(Un)Freiheit. Life is a Story - story.one
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Ein kleines Buch mit großer Thematik
Heute ( 20. November ) ist der Internationale Tag der Kinderrechte. Und passender könnte das Buch von Anna Elisa Richtet nicht sein. Darin geht es um zwei Kinder, die in aller schlimmsten Zuständen heranwachsen. Ida, 16, flieht aus der elterlichen Wohnung ... und lässt ihren jüngeren Bruder Julian zurück. Die Mutter hasst ihn. Schenkt ihm keine Liebe - kann ihm keine Liebe schenken. So wird es vielen Kindern gehen. Auch heute. Am Internationalen Tag der Kinderrechte.
Eine berührende und emotionale Geschichte die mitten ins Herz trifft und in den Gedanken bleibt.
Diese Kurzgeschichte reicht tief, sie schockiert und rüttelt auf. Sie ist nichts für zwischendurch, denn sie zeigt ungeschönt die dunklen Abgründe eines Systems, welches Sicherheit vermitteln und diejenigen auffangen soll, die Vernachlässigt, misshandelt und allein gelassen werden. Die Hilflosigkeit schreit aus jedem Satz und es bricht einem das Herz, nicht nur für Julian und seine Schwester. Durch unterschiedliche Blickwinkel taucht man tief in die Gefühle ein. Diese Geschichte trifft mitten ins Herz und bleibt in den Gedanken. Dieses Thema ist kein leichtes und als Mutter von zwei wundervollen Kindern, welche Sicherheit und Schutz erfahren, hat mich dieses ganze Thema rund um Gewalt, Missbrauch, Kindsvernachlässigung, Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum nochmals ganz anders angesprochen und berührt. Die Autorin schafft es uns hier ungeschönt eine Welt vor Augen zu führen die gar nicht so abwegig und entfernt ist, denn für viele unschuldige Seelen ist sie jeden Tag Realität und lässt sie hilflos, ängstlich und hoffnungslos zurück. Mir fehlen ein wenig die Worte. Ich bin schockiert, sauer und irritiert. Doch das vorherrschende Gefühl ist einfach nur Hilflosigkeit und Wut. Wut auf ein System das versagt. Und das in so vielen Punkten… Eine absolute Leseempfehlung an alle, die sich gerne auch mit schweren und nicht so schönen Themen auseinandersetzen und zum Denken angeregt werden möchten. Denn eins steht fest. Keiner sollte die Augen verschließen, sondern lieber zwei mal hinschauen.

Puh, tja, was soll ich sagen? Es fängt mittendrin an und hört mittendrin auf. Dazwischen der Versuch, in episodenhaften Mini-Kapiteln mit abgehacktem Schreibstil, ein Kind zu retten. Den Stil und das Format muss man mögen. Nicht jede Geschichte, die ein so ernstes Thema behandelt, ist auch automatisch für jeden gleich gut, nur, weil es so ein ernstes Thema behandelt.
