The New Life: A Novel
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Beschreibung
A captivating and “remarkable” (The Boston Globe) debut that “brims with intelligence and insight” (The New York Times), about two marriages, two forbidden love affairs, and the passionate search for social and sexual freedom in late 19th-century London.
In the summer of 1894, John Addington and Henry Ellis begin writing a book arguing that homosexuality, which is a crime at the time, is a natural, harmless variation of human sexuality. Though they have never met, John and Henry both live in London with their wives, Catherine and Edith, and in each marriage, there is a third party: John has a lover, a working-class man named Frank, and Edith spends almost as much time with her friend Angelica as she does with Henry. John and Catherine have three grown daughters and a long, settled marriage, over the course of which Catherine has tried to accept her husband’s sexuality and her own role in life; Henry and Edith’s marriage is intended to be a revolution in itself, an intellectual partnership that dismantles the traditional understanding of what matrimony means.
Shortly before the book is to be published, Oscar Wilde is arrested. John and Henry must decide whether to go on, risking social ostracism and imprisonment, or to give up the project for their own safety and the safety of the people they love.
A richly detailed, powerful, and visceral novel about love, sex, and the struggle for a better world, The New Life brilliantly asks: “What’s worth jeopardizing in the name of progress?” (The New York Times Book Review, Editors’ Choice).
Buchinformationen
Beiträge
Anders als erwartet. Dennoch brilliant.
Als ich das Buch vor Jahren im Laden meines Vertrauens aus dem Regal zog und schließlich kaufte, habe ich mit einer historischen Romanze gerechnet. Dass es jedoch um viel mehr geht als die Frage, ob die zwei Gentleman überhaupt noch zusammenkommen, wurde mir recht schnell klar. "A New life" ist ein überraschend intellektuelles Buch, das es dennoch vermeidet, nur Figuren aus einer priviligierten Schicht in den Vordergrund zu stellen. Es geht im Gegenteil, um gesellschaftliche Fragen, die jeden und jede betreffen. Auch die Sprache passt zur Zeit um 1890 ohne je eine Hürde zu sein. Tom Crewe schafft es, jede noch so kleinen Figur lebendig wirken zu lassen und ermöglicht den Blick auf eine andere Zeit, der sich jederzeit ganz natürlich anfühlt. Ich hatte keine Schwierigkeiten, mich in die Vergangenheit einzufühlen oder bin auf Aanachronismen gestoßen, die im Sinne von nachvollziehbaren Charakteren manchmal verwendet werden. Und obwohl es nicht um die Erzählung großer Liebe geht (Liebesbeziehungen sind trotzdem Teil des Buchs), sondern um das Schreiben und Veröffentlichen eines Buchs über Sexualität, bleibt "A New Life" bis zum Ende spannend. Zu wie viel Veränderung ist die Gesellschaft wirklich bereit? Was bedeutet Freiheit, wenn sie auf Kosten einer anderen Person erreicht wird? Wie weit sind wir bereit, für unsere Überzeugungen zu gehen? Der Wunsch nach Akzeptanz, nach einem neuen, anderen Leben ist bis heute relevant. Das Buch ist bestimmt nicht für jede/n was. Aber ich bin schlicht beeindruckt davon, wie real sich die Figuren, die Umgebungen, die Entwicklungen des Plots angefühlt haben. Ich habe das Gefühl beim Lesen viel gelernt zu haben, ohne dass dies mein Ziel war. Bestimmt werde ich noch oft an dieses wunderbare Werk denken. 5 von 5 Sternen.

Beschreibung
A captivating and “remarkable” (The Boston Globe) debut that “brims with intelligence and insight” (The New York Times), about two marriages, two forbidden love affairs, and the passionate search for social and sexual freedom in late 19th-century London.
In the summer of 1894, John Addington and Henry Ellis begin writing a book arguing that homosexuality, which is a crime at the time, is a natural, harmless variation of human sexuality. Though they have never met, John and Henry both live in London with their wives, Catherine and Edith, and in each marriage, there is a third party: John has a lover, a working-class man named Frank, and Edith spends almost as much time with her friend Angelica as she does with Henry. John and Catherine have three grown daughters and a long, settled marriage, over the course of which Catherine has tried to accept her husband’s sexuality and her own role in life; Henry and Edith’s marriage is intended to be a revolution in itself, an intellectual partnership that dismantles the traditional understanding of what matrimony means.
Shortly before the book is to be published, