Verbena
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ruth Anne Byrne, geboren 1975 in Innsbruck, war Meeresbiologin und arbeitete mit Oktopussen und karibischen Riff-Kalmaren. Dann unterrichtete sie Ökologie und Evolution an einer amerikanischen Universität. Jetzt lebt sie mit Familie in Wien, betreibt Verhaltensforschung an humanen Zellen und schreibt spannende Geschichten für junge und jung gebliebene Leser.
Beiträge
Geschichte: Die 17-jährige Verbena entdeckt, dass sie eine magische Begabung hat und ist im ersten Moment geschockt. Geschockt, weil Menschen mit besonderen Begabungen vom Regime, den sogenannten Hütern, aufgespürt, gejagt und öffentlich am Scheiterhaufen verbrannt werden. Verbena legt in einem kleinen Dorf mit ihrer Ziehmutter Alraune, die ihr alles über das Heilen beibringt. Eines Tages wird von den Dorfbewohnern am Waldrand ein fremder Mann gefunden, brutal zusammengeschlagen, dem Tode nahe. Diese bringen den Mann, mit Namen Valerian, in die Heilerei – zu Alraune und Verbena. Als dann zwischenzeitlich auch in ihrem Dorf die Jagd auf die Begabten beginnt, erfüllt sich das Klischee – Alraune und Verbena widerfahren Vorurteile und plötzliche Anfeindungen und müssen schmerzlich merken, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Was es mit diesem Mann und besonderen Begabungen in dem Buch auf sich hat, solltet ihr unbedingt selbst lesen. Fazit: Die Autorin hat die Geschichte von Beginn an extrem fesselnd erzählt. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Man taucht in eine Welt ein, für die man etwas Phantasie benötigt und wo man, an gewissen Stellen, auch für mystische Elemente offen sein muss. Die Geschichte streift Themen wie Vertrauen, Freundschaft, Liebe, Mut & Willen, aber auch Furcht, Schmerzen und Trauer. Die Story ist abwechslungsreich geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch dargestellt (bis auf wenige, aber das verlangt die Story) und man fiebert mit den beiden Frauen wirklich extrem mit. Es ist dem Leser von Beginn an klar, wer in der Story gut und wer böse ist. Der Schreibstil der Autorin ist klar, spannend und flüssig und das „zwingt“ einen förmlich dazu, weiterlesen zu wollen. Abschließend: Das Thema, das mich auch sehr nachdenklich stimmte ist, wie schnell man im Denken in ein Klischee fallen kann und jemanden nach seinem eigenen Gutdünken be- oder verurteilt. … und ich freue mich auf die weiteren Bände – denn ich habe entdeckt, dass dies Band 1 der Reihe war. Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung! 5/5 Sterne
Beschreibung Verbena wird von der Heil- und Kräuterkundigen Alraune als Mündel aufgenommen und zu einer jungen Frau herangezogen, die eines Tages die Nachfolge in der Behandlung der Kranken und Hilfsbedürftigen von Seggensee und Stelzendorf antreten soll. Doch in einer mittelalterlichen Zeit, in der die alten magischen Volksgeister aus dem Gedächtnis der meisten schon getilgt wurden und selbsternannte »Hüter« auftreten, um magisch begabte Menschen auf den Scheiterhaufen zu bringen, weil sie in ihren Augen eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen, ist das Leben als Heilerin sehr gefährlich. Als die 17-jährige Verbena eine magische Verbindung zu einem jungen Marder eingeht, bemerkt sie ihre übernatürliche Gabe zum ersten Mal. Angst und Glückseligkeit über diese Entdeckung tauchen die junge Frau in ein Wechselbad der Gefühle. Zu gerne würde Verbena dieses Gefühl mit ihrer engsten Freundin und ihrem Schwarm Finn teilen, wäre da nicht die Furcht verraten zu werden. Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Fremde, der bei einem Überfall schwer verletzt wurde und nun von Verbena gepflegt wird. Kann sie ihm ihr Vertrauen schenken? Meine Meinung Der Fantasy-Jugend-Roman »Verbena. Hexenjagd« von Ruth Anne Byrne ist bereits rein optisch ein kleines Highlight, denn auch wenn mir der Coveraufdruck nicht zu einhundert Prozent gefällt, so ist die satte grüne Farbe und der mit Kräutern verzierte Buchschnitt eine wahre Augenweide! Sehr schön finde ich auch, dass neben dem Mädchengesicht zusätzlich noch die Mardergestalt einen Platz erhalten hat. Außerdem finde ich Karten bei phantastischen Büchern immer unheimlich hilfreich, daher konnte hier mit dem Abdruck einer solchen im Vorsatzpapier noch ein zusätzlicher Pluspunkt gesammelt werden. Die Schriftstellerin hat ihre Geschichte um die 17-jährige begabte Verbena auf eine Trilogie ausgelegt und führt in ihrem Auftaktband »Verbena. Hexenjagd« in das mittelalterlich anmuntende Setting ein, knüpft eine Verbundenheit zu den vorgestellten Protagonisten und lässt ein Gespür für die Beziehungen unter diesen erwachen. Die unaufgeregte und flüssige Erzählweise von Ruth Anne Byrne passt zu der Geschichte sehr gut und ließ mich zu keiner Zeit temporeiche Spannung vermissen. Die Ruhe und Sorgfältigkeit mit der Byrne ihre Geschichte aufbaut, lassen dem Erzählten genügend Raum, um sich zu Entfalten und auf die Leser*innen wirken zu können. Dennoch bin ich bin mir fast schon sicher, dass in den beiden kommenden Büchern noch jede Menge Action und atemlose Handlungsverläufe zu erwarten sind. Mit meiner Vorliebe für Hexen-Geschichten kam ich durch dieses Buch voll auf meine Kosten, denn die Erzählung über die die Titelheldin Verbena, wie sie ihre magische Begabung entdeckt nachdem sie eine starke innere Bindung zu dem jungen Marder Malve aufnimmt und nun nicht nur in die Welt der Heilkäruter- und Pflanzen eintaucht, sondern auch von längst vergessenen Volksgeistern hört, entwickelt eine mitreißende Atmosphäre. Die Spannung des Erzählten baut sich durch die unterschwellig lauernde Gefahr, des entdeckt Werdens durch die Hüter, und der Beziehung zu dem begehrtesten Junggesellen des Dorfes die sich durch Eifersucht zu einem Pulverfass entwickeln könnte. Schließlich ist da der geheimnisvolle Valerian, der von Verbena gesund gepflegt wird und schon bald stellt sich eine besondere Vertrautheit zwischen Patient und Heilerin ein. Die Zeichnung der einzelnen Charaktere wurde trotz der gerade einmal 272 Seiten gelungen umgesetzt, während die Hauptprotagonistin Verbena natürlich einen Feinschliff erhält, der die Leser*innen durch die Ich-Erzähl-Perspektive mit den Wünschen, Ängsten und Hoffnungen mitfiebern lässt, wird für ihren heimlichen Schwarm Finn und ihre beste Freundin Fria natürlich nicht soviel Raum für Details gewährt (was in meinen Augen auch nicht nötig ist). Der Haupthandlungsort ist die Heilerei und so bekommt man unweigerlich auch mehr über Verbenas Ziehmutter Alraune und Valerian präsentiert, woraus sich ein spannendes Gesamtkonstrukt entspinnt das sicherlich noch einige Geheimnisse in sich trägt. Besonders verliebt habe ich mich in die glaubhafte Darstellung der Verbindung zwischen Verbena und dem Marder, über die die Titelheldin zunächst keine Macht hat und es mehr als einmal erdulden muss, in den denkbar ungünstigsten Momenten aus ihrem Körper herausgerissen und in Malve hineingesogen zu werden. Die daraus resultierenden Szenen haben einen tollen Unterhaltungswert! Ruth Anne Byrne hat mit ihrer Geschichte meinen Geschmack gut getroffen und für mich steht fest, dass in dieser Trilogie noch jede Menge Potenzial steckt, sodass bei mir die Vorfreude auf den Folgeband »Verbena. Hexenflucht«, der voraussichtlich im Herbst 2020 erscheinen wird, schon ganz auf meiner Seite ist! Fazit Eine runde Mischung aus Fantasy, History und dynamischen Protagonisten machen aus »Verbena. Hexenjagd« einen vielversprechenden Trilogie-Auftakt!
