Wer das Ende verrät
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Beschreibung
Cruxdorf, eine Kleinstadt an der Grenze zu Dänemark, in der man die Nordsee riechen kann. Hier betreibt Moritz Wendtal seine Buchhandlung. Früher war in dem Haus die Apotheke untergebracht. Und sind Bücher nicht auch eine Art Medizin? Wendtal hat für alle die passende Lektüre parat. Wegen seiner Phantasie und Kombinationsgabe wenden sich viele Schreibende hilfesuchend an ihn – und neuerdings auch Heinrich Uhlen, der stets überforderte Dorfpolizist. Denn bei Gerhard Brix, dem Bürgermeister, ist eingebrochen worden. Gestohlen wurde nichts, aber das Wohnzimmer verwüstet, und am Schrank hängt, wie eine blutige Drohung, eine Konserve Tomatensaft, aufgespießt mit einem Jagdmesser. Und was hat es mit dem mysteriösen Gedicht im Briefkasten der Familie auf sich? Wäre Wendtals Neugier nicht längst geweckt – Heinrichs dilettantische Ermittlungen könnte er sich nicht länger mit ansehen. Er geht den rätselhaften Geschehnissen in Cruxdorf selbst nach.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tobias Sommer, geboren 1978 im Kreis Bad Segeberg, begann erst nach seiner Ausbildung als Finanzbeamter mit dem Schreiben. Als sein erstes Gedicht von einer Literaturzeitschrift abgedruckt wurde, habe er »Blut geleckt«, sagt Sommer, und er nahm an immer mehr Wettbewerben teil. 2014 wurde er zum renommierten Bachmann Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen. Mittlerweile sind Erzähl- und Gedichtbände und mehrere Romane von Tobias Sommer erschienen.
Beiträge
Ein winziges, nordfriesisches Dorf im "Nirgendwo" ohne Besonderheiten mit Ausnahme der Buchhandlung Wendtal. Der Buchhändler alleinstehend, findet für jeden das richtige Zitat oder Buch, ist aktiv im Dorf, hat eine alte lustige Praktikantin und befreundet mit dem Dorfpolizist. Als dann eigenartige Dinge im Dorf passieren und in diesem Zusammenhag Verse auftauchen, ist sein Interesse am Fall geweckt. Der Schreibstil von Tobias Sommer war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Ich brauchte Zeit hineinzufinden. Mir war es zu holprig, zu bemüht, zu überzogen. Auch die Protagonisten blieben mir erstaunlich fremd, obwohl ich eigentlich gern mal in diesem Setting - kleines Dorf, nette, urige Menschen, lese. Auch die Spannung baute sich nicht auf. Es dümpelte wie ein Vorabendkrimi dahin. Und ehrlich gesagt, fand ich es etwas wirr und eigentümlich oder ich habe den roten Faden unterwegs verloren. Mich hat diese Storry leider nicht erreicht obwohl ich es eigentlich mögen wollte......
Krimifreude
Buchhändler Wendtal liebt Bücher. Aber er verfügt auch über eine sehr gute Kombinationsgabe und ist damit prädestiniert um das ein, oder andere Verbrechen in seinem kleinen Heimatort Cruxdorf zu lösen. Und so dürfen wir ihm ein bisschen über die Schulter schauen, als er mysteriöse Vorkommnisse in Cruxdorf untersucht. Dieser Krimi passt perfekt in den Herbst. Ein kleines, verschlafenes Örtchen in dem jeder jeden kennt. In dem die Aushilfe in Wendtals Buchhandlung das Rentenalter schon weit überschritten hat und in dem der örtliche Polizist auch schon mal mit Kindersitz im Streifenwagen umher fährt. Wir treffen auf einige Persönlichkeiten in diesem Buch. Alle mit Ecken und Kanten, eben wie Du und ich. Der Fall ist echt spannend und interessant und ich habe mich die ganz Zeit über gefragt, was hier eigentlich abgeht. Über dem gesamten Buch liegt ein dunkler Schleier, was mir unheimlich gut gefallen hat. Mit 240 Seiten ist dieser Krimi eher kurzweilig, man darf also keine super hyper ins Detail gehende Ermittlungsarbeit erwarten, aber ich wurde von unserem Cruxdorfer Sherlock Holmes sehr gut unterhalten, der es sich nicht nehmen lässt, in seinem Buchladen für jeden das perfekte Buch zu empfehlen. Wer einen netten Krimi für gemütliche Schmökerstunden am Abend vor dem Kamin sucht, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Tobias Sommer erschafft eine durchgehende Spannung, hat ein tolles Kleinstadt-Setting geschaffen und seine Protagonisten sind nahbar und echt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

