Und die Erde wird zittern
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Douglas Smith ist Historiker und Übersetzer. Er arbeitete für das U.S. Department of State in der Sowjetunion und als Russisch-Dolmetscher für Ronald Reagan und war als Russland-Spezialist für ›Radio Free Europe/Radio Liberty‹ in München tätig. Er hat verschiedene Auszeichnungen erhalten, unter anderem das renommierte Fulbright-Stipendium für Wissenschaftler. Douglas Smith lebt in Seattle (USA).
Beiträge
Spannende Biografie über Rasputin
Mit Und die Erde wird zittern Rasputin und das Ende der Romanows ist dem Historiker Douglas Smith eine detailreiche und fesselnde Biografie gelungen. Die Biografie bietet einen detaillierten Einblick in Rasputins Leben und seinen Verbindungen und Aufstieg zum russischen Zarenhof, die ihn zu einer der bedeutesten Personen der letzten Jahre der Romanow Dynastie machte. Der Autor bezieht sich nicht nur auf die Beziehung zum Zarenhof und auf die politische Dimension sondern auch auf die religiösen Aspekte, die um seine Figur ranken. Smith hat dabei umfangreiches Quellenmaterial herangezogen, um seine Forschung über Rasputin zu untermauern. Vieles, was Rasputin nachgesagt wurde, sowohl zu Lebzeiten als auch nach seinem Tod läßt sich nicht begründen oder sind Legendenbildungen, teils aus bewusster Manipulation. Er zeigt aber auch die Schattenseiten dieses Mannes auf. Einige Aspekte, die mit Rasputin insbesondere aber auch mit Zar Nikolaus II einhergehen, erkennt man in der derzeitigen russischen Regierung/Politik wieder. Um die Biografie zu bewältigen sollte man schon ein besonderes Interesse an der Person Rasputin haben, da das Werk sehr umfangreich ist. Es gibt eine riesige Flut an Namen, die mich an mancher Stelle doch etwas erschlagen haben. Einige waren mir vorher schon bekannt, da es nicht meine erste Lektüre zum Ende der Romanowdynastie war. Die religiösen Aspekte hätten für mich an manch einer Stelle etwas kürzer gehalten werden können aber insgesamt war es eine sehr herausfordernde und spannende Lektüre. Definitiv sehe ich Rasputin jetzt in einem viel differenzierteren Licht.
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Autorenbeschreibung
Douglas Smith ist Historiker und Übersetzer. Er arbeitete für das U.S. Department of State in der Sowjetunion und als Russisch-Dolmetscher für Ronald Reagan und war als Russland-Spezialist für ›Radio Free Europe/Radio Liberty‹ in München tätig. Er hat verschiedene Auszeichnungen erhalten, unter anderem das renommierte Fulbright-Stipendium für Wissenschaftler. Douglas Smith lebt in Seattle (USA).
Beiträge
Spannende Biografie über Rasputin
Mit Und die Erde wird zittern Rasputin und das Ende der Romanows ist dem Historiker Douglas Smith eine detailreiche und fesselnde Biografie gelungen. Die Biografie bietet einen detaillierten Einblick in Rasputins Leben und seinen Verbindungen und Aufstieg zum russischen Zarenhof, die ihn zu einer der bedeutesten Personen der letzten Jahre der Romanow Dynastie machte. Der Autor bezieht sich nicht nur auf die Beziehung zum Zarenhof und auf die politische Dimension sondern auch auf die religiösen Aspekte, die um seine Figur ranken. Smith hat dabei umfangreiches Quellenmaterial herangezogen, um seine Forschung über Rasputin zu untermauern. Vieles, was Rasputin nachgesagt wurde, sowohl zu Lebzeiten als auch nach seinem Tod läßt sich nicht begründen oder sind Legendenbildungen, teils aus bewusster Manipulation. Er zeigt aber auch die Schattenseiten dieses Mannes auf. Einige Aspekte, die mit Rasputin insbesondere aber auch mit Zar Nikolaus II einhergehen, erkennt man in der derzeitigen russischen Regierung/Politik wieder. Um die Biografie zu bewältigen sollte man schon ein besonderes Interesse an der Person Rasputin haben, da das Werk sehr umfangreich ist. Es gibt eine riesige Flut an Namen, die mich an mancher Stelle doch etwas erschlagen haben. Einige waren mir vorher schon bekannt, da es nicht meine erste Lektüre zum Ende der Romanowdynastie war. Die religiösen Aspekte hätten für mich an manch einer Stelle etwas kürzer gehalten werden können aber insgesamt war es eine sehr herausfordernde und spannende Lektüre. Definitiv sehe ich Rasputin jetzt in einem viel differenzierteren Licht.