Die 17-jährige Verbena lebt bei der Heilerin Alraune und wird von dieser zur Heilerin ausgebildet. Verbena führt ein bescheidenes, aber glückliches Leben. Aber dann eines Tages entdeckt sie, dass sie besondere Fähigkeiten hat, sie kann sich mit einem Tier verbinden, in diesem Fall mit einem Marder. Das bedeutet, dass sie eine Begabte ist, und die werden von den Hütern gejagt. Verbena muss diese Fähigkeit verbergen, denn sonst sonst könnte man sie verbrennen. Als man einen jungen Mann in den Wäldern findet, schwer verletzt, wird er zu Alraune gebraucht. Gemeinsam pflegen sie ihn gesund, aber er scheint etwas zu verbergen. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Jugendbuch-Reihe aus dem Bereich Low Fantasy. Ich bin positiv überrascht worden, denn ich muss gestehen, ich mag das Cover leider überhaupt nicht und war mir unsicher, ob ich das Buch überhaupt lesen soll. Mir hat der Stil der Autorin aber sehr gut gefallen. Sie schreibst sehr bildlich und auch sehr spannend und ich wurde wirklich sehr gut unterhalten. Die Autorin entführt uns in eine mittelalterliche Welt und erzählt die Handlung aus der Sicht von Verbena. In Verbenas Welt gibt es sogenannte Begabte, die besondere Fähigkeiten haben. Leider werden diese Begabten von einer Art mittelalterlicher Inquisition verfolgt und getötet, was stark an eine Hexenverfolgung erinnert. Sie nennen sich Die Hüter gehen dabei nicht gerade zimperlich mit ihren Opfern um. Verbena war mir von Anfang an sympatisch. Mir hat besonders gefallen, dass die Autorin sie so normal darstellt. Oft ist es ja so, dass in solchen Büchern die jungen Heldinnen die Welt retten müssen. Hier versucht die Heldin einfach zu zu überleben, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Natürlich gibt es auch eine Romanze, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Das Ende ist sehr offen und ich hoffe, wir müssen nicht so lange auf die Fortsetzung warten. Von mir bekommt das Buch tatsächlich die volle Punktzahl.
Nun ist Valerian schon so lange nicht mehr bei Verbena und sie hat überhaupt nichts von ihm gehört. Aber Verbena hat auch andere Probleme, denn in der Nebenschlucht findet sie die Überreste Ulrik und setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang die dazu führen, dass sie sich auf einmal auf der Flucht befindet und alles verloren hat. Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Trilogie. Seit Teil 1 sind 9 Monate vergangen, was mich doch recht überrascht hat. Die Handlung wird wieder aus der Sicht von Verbena erzählt. Glücklicherweise gibt es im Anhang ein Glossar mit den wichtigsten Figuren, denn es gibt wirkliche viele und an die meisten konnte ich mich tatsächlich nicht erinnern. Es gibt einige böse Überraschungen für Verbena, die Autorin lässt sie ganz schön leiden. Leider gibt es eigentlich überhaupt keine Romantik, was ich sehr schade fand, Denn dieser Part der Handlung hat mir im ersten Teil besonders gut gefallen. Ansonsten handelt es sich um einen soliden Mittelteil, der für mich leider etwas schwächer ist als der 1. Teil. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.
Beschreibung Verbena wird von der Heil- und Kräuterkundigen Alraune als Mündel aufgenommen und zu einer jungen Frau herangezogen, die eines Tages die Nachfolge in der Behandlung der Kranken und Hilfsbedürftigen von Seggensee und Stelzendorf antreten soll. Doch in einer mittelalterlichen Zeit, in der die alten magischen Volksgeister aus dem Gedächtnis der meisten schon getilgt wurden und selbsternannte »Hüter« auftreten, um magisch begabte Menschen auf den Scheiterhaufen zu bringen, weil sie in ihren Augen eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen, ist das Leben als Heilerin sehr gefährlich. Als die 17-jährige Verbena eine magische Verbindung zu einem jungen Marder eingeht, bemerkt sie ihre übernatürliche Gabe zum ersten Mal. Angst und Glückseligkeit über diese Entdeckung tauchen die junge Frau in ein Wechselbad der Gefühle. Zu gerne würde Verbena dieses Gefühl mit ihrer engsten Freundin und ihrem Schwarm Finn teilen, wäre da nicht die Furcht verraten zu werden. Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Fremde, der bei einem Überfall schwer verletzt wurde und nun von Verbena gepflegt wird. Kann sie ihm ihr Vertrauen schenken? Meine Meinung Der Fantasy-Jugend-Roman »Verbena. Hexenjagd« von Ruth Anne Byrne ist bereits rein optisch ein kleines Highlight, denn auch wenn mir der Coveraufdruck nicht zu einhundert Prozent gefällt, so ist die satte grüne Farbe und der mit Kräutern verzierte Buchschnitt eine wahre Augenweide! Sehr schön finde ich auch, dass neben dem Mädchengesicht zusätzlich noch die Mardergestalt einen Platz erhalten hat. Außerdem finde ich Karten bei phantastischen Büchern immer unheimlich hilfreich, daher konnte hier mit dem Abdruck einer solchen im Vorsatzpapier noch ein zusätzlicher Pluspunkt gesammelt werden. Die Schriftstellerin hat ihre Geschichte um die 17-jährige begabte Verbena auf eine Trilogie ausgelegt und führt in ihrem Auftaktband »Verbena. Hexenjagd« in das mittelalterlich anmuntende Setting ein, knüpft eine Verbundenheit zu den vorgestellten Protagonisten und lässt ein Gespür für die Beziehungen unter diesen erwachen. Die unaufgeregte und flüssige Erzählweise von Ruth Anne Byrne passt zu der Geschichte sehr gut und ließ mich zu keiner Zeit temporeiche Spannung vermissen. Die Ruhe und Sorgfältigkeit mit der Byrne ihre Geschichte aufbaut, lassen dem Erzählten genügend Raum, um sich zu Entfalten und auf die Leser*innen wirken zu können. Dennoch bin ich bin mir fast schon sicher, dass in den beiden kommenden Büchern noch jede Menge Action und atemlose Handlungsverläufe zu erwarten sind. Mit meiner Vorliebe für Hexen-Geschichten kam ich durch dieses Buch voll auf meine Kosten, denn die Erzählung über die die Titelheldin Verbena, wie sie ihre magische Begabung entdeckt nachdem sie eine starke innere Bindung zu dem jungen Marder Malve aufnimmt und nun nicht nur in die Welt der Heilkäruter- und Pflanzen eintaucht, sondern auch von längst vergessenen Volksgeistern hört, entwickelt eine mitreißende Atmosphäre. Die Spannung des Erzählten baut sich durch die unterschwellig lauernde Gefahr, des entdeckt Werdens durch die Hüter, und der Beziehung zu dem begehrtesten Junggesellen des Dorfes die sich durch Eifersucht zu einem Pulverfass entwickeln könnte. Schließlich ist da der geheimnisvolle Valerian, der von Verbena gesund gepflegt wird und schon bald stellt sich eine besondere Vertrautheit zwischen Patient und Heilerin ein. Die Zeichnung der einzelnen Charaktere wurde trotz der gerade einmal 272 Seiten gelungen umgesetzt, während die Hauptprotagonistin Verbena natürlich einen Feinschliff erhält, der die Leser*innen durch die Ich-Erzähl-Perspektive mit den Wünschen, Ängsten und Hoffnungen mitfiebern lässt, wird für ihren heimlichen Schwarm Finn und ihre beste Freundin Fria natürlich nicht soviel Raum für Details gewährt (was in meinen Augen auch nicht nötig ist). Der Haupthandlungsort ist die Heilerei und so bekommt man unweigerlich auch mehr über Verbenas Ziehmutter Alraune und Valerian präsentiert, woraus sich ein spannendes Gesamtkonstrukt entspinnt das sicherlich noch einige Geheimnisse in sich trägt. Besonders verliebt habe ich mich in die glaubhafte Darstellung der Verbindung zwischen Verbena und dem Marder, über die die Titelheldin zunächst keine Macht hat und es mehr als einmal erdulden muss, in den denkbar ungünstigsten Momenten aus ihrem Körper herausgerissen und in Malve hineingesogen zu werden. Die daraus resultierenden Szenen haben einen tollen Unterhaltungswert! Ruth Anne Byrne hat mit ihrer Geschichte meinen Geschmack gut getroffen und für mich steht fest, dass in dieser Trilogie noch jede Menge Potenzial steckt, sodass bei mir die Vorfreude auf den Folgeband »Verbena. Hexenflucht«, der voraussichtlich im Herbst 2020 erscheinen wird, schon ganz auf meiner Seite ist! Fazit Eine runde Mischung aus Fantasy, History und dynamischen Protagonisten machen aus »Verbena. Hexenjagd« einen vielversprechenden Trilogie-Auftakt!
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ruth Anne Byrne, geboren 1975 in Innsbruck, war Meeresbiologin und arbeitete mit Oktopussen und karibischen Riff-Kalmaren. Dann unterrichtete sie Ökologie und Evolution an einer amerikanischen Universität. Jetzt lebt sie mit Familie in Wien, betreibt Verhaltensforschung an humanen Zellen und schreibt spannende Geschichten für junge und jung gebliebene Leser.
Beiträge
Geschichte: Die 17-jährige Verbena entdeckt, dass sie eine magische Begabung hat und ist im ersten Moment geschockt. Geschockt, weil Menschen mit besonderen Begabungen vom Regime, den sogenannten Hütern, aufgespürt, gejagt und öffentlich am Scheiterhaufen verbrannt werden. Verbena legt in einem kleinen Dorf mit ihrer Ziehmutter Alraune, die ihr alles über das Heilen beibringt. Eines Tages wird von den Dorfbewohnern am Waldrand ein fremder Mann gefunden, brutal zusammengeschlagen, dem Tode nahe. Diese bringen den Mann, mit Namen Valerian, in die Heilerei – zu Alraune und Verbena. Als dann zwischenzeitlich auch in ihrem Dorf die Jagd auf die Begabten beginnt, erfüllt sich das Klischee – Alraune und Verbena widerfahren Vorurteile und plötzliche Anfeindungen und müssen schmerzlich merken, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Was es mit diesem Mann und besonderen Begabungen in dem Buch auf sich hat, solltet ihr unbedingt selbst lesen. Fazit: Die Autorin hat die Geschichte von Beginn an extrem fesselnd erzählt. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Man taucht in eine Welt ein, für die man etwas Phantasie benötigt und wo man, an gewissen Stellen, auch für mystische Elemente offen sein muss. Die Geschichte streift Themen wie Vertrauen, Freundschaft, Liebe, Mut & Willen, aber auch Furcht, Schmerzen und Trauer. Die Story ist abwechslungsreich geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch dargestellt (bis auf wenige, aber das verlangt die Story) und man fiebert mit den beiden Frauen wirklich extrem mit. Es ist dem Leser von Beginn an klar, wer in der Story gut und wer böse ist. Der Schreibstil der Autorin ist klar, spannend und flüssig und das „zwingt“ einen förmlich dazu, weiterlesen zu wollen. Abschließend: Das Thema, das mich auch sehr nachdenklich stimmte ist, wie schnell man im Denken in ein Klischee fallen kann und jemanden nach seinem eigenen Gutdünken be- oder verurteilt. … und ich freue mich auf die weiteren Bände – denn ich habe entdeckt, dass dies Band 1 der Reihe war. Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung! 5/5 Sterne
Beschreibung Verbena wird von der Heil- und Kräuterkundigen Alraune als Mündel aufgenommen und zu einer jungen Frau herangezogen, die eines Tages die Nachfolge in der Behandlung der Kranken und Hilfsbedürftigen von Seggensee und Stelzendorf antreten soll. Doch in einer mittelalterlichen Zeit, in der die alten magischen Volksgeister aus dem Gedächtnis der meisten schon getilgt wurden und selbsternannte »Hüter« auftreten, um magisch begabte Menschen auf den Scheiterhaufen zu bringen, weil sie in ihren Augen eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen, ist das Leben als Heilerin sehr gefährlich. Als die 17-jährige Verbena eine magische Verbindung zu einem jungen Marder eingeht, bemerkt sie ihre übernatürliche Gabe zum ersten Mal. Angst und Glückseligkeit über diese Entdeckung tauchen die junge Frau in ein Wechselbad der Gefühle. Zu gerne würde Verbena dieses Gefühl mit ihrer engsten Freundin und ihrem Schwarm Finn teilen, wäre da nicht die Furcht verraten zu werden. Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Fremde, der bei einem Überfall schwer verletzt wurde und nun von Verbena gepflegt wird. Kann sie ihm ihr Vertrauen schenken? Meine Meinung Der Fantasy-Jugend-Roman »Verbena. Hexenjagd« von Ruth Anne Byrne ist bereits rein optisch ein kleines Highlight, denn auch wenn mir der Coveraufdruck nicht zu einhundert Prozent gefällt, so ist die satte grüne Farbe und der mit Kräutern verzierte Buchschnitt eine wahre Augenweide! Sehr schön finde ich auch, dass neben dem Mädchengesicht zusätzlich noch die Mardergestalt einen Platz erhalten hat. Außerdem finde ich Karten bei phantastischen Büchern immer unheimlich hilfreich, daher konnte hier mit dem Abdruck einer solchen im Vorsatzpapier noch ein zusätzlicher Pluspunkt gesammelt werden. Die Schriftstellerin hat ihre Geschichte um die 17-jährige begabte Verbena auf eine Trilogie ausgelegt und führt in ihrem Auftaktband »Verbena. Hexenjagd« in das mittelalterlich anmuntende Setting ein, knüpft eine Verbundenheit zu den vorgestellten Protagonisten und lässt ein Gespür für die Beziehungen unter diesen erwachen. Die unaufgeregte und flüssige Erzählweise von Ruth Anne Byrne passt zu der Geschichte sehr gut und ließ mich zu keiner Zeit temporeiche Spannung vermissen. Die Ruhe und Sorgfältigkeit mit der Byrne ihre Geschichte aufbaut, lassen dem Erzählten genügend Raum, um sich zu Entfalten und auf die Leser*innen wirken zu können. Dennoch bin ich bin mir fast schon sicher, dass in den beiden kommenden Büchern noch jede Menge Action und atemlose Handlungsverläufe zu erwarten sind. Mit meiner Vorliebe für Hexen-Geschichten kam ich durch dieses Buch voll auf meine Kosten, denn die Erzählung über die die Titelheldin Verbena, wie sie ihre magische Begabung entdeckt nachdem sie eine starke innere Bindung zu dem jungen Marder Malve aufnimmt und nun nicht nur in die Welt der Heilkäruter- und Pflanzen eintaucht, sondern auch von längst vergessenen Volksgeistern hört, entwickelt eine mitreißende Atmosphäre. Die Spannung des Erzählten baut sich durch die unterschwellig lauernde Gefahr, des entdeckt Werdens durch die Hüter, und der Beziehung zu dem begehrtesten Junggesellen des Dorfes die sich durch Eifersucht zu einem Pulverfass entwickeln könnte. Schließlich ist da der geheimnisvolle Valerian, der von Verbena gesund gepflegt wird und schon bald stellt sich eine besondere Vertrautheit zwischen Patient und Heilerin ein. Die Zeichnung der einzelnen Charaktere wurde trotz der gerade einmal 272 Seiten gelungen umgesetzt, während die Hauptprotagonistin Verbena natürlich einen Feinschliff erhält, der die Leser*innen durch die Ich-Erzähl-Perspektive mit den Wünschen, Ängsten und Hoffnungen mitfiebern lässt, wird für ihren heimlichen Schwarm Finn und ihre beste Freundin Fria natürlich nicht soviel Raum für Details gewährt (was in meinen Augen auch nicht nötig ist). Der Haupthandlungsort ist die Heilerei und so bekommt man unweigerlich auch mehr über Verbenas Ziehmutter Alraune und Valerian präsentiert, woraus sich ein spannendes Gesamtkonstrukt entspinnt das sicherlich noch einige Geheimnisse in sich trägt. Besonders verliebt habe ich mich in die glaubhafte Darstellung der Verbindung zwischen Verbena und dem Marder, über die die Titelheldin zunächst keine Macht hat und es mehr als einmal erdulden muss, in den denkbar ungünstigsten Momenten aus ihrem Körper herausgerissen und in Malve hineingesogen zu werden. Die daraus resultierenden Szenen haben einen tollen Unterhaltungswert! Ruth Anne Byrne hat mit ihrer Geschichte meinen Geschmack gut getroffen und für mich steht fest, dass in dieser Trilogie noch jede Menge Potenzial steckt, sodass bei mir die Vorfreude auf den Folgeband »Verbena. Hexenflucht«, der voraussichtlich im Herbst 2020 erscheinen wird, schon ganz auf meiner Seite ist! Fazit Eine runde Mischung aus Fantasy, History und dynamischen Protagonisten machen aus »Verbena. Hexenjagd« einen vielversprechenden Trilogie-Auftakt!