WER DAS ENDE VERRÄT Tobias Sommer ET: 21.8.25 In der kleinen Stadt Cruxdorf an der Nordsee führt der Buchhändler Moritz Wendtal ein beschauliches Leben. Täglich sortiert er seine Lieblingsbücher neu, um sie seinen treuen Stammkundinnen und -kunden immer wieder auf andere Weise zu präsentieren. Unterstützung bekommt er von seiner außergewöhnlichen Praktikantin Hilde – über 80, resolut, herzlich und stets bereit zu helfen. Viel zu tun gibt es in der Buchhandlung zwar nicht, doch Wendtal legt großen Wert darauf, dass sich alle bei ihm wohl und wahrgenommen fühlen. Wenn er gerade nicht mit Büchern beschäftigt ist, hilft er mit großer Leidenschaft seinem Freund Heinrich, dem Dorfpolizisten, bei dessen Ermittlungen. Sein umfangreiches Krimiwissen, das er sich über die Jahre angelesen hat, bringt er mit voller Begeisterung ein. Als beim Bürgermeister Gerhard Brix eingebrochen wird und man eine mit einem Jagdmesser aufgespießte Tomatensaftdose als Drohung findet, ist Wendtal sofort Feuer und Flamme. Besonders, weil zusätzlich ein Gedichtfragment über Robin Hood im Briefkasten des Opfers auftaucht. Wenige Tage später brennt es in Cruxdorf – und erneut taucht ein mysteriöses Gedicht auf. Schafft es Wendtal, das Rätsel zu entschlüsseln? Das müsst ihr natürlich selber herausfinden … Nachdem ich Tobias Sommers „Das gekaufte Leben“ sehr mochte, bin ich gerne mit dem Buchhändler Wendtal auf Spurensuche gegangen. Obwohl Cosy Crime nicht mein bevorzugtes Genre ist, hat mir die Ermittlungsarbeit mit den charmant-eigenwilligen Figuren sehr gefallen. Ein ruhiger, atmosphärischer Roman, den ich vor allem Buchliebhaber*innen und Cosy-Crime-Fans empfehle. 4/5

Gelungene Krimiunterhaltung! 💫
Moritz Wendtal ist nicht nur passionierter Buchhändler, er liebt es, Krimis zu lesen und selbst zu ermitteln. Als der nicht ganz so passionierte Dorfpolizist bei einem Fall nicht weiterkommt, wendet sich dieser an Moritz. Ein bisschen Hilfe von außen kann nicht schaden. Das lässt sich Moritz nicht zweimal sagen und steigt bei den Ermittlungen ein. Kann er den mysteriösen Fall lösen? Oder gelingt ihm das doch nur bei Kriminalromanen? Tobias Sommer setzt uns hier einen Cozy Crime vor, den ich gerne gelesen habe. Das Setting, ein kleines Dorf nahe der dänischen Grenze und die Protagonisten, teilweise sehr skurrile oder zumindest eigensinnige Gestalten, wurden perfekt gewählt. Da das Buch nur knapp über 200 Seiten hat, konnte ich zu den Protagonisten zwar keine richtige Beziehung aufbauen, das war hier aber auch nicht so wichtig, denn mich hat der Fall beschäftigt. Die Geschichte beginnt relativ ruhig. Aber durch den einnehmenden Schreibstil des Autors bleibt man am Ball, rätselt mit und wird mit einem schönen Ende belohnt. Ob ich das so habe kommen sehen? Das kann ich euch in Anlehnung an den Buchtitel natürlich nicht verraten. Aber ich kann euch sagen, dass ich mit dem Buch gemütliche Lesestunden auf der Couch verbracht habe. Mit „Wer das Ende verrät“ hat Tobias Sommer das Rad zwar nicht neu erfunden, aber einen Krimi geschaffen, den man gerne liest. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

