den Zauberer von Oz finden und einem Pfad folgen, der ihr Ende bedeuten könnte.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zu Anfang etwas verstört war. Aber von Kapitel zu Kapitel wuchs meine Begeisterung für die Geschichte. Was daran lag, dass Nikki St. Crowe mich mit ihren Charakteren dieses Retelling überzeugt hat. Die Geschichte ist einfach spannend und das Buch hat mich abgeholt. … okay es lag einfach an der Kombination der Tropes. Das Setting ist zuallererst an das Original geknüpft, aber das ist dann schon alles. Mich haben die Charaktere unglaublich überrascht. Denn sie sind alle viel mehr, als in dem Märchen. Besonders ist mir Dorothy aufgefallen, die unglaublich taff und selbstbewusst wirkt. Aber sie ist auch vollkommen selbstbestimmt und das wird in den ersten Kapiteln unglaublich deutlich gemacht. Ich werde euch nicht jede einzelnen Charakter jetzt durchleuchten. Denn im Grunde matchen alle perfekt und es geht in der Hauptsache um Dorothy, die einfach so ganz anders ist. Denn sie hat eine Vision von ihrem Leben und hadert mit zu treffenden Entscheidungen. Ich finde sie unglaublich spannend und bewundere sie dafür, wie sehr sie ihre Selbstbestimmung durchsetzt. Rook habe ich allerdings auch unglaublich in mein Herz geschlossen, denn neben Dorothy war er für mich der interessanteste Charakter in dieser Geschichte. … dieses Buch ist nicht so düster und spicy, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Aber am Ende gestehe ich mir ein, dass es anders auch unpassend gewesen wäre. Nikki St. Crowe hat mich mit dieser Leichtigkeit einfach überrascht und gefesselt. Es ist wirklich erstaunlich, wie eine so fantastische Geschichte doch so angenehm zu lesen ist. Fazit West of Wicked ist ein Auftakt, den ich so nicht erwartet habe. Ich muss gestehen, dass ich vollkommen überrascht war, wie die Handlung mich für sich gewinnen konnte. Wer also sich auf eine Geschichte einlassen kann, die wirklich vollkommen anders als das Original Der Zauberer von Oz ist. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich freue mich auf Band 2. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung.

West of Wicked von Nikki St. Crowe begeistert als düstere, fesselnde Neuinterpretation der Oz-Geschichte. Statt einer unschuldigen Heldin erleben wir eine vielschichtige Dorothy, die von Geheimnissen, Sehnsucht und dem Drang nach Selbstbestimmung geprägt ist. Genau das macht die Geschichte so intensiv und modern. Die Atmosphäre ist von Anfang an packend: Zwischen Sturm, Fluch und Schatten entfaltet sich eine Welt, die gleichermaßen gefährlich wie faszinierend ist. Besonders stark sind die Begegnungen mit den neu interpretierten Figuren – geheimnisvoll, verführerisch und nie ganz eindeutig gut oder böse. Was das Buch besonders hervorhebt, ist die emotionale Tiefe hinter Dorothys Reise. Es geht nicht nur um Magie und Abenteuer, sondern um Identität, Vergangenheit und die Frage, wohin man wirklich gehört. Die Spannung bleibt konstant hoch, während die düsteren Elemente und die unterschwellige Romantik perfekt miteinander harmonieren. Insgesamt ist West of Wicked ein atmosphärisch dichter, aufregender Auftakt, der Lust auf mehr macht und klassische Märchenelemente auf erfrischend dunkle Weise neu erfindet.
Retelling von Oz
Dorothy hat keine Ahnung wer sie wirklich ist, sie weiß nur das sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Kansas aufgewachsen ist. Ihr Leben ist eher trist bis das ein Wirbelsturm alles verändert und sie nach Oz führt. Um zurück zu ihrer Familie zu kommen nimmt sie den Weg zum mächtigen Zauberer auf sich. Ich glaube ein jeder von uns kennt die Geschichte vom Zauberer von Oz und wenn nicht, hat spätestens seit Wicked hat ein jeder schon mal davon gehört. Das Retelling West of Wicked ist Band eins einer Dilogie von Nikki St. Crowe welche mich vom Schreibstil direkt gepackt hat. Leider hat die Geschichte mich im Mittelteil durch einige Längen kurz verloren. Das überraschende Ende hat mich jedoch wieder bekommen, so das ich auf Band zwei sehr gespannt bin. Die verschiedenen Charaktere und Sichten in der Story, welche alles zusammenführen fand ich zwischenzeitlich verwirrend, hat sich jedoch dann gut zusammengesetzt. Mir hat es gut gefallen das jeder Charakter eigene Kapitelzirden hat. Der Blechmann zum Beispiel eine Axt. Aber auch beim Cover und dem Farbschnitt sieht man das viel Liebe im Detail steckt. Zusammengefasst finde ich West of Wicked ein gutes Buch, für Band zwei würde ich mir aber noch mehr von der Düsternis wünschen.
Meine Erwartungen waren hoch 🫣 leider konnte mich das Buch am Ende nicht abholen 📖
📚 Rezension zu West of the Wicked Ich habe West of the Wicked im Rahmen einer Leserunde gewonnen – nochmal vielen Dank dafür! 💕 Dadurch bin ich ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, was sich am Anfang auch definitiv ausgezahlt hat. ✨ Der Einstieg: Der Anfang hat mich wirklich positiv überrascht. Ich war schnell in der Geschichte drin, die Atmosphäre war spannend und teilweise auch richtig fesselnd. Die Welt und die Charaktere wirkten interessant und vielversprechend, sodass ich neugierig weiterlesen wollte. Gerade die ersten Kapitel hatten für mich genau die richtige Mischung aus Spannung und Geheimnissen. 👀 📖 Die Mitte: Leider hat das Buch für mich im Mittelteil etwas nachgelassen. Die Handlung zog sich stellenweise und die Spannung, die am Anfang aufgebaut wurde, konnte nicht ganz gehalten werden. Einige Entwicklungen wirkten auf mich etwas vorhersehbar oder haben sich zu sehr in die Länge gezogen. Dadurch fiel es mir teilweise schwer, wirklich dran zu bleiben. 😕 🔥 Das Ende: Das Ende habe ich mehr überflogen als aktiv zu lesen . Einige Dinge hatte ich davor schon vermutet und die haben sich bewahrheiten. Auch wenn das Ende dann doch gut war muss kvb insgesamt sagen das es mich leider nicht überzeugen konnte. Werd ich Band 2 lesen? Wohl eher nicht. Dennoch möchte ich anmerken das es ein Buch ist das man entweder liebt oder nicht, und nur weil es mir nicht zugesagt hat muss das nicht für jeden so sein 🥰 🤔 Mein Fazit: Ich bin ehrlich gesagt etwas zwiegespalten. Das Buch hatte wirklich starke Momente – besonders am Anfang und am Ende – aber der Mittelteil hat für mich einiges an Lesefluss und Spannung rausgenommen. ⭐ Bewertung: 3,5 / 5 Sterne Für Leser:innen, die gerne atmosphärische Fantasy mit Höhen und Tiefen lesen, könnte das Buch dennoch genau das Richtige sein.
Ein neues Oz
Der Zauberer von Oz liegt bei mir schon eine Weile zurück, trotzdem kam ich super in West of Wicked rein, auch ohne tief in der Welt drin zu sein. Besonders der schnelle Einstieg hat mich direkt gepackt. Dorothy wächst auf einer Farm bei liebevollen (wenn auch nicht biologischen) Eltern auf. An ihre Übergabe während eines Sturms erinnert sie sich nur bruchstückhaft. Genau so ein Sturm stellt ihr Leben erneut auf den Kopf: Bei einer Tornadowarnung werden sie, samt Haus und ihr Hund Toto nach Oz gewirbelt und ihr Abenteuer beginnt. Spannende Begegnungen, Notwehr und eine Reise mit dem Ziel, wieder nach Hause zu finden, nehmen ihren Lauf. Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Ich war extrem schnell in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die verschiedenen Erzähler mochte ich sehr, auch wenn ich zu Beginn kurz gebraucht habe, um reinzufinden. Besonders die Spannungen und die verschiedenen Plots haben es mir angetan. Das Buch wird als spicy Romantasy beschrieben. Abgesehen von zwei Szenen war da für mich allerdings nicht besonders viel Spice dabei, ich bin da wohl einfach schon anderes gewohnt. Für mich steht aber eindeutig die Geschichte im Vordergrund, und die überzeugt bis jetzt sehr. Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen und es macht definitiv Lust auf mehr. Ich freue mich schon, wenn es weitergeht. Ausserdem muss ich sagen: Dieses Buch ist einfach wunderschön gestaltet und das nicht nur wegen des Farbschnitts. Eine tolle Geschichte für Fans von Oz oder auch welche die es werden wollen.
Wenn Oz plötzlich sündig, düster und gefährlich gut wird
Oz, aber bitte einmal durch den dunklen Wald gezerrt, mit mehr Verlangen, mehr Schatten und Figuren, denen man besser nicht direkt den Haustürschlüssel anvertraut. West of Wicked hat mich ziemlich schnell mit seiner Atmosphäre bekommen. Dieses Kansas am Anfang fühlt sich eng, staubig und irgendwie trostlos an, während Dorothy innerlich längst gegen die Wände kratzt. Man merkt sofort: Da schlummert mehr. Mehr Vergangenheit, mehr Sehnsucht, mehr Chaos. Und ja, mein innerer Dramabeauftragter saß direkt mit Kaffee daneben und dachte: Na wunderbar, das wird ungesund. Das Oz in dieser Version ist kein buntes Märchenland, sondern eher ein Ort, an dem jede Wegbiegung flüstert: Lauf lieber nicht allein weiter. Genau das mochte ich. Die Mischung aus Dark Fairytale, Roadtrip-Vibes und moralisch fragwürdigen Figuren macht einfach Spaß. Dorothy ist keine brave Heldin mit Glitzerauftrag, sondern eine Frau, die wissen will, wer sie ist und was sie eigentlich will. Das gibt der Geschichte Herz und Kante. Ganz perfekt war es für mich nicht. Der Einstieg braucht etwas, und wer hier die ganz große Spice-Explosion erwartet, könnte kurz enttäuscht auf sein imaginäres Popcorn starren. Dafür trägt die Spannung, die Anziehung knistert ordentlich und die düstere Oz-Stimmung macht vieles wett. Am Ende bleibt ein verführerisches, schön finsteres Retelling, das Lust auf mehr macht. Nicht fehlerfrei, aber definitiv ein Buch mit Sog, Stil und diesem kleinen gefährlichen Funkeln, bei dem man weiß: Gute Entscheidungen werden hier eher selten getroffen.

Kurzweilige coole Geschichte mit deutlichen Schwächen im Schreibstil
Auf West of Wicked bin ich ehrlich gesagt zuerst wegen des Covers aufmerksam geworden, weil ich es einfach super ansprechend fand. Und bei Spicy Romantasy bin ich sowieso meistens ziemlich schnell dabei :) Enttäuscht wurde ich hier erstmal auch überhaupt nicht, denn die Grundidee fand ich wirklich richtig cool. Das Buch ist ein Retelling von Der Zauberer von Oz und gerade der Anfang hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Ich hatte richtig Spaß beim Einstieg und das Gefühl, dass das Buch gut werden könnte! Leider hatte ich irgendwann ungefähr ab der Mitte das Gefühl, als hätte plötzlich jemand anderes weitergeschrieben. Viel von dem, was mich am Anfang so abgeholt hat ging für mich ab da ein wenig verloren. Das fand ich wirklich schade, weil das Buch für mich so stark gestartet ist. Was ich außerdem etwas schwierig fand: Das Buch wurde für mich sehr düster vermarktet, aber diese Düsternis entstand für mich hauptsächlich durch Brutalität und weniger durch eine wirklich atmosphärische Stimmung. Mir hat dieses bedrückende oder intensive Gefühl gefehlt, das viele Dark Fantasy Geschichten sonst oft mitbringen. Dadurch wirkte die Geschichte trotz der Gewalt stellenweise eher locker als wirklich dunkel. Trotzdem hat mich die Geschichte irgendwie bekommen. Vor allem der Blechmann hat es mir total angetan und ich möchte definitiv weiterlesen, weil mich interessiert, wie es mit den Figuren weitergeht. Und das Ende beziehungsweise der Cliffhanger war wirklich stark und macht einfach Lust auf Band zwei. Mit dem Schreibstil hatte ich allerdings so meine Probleme. Er ist sehr einfach gehalten und sehr umgangssprachlich geschrieben. Das macht das Buch zwar extrem schnell lesbar und unterhaltsam, aber an manchen Stellen war es mir dann doch etwas zu viel. Irgendwann konnte ich wirklich nicht mehr zählen, wie oft Toto „gewufft“ hat. Das hat mich leider immer wieder ein bisschen rausgebracht. Auch beim Spice war ich etwas überrascht. Das Buch wurde für mich sehr spicy verkauft, aber das empfand ich persönlich gar nicht so. Ich weiß, dass viele genau das mögen werden, aber gerade bei solchen Geschichten wünsche ich mir dann meistens doch guten Spice 🙈 Fazit: West of Wicked macht beim Lesen wirklich Spaß und hatte gerade am Anfang richtig starke Momente. Ab der Hälfte wurde die Geschichte für mich leider etwas schwächer, trotzdem konnte sie mich genug überzeugen, dass ich die weiteren Bände lesen möchte. 🦩🦩🦩 - Wenn man mit der Erwartung hineingeht, einfach eine unterhaltsame, lockere Fantasy-Romance zu lesen und keine literarische Meisterleistung erwartet, kann man mit dem Buch wirklich gute Lesestunden haben.

Zauberer von Oz aber anders
Anzeige ✨ So ein wunderschönes Buch – und dann auch noch Der Zauberer von Oz! ✨ 🌏 Die Geschichte ist größtenteils in der Ich-Perspektive im Präsens verfasst und wir haben mehrere POVs. Mich hat der Wechsel aber überhaupt nicht gestört! Das Worldbuilding ist toll gestaltet und schafft eine starke Nähe zur Protagonistin und den anderen Charakteren. Das Setting ist düster und geheimnisvoll, ohne mit unnötigen Details überladen zu sein. Ich war ab Seite 1 komplett drin und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 💫 Dorothy ist eine tolle Protagonistin, die ihre Fehler erkennt und wirklich an sich arbeitet. ⚫️ Die restlichen Charaktere sind ebenfalls gut beschrieben. Ein bisschen mehr Tiefe hätte ihnen stellenweise noch gutgetan aber für die knapp 350 Seiten ist es absolut ausreichend. 🌻 Ich freue mich schon auf Teil 2!
Das Buch West of Wicked von Nikki St.Crowe hat mir super gut gefallen. Man wird in die Welt von der Zauberer von Oz geworfen. Dorothy macht eine super gute Entwicklung. Sie ist nicht mehr die jugendliche von am Anfang. Sondern wird zur selbstständig, taffe Frau. Sie hat auch Sehnsüchte. Es gab eine spice Szene. Aber fand ich bei diesem Buch passend. Ich liebte dieses düstere setting. Dorothy lebt am Anfang bei Em und Henry. Sie leben gemeinsam in Kansas. Dorothy hat nicht mehr viel Erinnerung über ihre Kindheit. Bei ihr war immer alles verschwommen. Eines Tages kam ein Sturm. Und somit landeten Sie und ihr Hund Toto in einer anderen Welt. Doch dieses Oz hat nichts mit dem märchenhaften Welt zu tun.. Wie man sie kennt. Doch das solltet ihr selbst lesen. Ich brauch Band 2. Das Buch las sich sehr gut. Der schreibstil ist flüssig. Man fiebert bei der Geschichte total mit. Und allein dieses Cover ist wunderschön. Werde mir definitiv auch Band 2 kaufen.
Mir hat die Reise nach Oz viel Spaß gemacht. Es war düster und ein bisschen blutig. Und der Cliffhanger war echt fies 👀
Den Schreibstil hat mich ein bisschen an Märchen erinnert. Durch wechselnde POVs haben wir Kapitel aus der Sicht von verschiedenen Charakteren und die Autorin hat es für mich beim Lesen hinbekommen, dass sich jeder POV tatsächlich anders angefühlt hat und zum jeweiligen Charakter gepasst hat. Den Wechsel zwischen Ich- und Erzählerperspektive. Ich bin sehr gespannt je nach Charakter fand ich spannend und bin neugierig, ob ich mit meinem Verdacht zur Bedeutung richtig liege. Maria Schmidt und Jana Krichtel haben den Stil der Autorin fantastisch ins deutsche übersetzt und dafür gesorgt, dass wir diese einzigartige Atmosphäre von Oz bekommen. Sehr gelungen fand ich die kleinen Anspielungen auf den Originalstoff. Ich bin selbst nicht ganz fit und viel meines Oz-Wissens stammt aus dem Musical 🤭 aber so kleine Details wie Dorothys blaukariertes Kleid und den Picknickkorb sind mir aufgefallen. Das Ende mit seinem Cliffhanger fand ich gut umgesetzt - ich hatte vorher schon ein gewisses Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt, ohne genau sagen zu können was. Mich macht das Ende auf jeden Fall neugierig und ich bin gespannt auf Band zwei 👀 Mit Dorothy als Protagonistin musste ich etwas warm werden. Durch ihre Situation und Unklarheiten über Vergangenheit hat sie einige Unsicherheiten und Ängste. Diese spiegeln sich auch im Erzählstil wieder. Anfangs hat das bei mir zu etwas Verwirrungen geführt. Je weiter ich Buch gelesen habe und mehr über Dorothy gerlent habe, desto besser hat das Bild zusammen gepasst und war stimmig. Am Ende konnte ich nachvollziehen, warum sie teilweise so reagiert oder Gedankensprünge hatte. Ich bin gespannt auf mögliche Entwicklungen in Band zwei. Nach der nach Werbung hätte ich dieses Oz sogar noch düsterer erwartet. Mal schauen was die Autorin uns hier noch in Band zwei mitbringt. Ich muss sagen, nach der Bewerbung als Dark & spicy Highlight war ich etwas enttäuscht. Die Geschichte selbst ist wirklich gut, aber die Trope-Werbung hätte sich an diese Geschichte anpassen dürfen.
Kennt ihr den Zauberer von OZ? Und falls ja, wärt ihr an Dorothy’s Stelle einfach den gelben Ziegelsteinweg gegangen? Ich kenne ehrlich gesagt nur diese ganz alte Schwarz-Weiß-Version aus dem Fernsehen, deswegen fand ich es umso spannender, mal ein Retelling davon zu lesen. Genau deshalb hat mich West of Wicked von Nikki St. Crowe auch direkt angesprochen, da ich inzwischen echt ein Fan von Retellings geworden bin. Wer hier ein klassisches, „nettes“ Retelling der Geschichte erwartet, den muss ich direkt vorwarnen. Die Story ist auf jeden Fall düsterer, brutaler und spicy wird es auch an der ein oder anderen Stelle. An sich hat mir die Geschichte echt gut gefallen, aber mir waren es einfach zu viele POVs. Klar kommen da viele Figuren vor, aber nicht jeder braucht für mich unbedingt eine eigene Perspektive. Das hat es zwischendurch etwas unruhig gemacht und der Story auch bisschen unnötige Länge gegeben. Der Schreibstil war aber angenehm und flüssig, sodass ich gut durch die Story gekommen bin. Dorothy war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich hätte auch richtig gerne noch mehr über ihre Vergangenheit erfahren, denn der Prolog deutet ja schon einiges an, lässt aber trotzdem vieles offen. Man merkt ihr einfach die ganze Zeit an, dass sie selbst nicht so genau weiß, wo ihr Platz im Leben ist und vor allem, wem sie wirklich vertrauen will. Als sie dann in Oz auf Rook aka die Vogelscheuche trifft, stellt das alles noch mehr auf den Kopf, sowie ihre alte Liebe und ihr bisheriges Leben. „Deine ist die Art von Liebe, durch die der Wind die Richtung ändert, die Sterne zerbersten lässt. Deine ist die Art von Liebe, die alles in Flammen aufgehen lässt, womit sie in Berührung kommt.“ Na wenn da mal nicht Herzschmerz und Drama vorprogrammiert sind. Aber um das wirklich rauszufinden, muss ich mich wohl noch etwas gedulden, denn das Ende war richtig fies und macht auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung. Für mich ein gutes Retelling, das definitiv noch mehr verspricht. 4/5 Sterne

5 Sterne Highlight/ 3-4 Sterne empfehlenswert/ 2,5 Sterne absolut okay Es liest sich ganz gut, ich werde auch Band 2 lesen. Für mich hat das Buch trotzdem einige Schwächen, konnte die Spannung nicht aufrecht erhalten und war mir dann doch ein wenig zu seicht und vorhersehbar. Nichtsdestotrotz hatte es einen gewissen Charme.
