Unbarmherziges Land
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Beschreibung
»Brillant« New York Times Book Review
Eine tote Frau in den Bergen. Alle wissen etwas, doch der Justiz vertraut keiner. Willkommen in Kentucky.
Mick Hardin, Ermittler für das CID der US-Army, ist auf Heimaturlaub. Seine Frau ist hochschwanger, doch sie reden nicht miteinander. Seine Schwester Linda, erst kürzlich zum ersten weiblichen Sheriff von Rowan County aufgestiegen, steht vor ihrem ersten Mordfall, den ihr die lokalen Politiker am liebsten wegnehmen würden. Der übliche Chauvinismus oder geht es um mehr? Mit ihrem Bruder Mick macht sich Linda an die Lösung des Falls, denn sie weiß, dass unter der schönen und rauen Hügellandschaft Kentuckys die Gewalt brodelt und die offizielle Justiz keinen guten Stand hat. Bleibt nur die Frage, was tödlicher ist: die Menschen oder die Unbarmherzigkeit der Natur.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Chris Offutt, geboren 1958, ist Autor mehrerer Romane, für die er mit dem Whiting Writers Award und dem American Academy of Arts and Letters Fiction Award ausgezeichnet wurde. Zuletzt erhielt er 2019 für Country Dark den französischen Prix Mystère de la Critique. Er lebt im ländlichen Lafayette County in der Nähe von Oxford, Mississippi.
Beiträge
Willkommen in Kentucky Meine Meinung Nach der Leseprobe war ich sehr angetan von der Geschichte und wollte das Buch unbedingt lesen. Ich kam zwar schnell in die Story rein, jedoch muss ich sagen, dass es mir nicht gefallen hat. Ich habe mir von der Krimigeschichte mehr versprochen, denn der Krimiaspekt ist eher hintergründig und zu wenig vorhanden. Vielmehr ging es in diesem Buch um Familie, Zusammenhalt und Familienfehden. Auch die Auflösung am Ende des Buches hat mir nicht zugesagt. Die Charaktere waren mir nicht sympathisch und auch das Setting konnte mich nicht richtig packen. Vielleicht habe ich mir auch etwas ganz anderes unter einem „Kentucky-Krimi“ vorgestellt und die Erwartungen dementsprechend hoch. Das Buch kann punkten mit den Beschreibungen der Landschaften und dem „Kentucky-Flair“ und auch die Sprache wirkt sehr authentisch. Fazit Ein Kentucky-Krimi, der weniger Krimi, mehr Kentucky ist und mich leider nicht überzeugen konnte.
Ein 81-jähriger Ginseng Sammler findet auf seiner Route die Leiche der 43-jährigen Veronica Johnson, die seit dem Tod ihres Mannes mit ihrem Sohn bei ihrer Schwägerin lebte. Der Bürgermeister und andere Würdenträger wollen Sheriff Linda den Fall wegnehmen, da sie die Aufklärung einer Frau nicht zutrauen. Da bittet diese ihren Bruder Mick Hardin um Hilfe im Fall, der aber selbst gerade eine schwierige familiäre Zeit durchmacht. Er ist Mordermittler bei der Army. Schnell unternimmt er zur Unterstützung seiner Schwester erste Schritte zur Aufklärung. Der Autor führt die Protagonisten und die Ausgangslage geschickt und schnell schon auf den ersten Seiten ein, Linda und Mick sind einem spontan sympathisch. Es tauchen interessante Nebenfiguren auf. Chris Offutt entwirft für Mick einen außergewöhnlichen Hintergrund mit seiner speziellen naturorientierten Erziehung durch den Großvater und seinen Erfahrungen aus den Kriegsjahren bei der Army. Seine letzten Einsätze bei ausländischen Mordermittlungen haben ihn sehr lange von seiner Frau Peggy getrennt. Der E-Mail-Kontakt wurde die letzten Monate immer weniger, bis er zuletzt von seiner Schwester erfahren musste, dass seine Frau hochschwanger ist. Nach seiner sofortigen Heimkehr musste gestand diese ihm, dass sie einen Fehltritt begangen hat und das Kind eventuell gar nicht seines ist. In zwei Wochen steht die Geburt bevor. Er will umgehend einen Vaterschaftstest von ihr und bezieht so lange die alte Hütte seines Großvaters. Der Roman hat ein spannendes Ende, das überraschen kann. Mick hat Seine Ziele nicht erreichen können, aber steht nun mit klarem Blick vor einem Neuanfang. Man könnte sich auch gut eine Fortsetzung vorstellen. Die Gegend, die Menschen und ihr Regeln werden lebendig. In dem Buch sind kein Wort, keine Seite zu viel das schätze ich!