Ich habe mich total gefreut, das neue Buch von Tobias Sommer zu lesen, da mir sein letzter Roman "Das gekaufte Leben" so gut gefallen hat. Meine Erwartung war ein spannender Kriminalroman, aber ich habe etwas ganz anderes bekommen... Wir begleiten Moritz Wendtal, einen skurrilen, aber sympathischen Buchhändler in der Kleinstadt Cruxdorf. Als der Dorfpolizist Heinrich Uhlen bei einem rätselhaften Einbruch im Haus des Bürgermeisters um Hilfe bittet, schaltet sich Wendtal, der selbst ernannte Ermittler, ein. Am Tatort: eine aufgespießte Konserve Tomatensaft und ein mysteriöses Gedicht im Briefkasten. Klingt nach einem Fall, den nur ein Bücherliebhaber lösen kann, oder? Die Geschichte hat definitiv einen gewissen Charme und ist sehr skurril. Ich mochte Wendtal und seine Leidenschaft für Bücher. Die vielen literarischen Anspielungen fand ich auch cool! Allerdings ist der eigentliche Kriminalfall für mich etwas in den Hintergrund gerückt. Die Hinweise in Form von Gedichten waren zwar interessant, aber als Leser konnte ich damit nicht viel anfangen. Erst als Wendtal sie am Ende entschlüsselt, haben sie für mich Sinn ergeben. Miträtseln konnte man leider nicht wirklich. Es ist definitiv kein schlechtes Buch, denn Tobias Sommer kann gut schreiben. Die Story hat ihren eigenen Reiz. Aber ich muss sagen, ich habe etwas anderes erwartet. Ich kann euch nicht pauschal sagen, ob dieses Buch etwas für euch ist. Wenn ihr einen Krimi sucht, bei dem ihr selbst mitfiebert, ist das hier vielleicht nichts. Wenn ihr aber eine charmante, skurrile Geschichte mit einem besonderen Ermittler wollt, dann könnte es passen.

Im beschaulichen Ort Cruxdorf an der Grenze zu Dänemark kommt es zu einer Einbruchserie, der Dorfpolizist Heinrich Uhlen ist völlig überfordert. Wie gut, dass den Buchhändler Moritz J. Wendtal gibt, der sich in die Ermittlungen einschaltet. Denn die Einbrecher hinterlassen nicht nur eine Tomatendose an der Wand, sondern auch rätselhafte Verse im Briefkasten. Wer könnte für die Lösung des Falls besser geeignet sein als ein belesener Buchhändler? Wendtal betreibt eine Buchhandlung, die in früheren Zeiten eine Apotheke war, möchte für jeden Kunden das optimale Buch finden und steht Autor*innen mit Ratschlägen zur Seite. Er erhält Einblick in ihre Manuskripte, um sie zu beurteilen und mit Hinweisen zu verbessern. Ein besonders hartnäckiger Fall ist Bestellerautor Wolf Willet, der es sich in den Kopf gesetzt hat, anstelle eines Romans unbedingt ein Theaterstück in Anlehnung an Biedermann und die Brandstifter zu schreiben. Wendtal rät ihm davon ab, schonend, aber Willet scheint beratungsresistent. Unterstützt wird Wendtal in seinem Geschäft von der Dauerpraktikantin Hilde, einer Frau im hohen Alter mit kleptomanischen Zügen. Sie ist nur eine der eigenwilligen Figuren, die den Roman ausmachen. Vom Alltag und den Aufgaben in einer Buchhandlung bekommt man einen guten Eindruck. Auch die Brandstifter begegnen Leser*innen nicht nur im geplanten Theaterstück, sondern auch in Cruxdorf... Durch den Kriminalroman weht der Nordseewind, manche Nachnamen verortet man automatisch in Norddeutschland, für mich als alten Schleswig-Holsteiner hätten es allerdings ruhig noch mehr Prisen Schleswig-Holstein geben dürfen. Dass der Roman eine Literaturliste enthält, ist wegen des Berufs des ermittelnden Buchhändlers folgerichtig, ich finde es charmant. Tobias Sommer hat mit dem Buchhändler Wendtal einen sympathischen Ermittler geschaffen, den ich mir auch in weiteren Fällen in seinem Dorfkosmos vorstellen kann. Wer Eberhard Michaelys Krimis rund um Frau Helbing mag, wird an "Wer das Ende verrät" ebenfalls seine Freunde haben. Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.
