Tote Mädchen schreiben keine Briefe

Tote Mädchen schreiben keine Briefe

Hardcover
3.311
FamiliendramaTrauerarbeitTrauerThriller Für Jugendliche

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Beschreibung

Sunnys Schwester Jazz ist tot. Doch dann taucht eine junge Frau auf, die aussieht wie Jazz, spricht wie Jazz und sogar die Erinnerungen der Familie teilt. Sunnys Eltern glauben an ein Wunder. Sunny aber weiß: Das ist nicht ihre tote Schwester! Psychogramm einer zerstörten Familie. Ab 12 Jahren

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
176
Preis
13.40 €

Beiträge

3
Alle
3

Sunny ist wirklich bemitleidenswert. Ihre ältere Schwester wurde anscheinend immer bevorzugt, von allen geliebt und war einfach nur toll. Sunny hingegen hatte nie viele Freunde und war einfach nicht wie ihre Schwester. Als Jazz dann plötzlich auszieht, um in New York zu studieren, und sich nur selten meldet, muss Sunny sich auch noch ganz alleine um ihre, in Depressionen verfallene, Mutter kümmern. Das Buch wird erst richtig spannend, als der besagte Brief ankommt. Alles was davor passiert, liefert wichtige Informationen, um den Hass von Sunny auf ihre Schwester zu verstehen. Mir kommt die Story insgesamt etwas absurd und unrealistisch vor, aber als ich einmal eingetaucht war, habe ich einfach geglaubt was Gail Giles schreibt. Die Geschichte war packend – bis zum Schluss. Ich habe das relativ kurze Buch an einem Tag gelesen und bin vor allem vom Ende begeistert. Für die letzten Kapitel konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende ist etwas beängstigend, aber ich glaube trotzdem nicht, dass so etwas in der Realität passieren kann. Ein sehr spannendes und auch ein bisschen trauriges Buch. Leider ein bisschen kurz, obwohl inhaltlich nichts gefehlt hat.

2

Verwirrend, mit viel zu abrupten Ende

Wer kurze Bücher mag und ein Problem mit gewissen Längen hat, kommt hier vermutlich voll auf seine Kosten. Ich finde, dem Buch hätten ein paar Seiten mehr ganz gut getan. Die Story ist ganz interessant und die paar Seiten lassen sich auch gut weg lesen, aber das Ende kommt viel zu schnell und abrupt. Und es wirkt alles auch ein wenig surreal. So richtig weiß man am Ende nicht, was nun eigentlich tatsächlich passiert ist. Noch dazu endet das Buch mit einem absoluten Cliffhänger ohne Auflösung. Ich hab's auch irgendwie nicht so richtig kapiert und hier muss ich kurz spoilern: Welche Theorie soll das Ende denn nun unterstützen? Dass Debra nur ein Hirngespinst von Sunny ist und sie sich selbst einen Brief geschickt hat oder das Debra nun auch ihre Identiät angenommen hat? Aber wahrscheinlich soll man sich genau das als Leser auch fragen. Hmm ... offene Enden ohne Fortsetzungen sind dann definitiv eher nicht so mein Fall.

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