Ein düsteres Oz, das mich gefesselt hat!
Im Rahmen einer Leserunde habe ich "West of Wicked” als Rezensionsexemplar bekannt. Kurz zusammengefasst ist es ein wirklich faszinierendes und herrlich düsteres Retelling vom „Zauberer von Oz“. Der Schreibstil hat mich schnell in seinen Bann gezogen und die Perspektivenwechsel von 1ste auf 3te Person haben für Abwechslung gesorgt. Während Dorothys, der Blechmann und Rook jeweils aus der Ich-Perspektive einen tollen Einblick in ihr Innerstes gegeben haben, wurden die Parts von Cleo, Gabriel und der Hexe des Westens in der dritten Person erzählt. Dorothys Panikattacken sind unglaublich authentisch und greifbar beschrieben – hätte ich nicht selbst damit zu kämpfen, könnte ich es als Leser vermutlich trotzdem sehr gut nachvollziehen. Und die Männer? Einfach genial. Die Vogelscheuche heißt hier Rook (was übersetzt Saatkrähe bedeutet – ein tolles Wortspiel). Dass er statt eines fehlenden Gehirns einfach unter Gedächtnisverlust leidet, ist ein großartiger Twist des Originals. Vom Blechmann fang ich gar nicht erst an… Ein kleines, aber feines Highlight war für mich auch Toto. Was ist das bitte für ein Hund?! Der Kleine mutiert hier zum echten Biest und frisst einfach mal ganze Kaninchen und Fische – ich habe es geliebt! Auch die Welt an sich ist super faszinierend; es ist cool, nach und nach alle Hexen aus Oz kennenzulernen. Ein winziger Kritikpunkt meinerseits: Wenn das auf dem Cover Dorothy sein soll, stimmt die Augenfarbe leider nicht ganz mit der Story überein. 🫣 Das Finale hat es dann noch mal richtig in sich. Mit den beiden heftigen Wendungen im letzten Kapitel habe ich so absolut gar nicht gerechnet! Und der Cliffhanger? Ein genialer Schachzug: Allein für den Löwen, der quasi erst auf der allerletzten Seite angeteasert wird, muss ich unbedingt Teil 2 lesen. Ein packender Auftakt mit kleinen optischen Abzügen für das Cover, aber einer Leseempfehlung für alle Dark-Romantasy- und Märchen-Fans!

Nostalgie trifft… irgendwie nicht ganz mein Ding
Ich glaube, ich wollte dieses Buch lieben. Wirklich. Oz war früher mein absoluter Comfort-Film, pure Kindheitsmagie, und genau deshalb musste ich West of Wicked einfach lesen. Die Idee von einem düsteren Retelling? Aber irgendwie hat es mich nicht so gepackt, wie ich gehofft hatte. Der Einstieg war noch richtig vielversprechend, vor allem die neue Version von Dorothy fand ich spannend. Dieses etwas roughere, weniger „brave“ Setting hatte echt Potenzial. Auch die ganzen kleinen Anspielungen aufs Original haben bei mir direkt dieses Nostalgie-Gefühl ausgelöst, als würde man alte Erinnerungen durch einen dunkleren Filter anschauen. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich dieses Gefühl von „da fehlt irgendwas“. Die Welt war zwar interessant, aber teilweise etwas chaotisch erklärt, mit vielen Charakteren und POVs, ohne dass ich wirklich eine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich hab mich oft eher an der Oberfläche bewegt, statt richtig reingezogen zu werden. Die Story selbst war okay, aber nicht super packend. Es passiert schon einiges, aber irgendwie ohne diesen richtigen Sog. Auch die Beziehungen konnten mich emotional nicht so greifen, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade da hätte ich mir mehr Tiefe und Entwicklung gewünscht. Was ich aber sagen muss: Es liest sich schnell weg. So ein typisches „ich flieg durch die Seiten, aber es bleibt nicht komplett hängen“-Buch. Und das Ende hat auf jeden Fall genug Spannung, dass ich neugierig bin, wie es weitergeht. Fazit: Insgesamt für mich eher ein solides, aber kein besonderes Retelling. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass meine Erwartungen durch meine Liebe zu Oz viel zu hoch waren.

Es war mein erstes Buch der Autorin und leider war es kein Gutes obwohl ich so viel Hoffnung und Lust auf Oz hatte... Am Anfang passiert plötzlich total viel, man wird direkt reingeworfen und danach passiert gefühlt fast gar nichts mehr. Die POV-Wechsel machen es nicht besser, im Gegenteil: Sie sind verwirrend, vor allem weil sie auch noch unterschiedliche Erzählformen haben. Das reißt einen ständig raus und verhindert jeden Lesefluss. Was die Nacherzählung angeht: Wer hier Kreativität erwartet, wird enttäuscht. Die Autorin folgt der Vorlage fast Wort für Wort, ohne eigenen Twist oder frische Ideen. Der einzige Unterschied ist, dass hier und da etwas Blut dazukommt gerade genug, damit es als „düster“ verkauft werden kann. Dazu kommen ständige, abrupte Szenenwechsel, nur um mit der Originalhandlung Schritt zu halten. Die „Plot Twists“? Die sieht man kilometerweit kommen. Da gibt es keinen Aha-Moment, nichts, was wirklich überrascht. Und selbst das bisschen Potenzial am Ende wird verschenkt. Auch die Welt bleibt komplett blass. Und nicht so farbenfroh wie Oz eigentlich wäre.. Die Welt wirkt austauschbar und leblos. Die Charaktere machen es nicht besser: eine flache Protagonistin ohne erkennbaren Verstand, klischeehafte männliche Protas, Insta-Love basierend auf Insta-Lust und dazu unpassende, teilweise einfach schlecht geschriebener spice.. zumindest war der weniger als befürchtet, wenn schon spicy Roamntasy draufsteht, war ich froh, dass es wenig war, vor allem nach dem Einstieg. Werde ich Band 2 lesen eher nicht.