Beschreibung
Cruxdorf, eine Kleinstadt an der Grenze zu Dänemark, in der man die Nordsee riechen kann. Hier betreibt Moritz Wendtal seine Buchhandlung. Früher war in dem Haus die Apotheke untergebracht. Und sind Bücher nicht auch eine Art Medizin? Wendtal hat für alle die passende Lektüre parat. Wegen seiner Phantasie und Kombinationsgabe wenden sich viele Schreibende hilfesuchend an ihn – und neuerdings auch Heinrich Uhlen, der stets überforderte Dorfpolizist. Denn bei Gerhard Brix, dem Bürgermeister, ist eingebrochen worden. Gestohlen wurde nichts, aber das Wohnzimmer verwüstet, und am Schrank hängt, wie eine blutige Drohung, eine Konserve Tomatensaft, aufgespießt mit einem Jagdmesser. Und was hat es mit dem mysteriösen Gedicht im Briefkasten der Familie auf sich? Wäre Wendtals Neugier nicht längst geweckt – Heinrichs dilettantische Ermittlungen könnte er sich nicht länger mit ansehen. Er geht den rätselhaften Geschehnissen in Cruxdorf selbst nach.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tobias Sommer, geboren 1978 im Kreis Bad Segeberg, begann erst nach seiner Ausbildung als Finanzbeamter mit dem Schreiben. Als sein erstes Gedicht von einer Literaturzeitschrift abgedruckt wurde, habe er »Blut geleckt«, sagt Sommer, und er nahm an immer mehr Wettbewerben teil. 2014 wurde er zum renommierten Bachmann Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen. Mittlerweile sind Erzähl- und Gedichtbände und mehrere Romane von Tobias Sommer erschienen.
Beiträge
Ein winziges, nordfriesisches Dorf im "Nirgendwo" ohne Besonderheiten mit Ausnahme der Buchhandlung Wendtal. Der Buchhändler alleinstehend, findet für jeden das richtige Zitat oder Buch, ist aktiv im Dorf, hat eine alte lustige Praktikantin und befreundet mit dem Dorfpolizist. Als dann eigenartige Dinge im Dorf passieren und in diesem Zusammenhag Verse auftauchen, ist sein Interesse am Fall geweckt. Der Schreibstil von Tobias Sommer war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Ich brauchte Zeit hineinzufinden. Mir war es zu holprig, zu bemüht, zu überzogen. Auch die Protagonisten blieben mir erstaunlich fremd, obwohl ich eigentlich gern mal in diesem Setting - kleines Dorf, nette, urige Menschen, lese. Auch die Spannung baute sich nicht auf. Es dümpelte wie ein Vorabendkrimi dahin. Und ehrlich gesagt, fand ich es etwas wirr und eigentümlich oder ich habe den roten Faden unterwegs verloren. Mich hat diese Storry leider nicht erreicht obwohl ich es eigentlich mögen wollte......
Krimifreude
Buchhändler Wendtal liebt Bücher. Aber er verfügt auch über eine sehr gute Kombinationsgabe und ist damit prädestiniert um das ein, oder andere Verbrechen in seinem kleinen Heimatort Cruxdorf zu lösen. Und so dürfen wir ihm ein bisschen über die Schulter schauen, als er mysteriöse Vorkommnisse in Cruxdorf untersucht. Dieser Krimi passt perfekt in den Herbst. Ein kleines, verschlafenes Örtchen in dem jeder jeden kennt. In dem die Aushilfe in Wendtals Buchhandlung das Rentenalter schon weit überschritten hat und in dem der örtliche Polizist auch schon mal mit Kindersitz im Streifenwagen umher fährt. Wir treffen auf einige Persönlichkeiten in diesem Buch. Alle mit Ecken und Kanten, eben wie Du und ich. Der Fall ist echt spannend und interessant und ich habe mich die ganz Zeit über gefragt, was hier eigentlich abgeht. Über dem gesamten Buch liegt ein dunkler Schleier, was mir unheimlich gut gefallen hat. Mit 240 Seiten ist dieser Krimi eher kurzweilig, man darf also keine super hyper ins Detail gehende Ermittlungsarbeit erwarten, aber ich wurde von unserem Cruxdorfer Sherlock Holmes sehr gut unterhalten, der es sich nicht nehmen lässt, in seinem Buchladen für jeden das perfekte Buch zu empfehlen. Wer einen netten Krimi für gemütliche Schmökerstunden am Abend vor dem Kamin sucht, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Tobias Sommer erschafft eine durchgehende Spannung, hat ein tolles Kleinstadt-Setting geschaffen und seine Protagonisten sind nahbar und echt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