Die ungeschönte Wahrheit 🥹💔 >>Lass mich nie wieder allein! Geh ja nicht weg!<< (Un)Freiheit ist die erste Veröffentlichung der Autorin, und ich habe es mir nicht nehmen lassen, dieses Buch zu lesen. Und was soll ich sagen? Man merkt nicht im Geringsten, dass es ihr Debüt ist. Auch wenn mich das Cover persönlich nicht besonders anspricht (sorry), finde ich es im Nachhinein sehr passend zum Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig, direkt, voll ungeschönter Worte und Wahrheiten. Ich würde gern sagen, es liest sich leicht, aber die Geschichte selbst ist alles andere als leicht. In der Geschichte treffen wir auf unterschiedliche Personen, deren Leben miteinander verwoben sind – und welche kaum gegensätzlicher sein könnten: Der kleine Julian der mit seinen 10 Jahren schon eine unvorstellbare Last tragen muss. Ein Last die kein Kind in diesem Alter tragen sollte. Ida seine große Schwester, die mit überwältigenden Schuldgefühlen kämpft. Nicole, die Mutter, wie ich sie keinem Kind der Welt wünsche. Hanna und Levin, Julians beste Freunde. Karin und Paul, die helfen wollen. Paula, die Mitbewohnerin, die zuhört und ähnliches durchgemacht hat. Frau Walther, die alles nur noch schlimmer macht. Alle diese Menschen formen gemeinsam ein Bild, das bedrückt, erschüttert und lange nachwirkt. Besonders erschütternd waren für mich die Aussagen der einzelnen Personen über Julian, die zwischen den Kapiteln eingefügt sind. Sie waren schmerzhaft, herzzerreißend und traurig. Aber auch Julians eigene Worte – so voller Hilferufe, unausgesprochener Ängste und Wünsche – haben mir das Herz gebrochen. Was musste ein so kleiner Mensch mitansehen, ertragen, erleben? Ich hätte ihn am liebsten einfach in den Arm genommen und gesagt: Du bist nicht allein. Zum Glück gibt es Menschen, die nicht wegsehen. Die helfen wollen – auch wenn das System ihnen Steine in den Weg legt. Umso schwerer traf mich das Ende der Geschichte, welches mein Herz endgültig zerbrochen hat 💔. Den einzigen Kritikpunkt den ich habe, waren die Datumsangaben, da fehlte mir irgendwie der Zusammenhang, weil sich für mich alles wie eine durchgehende Geschichte angefühlt hat. 76 Seiten voller schockierender, schonungsloser und leider sehr realen Worten und Geschehnissen, welche nicht nur Julian durchstehen muss, auch die Realität sieht leider nicht anders aus 🥹. Denk immer daran: Du bist genug, so wie du bist. Lass dir von niemandem etwas anderes einreden. Verschließe deine Augen und Ohren nicht, denn Hilferufe sind nicht immer laut und offensichtlich. Und wenn du selbst Hilfe brauchst: Sprich. Du darfst laut sein. Von mir gibt es 4,5 ⭐️ und eine Leseempfehlung – für alle, die den Mut haben, hinzusehen.

Wow… dieses Buch hat mich echt gepackt 😢💔 Der Schreibstil ist super flüssig und bildhaft, man ist sofort mitten drin. Emotional, intensiv und total nachdenklich-machend 🤯✨ Besonders beeindruckt hat mich, dass die Autorin Themen anspricht, die leider oft untergehen 😔 Für viele Kinder ist das, was hier erzählt wird, bittere Realität, Angst, Trauma, kaputte Strukturen und die Helferinnen stoßen oft an ihre Grenzen. Alles wird sehr authentisch aus Kinder- und Helferinnen-Perspektive gezeigt. Gleichzeitig sieht man, wie das System versagt und Hilfe oft zunichte gemacht wird. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, die Augen öffnet und noch lange nachhallt 💛🔥 Absolut lesenswert traurig, ehrlich und unglaublich wichtig!

Realitätsnah Story, die einen hinter die Fassade blicken lässt
"Man nahm sie zur Kenntnis, man nahm sie hin. War man nicht betroffen, war es auch egal" Hallo Bookis, Ich hab euch heute eine neues Buch mitgebracht. Zunächst möchte ich mich bei Anne Elise Richter und Brigitte Malungo bedanken, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, "(Un)Frei" zu lesen und zu rezensieren. So hat es mir gefallen [Achtung Trigger Warnung ⚠️ häusliche Gewalt] Puh, ja ihr habt es vielleicht schon gesehen.. Ich hab die Blumen im Bild entfernt... Das hat den Grund, dass hier das ernste Thema von häuslicher Gewalt behandelt wird...und das sehr realistisch und ungeschönt.. Es wird klar und deutlich gezeigt, was es mit Kindern macht, wenn die Eltern, in diesem Fall die Mutter sowohl psychisch, als auch verbal das Kind...Ja sagen wir es ungeschönt misshandeln.. Was passiert mit einem Kind, wenn man ihm immer wieder sagt, das man es hasst, dass es der Grund für alle Probleme ist...Solange, bis das Kind es sogar selbst glaubt und lieber gar nicht mehr redet.. Die Geschichte von Julian öffnet dem Leser die Augen, zeigt was hinter verschlossenen Türen passiert und wie unfair das System ist... Man muss an mehreren Stellen schlucken und es ist alles andere, als leichte Kost...Seit euch dessen bitte bewusst, wenn ihr es lest.. Ich finde, es steht mir auch nicht wirklich zu, das Buch irgendwie zu bewerten... Ich kann euch nur sagen, dass es realistisch ist und dass ich sehr hoffe, dass es nach diesem offenen Ende noch weiter geht....