Leider etwas langatmig
An sich hat mir das Buch gut gefallen und der Plottwist am Ende war echt krass und den habe ich wirklich nicht kommen sehen, allerdings fand ich das Buch einen Großteil sehr langatmig und es konnte mich da dann leider nicht mehr fesseln. Ich bin mir auch noch nicht sicher ob ich den zweiten Teil lesen werde
Oz wie du es noch nie erlebt hast
Rezensionsexemplar Oz, wie du es noch nie gesehen hast In „West of Wicked“ beweist Nikola St. Crow erneut, warum sie die Königin der Dark Reimagings ist. Sie nimmt die Knochen der klassischen Oz-Erzählung und überzieht sie mit einer Schicht aus Schatten, Blut und verbotener Verlangsamung. Das Ergebnis ist eine Geschichte, die sich weniger wie ein Märchen und mehr wie ein Fiebertraum anfühlt im besten Sinne. Doris & die Vogelscheuche: Eine Allianz der Dunkelheit Die Chemie zwischen Doris und der Vogelscheuche ist von Anfang an elektrisierend. Er ist es, der sie vom Stamm rettet, ihre Wunden versorgt und sie durch eine Welt führt, die sie bei lebendigem Leibe verschlingen will. Man liebt jeden einzelnen Charakter dieser ungleichen Reisegruppe, doch die Bindung zwischen diesen beiden ist das, was den Leser atemlos macht. Der ultimative Verrat: Das Geheimnis des Strohmanns Das Highlight ist jedoch der Plottwist, den absolut niemand kommen sieht: Die Vogelscheuche ist der Zauberer. „Der Mann ohne Gehirn war in Wahrheit der Mann, der alle Fäden in der Hand hielt.“ Diese Enthüllung macht die gesamte Reise rückwirkend noch spannender. Jede Berührung, jede verarztete Wunde und jedes Wort bekommt eine doppelte Bedeutung. St. Crow spielt meisterhaft mit der Frage: Kann man jemanden lieben, dessen gesamte Identität auf einer Lüge basiert? „West of Wicked“ ist düster, spannend und emotional aufwühlend. Nikola St. Crow hat ein Talent dafür, die Helden unserer Kindheit in komplexe, moralisch graue Anti-Helden zu verwandeln. Ein absolutes Highlight für alle, die ihre Fantasy gerne mit einem Schuss Gefahr und einem massiven Plottwist mögen.
"Deine Art von Liebe, durch die der Wind die Richtung ändert, die Sterne zerbersten lässt. Die Art von Liebe, die alles in Flammen aufgehen lässt, wenn sie in Berührung kommt." Vergiss alles was du über Oz zu wissen glaubst... Eine Neuinterpretation zu der Zauberer von Oz - die düster und Morally Grey ist. - Here I'am 😎 Gleich zu Anfang merkt man, dass viele Sachen ganz anders und doch irgendwie gleich sind. So habe ich Dorothy begleitet, die alles für ihre Tante Em und ihren Onkel Henry tun wurde. Doch sehnt sie sich nach mehr als auf der Farm zu verwelken und die Verlobte des Nachbarn Edward zu werden. Tja, zum Glück taucht ein Wirbelsturm auf und bringt sie samt Haus und den kleinen verwegenden Hund Toto nach Oz. Gleich zu Beginn muss sie um ihr Leben kämpfen und hat schnell Blut an ihren Händen. Doch wie kommt Dorothy wieder nach Hause und schafft sie es nicht zu sterben, oder sogar ihr Herz zu verlieren? Und kann sie Freund und Feind voneinander unterscheiden? Und was hat der Zauberer von Oz damit zutun? Mein Fazit: Ich habe es geliebt die "typischen" Charaktere wieder zu treffen, obwohl sie doch ganz anders waren als erwartet. Sie hatten alle ihr Charme, doch hatte jeder etwas düsteres an sich. Die Hexen waren für mich einzigartig und jede hatte ihre Eigenarten. Dorothy war für mich sehr willenstark und obwohl sie sehr mit ihrer Panik zu kämpfen hatte, hat sie alles gegeben. Manchmal hat mich ihres hin und her etwas genervt, aber es war nachvollziehbar. Der Schreibstil war leicht und flüssig und die Orte und Charaktere waren so schön beschrieben. Der kleine Toto mit seiner Eigenart hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und sein Augenrollen habe ich durch die Seiten gespürt.🤭 Für meinen Geschmack hätte es gerne noch düsterer sein können, doch ich habe die Hoffnung, dass in Band 2 noch mehr rausgehohlt wird. Wer also nach Oz entführt werden will und hinter Geheimnisse und falsche Versprechungen blicken will sollte den gelben Ziegelsteine folgen. Von mir gibt es 4⭐️

War ok
West of Wicked hat mich am Anfang echt neugierig gemacht, vor allem wegen der Idee mit dieser Oz Welt und den bekannten Elementen aus Der Zauberer von Oz und Wicked. Ich wollte direkt wissen, wie sich das alles entwickelt und was da noch passiert. Gleichzeitig hatte ich aber über weite Strecken das Gefühl, dass ich die Welt noch nicht so richtig greifen kann. Für mich war vieles eher verschwommen und ich hatte nicht so richtig ein Bild im Kopf davon, wie alles zusammenhängt oder wie die Welt genau aufgebaut ist. Die vielen Perspektivenwechsel, haben es mir teilweise auch schwer gemacht, richtig reinzukommen. Und die Mischung aus Ich Perspektive und Erzähler Perspektive war für mich zwischendurch etwas verwirrend. Einen klaren Love Interest habe ich auch nicht wirklich erkannt, dadurch war ich emotional nicht so stark drin. Trotzdem war ich am Anfang schon interessiert, wie sich das alles noch entwickelt und ich wollte schon wissen, wie die Story sich entfaltet. Ich hatte aber ehrlich gesagt mit einer düstereren Welt gerechnet. Für mich war es nicht ganz so dark wie erwartet. Auch die Spice Szene kam für mich eher plötzlich und hat den Leseflow ein bisschen unterbrochen. Gegen Ende habe ich dann auch ein paar Seiten eher überflogen, weil es mich zwischendurch nicht mehr so richtig gepackt hat. Bis kurz vor Schluss hätte ich auch nicht gedacht, dass ich überhaupt noch Band 2 lesen will. Aber das Ende hat dann doch nochmal was gedreht und mich neugierig gemacht, sodass ich jetzt doch wissen will, wie es weitergeht.