WER DAS ENDE VERRÄT Tobias Sommer ET: 21.8.25 In der kleinen Stadt Cruxdorf an der Nordsee führt der Buchhändler Moritz Wendtal ein beschauliches Leben. Täglich sortiert er seine Lieblingsbücher neu, um sie seinen treuen Stammkundinnen und -kunden immer wieder auf andere Weise zu präsentieren. Unterstützung bekommt er von seiner außergewöhnlichen Praktikantin Hilde – über 80, resolut, herzlich und stets bereit zu helfen. Viel zu tun gibt es in der Buchhandlung zwar nicht, doch Wendtal legt großen Wert darauf, dass sich alle bei ihm wohl und wahrgenommen fühlen. Wenn er gerade nicht mit Büchern beschäftigt ist, hilft er mit großer Leidenschaft seinem Freund Heinrich, dem Dorfpolizisten, bei dessen Ermittlungen. Sein umfangreiches Krimiwissen, das er sich über die Jahre angelesen hat, bringt er mit voller Begeisterung ein. Als beim Bürgermeister Gerhard Brix eingebrochen wird und man eine mit einem Jagdmesser aufgespießte Tomatensaftdose als Drohung findet, ist Wendtal sofort Feuer und Flamme. Besonders, weil zusätzlich ein Gedichtfragment über Robin Hood im Briefkasten des Opfers auftaucht. Wenige Tage später brennt es in Cruxdorf – und erneut taucht ein mysteriöses Gedicht auf. Schafft es Wendtal, das Rätsel zu entschlüsseln? Das müsst ihr natürlich selber herausfinden … Nachdem ich Tobias Sommers „Das gekaufte Leben“ sehr mochte, bin ich gerne mit dem Buchhändler Wendtal auf Spurensuche gegangen. Obwohl Cosy Crime nicht mein bevorzugtes Genre ist, hat mir die Ermittlungsarbeit mit den charmant-eigenwilligen Figuren sehr gefallen. Ein ruhiger, atmosphärischer Roman, den ich vor allem Buchliebhaber*innen und Cosy-Crime-Fans empfehle. 4/5

Gelungene Krimiunterhaltung! 💫
Moritz Wendtal ist nicht nur passionierter Buchhändler, er liebt es, Krimis zu lesen und selbst zu ermitteln. Als der nicht ganz so passionierte Dorfpolizist bei einem Fall nicht weiterkommt, wendet sich dieser an Moritz. Ein bisschen Hilfe von außen kann nicht schaden. Das lässt sich Moritz nicht zweimal sagen und steigt bei den Ermittlungen ein. Kann er den mysteriösen Fall lösen? Oder gelingt ihm das doch nur bei Kriminalromanen? Tobias Sommer setzt uns hier einen Cozy Crime vor, den ich gerne gelesen habe. Das Setting, ein kleines Dorf nahe der dänischen Grenze und die Protagonisten, teilweise sehr skurrile oder zumindest eigensinnige Gestalten, wurden perfekt gewählt. Da das Buch nur knapp über 200 Seiten hat, konnte ich zu den Protagonisten zwar keine richtige Beziehung aufbauen, das war hier aber auch nicht so wichtig, denn mich hat der Fall beschäftigt. Die Geschichte beginnt relativ ruhig. Aber durch den einnehmenden Schreibstil des Autors bleibt man am Ball, rätselt mit und wird mit einem schönen Ende belohnt. Ob ich das so habe kommen sehen? Das kann ich euch in Anlehnung an den Buchtitel natürlich nicht verraten. Aber ich kann euch sagen, dass ich mit dem Buch gemütliche Lesestunden auf der Couch verbracht habe. Mit „Wer das Ende verrät“ hat Tobias Sommer das Rad zwar nicht neu erfunden, aber einen Krimi geschaffen, den man gerne liest. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️. - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