"Sie hatte ihn zurückgelassen. Ganz allein. Wie sollte er sich wehren? Wie standhalten? Er war doch noch so klein. Und er hatte nur sie." (S 6) Kaum jemand ist so sehr auf die Hilfe und den Schutz anderer angewiesen, wie Kinder trinkender Eltern. Doch gerade diese Kinder sind oft auf sich allein gestellt und einer ständigen Unberechenbarkeit ausgeliefert. Ihr Zuhause ist kein sicherer Ort. Ihre Eltern sind weder fürsorglich noch zuverlässig. Sie sind mit sich beschäftigt - in ihrem alkoholisierten Sumpf. Für viele bedeutet das nicht nur permanenten Ausnahmezustand, sondern auch Gewalt und schreckliche Angst. Auch die Geschwister Ida und Julian eint das gemeinsame Schicksal. Doch gleichzeitig entzweit es sie. Denn sie kämpfen beide auf ihre eigene Weise ums Überleben. Und so packt Ida ihre Sachen und geht - ohne ihren kleinen Bruder Julian, der die Exzesse seiner Mutter nun ganz allein über sich ergehen lassen muss. Ida versucht, ihm Hilfe zu schicken und alarmiert eine befreundete Mutter. In der Wohnung der Familie, findet diese einen verwahrlosten, verstörten und hungrigen Jungen vor und nimmt ihn kurzer Hand mit zu sich nach Hause. Als wenig später eine Mitarbeiterin des Jugendamtes vor der Tür steht, ist es nicht die erhoffte Kehrtwende, sondern der Weg zurück in die Hölle. Anna Elisa Richter nimmt uns auf wenigen Seiten mit in eine Welt, in der das einzig Verlässliche ist, dass nichts verlässlich ist. Sie schreibt nicht nur von den beängstigenden Zuständen, denen Kinder trinkender Eltern ausgesetzt sind, sondern auch vom Versagen der Behörden und der Hilflosigkeit Außenstehender. Die kurzen, zügigen Sätze, übertragen sich sofort auf meinen Herzschlag, bis die Geschichte plötzlich stoppt. Denn "(Un)Freiheit" ist nur der Auftakt zu einem Roman, der kommen soll. Es bleibt also spannend, wie es weitergeht ...
Für mich eine absolute Leseempfehlung! 4,5/5⭐️
Mir hat der Schreibstil der Autorin richtig gut gefallen. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, und alles war sehr anschaulich beschrieben. Die Geschichte war emotional, hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht. Ich war so drin, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders stark fand ich, dass es wichtige Themen anspricht, die meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft verdienen. Denn leider ist das, was im Buch beschrieben wird, für viele Kinder bittere Realität.

mein herz🙁💔
ein sehr kurzes buch, das mir aber einmal kurz tränen in die augen gejagt hat, weils so schlimm ist, wie hilflos man als kind in einer familie sein kann, wenn die eltern schreckliche menschen sind. :( sowas zu lesen bricht mir einfach nur das herz & es zeigt vor allem, dass man sich mehreren personen öffnen muss, bevor einem geglaubt oder geholfen wird. gerade das ende find ich ganz schlimm. julian hat so viel mehr verdient als das. 💔 beim schreibstil verstehe ich, wieso er so gewählt wurde. leider war er mir manchmal ein wenig zu knackig, wodurch sich bei mir oft nicht die emotionen entwickeln konnten, die ich gespürt habe, wenn man verstehen kann was ich meine? 🥹 ich freu mich aber, dass die autorin aktuell einen roman daraus macht. mit dem ende könnte ich auch nicht weiterleben. 🥹 all in all aber ein extrem wichtiges thema, das viel viel mehr aufmerksamkeit bekommen sollte. kindheit & familie ist der punkt, der einen menschen am meisten prägt. umso wichtiger ist es mit viel liebe, geborgenheit und sicherheit aufzuwachsen. mir brichts das herz, dass das nicht jedes kind erleben kann.
Es lässt mich frustriert zurück-und enttäuscht von unserem System der Familienarbeit
Ich möchte so gern die ganze Geschichte hören und hoffe, das kommt noch! Denn diese 54 Seiten bieten einen schmerzhaften Einblick in eine Realität für unsere Kinder und Jugendliche. Und wie frustrierend es ist, wenn Menschen die Not erkennen, handeln wollen, aber das System es mangels Einblick einfach nicht zulassen kann. Wir bekommen Einblicke in die Gefühlswelten der betroffenen Geschwister und der befreundeten Familie, die helfen möchte. Und am Ende habe ich nach mehr Seiten gesucht, die Hinweise aus den Zitaten zusammengesammelt und alles noch einmal durchgeblättert, um zu erfahren, wie es weiterging. Was nehme ich mit? Wir hören nicht auf, für die zu kämpfen, die es selbst nicht können und wir geben denen eine Stimme, denen es die eigene längst verschlagen hat. Rezensionsexemplar
Grausame Wahrheiten…
Die Geschichte wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und hat mich beim Lesen viel zu sehr zum nachdenken gebracht. Ich weiß um die Kritik an unserem Jugendamtssystem, weil ich selbst 3 1/2 Jahre in diesem gearbeitet habe. Ich weiß um das Trauma, um die schlimmen Zustände und um die Ängste der Kinder Bescheid, die mit einer Herausnahme konfrontiert werden. Ich weiß, wie kaputt dieses System ist, ich weiß aber auch wie kaputt die Menschen sind, die den sozialen Dienst versuchen aufrecht zu erhalten. Die Autorin hat es in einer sehr eindrucksvollen Form geschafft die blanke Wahrheit aus Kinder Sicht zu beschreiben, aber auch die „Helfer“ mit einzubinden, denen häufig die Hände gebunden sind. Mit dieser Geschichte wurde eine Kritik am System geschaffen, die dem Leser auf sehr durchdringende Art und Weise die Augen öffnet.
Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Ein kleines Buch mit großer Thematik
Heute ( 20. November ) ist der Internationale Tag der Kinderrechte. Und passender könnte das Buch von Anna Elisa Richtet nicht sein. Darin geht es um zwei Kinder, die in aller schlimmsten Zuständen heranwachsen. Ida, 16, flieht aus der elterlichen Wohnung ... und lässt ihren jüngeren Bruder Julian zurück. Die Mutter hasst ihn. Schenkt ihm keine Liebe - kann ihm keine Liebe schenken. So wird es vielen Kindern gehen. Auch heute. Am Internationalen Tag der Kinderrechte.
Eine berührende und emotionale Geschichte die mitten ins Herz trifft und in den Gedanken bleibt.
Diese Kurzgeschichte reicht tief, sie schockiert und rüttelt auf. Sie ist nichts für zwischendurch, denn sie zeigt ungeschönt die dunklen Abgründe eines Systems, welches Sicherheit vermitteln und diejenigen auffangen soll, die Vernachlässigt, misshandelt und allein gelassen werden. Die Hilflosigkeit schreit aus jedem Satz und es bricht einem das Herz, nicht nur für Julian und seine Schwester. Durch unterschiedliche Blickwinkel taucht man tief in die Gefühle ein. Diese Geschichte trifft mitten ins Herz und bleibt in den Gedanken. Dieses Thema ist kein leichtes und als Mutter von zwei wundervollen Kindern, welche Sicherheit und Schutz erfahren, hat mich dieses ganze Thema rund um Gewalt, Missbrauch, Kindsvernachlässigung, Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum nochmals ganz anders angesprochen und berührt. Die Autorin schafft es uns hier ungeschönt eine Welt vor Augen zu führen die gar nicht so abwegig und entfernt ist, denn für viele unschuldige Seelen ist sie jeden Tag Realität und lässt sie hilflos, ängstlich und hoffnungslos zurück. Mir fehlen ein wenig die Worte. Ich bin schockiert, sauer und irritiert. Doch das vorherrschende Gefühl ist einfach nur Hilflosigkeit und Wut. Wut auf ein System das versagt. Und das in so vielen Punkten… Eine absolute Leseempfehlung an alle, die sich gerne auch mit schweren und nicht so schönen Themen auseinandersetzen und zum Denken angeregt werden möchten. Denn eins steht fest. Keiner sollte die Augen verschließen, sondern lieber zwei mal hinschauen.

Puh, tja, was soll ich sagen? Es fängt mittendrin an und hört mittendrin auf. Dazwischen der Versuch, in episodenhaften Mini-Kapiteln mit abgehacktem Schreibstil, ein Kind zu retten. Den Stil und das Format muss man mögen. Nicht jede Geschichte, die ein so ernstes Thema behandelt, ist auch automatisch für jeden gleich gut, nur, weil es so ein ernstes Thema behandelt.
Die ungeschönte Wahrheit 🥹💔 >>Lass mich nie wieder allein! Geh ja nicht weg!<< (Un)Freiheit ist die erste Veröffentlichung der Autorin, und ich habe es mir nicht nehmen lassen, dieses Buch zu lesen. Und was soll ich sagen? Man merkt nicht im Geringsten, dass es ihr Debüt ist. Auch wenn mich das Cover persönlich nicht besonders anspricht (sorry), finde ich es im Nachhinein sehr passend zum Inhalt. Der Schreibstil ist flüssig, direkt, voll ungeschönter Worte und Wahrheiten. Ich würde gern sagen, es liest sich leicht, aber die Geschichte selbst ist alles andere als leicht. In der Geschichte treffen wir auf unterschiedliche Personen, deren Leben miteinander verwoben sind – und welche kaum gegensätzlicher sein könnten: Der kleine Julian der mit seinen 10 Jahren schon eine unvorstellbare Last tragen muss. Ein Last die kein Kind in diesem Alter tragen sollte. Ida seine große Schwester, die mit überwältigenden Schuldgefühlen kämpft. Nicole, die Mutter, wie ich sie keinem Kind der Welt wünsche. Hanna und Levin, Julians beste Freunde. Karin und Paul, die helfen wollen. Paula, die Mitbewohnerin, die zuhört und ähnliches durchgemacht hat. Frau Walther, die alles nur noch schlimmer macht. Alle diese Menschen formen gemeinsam ein Bild, das bedrückt, erschüttert und lange nachwirkt. Besonders erschütternd waren für mich die Aussagen der einzelnen Personen über Julian, die zwischen den Kapiteln eingefügt sind. Sie waren schmerzhaft, herzzerreißend und traurig. Aber auch Julians eigene Worte – so voller Hilferufe, unausgesprochener Ängste und Wünsche – haben mir das Herz gebrochen. Was musste ein so kleiner Mensch mitansehen, ertragen, erleben? Ich hätte ihn am liebsten einfach in den Arm genommen und gesagt: Du bist nicht allein. Zum Glück gibt es Menschen, die nicht wegsehen. Die helfen wollen – auch wenn das System ihnen Steine in den Weg legt. Umso schwerer traf mich das Ende der Geschichte, welches mein Herz endgültig zerbrochen hat 💔. Den einzigen Kritikpunkt den ich habe, waren die Datumsangaben, da fehlte mir irgendwie der Zusammenhang, weil sich für mich alles wie eine durchgehende Geschichte angefühlt hat. 76 Seiten voller schockierender, schonungsloser und leider sehr realen Worten und Geschehnissen, welche nicht nur Julian durchstehen muss, auch die Realität sieht leider nicht anders aus 🥹. Denk immer daran: Du bist genug, so wie du bist. Lass dir von niemandem etwas anderes einreden. Verschließe deine Augen und Ohren nicht, denn Hilferufe sind nicht immer laut und offensichtlich. Und wenn du selbst Hilfe brauchst: Sprich. Du darfst laut sein. Von mir gibt es 4,5 ⭐️ und eine Leseempfehlung – für alle, die den Mut haben, hinzusehen.

Wow… dieses Buch hat mich echt gepackt 😢💔 Der Schreibstil ist super flüssig und bildhaft, man ist sofort mitten drin. Emotional, intensiv und total nachdenklich-machend 🤯✨ Besonders beeindruckt hat mich, dass die Autorin Themen anspricht, die leider oft untergehen 😔 Für viele Kinder ist das, was hier erzählt wird, bittere Realität, Angst, Trauma, kaputte Strukturen und die Helferinnen stoßen oft an ihre Grenzen. Alles wird sehr authentisch aus Kinder- und Helferinnen-Perspektive gezeigt. Gleichzeitig sieht man, wie das System versagt und Hilfe oft zunichte gemacht wird. Eine Geschichte, die unter die Haut geht, die Augen öffnet und noch lange nachhallt 💛🔥 Absolut lesenswert traurig, ehrlich und unglaublich wichtig!

Realitätsnah Story, die einen hinter die Fassade blicken lässt
"Man nahm sie zur Kenntnis, man nahm sie hin. War man nicht betroffen, war es auch egal" Hallo Bookis, Ich hab euch heute eine neues Buch mitgebracht. Zunächst möchte ich mich bei Anne Elise Richter und Brigitte Malungo bedanken, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, "(Un)Frei" zu lesen und zu rezensieren. So hat es mir gefallen [Achtung Trigger Warnung ⚠️ häusliche Gewalt] Puh, ja ihr habt es vielleicht schon gesehen.. Ich hab die Blumen im Bild entfernt... Das hat den Grund, dass hier das ernste Thema von häuslicher Gewalt behandelt wird...und das sehr realistisch und ungeschönt.. Es wird klar und deutlich gezeigt, was es mit Kindern macht, wenn die Eltern, in diesem Fall die Mutter sowohl psychisch, als auch verbal das Kind...Ja sagen wir es ungeschönt misshandeln.. Was passiert mit einem Kind, wenn man ihm immer wieder sagt, das man es hasst, dass es der Grund für alle Probleme ist...Solange, bis das Kind es sogar selbst glaubt und lieber gar nicht mehr redet.. Die Geschichte von Julian öffnet dem Leser die Augen, zeigt was hinter verschlossenen Türen passiert und wie unfair das System ist... Man muss an mehreren Stellen schlucken und es ist alles andere, als leichte Kost...Seit euch dessen bitte bewusst, wenn ihr es lest.. Ich finde, es steht mir auch nicht wirklich zu, das Buch irgendwie zu bewerten... Ich kann euch nur sagen, dass es realistisch ist und dass ich sehr hoffe, dass es nach diesem offenen Ende noch weiter geht....

"Sie hatte ihn zurückgelassen. Ganz allein. Wie sollte er sich wehren? Wie standhalten? Er war doch noch so klein. Und er hatte nur sie." (S 6) Kaum jemand ist so sehr auf die Hilfe und den Schutz anderer angewiesen, wie Kinder trinkender Eltern. Doch gerade diese Kinder sind oft auf sich allein gestellt und einer ständigen Unberechenbarkeit ausgeliefert. Ihr Zuhause ist kein sicherer Ort. Ihre Eltern sind weder fürsorglich noch zuverlässig. Sie sind mit sich beschäftigt - in ihrem alkoholisierten Sumpf. Für viele bedeutet das nicht nur permanenten Ausnahmezustand, sondern auch Gewalt und schreckliche Angst. Auch die Geschwister Ida und Julian eint das gemeinsame Schicksal. Doch gleichzeitig entzweit es sie. Denn sie kämpfen beide auf ihre eigene Weise ums Überleben. Und so packt Ida ihre Sachen und geht - ohne ihren kleinen Bruder Julian, der die Exzesse seiner Mutter nun ganz allein über sich ergehen lassen muss. Ida versucht, ihm Hilfe zu schicken und alarmiert eine befreundete Mutter. In der Wohnung der Familie, findet diese einen verwahrlosten, verstörten und hungrigen Jungen vor und nimmt ihn kurzer Hand mit zu sich nach Hause. Als wenig später eine Mitarbeiterin des Jugendamtes vor der Tür steht, ist es nicht die erhoffte Kehrtwende, sondern der Weg zurück in die Hölle. Anna Elisa Richter nimmt uns auf wenigen Seiten mit in eine Welt, in der das einzig Verlässliche ist, dass nichts verlässlich ist. Sie schreibt nicht nur von den beängstigenden Zuständen, denen Kinder trinkender Eltern ausgesetzt sind, sondern auch vom Versagen der Behörden und der Hilflosigkeit Außenstehender. Die kurzen, zügigen Sätze, übertragen sich sofort auf meinen Herzschlag, bis die Geschichte plötzlich stoppt. Denn "(Un)Freiheit" ist nur der Auftakt zu einem Roman, der kommen soll. Es bleibt also spannend, wie es weitergeht ...
