Von jenen, die jagen

Von jenen, die jagen

Hardcover
5.02

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Beschreibung

Ein entvölkertes Dorf in den Bergen; ein Todesfall, ein vermisstes Kind; ein verlassenes Hotel, einige verbliebene Dorfbewohner:innen. Hierhin kommt die Städterin Isabel, vordergründig, um sich von persönlichen Enttäuschungen zu erholen. Doch bald mehren sich die Anzeichen, dass Isabel einen anderen Plan verfolgt. Sie mäandriert zwischen Empathie und Manipulation; bringt Menschen zum Reden; etabliert Freundschaften. Damit verfolgt Isabel zwei Ziele: die Aufklärung der Todes- respektive Vermisstenfälle und die Loslösung von ihrer eigenen Vergangenheit. Je länger sie sich im Dorf aufhält, desto schwerer fällt es ihr, diese Ziele unter einen Hut zu bringen, sodass sie zu immer drastischeren Mitteln greift. Mit Isabel erleben wir, wie ein Sehnsuchtsort ins Unheimliche und Bedrohliche kippt. Sie hört nicht auf, die Idylle zu hinterfragen; doch auch Isabel irritiert und stellt unsere Sympathie auf die Probe. Die Hauptthemen im Roman sind Beziehungsgeflechte, Emanzipation, Landflucht und das Spiel mit Zeichen. Das Buch richtet sich an Leser:innen, die einerseits Spannung lieben und die anderseits das feine Zusammenspiel in einer Gesellschaft interessiert.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
184
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Islème Sassi (*1984) ist Klassische Philologin und Trägerin des Conrad Ferdinand Meyer Preises 2020. Mit "Von jenen, die jagen" veröffentlicht Islème Sassi nach diversen wissenschaftlichen Publikationen zum ersten Mal einen rein fiktionalen Text. Sie ist in Zürich geboren, wuchs dort auf, studierte und habilitierte dann 2022 an der Universität Zürich, wo sie seit 2019 auch doziert. In Zürich unterrichtet sie zudem Latein und Geschichte am Gymnasium. 2025 ereilt sie der Ruf als ordentliche Professorin an die Universität Kiel.

Beiträge

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Alle
5

Ein Buch das es in sich hat!

Ich bin sehr dankbar, dass ich auf dieses kleine Schmuckstück aufmerksam geworden bin. Das Cover ist für mich schon sehr ansprechend und vermittelt mit seiner Gestaltung genau die eindringliche Atmosphäre, die ich im Buch erleben durfte. Eine Geschichte die leise beginnt, die mich in einen Sog gezogen hat, die mich mit Isabel hat abtauchen lassen, in ein kleines abgelegenes Dorf. Islème hat einen sehr intensiven Schreibstil, die Emotionen aller Protagonisten sind berührend echt und greifbar. Das Setting rund um das Dorf, mit seinem See, den Bergen und den Bewohnern, konnte ich mir lebhaft vorstellen. Was hat es mit dem Todesfall eines Kindes auf sich? Warum sucht Isabel die Nähe zu diesem Dorf? Während dem ganzen Buch war ich gespannt darauf, was in Isabel vorgeht und was hinter ihren Gedanken steckt. Am Ende wurde ich wirklich überrascht mit einer Wendung, die ich nicht erwartet habe. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum zur Seite legen, innerhalb von 24 Stunden habe ich es beendet. Ein grossartiges Buch, und ich würde mich sehr freuen, in Zukunft noch mehr von Islème zu lesen!

Ein Buch das es in sich hat!
5

Wow, ein Buch, wo man sich definitiv mehr von wünschen kann. Es ist sehr gut geschrieben und auch die Story ist echt toll. Mir hat das Buch sehr gefallen, vor allem weil nicht unnötig etwas in die Länge gezogen wurde, aber auch nicht Sachen fragwürdig bleiben. Ich hoffe ich darf noch mehr lesen 🥰 klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle:Amazon) Ein entvölkertes Dorf in den Bergen; ein Todesfall, ein vermisstes Kind; ein verlassenes Hotel, einige verbliebene Dorfbewohner:innen. Hierhin kommt die Städterin Isabel, vordergründig, um sich von persönlichen Enttäuschungen zu erholen. Doch bald mehren sich die Anzeichen, dass Isabel einen anderen Plan verfolgt. Sie mäandriert zwischen Empathie und Manipulation; bringt Menschen zum Reden; etabliert Freundschaften. Damit verfolgt Isabel zwei Ziele: die Aufklärung der Todes- respektive Vermisstenfälle und die Loslösung von ihrer eigenen Vergangenheit. Je länger sie sich im Dorf aufhält, desto schwerer fällt es ihr, diese Ziele unter einen Hut zu bringen, sodass sie zu immer drastischeren Mitteln greift. Mit Isabel erleben wir, wie ein Sehnsuchtsort ins Unheimliche und Bedrohliche kippt. Sie hört nicht auf, die Idylle zu hinterfragen; doch auch Isabel irritiert und stellt unsere Sympathie auf die Probe. Die Hauptthemen im Roman sind Beziehungsgeflechte, Emanzipation, Landflucht und das Spiel mit Zeichen. Das Buch richtet sich an Leser:innen, die einerseits Spannung lieben und die anderseits das feine Zusammenspiel in einer Gesellschaft interessiert.

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