Was uns bleibt ist jetzt
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Beschreibung
Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Meg Wolitzer veröffentlichte zahlreiche preisgekrönte und erfolgreiche Romane, zuletzt die von Publikum und Presse gefeierten "Die Interessanten", "Die Stellung" sowie "Die Ehefrau". Ihre Kurzgeschichten erschienen in der Sammlung "The Best American Short Stories" und zwei ihrer Bücher wurden verfilmt. Viele ihrer Romane standen auf der New York Times Bestsellerliste. "Was uns bleibt ist jetzt" ist ihr erster Roman für jugendliche Leser. Meg Wolitzer lebt mit ihrer Familie in New York City.
Beiträge
Tragisch, aber auch spannend und mitfühlend
Wie würdest du reagieren wenn die erste Liebe deines Leben plötzlich stirbt und dich alleine zurück lässt? Die Frage hab ich mir auch schon öfters gestellt und ich kann mir so ein leben gar nicht vorstellen. Ohne meinen Freund will ich gar nicht leben. Die Geschichte geht genau darum und beschreibt wie für die Protagonistin das Leben nach dem Verlust weiter geht. Tragisch, aber auch mitfühlend wird hier eine Geschichte erzählt die man selber nicht erleben möchte.
Das war unerwartet, oder war es das? Ich habe tatsächlich während des Lesens kurz an diese Möglichkeit der Auflösung gedacht, aber habe diese dann schnell wieder verdrängt. Ich bin mir noch komplett unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle. Einige Aspekte liebe ich (z.B. Aussagen zur Bedeutung von Literatur), andere könnten durchaus problematisch gesehen werden (Umgang/Darstellung von psychischen Erkrankungen).Eine spätere Neubewertung ist nicht ausgeschlossen.
Nachdem Jams Freund Reeve gestorben ist, zieht sie sich in sich selbst zurück. Sie geht nicht mehr zur Schule, bricht Kontakte ab. Schließlich beschließen ihre Eltern, dass sich etwas ändern muss. Jam wird auf ein Internat für psychisch labile Jugendliche geschickt. Dort hat jeder schlimme Dinge erlebt und zu verarbeiten. Abseits von allem Bekannten sollen die Jugendlichen wieder ins Leben zurück finden. Jam hat das Glück einem ganz besonderem Kurs zugeordnet zu werden: Ausgewählte Themen der Literaturgeschichte. Zusammen mit vier anderen Jugendlichen bespricht sie dort die Werke von Sylvia Plath, die selber an Depressionen litt. Doch in diesem Kurs gibt es ganz eigene und nicht mit Logik zu erklärende Bewältigungsstrategien. Mich hat vor allem dieser etwas übernatürliche Touch sehr überrascht, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte. Die Idee ist toll und gut umgesetzt. Nach und nach erfährt man immer mehr über die fünf Jugendlichen. Jeder von ihnen hat seine eigene spannende und interessante Geschichte. Ich konnte mich gut in sie hinein fühlen und mit ihnen leiden. Doch zum Ende hin kommt es zu einer völlig unerwarteten Wendung, die sämtliche Erzählungen Jams in ein völlig anderes Licht rücken. Dazu muss ich jedoch auch sagen, dass eben diese Wendung Jam nicht unbedingt sympatischer macht. Während man ihre Gefühle und Handlungen anfangs gut nachvollziehen konnte, stellt man all dies am Ende gewaltig in Frage. Es ist ein Buch über Trauerbewältigung, psychische Abgründe, unterschiedliche Wahrnehmungen und was diese auslösen können, packend erzählt und sehr interessant.
„Was uns bleibt ist jetzt” Es ist die grundaussage dieses Buches und ich habe es wirklich genossen es zu lesen. Es war mal etwas komplett anderes und es spricht viele Wichtige Themen an. Es geht vor allem um Verlust und auch um den Wunsch, alles anders machen zu können, wenn man die Wahl hätte. Das Ende war mir dann doch etwas zu schnell herbei geführt und manche Charaktere etwas zu blass. Trotzdem hatte ich Spaß beim lesen
Schön und leicht gelesen
Am Anfang war ich etwas enttäuscht da ich das Gefühl hatte das Jams Gedankengänge sehr klischeehaft depressiv dargestellt wurden und ich mich immer dadrüber freue wenn gezeigt wird das Depressionen nicht ein Gesicht haben. Danach habe ich das Buch komplett verschlungen, ich konnte einfach nicht aufhören. Ich bin komplett in Jams Welt eingetaucht. Das Ende hat perfekt gepasst und war wunderschön :)
Beschreibung
Jam durchlebt die erste große Liebe zu Reeve so intensiv wie nichts zuvor. Dann stirbt Reeve und für Jam macht das Leben keinen Sinn mehr. Ein Internat für traumatisierte Teenager soll helfen, und speziell eine exklusive Literaturklasse, der Jam zusammen mit nur vier anderen Schülern zugeteilt wird. Ihre Lehrerin, Mrs Q, gibt ihnen Tagebücher mit. Nichts Neues, denkt Jam, aber als die Jugendlichen dann wirklich nachts darin schreiben, geschieht etwas Unvorstellbares: Sie gelangen nach Belzhar, in die Welt ihrer eigenen Vergangenheit vor dem schrecklichen, alles verändernden Ereignis. Gierig saugt Jam die Zeit mit Reeve in sich auf. Doch mit jeder Seite nähert sich der Tag, an dem sie sich der Wahrheit stellen muss. Ist sie bereit, ihre Zukunft zu opfern, um in der Vergangenheit glücklich zu sein, oder gibt sie der Zukunft eine Chance, sie noch glücklicher zu machen?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Meg Wolitzer veröffentlichte zahlreiche preisgekrönte und erfolgreiche Romane, zuletzt die von Publikum und Presse gefeierten "Die Interessanten", "Die Stellung" sowie "Die Ehefrau". Ihre Kurzgeschichten erschienen in der Sammlung "The Best American Short Stories" und zwei ihrer Bücher wurden verfilmt. Viele ihrer Romane standen auf der New York Times Bestsellerliste. "Was uns bleibt ist jetzt" ist ihr erster Roman für jugendliche Leser. Meg Wolitzer lebt mit ihrer Familie in New York City.