Für mich eine absolute Leseempfehlung! 4,5/5⭐️
Mir hat der Schreibstil der Autorin richtig gut gefallen. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, und alles war sehr anschaulich beschrieben. Die Geschichte war emotional, hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht. Ich war so drin, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders stark fand ich, dass es wichtige Themen anspricht, die meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft verdienen. Denn leider ist das, was im Buch beschrieben wird, für viele Kinder bittere Realität.

mein herz🙁💔
ein sehr kurzes buch, das mir aber einmal kurz tränen in die augen gejagt hat, weils so schlimm ist, wie hilflos man als kind in einer familie sein kann, wenn die eltern schreckliche menschen sind. :( sowas zu lesen bricht mir einfach nur das herz & es zeigt vor allem, dass man sich mehreren personen öffnen muss, bevor einem geglaubt oder geholfen wird. gerade das ende find ich ganz schlimm. julian hat so viel mehr verdient als das. 💔 beim schreibstil verstehe ich, wieso er so gewählt wurde. leider war er mir manchmal ein wenig zu knackig, wodurch sich bei mir oft nicht die emotionen entwickeln konnten, die ich gespürt habe, wenn man verstehen kann was ich meine? 🥹 ich freu mich aber, dass die autorin aktuell einen roman daraus macht. mit dem ende könnte ich auch nicht weiterleben. 🥹 all in all aber ein extrem wichtiges thema, das viel viel mehr aufmerksamkeit bekommen sollte. kindheit & familie ist der punkt, der einen menschen am meisten prägt. umso wichtiger ist es mit viel liebe, geborgenheit und sicherheit aufzuwachsen. mir brichts das herz, dass das nicht jedes kind erleben kann.
Es lässt mich frustriert zurück-und enttäuscht von unserem System der Familienarbeit
Ich möchte so gern die ganze Geschichte hören und hoffe, das kommt noch! Denn diese 54 Seiten bieten einen schmerzhaften Einblick in eine Realität für unsere Kinder und Jugendliche. Und wie frustrierend es ist, wenn Menschen die Not erkennen, handeln wollen, aber das System es mangels Einblick einfach nicht zulassen kann. Wir bekommen Einblicke in die Gefühlswelten der betroffenen Geschwister und der befreundeten Familie, die helfen möchte. Und am Ende habe ich nach mehr Seiten gesucht, die Hinweise aus den Zitaten zusammengesammelt und alles noch einmal durchgeblättert, um zu erfahren, wie es weiterging. Was nehme ich mit? Wir hören nicht auf, für die zu kämpfen, die es selbst nicht können und wir geben denen eine Stimme, denen es die eigene längst verschlagen hat. Rezensionsexemplar
Grausame Wahrheiten…
Die Geschichte wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und hat mich beim Lesen viel zu sehr zum nachdenken gebracht. Ich weiß um die Kritik an unserem Jugendamtssystem, weil ich selbst 3 1/2 Jahre in diesem gearbeitet habe. Ich weiß um das Trauma, um die schlimmen Zustände und um die Ängste der Kinder Bescheid, die mit einer Herausnahme konfrontiert werden. Ich weiß, wie kaputt dieses System ist, ich weiß aber auch wie kaputt die Menschen sind, die den sozialen Dienst versuchen aufrecht zu erhalten. Die Autorin hat es in einer sehr eindrucksvollen Form geschafft die blanke Wahrheit aus Kinder Sicht zu beschreiben, aber auch die „Helfer“ mit einzubinden, denen häufig die Hände gebunden sind. Mit dieser Geschichte wurde eine Kritik am System geschaffen, die dem Leser auf sehr durchdringende Art und Weise die Augen öffnet.














