Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?

Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?

Taschenbuch
3.914
Autobiografische ErzählungWeibliche ÜberlebendeErinnerungShoah-Überlebende

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Beschreibung

Ein Manifest des »trotz alledem«

Helena, die ihrer kleinen Tochter Elisabeth eine kurze Geschichte von einer Welt erzählt, die einmal war und nie wieder sein wird. Helena, die im Frühling 1960 zusammen mit Elisabeth einem Hinweis auf mögliche Verwandte nachgeht, vergeblich und zum allerletzten Mal. Helena, die auf Anraten der Lehrerin einen Hahn, eine Katze und einen Untermieter aufnimmt, damit das Mädchen nicht ohne die Wärme von Tieren und den Schutz eines Mannes heranwächst.


Mit Witz und Trauer erinnert sich Lizzie Doron an ihre Mutter, die mit widerständiger Energie, Einfallsreichtum und Überlebenswillen eine Existenz für sich und ihre Tochter in Israel aufbaut.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
144
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Lizzie Doron, 1953 in Tel Aviv geboren, wurde durch ihre Romane über die zweite Generation nach der Schoah bekannt. Mit ›Who the Fuck Is Kafka‹ – eine der wichtigsten literarischen Verarbeitungen des Nahostkonflikts – und ›Sweet Occupation‹ wandte sie sich politischen Themen zu. Lizzie Doron wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung. Sie lebt in Tel Aviv und Berlin.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
41%
87%
N/A
N/A
N/A
N/A
22%
84%
15%
71%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
100%
92%
43%
68%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell100%
Langsam0%
Mittel0%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach100%
Komplex0%
Mittel0%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (100%)

Beiträge

1
Alle
4

Wie traurig die Welt ist und wie viel Schönheit selbst dadurch entstehen kann.

Das Buch zaubert die meiste Zeit ein Lächeln aufs Gesicht, mal amüsiert, mal peinlich berührt, und schafft es die restliche Zeit, wahre Trauer und Empathie fühlen zu lassen. Mitleid, wo keins sein soll, aber es geht nicht anders. Und mit Zunahme der Seiten wird klar, welch ein Trauma hinter der ganzen Sache steckt, wie bitter die Welt ist und wie viel Schönheit selbst dadurch entstehen kann.

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