Beiträge
Tragisch, aber auch spannend und mitfühlend
Wie würdest du reagieren wenn die erste Liebe deines Leben plötzlich stirbt und dich alleine zurück lässt? Die Frage hab ich mir auch schon öfters gestellt und ich kann mir so ein leben gar nicht vorstellen. Ohne meinen Freund will ich gar nicht leben. Die Geschichte geht genau darum und beschreibt wie für die Protagonistin das Leben nach dem Verlust weiter geht. Tragisch, aber auch mitfühlend wird hier eine Geschichte erzählt die man selber nicht erleben möchte.
Das war unerwartet, oder war es das? Ich habe tatsächlich während des Lesens kurz an diese Möglichkeit der Auflösung gedacht, aber habe diese dann schnell wieder verdrängt. Ich bin mir noch komplett unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Mehrere Faktoren spielen eine Rolle. Einige Aspekte liebe ich (z.B. Aussagen zur Bedeutung von Literatur), andere könnten durchaus problematisch gesehen werden (Umgang/Darstellung von psychischen Erkrankungen).Eine spätere Neubewertung ist nicht ausgeschlossen.
Nachdem Jams Freund Reeve gestorben ist, zieht sie sich in sich selbst zurück. Sie geht nicht mehr zur Schule, bricht Kontakte ab. Schließlich beschließen ihre Eltern, dass sich etwas ändern muss. Jam wird auf ein Internat für psychisch labile Jugendliche geschickt. Dort hat jeder schlimme Dinge erlebt und zu verarbeiten. Abseits von allem Bekannten sollen die Jugendlichen wieder ins Leben zurück finden. Jam hat das Glück einem ganz besonderem Kurs zugeordnet zu werden: Ausgewählte Themen der Literaturgeschichte. Zusammen mit vier anderen Jugendlichen bespricht sie dort die Werke von Sylvia Plath, die selber an Depressionen litt. Doch in diesem Kurs gibt es ganz eigene und nicht mit Logik zu erklärende Bewältigungsstrategien. Mich hat vor allem dieser etwas übernatürliche Touch sehr überrascht, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte. Die Idee ist toll und gut umgesetzt. Nach und nach erfährt man immer mehr über die fünf Jugendlichen. Jeder von ihnen hat seine eigene spannende und interessante Geschichte. Ich konnte mich gut in sie hinein fühlen und mit ihnen leiden. Doch zum Ende hin kommt es zu einer völlig unerwarteten Wendung, die sämtliche Erzählungen Jams in ein völlig anderes Licht rücken. Dazu muss ich jedoch auch sagen, dass eben diese Wendung Jam nicht unbedingt sympatischer macht. Während man ihre Gefühle und Handlungen anfangs gut nachvollziehen konnte, stellt man all dies am Ende gewaltig in Frage. Es ist ein Buch über Trauerbewältigung, psychische Abgründe, unterschiedliche Wahrnehmungen und was diese auslösen können, packend erzählt und sehr interessant.
„Was uns bleibt ist jetzt” Es ist die grundaussage dieses Buches und ich habe es wirklich genossen es zu lesen. Es war mal etwas komplett anderes und es spricht viele Wichtige Themen an. Es geht vor allem um Verlust und auch um den Wunsch, alles anders machen zu können, wenn man die Wahl hätte. Das Ende war mir dann doch etwas zu schnell herbei geführt und manche Charaktere etwas zu blass. Trotzdem hatte ich Spaß beim lesen
Schön und leicht gelesen
Am Anfang war ich etwas enttäuscht da ich das Gefühl hatte das Jams Gedankengänge sehr klischeehaft depressiv dargestellt wurden und ich mich immer dadrüber freue wenn gezeigt wird das Depressionen nicht ein Gesicht haben. Danach habe ich das Buch komplett verschlungen, ich konnte einfach nicht aufhören. Ich bin komplett in Jams Welt eingetaucht. Das Ende hat perfekt gepasst und war wunderschön :)