Beschreibung
»Brillant« New York Times Book Review
Eine tote Frau in den Bergen. Alle wissen etwas, doch der Justiz vertraut keiner. Willkommen in Kentucky.
Mick Hardin, Ermittler für das CID der US-Army, ist auf Heimaturlaub. Seine Frau ist hochschwanger, doch sie reden nicht miteinander. Seine Schwester Linda, erst kürzlich zum ersten weiblichen Sheriff von Rowan County aufgestiegen, steht vor ihrem ersten Mordfall, den ihr die lokalen Politiker am liebsten wegnehmen würden. Der übliche Chauvinismus oder geht es um mehr? Mit ihrem Bruder Mick macht sich Linda an die Lösung des Falls, denn sie weiß, dass unter der schönen und rauen Hügellandschaft Kentuckys die Gewalt brodelt und die offizielle Justiz keinen guten Stand hat. Bleibt nur die Frage, was tödlicher ist: die Menschen oder die Unbarmherzigkeit der Natur.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Chris Offutt, geboren 1958, ist Autor mehrerer Romane, für die er mit dem Whiting Writers Award und dem American Academy of Arts and Letters Fiction Award ausgezeichnet wurde. Zuletzt erhielt er 2019 für Country Dark den französischen Prix Mystère de la Critique. Er lebt im ländlichen Lafayette County in der Nähe von Oxford, Mississippi.
Beiträge
Willkommen in Kentucky Meine Meinung Nach der Leseprobe war ich sehr angetan von der Geschichte und wollte das Buch unbedingt lesen. Ich kam zwar schnell in die Story rein, jedoch muss ich sagen, dass es mir nicht gefallen hat. Ich habe mir von der Krimigeschichte mehr versprochen, denn der Krimiaspekt ist eher hintergründig und zu wenig vorhanden. Vielmehr ging es in diesem Buch um Familie, Zusammenhalt und Familienfehden. Auch die Auflösung am Ende des Buches hat mir nicht zugesagt. Die Charaktere waren mir nicht sympathisch und auch das Setting konnte mich nicht richtig packen. Vielleicht habe ich mir auch etwas ganz anderes unter einem „Kentucky-Krimi“ vorgestellt und die Erwartungen dementsprechend hoch. Das Buch kann punkten mit den Beschreibungen der Landschaften und dem „Kentucky-Flair“ und auch die Sprache wirkt sehr authentisch. Fazit Ein Kentucky-Krimi, der weniger Krimi, mehr Kentucky ist und mich leider nicht überzeugen konnte.
Ein 81-jähriger Ginseng Sammler findet auf seiner Route die Leiche der 43-jährigen Veronica Johnson, die seit dem Tod ihres Mannes mit ihrem Sohn bei ihrer Schwägerin lebte. Der Bürgermeister und andere Würdenträger wollen Sheriff Linda den Fall wegnehmen, da sie die Aufklärung einer Frau nicht zutrauen. Da bittet diese ihren Bruder Mick Hardin um Hilfe im Fall, der aber selbst gerade eine schwierige familiäre Zeit durchmacht. Er ist Mordermittler bei der Army. Schnell unternimmt er zur Unterstützung seiner Schwester erste Schritte zur Aufklärung. Der Autor führt die Protagonisten und die Ausgangslage geschickt und schnell schon auf den ersten Seiten ein, Linda und Mick sind einem spontan sympathisch. Es tauchen interessante Nebenfiguren auf. Chris Offutt entwirft für Mick einen außergewöhnlichen Hintergrund mit seiner speziellen naturorientierten Erziehung durch den Großvater und seinen Erfahrungen aus den Kriegsjahren bei der Army. Seine letzten Einsätze bei ausländischen Mordermittlungen haben ihn sehr lange von seiner Frau Peggy getrennt. Der E-Mail-Kontakt wurde die letzten Monate immer weniger, bis er zuletzt von seiner Schwester erfahren musste, dass seine Frau hochschwanger ist. Nach seiner sofortigen Heimkehr musste gestand diese ihm, dass sie einen Fehltritt begangen hat und das Kind eventuell gar nicht seines ist. In zwei Wochen steht die Geburt bevor. Er will umgehend einen Vaterschaftstest von ihr und bezieht so lange die alte Hütte seines Großvaters. Der Roman hat ein spannendes Ende, das überraschen kann. Mick hat Seine Ziele nicht erreichen können, aber steht nun mit klarem Blick vor einem Neuanfang. Man könnte sich auch gut eine Fortsetzung vorstellen. Die Gegend, die Menschen und ihr Regeln werden lebendig. In dem Buch sind kein Wort, keine Seite zu viel das schätze ich!