West of Wicked ist eine düstere, spicy Neuinterpretation von Der Zauberer von Oz. Die Atmosphäre ist durchgehend dunkel, magisch und teilweise richtig bedrohlich, während Dorothy hier alles andere als die naive Heldin aus der bekannten Geschichte ist. Was für mich sofort herausgestochen hat, war die Stimmung in Oz, es ist verdorben, gefährlich und voller moralisch grauer Figuren. Genau dieses „man weiß nie, wem man trauen kann“-Gefühl zieht sich angenehm durch die Geschichte. Aber die Tension zwischen Dorothy und den männlichen Charakteren ist nicht direkt da,was für mich nicht schlimm war. Der Schreibstil ist super leicht zu lesen, eigtl passiert ständig etwas und viele Kapitel enden mit kleinen Cliffhangern, die einen direkt weiterziehen. Allerdings hat sich der Mittelteil für mich ziemlich gezogen und ich war da zwischendurch auch etwas raus bzw. abgelenkt. Dafür wird es zum Ende hin wieder deutlich spannender und hat mich wieder mehr abgeholt. Unterm Strich ist es ein Buch, das vor allem Spaß macht, wenn man Dark Romantasy, Villains, morally grey Characters und Märchen-Retellings liebt. Wer allerdings eine sehr tiefgehende Handlung oder High Fantasy auf hohem Detaillevel erwartet, könnte eher enttäuscht werden.
"West of Wicked" ist ein Dark Fairytale Retelling der bekannten Geschichte Der Zauberer von Oz. Die Autorin Nikki St. Crowe stürzt die sonst so bunte Welt von Oz in Dunkelheit und gibt den bekannten Figuren wie Dorothy, den Blechmann oder der Vogelscheuche einen mysteriösen und düsteren Touch. Viele Elemente der Originalgeschichte bleiben erhalten, und doch gibt es so einige Neuinterpretationen, Twists und Wendungen. Die Story ist zwar gar nicht sooo düster wie ich dachte, aber dennoch gibt es einige heftigen Szenen. Das Buch wird zwar als spicy Romantasy beworben, der Spice hält sich aber in Grenzen. Lasst euch davon also nicht abschrecken, falls ihr es weniger spicy mögt. Und dieser Plottwist am Ende? Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Macht auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Teil! Fazit: im nächsten Band darf es für mich gerne noch etwas düsterer werden. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie Dorothys Reise weitergeht!

Eine andere Version vom Zauberer von Oz.
Das war das erste Buch der Autorin welches ich lesen durfte. Ich habe es als Rezensionsexemplar gewonnen und bei meinem Exemplar waren einige Schreibfehler drin, die mich aber nicht weiter gestört haben. Der Farbschnitt und die Aufmachung des Buches sind sehr edel und wunderschön. Es wird als düster beschrieben, dies fand ich persönlich überhaupt nicht. Der Schreibstil ist aus der Sicht der Charaktere geschrieben, also immer abwechselnd. Was ich persönlich nicht so gut finde, ist das die Autorin sich für eine Diologie entschieden hat. Man merkt das extrem beim Spannungsbogen, am Anfang ist er hoch und am Ende auch wieder, in der Mitte ist fast keine Spannung vorhanden und hier hat sich die Geschichte für mich auch gezogen, so dass mein Interesse fast komplett nachgelassen hat. Es wäre ganz einfach gewesen einen Einzelband zu schreiben und dies hätte ich persönlich besser gefunden. Es gibt auch 2 Spicey Szenen, obwohl die 2 so wie sie da steht überhaupt nicht zu der Situation passt. Deswegen hat sie mich eher genervt und kam mir sehr erzwungen vor. Wer die Geschichte vom Zauberer von OZ kennt, wird auf einige bekannte Charaktere stoßen. Ich sage nur Blechmann und Vogelscheuche. Es gibt aber auch neue Charaktere die in der richtigen Geschichte überhaupt nich vorhanden sind und die sind Interessant, obwohl wir hier noch nicht so viel erfahren. Die größte Überraschung erfährt wohl Dorothy, die mit einem Wirbelsturm im Lande OZ landet. Ihr größter Wunsch ist es zurück nach Hause zu kommen und so macht sie sich, nach dem ersten Aufeinandertreffen mit einer Hexe auf den Weg zum Zauberer von OZ. In der Geschichte kommt sie aber noch nicht sehr weit. Sie muss sich immer wieder unterschiedlichen Kämpfen stellen und leider vertraut sie jemandem, der nicht der ist als den er sich ausgibt. Ich bin sehr unentschlossen ob ich mir den 2 Teil holen werde, dieser Band endet mit einem fiesen Cliffhanger und deswegen würde ich gerne wissen wie es weiter geht, aber alles in allem fand ich das Buch zwar Okay aber nicht super. Mal sehen wie ich mich entscheide, wenn Band 2 erscheint. Das dauert ja noch eine Weile.
Oz, aber anders 💚✨
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! 🥰 Der Mix aus der vertrauten Welt von Oz 💚 und den neuen Ideen bzw. Veränderungen hat für mich perfekt funktioniert. 💕 Ich fand die Geschichte durchgehend spannend, ohne jemals in die Länge gezogen zu wirken, und unglaublich fesselnd. 💫 Ein klein wenig Spice war auch dabei, hielt sich aber in Grenzen. 🌶️🤭 Und dann dieses Ende?! 😱 Der Plot Twist hat mich komplett überrascht und der Cliffhanger sorgt definitiv dafür, dass ich den nächsten Band unbedingt (am liebsten SOFORT) lesen möchte. 😮💨 Für Oz- und Wicked-Fans, die nicht erwarten, dass alles genau wie bisher ist, eine absolute Empfehlung! 🩷💚

Der Zauberer von Oz für Erwachsene
Gewonnen auf Vorablesen Ich fand West of Wicked von Nikki St Crowe richtig gut. Für mich ist das wie The Wonderful Wizard of Oz, aber für Erwachsene. Die Story ist viel düsterer und auch etwas romantischer als das Original. Es geht um Dorothy, die plötzlich durch einen Sturm nach Oz kommt, aber diese Welt ist ganz anders als man sie kennt eher gefährlich, dunkel und irgendwie verflucht. Auf ihrem Weg trifft sie verschiedene Figuren, zum Beispiel einen geheimnisvollen Mann (Rook), der ihr hilft, aber selbst Geheimnisse hat. Zusammen machen sie sich auf die Reise, um den Zauberer zu finden, damit Dorothy wieder nach Hause kommt. Dabei passieren viele gefährliche Dinge und man merkt schnell, dass niemand wirklich gut oder böse ist. Es geht viel um Themen wie Identität, Geheimnisse, Liebe und Macht. Die bekannte Geschichte wird komplett anders erzählt und wirkt viel erwachsener. Kurz gesagt. Das Buch ist wie eine dunklere und erwachsene Version vom Zauberer von Oz mit mehr Spannung, Gefühlen und überraschenden Wendungen.

Anders als erwartet
Zuerst hat mich das Buch total fasziniert und in den Bann gezogen. Doch leider war das Buch so dicht an dem Originalen, dass es mich nicht richtig abgeholt hat. Ich habe mir die ganze story spannender und düsterer vorgestellt. Dies ist meine persönliche Meinung und jeder empfindet es anders. Es war eine Erfahrung wert.
