Weiße Rentierflechte
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Pavlovna Nerkagi wurde 1952 auf der Halbinsel Yamal in Westsibirien/ Russland, geboren. Sie gehört in Russland zur extremen Minderheit der weitgehend noch heute nomadisch lebenden Nenzen, die als Rentierzüchter unter klimatisch schwierigsten Bedingungen leben. Im Alter von sechs Jahren wurde sie von den sowjetischen Behörden von ihren Eltern getrennt, um in einem Internat zu leben und eine schulische Ausbildung zu erhalten. Sie durfte ihre Eltern nur in den Ferien besuchen. 1974 absolvierte sie das Geologische Institut der Technischen Universität Tjumen. Nerkagi debütierte 1977 als Schriftstellerin mit der autobiografischen Erzählung Aniko des Nogo-Clans. Sie schreibt in russischer Sprache. 1980 verließ sie Tjumen und kehrte zur nomadischen Lebensweise zurück. 1990 gründete sie die Tundra-Schule für Nenzen-Kinder. Sie lebt und arbeitet in der Yamal-Tundra und bildet Nenzen-Kinder aus.
Beiträge
Völkrgeschichtlich interessant, aber etwas langfädig.
Mit dieser Geschichte tauchen wir in die Welt der Nenzen - ein Volk der sibirischen Wildnis - ein. Die Geschichte handelt von Verlust, Liebe, dem Altern und v.a. dem Weltverständnis dieses Nomadenvolkes. Während die Hintergründe und angehängten Erklärungen interessant sind, so verliert sich die Autorin etwas in Metaphern und Zeitsprüngen und Rückblenden. Auch wenn das angefügte Glossar interessant ist, so ist die Umsetzung etwas missglückt, was den Lesefluss stärker stört, als das onehin bei Glossaren der Fall ist. Interessant, aber leider schlecht umgesetzt.
Tiefgründig, fremd, interessant
Hier tauchte ich in eine, mir völlig unbekannte "Welt". Diese Lebenssituationen sind so komplett gegenteilig zu meiner Eigenen. Doch gerade das macht den Reiz aus. Ich las es tatsächlich in einem Zug durch und bin SEJR froh, hier leben zu dürfen, mit allen Annehmlichkeiten.

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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Pavlovna Nerkagi wurde 1952 auf der Halbinsel Yamal in Westsibirien/ Russland, geboren. Sie gehört in Russland zur extremen Minderheit der weitgehend noch heute nomadisch lebenden Nenzen, die als Rentierzüchter unter klimatisch schwierigsten Bedingungen leben. Im Alter von sechs Jahren wurde sie von den sowjetischen Behörden von ihren Eltern getrennt, um in einem Internat zu leben und eine schulische Ausbildung zu erhalten. Sie durfte ihre Eltern nur in den Ferien besuchen. 1974 absolvierte sie das Geologische Institut der Technischen Universität Tjumen. Nerkagi debütierte 1977 als Schriftstellerin mit der autobiografischen Erzählung Aniko des Nogo-Clans. Sie schreibt in russischer Sprache. 1980 verließ sie Tjumen und kehrte zur nomadischen Lebensweise zurück. 1990 gründete sie die Tundra-Schule für Nenzen-Kinder. Sie lebt und arbeitet in der Yamal-Tundra und bildet Nenzen-Kinder aus.
Beiträge
Völkrgeschichtlich interessant, aber etwas langfädig.
Mit dieser Geschichte tauchen wir in die Welt der Nenzen - ein Volk der sibirischen Wildnis - ein. Die Geschichte handelt von Verlust, Liebe, dem Altern und v.a. dem Weltverständnis dieses Nomadenvolkes. Während die Hintergründe und angehängten Erklärungen interessant sind, so verliert sich die Autorin etwas in Metaphern und Zeitsprüngen und Rückblenden. Auch wenn das angefügte Glossar interessant ist, so ist die Umsetzung etwas missglückt, was den Lesefluss stärker stört, als das onehin bei Glossaren der Fall ist. Interessant, aber leider schlecht umgesetzt.
Tiefgründig, fremd, interessant
Hier tauchte ich in eine, mir völlig unbekannte "Welt". Diese Lebenssituationen sind so komplett gegenteilig zu meiner Eigenen. Doch gerade das macht den Reiz aus. Ich las es tatsächlich in einem Zug durch und bin SEJR froh, hier leben zu dürfen, mit allen Annehmlichkeiten.