Die 17-jährige Verbena lebt bei der Heilerin Alraune und wird von dieser zur Heilerin ausgebildet. Verbena führt ein bescheidenes, aber glückliches Leben. Aber dann eines Tages entdeckt sie, dass sie besondere Fähigkeiten hat, sie kann sich mit einem Tier verbinden, in diesem Fall mit einem Marder. Das bedeutet, dass sie eine Begabte ist, und die werden von den Hütern gejagt. Verbena muss diese Fähigkeit verbergen, denn sonst sonst könnte man sie verbrennen. Als man einen jungen Mann in den Wäldern findet, schwer verletzt, wird er zu Alraune gebraucht. Gemeinsam pflegen sie ihn gesund, aber er scheint etwas zu verbergen. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Jugendbuch-Reihe aus dem Bereich Low Fantasy. Ich bin positiv überrascht worden, denn ich muss gestehen, ich mag das Cover leider überhaupt nicht und war mir unsicher, ob ich das Buch überhaupt lesen soll. Mir hat der Stil der Autorin aber sehr gut gefallen. Sie schreibst sehr bildlich und auch sehr spannend und ich wurde wirklich sehr gut unterhalten. Die Autorin entführt uns in eine mittelalterliche Welt und erzählt die Handlung aus der Sicht von Verbena. In Verbenas Welt gibt es sogenannte Begabte, die besondere Fähigkeiten haben. Leider werden diese Begabten von einer Art mittelalterlicher Inquisition verfolgt und getötet, was stark an eine Hexenverfolgung erinnert. Sie nennen sich Die Hüter gehen dabei nicht gerade zimperlich mit ihren Opfern um. Verbena war mir von Anfang an sympatisch. Mir hat besonders gefallen, dass die Autorin sie so normal darstellt. Oft ist es ja so, dass in solchen Büchern die jungen Heldinnen die Welt retten müssen. Hier versucht die Heldin einfach zu zu überleben, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Natürlich gibt es auch eine Romanze, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. Das Ende ist sehr offen und ich hoffe, wir müssen nicht so lange auf die Fortsetzung warten. Von mir bekommt das Buch tatsächlich die volle Punktzahl.
Nun ist Valerian schon so lange nicht mehr bei Verbena und sie hat überhaupt nichts von ihm gehört. Aber Verbena hat auch andere Probleme, denn in der Nebenschlucht findet sie die Überreste Ulrik und setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang die dazu führen, dass sie sich auf einmal auf der Flucht befindet und alles verloren hat. Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Trilogie. Seit Teil 1 sind 9 Monate vergangen, was mich doch recht überrascht hat. Die Handlung wird wieder aus der Sicht von Verbena erzählt. Glücklicherweise gibt es im Anhang ein Glossar mit den wichtigsten Figuren, denn es gibt wirkliche viele und an die meisten konnte ich mich tatsächlich nicht erinnern. Es gibt einige böse Überraschungen für Verbena, die Autorin lässt sie ganz schön leiden. Leider gibt es eigentlich überhaupt keine Romantik, was ich sehr schade fand, Denn dieser Part der Handlung hat mir im ersten Teil besonders gut gefallen. Ansonsten handelt es sich um einen soliden Mittelteil, der für mich leider etwas schwächer ist als der 1. Teil. Von mir gibt es 4 von 5 Punkte.
Beschreibung Verbena wird von der Heil- und Kräuterkundigen Alraune als Mündel aufgenommen und zu einer jungen Frau herangezogen, die eines Tages die Nachfolge in der Behandlung der Kranken und Hilfsbedürftigen von Seggensee und Stelzendorf antreten soll. Doch in einer mittelalterlichen Zeit, in der die alten magischen Volksgeister aus dem Gedächtnis der meisten schon getilgt wurden und selbsternannte »Hüter« auftreten, um magisch begabte Menschen auf den Scheiterhaufen zu bringen, weil sie in ihren Augen eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen, ist das Leben als Heilerin sehr gefährlich. Als die 17-jährige Verbena eine magische Verbindung zu einem jungen Marder eingeht, bemerkt sie ihre übernatürliche Gabe zum ersten Mal. Angst und Glückseligkeit über diese Entdeckung tauchen die junge Frau in ein Wechselbad der Gefühle. Zu gerne würde Verbena dieses Gefühl mit ihrer engsten Freundin und ihrem Schwarm Finn teilen, wäre da nicht die Furcht verraten zu werden. Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Fremde, der bei einem Überfall schwer verletzt wurde und nun von Verbena gepflegt wird. Kann sie ihm ihr Vertrauen schenken? Meine Meinung Der Fantasy-Jugend-Roman »Verbena. Hexenjagd« von Ruth Anne Byrne ist bereits rein optisch ein kleines Highlight, denn auch wenn mir der Coveraufdruck nicht zu einhundert Prozent gefällt, so ist die satte grüne Farbe und der mit Kräutern verzierte Buchschnitt eine wahre Augenweide! Sehr schön finde ich auch, dass neben dem Mädchengesicht zusätzlich noch die Mardergestalt einen Platz erhalten hat. Außerdem finde ich Karten bei phantastischen Büchern immer unheimlich hilfreich, daher konnte hier mit dem Abdruck einer solchen im Vorsatzpapier noch ein zusätzlicher Pluspunkt gesammelt werden. Die Schriftstellerin hat ihre Geschichte um die 17-jährige begabte Verbena auf eine Trilogie ausgelegt und führt in ihrem Auftaktband »Verbena. Hexenjagd« in das mittelalterlich anmuntende Setting ein, knüpft eine Verbundenheit zu den vorgestellten Protagonisten und lässt ein Gespür für die Beziehungen unter diesen erwachen. Die unaufgeregte und flüssige Erzählweise von Ruth Anne Byrne passt zu der Geschichte sehr gut und ließ mich zu keiner Zeit temporeiche Spannung vermissen. Die Ruhe und Sorgfältigkeit mit der Byrne ihre Geschichte aufbaut, lassen dem Erzählten genügend Raum, um sich zu Entfalten und auf die Leser*innen wirken zu können. Dennoch bin ich bin mir fast schon sicher, dass in den beiden kommenden Büchern noch jede Menge Action und atemlose Handlungsverläufe zu erwarten sind. Mit meiner Vorliebe für Hexen-Geschichten kam ich durch dieses Buch voll auf meine Kosten, denn die Erzählung über die die Titelheldin Verbena, wie sie ihre magische Begabung entdeckt nachdem sie eine starke innere Bindung zu dem jungen Marder Malve aufnimmt und nun nicht nur in die Welt der Heilkäruter- und Pflanzen eintaucht, sondern auch von längst vergessenen Volksgeistern hört, entwickelt eine mitreißende Atmosphäre. Die Spannung des Erzählten baut sich durch die unterschwellig lauernde Gefahr, des entdeckt Werdens durch die Hüter, und der Beziehung zu dem begehrtesten Junggesellen des Dorfes die sich durch Eifersucht zu einem Pulverfass entwickeln könnte. Schließlich ist da der geheimnisvolle Valerian, der von Verbena gesund gepflegt wird und schon bald stellt sich eine besondere Vertrautheit zwischen Patient und Heilerin ein. Die Zeichnung der einzelnen Charaktere wurde trotz der gerade einmal 272 Seiten gelungen umgesetzt, während die Hauptprotagonistin Verbena natürlich einen Feinschliff erhält, der die Leser*innen durch die Ich-Erzähl-Perspektive mit den Wünschen, Ängsten und Hoffnungen mitfiebern lässt, wird für ihren heimlichen Schwarm Finn und ihre beste Freundin Fria natürlich nicht soviel Raum für Details gewährt (was in meinen Augen auch nicht nötig ist). Der Haupthandlungsort ist die Heilerei und so bekommt man unweigerlich auch mehr über Verbenas Ziehmutter Alraune und Valerian präsentiert, woraus sich ein spannendes Gesamtkonstrukt entspinnt das sicherlich noch einige Geheimnisse in sich trägt. Besonders verliebt habe ich mich in die glaubhafte Darstellung der Verbindung zwischen Verbena und dem Marder, über die die Titelheldin zunächst keine Macht hat und es mehr als einmal erdulden muss, in den denkbar ungünstigsten Momenten aus ihrem Körper herausgerissen und in Malve hineingesogen zu werden. Die daraus resultierenden Szenen haben einen tollen Unterhaltungswert! Ruth Anne Byrne hat mit ihrer Geschichte meinen Geschmack gut getroffen und für mich steht fest, dass in dieser Trilogie noch jede Menge Potenzial steckt, sodass bei mir die Vorfreude auf den Folgeband »Verbena. Hexenflucht«, der voraussichtlich im Herbst 2020 erscheinen wird, schon ganz auf meiner Seite ist! Fazit Eine runde Mischung aus Fantasy, History und dynamischen Protagonisten machen aus »Verbena. Hexenjagd« einen vielversprechenden Trilogie-Auftakt!