Leider nicht meins
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und war trotzdem schnell in der Geschichte drin. Die einfache Schreibweise, die kurzen Kapitel sowie die Welt und Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn vieles sehr an das „Original“ erinnert hat. Leider hat die Geschichte im Mittelteil etwas nachgelassen und die Spannung vom Anfang konnte nicht ganz gehalten werden. Das düstere Setting habe ich ebenfalls etwas vermisst. Zum Ende wurde es nochmal spannender, auch wenn vieles vorhersehbar war. Insgesamt eine solide Geschichte, aber die Reihe werde ich wahrscheinlich nicht weiterverfolgen.
Dunkles Retelling
"Die fantastische Welt von Oz" war einer der ersten Filme, die ich als Kind im Kino gesehen habe. Jahre später war ich dann im "Wicked"-Musical und bin ganz aktuell auch den Verfilmungen verfallen, weswegen ich absolut gespannt auf diese Geschichte gewesen bin. Das Cover finde ich absolut großartig und bin total verliebt in die gesamte Gestaltung. Ich mag das man direkt auf den ersten Blick auch schon erkennen kann, worum es hier geht und das es einen starken Bezug zu Oz gibt. Auch die Zeichnung von Dorothy finde ich richtig schön. Doch mein kleines Highlight ist definitiv der Farbschnitt, der ebenfalls nochmal einen Bezug zu Oz zeigt. Dorothy an sich konnte mich leider noch nicht so ganz von sich überzeugen. Am Anfang empfand ich sie als sehr spannende Protagonistin, die weiß was sie will und vor allem auf der Suche nach sich und ihrer Vergangenheit ist. Doch irgendwie hat ihre Entwicklung in diesem Buch stagniert, was ich sehr schade fand. Die Handlung konnte mich leider auch nicht komplett überzeugen, auch wenn ich den ganzen Weltenaufbau großartig fand, da Nikki St. Crowe zwar die Welt von Oz genutzt hat, ihr Retelling aber absolut spannend und düster war. Es ist ein ganz anderes Oz, mit Charakteren von denen man nicht weiß ob man ihnen vertrauen kann. Für mich ist in der ersten Hälfte des Buches nicht sehr viel Handlung passiert. In dem Buch gibt es auch relativ viel Spice, was auch gut zur generellen Atmosphäre beigetragen hat, die für mich eher düster und angespannt war, aber dadurch auch gezeigt hat, wie anders dieses Buch im Vergleich zur Original Oz Geschichte ist. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie Nikki St. Crowe die Geschichte im zweiten Band weiterentwickeln wird, da es hier bereits einige Wendungen gab, die vielleicht nicht immer ganz so unvorhersehbar gewesen sind, aber gut zur Spannung und Entwicklung der Geschichte beigetragen haben. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, auch wenn dieser für mich sehr überraschen war, da dieser doch sehr ungeschliffen und derb war, was aber auch seinen Teil zu diesem Buch beigetragen hat.
Düster, spannend und voller Magie
In „West of Wicked“ begleitet man Dorothy in einem düsteren „Zauberer von Oz“-Retelling. Nach einem Sturm landet sie in einer düsteren Welt, in der Hexen, Magie und dunkle Geheimnisse auf sie warten. Auf ihrer Reise zum Zauberer wird schnell klar, dass hinter allem deutlich mehr steckt als nur Dorothys Wunsch nach Antworten über ihre Vergangenheit. Ich muss sagen, dass ich am Anfang noch etwas unsicher war, wie ich das Buch finden würde. Gerade zu Beginn hatte ich noch sehr das Original von „Der Zauberer von Oz“ im Kopf und habe automatisch ständig verglichen. Außerdem war ich mir bei einigen Perspektiven, vor allem rund um den Blechmann, erst nicht sicher, ob ich sie wirklich brauche. Im Verlauf hat das aber deutlich besser funktioniert, weil man dadurch eben auch erfährt, was parallel zur Hauptstory passiert. Je weiter die Geschichte vorangeschritten ist, desto mehr hat sie mich aber gepackt. Vor allem ab der zweiten Hälfte wollte ich eigentlich immer weiterlesen, weil ständig neue Fragen und Vermutungen dazu kamen. Ich fand es auch gut, dass sich die Story irgendwann so weit vom Original gelöst hat, dass ich aufgehört habe alles vergleichen zu wollen und mich einfach auf die Geschichte eingelassen habe. Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Dorothy und Rook. Zwischen den beiden knistert es ziemlich schnell, gleichzeitig bleibt aber die ganze Zeit dieses Misstrauen bestehen, weil man nie genau weiß, was hinter ihm wirklich steckt. Gerade das hat die Spannung für mich getragen. Einige Twists konnte man zwar erahnen oder zumindest als Möglichkeit im Kopf haben, trotzdem haben sie mir super viel Spaß gemacht und ich war am Ende absolut nicht enttäuscht. Insgesamt hat sich „West of Wicked“ für mich zu einer Geschichte entwickelt, die mich immer mehr überzeugt hat, je weiter ich gelesen habe. Düster, spannend und mit einer Dynamik, die wirklich Spaß gemacht hat.
Das Buch ist optisch ein absoluter Traum! Ich liebe die Farben, die Stimmung und die Innengestaltung. Zudem klang der Klappentext wirklich vielversprechend, weswegen ich mich wahnsinnig doll auf das Buch gefreut habe… Doch leider konnte mich das Buch so gar nicht überzeugen: Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis die Handlung in Gang kommt und dann passiert nicht wirklich viel. Das ganze Buch hat sich gezogen. Vieles war unlogisch oder in sich widersprüchlich. Es wurden immer wieder neue Charaktere eingefügt, die jedoch nicht richtig ausgearbeitet wirkten. Auch Dorothy – als eigentliche Protagonistin – konnte mich bis zu Letzt emotional nicht abholen. Einzig Cleo und Silas (der Blechmann) waren mir sympathisch und als Charaktere interessant. Der Rest war leider sehr vorhersehbar, insbesondere die „große Enthüllung“ und der Cliffhanger am Ende! Das ganze Buch wirkte auf mich konstruiert, hatte zu wenig Tiefe und dafür einige Logikfehler. Mein Fazit: Für mich ist „West of Wicked“, aufgrund der zähen, oberflächlichen und vorhersehbaren Handlung, leider ein Flop und ich kann es, wenn überhaupt, nur aus optischen Gründen empfehlen.