Ich habe mich total gefreut, das neue Buch von Tobias Sommer zu lesen, da mir sein letzter Roman "Das gekaufte Leben" so gut gefallen hat. Meine Erwartung war ein spannender Kriminalroman, aber ich habe etwas ganz anderes bekommen... Wir begleiten Moritz Wendtal, einen skurrilen, aber sympathischen Buchhändler in der Kleinstadt Cruxdorf. Als der Dorfpolizist Heinrich Uhlen bei einem rätselhaften Einbruch im Haus des Bürgermeisters um Hilfe bittet, schaltet sich Wendtal, der selbst ernannte Ermittler, ein. Am Tatort: eine aufgespießte Konserve Tomatensaft und ein mysteriöses Gedicht im Briefkasten. Klingt nach einem Fall, den nur ein Bücherliebhaber lösen kann, oder? Die Geschichte hat definitiv einen gewissen Charme und ist sehr skurril. Ich mochte Wendtal und seine Leidenschaft für Bücher. Die vielen literarischen Anspielungen fand ich auch cool! Allerdings ist der eigentliche Kriminalfall für mich etwas in den Hintergrund gerückt. Die Hinweise in Form von Gedichten waren zwar interessant, aber als Leser konnte ich damit nicht viel anfangen. Erst als Wendtal sie am Ende entschlüsselt, haben sie für mich Sinn ergeben. Miträtseln konnte man leider nicht wirklich. Es ist definitiv kein schlechtes Buch, denn Tobias Sommer kann gut schreiben. Die Story hat ihren eigenen Reiz. Aber ich muss sagen, ich habe etwas anderes erwartet. Ich kann euch nicht pauschal sagen, ob dieses Buch etwas für euch ist. Wenn ihr einen Krimi sucht, bei dem ihr selbst mitfiebert, ist das hier vielleicht nichts. Wenn ihr aber eine charmante, skurrile Geschichte mit einem besonderen Ermittler wollt, dann könnte es passen.

Im beschaulichen Ort Cruxdorf an der Grenze zu Dänemark kommt es zu einer Einbruchserie, der Dorfpolizist Heinrich Uhlen ist völlig überfordert. Wie gut, dass den Buchhändler Moritz J. Wendtal gibt, der sich in die Ermittlungen einschaltet. Denn die Einbrecher hinterlassen nicht nur eine Tomatendose an der Wand, sondern auch rätselhafte Verse im Briefkasten. Wer könnte für die Lösung des Falls besser geeignet sein als ein belesener Buchhändler? Wendtal betreibt eine Buchhandlung, die in früheren Zeiten eine Apotheke war, möchte für jeden Kunden das optimale Buch finden und steht Autor*innen mit Ratschlägen zur Seite. Er erhält Einblick in ihre Manuskripte, um sie zu beurteilen und mit Hinweisen zu verbessern. Ein besonders hartnäckiger Fall ist Bestellerautor Wolf Willet, der es sich in den Kopf gesetzt hat, anstelle eines Romans unbedingt ein Theaterstück in Anlehnung an Biedermann und die Brandstifter zu schreiben. Wendtal rät ihm davon ab, schonend, aber Willet scheint beratungsresistent. Unterstützt wird Wendtal in seinem Geschäft von der Dauerpraktikantin Hilde, einer Frau im hohen Alter mit kleptomanischen Zügen. Sie ist nur eine der eigenwilligen Figuren, die den Roman ausmachen. Vom Alltag und den Aufgaben in einer Buchhandlung bekommt man einen guten Eindruck. Auch die Brandstifter begegnen Leser*innen nicht nur im geplanten Theaterstück, sondern auch in Cruxdorf... Durch den Kriminalroman weht der Nordseewind, manche Nachnamen verortet man automatisch in Norddeutschland, für mich als alten Schleswig-Holsteiner hätten es allerdings ruhig noch mehr Prisen Schleswig-Holstein geben dürfen. Dass der Roman eine Literaturliste enthält, ist wegen des Berufs des ermittelnden Buchhändlers folgerichtig, ich finde es charmant. Tobias Sommer hat mit dem Buchhändler Wendtal einen sympathischen Ermittler geschaffen, den ich mir auch in weiteren Fällen in seinem Dorfkosmos vorstellen kann. Wer Eberhard Michaelys Krimis rund um Frau Helbing mag, wird an "Wer das Ende verrät" ebenfalls seine Freunde haben. Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.












