Tristan da Cunha Oder die Hälfte der Erde
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Beschreibung
Noomi Morholt, 41, ist im Januar 2003 mit einem südafrikanischen Team von Wissenschaftlern unterwegs in die Antarktis, um dort in der anbrechenden Finsternis zu überwintern und Forschungen über das Polarlicht zu betreiben.
Christian Reval, 49, im Zweiten Weltkrieg auf Tristan stationierter Funker, der den Vulkan als erster kartographiert hat und 1969 beim Vermessen einer weiter südlich gelegenen Insel unter nie geklärten Umständen stirbt.
Edwin Heron Dodgson, 35, Bruder des berühmten Lewis Carroll, ein Priester, der im 19. Jahrhundert die Siedler auf Tristan missionieren soll, ein Verhältnis mit einem Mädchen beginnt und sich dabei tief in Schuld verstrickt.
Mark Thomson, Mitte Fünfzig und Briefmarkenhändler, der anhand seiner Sammlung die Geschichte der Insel in einem epischen Panorama rekonstruiert, damit aber auch die Geschichte seiner gescheiterten Ehe, in einer Parabel von Eifersucht und Sehnsucht.
Vier Liebesgeschichten in einer Tristan und Isolde in Erinnerung rufenden Wahlverwandtschaft, vier Stimmen vor schroffen seelischen und geographischen Landschaften, ein vieldimensionales Zeitgemälde der letzten fünfhundert Jahre mit einer Insel als Fluchtpunkt, ein Roman unstillbarer Passionen und Obsessionen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Joseph-Breitbach-Preis. Er veröffentlichte u.a. die Romane ›Finis Terra‹ (1995) und ›Tristan da Cunha oder die Hälfte der Welt‹ (2003), die Novelle ›Die Wüste Lop Nor‹ (2000) sowie die Gedichtbände ›Hotels‹ (1995) und ›Tropen‹ (1998). Die Anthologie ›Die Erfindung der Poesie‹ (1997) wurde zu einem lyrischen Bestseller. Daneben zahlreiche Essays zur Dichtung und Übersetzungen vom ›Gilgamesh‹-Epos (2001) bis zu Homers ›Ilias‹ (2008).
Beiträge
Beschreibung
Noomi Morholt, 41, ist im Januar 2003 mit einem südafrikanischen Team von Wissenschaftlern unterwegs in die Antarktis, um dort in der anbrechenden Finsternis zu überwintern und Forschungen über das Polarlicht zu betreiben.
Christian Reval, 49, im Zweiten Weltkrieg auf Tristan stationierter Funker, der den Vulkan als erster kartographiert hat und 1969 beim Vermessen einer weiter südlich gelegenen Insel unter nie geklärten Umständen stirbt.
Edwin Heron Dodgson, 35, Bruder des berühmten Lewis Carroll, ein Priester, der im 19. Jahrhundert die Siedler auf Tristan missionieren soll, ein Verhältnis mit einem Mädchen beginnt und sich dabei tief in Schuld verstrickt.
Mark Thomson, Mitte Fünfzig und Briefmarkenhändler, der anhand seiner Sammlung die Geschichte der Insel in einem epischen Panorama rekonstruiert, damit aber auch die Geschichte seiner gescheiterten Ehe, in einer Parabel von Eifersucht und Sehnsucht.
Vier Liebesgeschichten in einer Tristan und Isolde in Erinnerung rufenden Wahlverwandtschaft, vier Stimmen vor schroffen seelischen und geographischen Landschaften, ein vieldimensionales Zeitgemälde der letzten fünfhundert Jahre mit einer Insel als Fluchtpunkt, ein Roman unstillbarer Passionen und Obsessionen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Raoul Schrott, geboren 1964, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Joseph-Breitbach-Preis. Er veröffentlichte u.a. die Romane ›Finis Terra‹ (1995) und ›Tristan da Cunha oder die Hälfte der Welt‹ (2003), die Novelle ›Die Wüste Lop Nor‹ (2000) sowie die Gedichtbände ›Hotels‹ (1995) und ›Tropen‹ (1998). Die Anthologie ›Die Erfindung der Poesie‹ (1997) wurde zu einem lyrischen Bestseller. Daneben zahlreiche Essays zur Dichtung und Übersetzungen vom ›Gilgamesh‹-Epos (2001) bis zu Homers ›Ilias‹ (2008).