Seltsame Erzählweise mit krasser Plottwist am Ende
Das Zauberer von Oz-Retelling klang im Klappentext super spannend. Ich habe die ursprüngliche Geschichte geliebt und da eine düstere und spicy Märchenadaption versprochen wurde, wusste ich, dass ich das Buch lesen wollte. Leider habe ich mich durchweg mit der Geschichte und vor allem der Erzählweise sehr schwer getan. Wir haben viele verschiedene POVs, aber nicht alle sind in der Ich-Perspektive geschrieben. Manche auch aus einer Erzählerperspektive (3. Person). Das war leicht verwirrend. Für mich war das Buch zu umgangssprachlich geschrieben mit einer Menge Wortwiederholungen, die mich eher aus dem Lesefluss gebracht haben. Das Ende hat mich dann aber wieder abgeholt. Es gibt einen spannenden Plottwist und literally der letzte Satz des Buches war auch wirklich interessant. Bis dahin habe ich es aber eher als zäh empfunden.
Als ich gelesen habe, dass es ein retelling von Oz gibt, war ich von Anfang an begeistert, besonders da es hieß es wird düster. Aber fangen wir von vorne, warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin und das ist das Cover. Es hat mich Anfang an angezogen, da alle wichtigen Bestandteile auf dem Cover/Farbschnitt zu sehen waren. Das Schloss, der Sturm und der goldene Weg. Der Weg für mich war eher steinig, als goldig. Es kam mir so vor, als hätte ich mittendrin gestartet und wüsste nicht, was am Anfang passiert ist. Ich konnte mich nicht in die Geschichte einfinden. Manchmal muss man auch mal Neuanfangen, damit es klappt und das habe ich getan. Ich fand, es hat geholfen. Ich merkte, was zu Anfang alles auf einen zu kommt und es war spannend, auch die verschiedenen Perspektiven trugen ihren Teil dazu bei. Bis mich die Anzahl der verschiedenen Perspektiven verwirrt haben. Wenn ich mich recht erinnere, waren es sechs verschiedene Perspektiven und ich glaube mein größeres Problem waren die Erzählperspektiven, zum einen wurden die Kapitel aus der Ich- und dritten Perspektive geschrieben. Zum Ende hin wurde es wieder besser und konnte mich wieder abholen. Dran bleiben lohnt sich.
Es handelt sich um eine sehr gelungene Neuinterpretation von 'Der Zauberer von Oz', die mich sehr begeistert hat. Während die ersten beiden Kapitel noch sehr ruhig waren und Dorothy ihren tristen Alltag lebt, steigt die Spannung drastisch, nachdem sie von einem Wirbelsturm in ein ihr unbekanntes Land mitgerissen wird. Ab diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch dann auch in den Bann gezogen und es ging Schlag auf Schlag weiter. Auf ihrem Weg zu dem mächtigen Zauberer, der ihr zur Rückkehr helfen soll, begegnet sie den verschiedensten Charakteren, Situationen und Hindernissen. Die Geschichte bietet eine gute Mischung aus dem Original und Neuem. Teilweise wird sie sehr oberflächlich erzählt, allerdings hat mich das hier gar nicht gestört. Vielmehr entstand für mich ein weiterer Reiz, da vieles bis zum Ende hin unklar war. Das Ende kam für mich größtenteils nicht überraschend, da ich die meisten Plot-Twists vorhergesehen habe. Allerdings hat das Ende weitere Fragen aufgeworfen, sodass ich nun sehr gespannt auf den nächsten Band bin. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Dorothy erzählt, erhält jedoch auch Kapitel aus den Sichtweisen verschiedenster Charaktere. Dorothy ist eine starke und selbstbestimmte Protagonistin. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, allerdings ist zu Beginn nicht viel von ihnen bekannt. So habe ich natürlich Vermutungen angestellt, um welchen Charakter aus der Originalgeschichte es sich handeln könnte. Neben Dorothy ist Rook ein weiterer Hauptprotagonist. Er kam mir die ganze Zeit suspekt vor und ich konnte nicht einschätzen, ob er gut oder böse ist. Genau deswegen hat er auch mein Interesse geweckt. Da auf dem Buch 'düster und sexy' steht, hatte ich natürlich entsprechende Erwartungen bzw. Vorurteile. Die Atmosphäre war ziemlich packend und passend, aber nicht wirklich düster. Ich habe auch mit wesentlich mehr Spice gerechnet, wurde hier aber positiv überrascht, denn dies hätte auch nicht zur Geschichte gepasst. Schon die letzte Spice Szene war aufgrund des Zeitpunktes völlig unpassend und vorallem unrealistisch. Dies ist aber auch mein einziger (kleiner) Kritikpunkt an der Geschichte. Mich hat diese Geschichte positiv überrascht und ich kann sie sehr empfehlen.

Düsteres Oz-Retelling
West of Wicked von Nikki St. Crowe ist eine düstere und atmosphärische Dark Romantasy, die den klassischen Oz-Mythos auf spannende Weise neu interpretiert. Besonders hervorheben muss man die Gestaltung: Das Cover wirkt mit seinen dunklen Grün- und Grautönen, den filigranen Details und den magischen Elementen unglaublich edel und zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Der Farbschnitt der Erstauflage passt perfekt zum geheimnisvollen Stil des Buches und macht es zu einem echten Hingucker im Regal. Inhaltlich überzeugt die Geschichte mit einer bedrückenden, gleichzeitig faszinierenden Stimmung, starken Figuren und einer guten Mischung aus Fantasy, Romantik und Spannung. Die Welt wirkt düster, gefährlich und voller Geheimnisse, wodurch man schnell in die Handlung hineingezogen wird. Allerdings wirkt das Wordbuilding stellenweise sehr oberflächlich und manche Figuren bekommen nicht genug Tiefe. Wer märchenhafte Retellings mit einer dunkleren Note liebt, sollte dieses Buch definitiv im Auge behalten.
„West of Wicked“ war für mich mal eine wirklich erfrischende Adaption. Ich mochte total, dass die Geschichte bekannte Elemente nimmt, daraus aber trotzdem etwas Eigenes macht. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, flüssig und nachvollziehbar, sodass ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Klar, einige Entwicklungen konnte man relativ früh vorhersehen, weshalb manche Wendungen nicht mehr ganz so überraschend waren. Dafür gab es aber auch Momente, die mich komplett unerwartet getroffen haben – so richtig wie ein Brett vor den Kopf. Genau diese Mischung hat die Geschichte für mich spannend gemacht, weil man eben nie wusste, ob die nächste Szene vorhersehbar oder komplett chaotisch wird. Besonders schade finde ich jetzt eigentlich nur, dass man so lange auf die Fortsetzung warten muss, weil das Ende definitiv Lust auf mehr macht. Trotz kleiner vorhersehbarer Momente hatte ich wirklich Spaß mit dem Buch, weshalb es von mir starke 4 von 5 Sternen bekommt ⭐✨





















































