This Golden Flame: An absorbing, slow-burn fantasy debut
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Es gibt Bücher, da scheint mir die Handlung eher "nur" Beiwerk zu sein. Ein Konstrukt, welches die eigentliche Handlung umschließt und in eine Geschichte verpackt. So scheint mir "This Golden Flame" zu sein. Die Handlung ist interessant; durchaus spannend und faszinierend. Aber Dreh- und Angelpunkt sind zwei Personen, die mit sich hadern und versuchen, sich selbst zu finden und als Individuum zu identifizieren. Und der Weg hierzu ist die eigentliche Geschichte. So mag man vielleicht kritisieren, dass die Nebencharaktere zu sehr im Hintergrund waren, das Worldbuilding ein paar Details mehr hätte vertragen können, wir zu wenig von der Gegenseite erfuhren oder die Magie nicht ausreichend erklärt wurde. Dass für die Geschichte und Ideen ein Einzelband nicht ausreichte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dies das Ziel war. Für mich war es am Ende eher, dass vieles zu sehr vom eigentlichen Weg von Alix und Karis, den beiden Protagonisten, abgelenkt hätte. Vor allem Alix, der von einem Menschen geschaffen wurde und sich mit Recht fragte, was ihn zum Individuum machte. Oder ob er überhaupt eine eigene Persönlichkeit hat. Geschichten über Androiden zu diesem Thema gibt es einige. Wie dies von Emily Victoria umgesetzt wurde, fand ich jedoch interessant und faszinierend. Natürlich hätte ich gerne mehr gewusst, wie die Runen funktionieren und was es genauer mit der Tinte auf sich hat. Es blieb bis zum Schluß eher ein Geheimnis. Trotzdem war ich über die Entwicklung und das Ende nicht enttäuscht. Es ist für mich ein Buch, welches ich sicherlich wieder zur Hand nehmen und manches noch etwas bewusster lesen werde. Denn einige Fragen tauchen auf, die eigentlich jeden betreffen. Sind eigene Entscheidungen wirklich immer eigene Entscheidungen? Oder, wie sehr wird man von anderen beeinflusst und in bestimmte Richtungen gelenkt, ohne dass wir uns dessen bewusst sind? Ich fand das Buch jedenfalls lesenswert und in meinen Augen ist es definitiv eine etwas andere Geschichte um einen Androiden.
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Es gibt Bücher, da scheint mir die Handlung eher "nur" Beiwerk zu sein. Ein Konstrukt, welches die eigentliche Handlung umschließt und in eine Geschichte verpackt. So scheint mir "This Golden Flame" zu sein. Die Handlung ist interessant; durchaus spannend und faszinierend. Aber Dreh- und Angelpunkt sind zwei Personen, die mit sich hadern und versuchen, sich selbst zu finden und als Individuum zu identifizieren. Und der Weg hierzu ist die eigentliche Geschichte. So mag man vielleicht kritisieren, dass die Nebencharaktere zu sehr im Hintergrund waren, das Worldbuilding ein paar Details mehr hätte vertragen können, wir zu wenig von der Gegenseite erfuhren oder die Magie nicht ausreichend erklärt wurde. Dass für die Geschichte und Ideen ein Einzelband nicht ausreichte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dies das Ziel war. Für mich war es am Ende eher, dass vieles zu sehr vom eigentlichen Weg von Alix und Karis, den beiden Protagonisten, abgelenkt hätte. Vor allem Alix, der von einem Menschen geschaffen wurde und sich mit Recht fragte, was ihn zum Individuum machte. Oder ob er überhaupt eine eigene Persönlichkeit hat. Geschichten über Androiden zu diesem Thema gibt es einige. Wie dies von Emily Victoria umgesetzt wurde, fand ich jedoch interessant und faszinierend. Natürlich hätte ich gerne mehr gewusst, wie die Runen funktionieren und was es genauer mit der Tinte auf sich hat. Es blieb bis zum Schluß eher ein Geheimnis. Trotzdem war ich über die Entwicklung und das Ende nicht enttäuscht. Es ist für mich ein Buch, welches ich sicherlich wieder zur Hand nehmen und manches noch etwas bewusster lesen werde. Denn einige Fragen tauchen auf, die eigentlich jeden betreffen. Sind eigene Entscheidungen wirklich immer eigene Entscheidungen? Oder, wie sehr wird man von anderen beeinflusst und in bestimmte Richtungen gelenkt, ohne dass wir uns dessen bewusst sind? Ich fand das Buch jedenfalls lesenswert und in meinen Augen ist es definitiv eine etwas andere Geschichte um einen Androiden.




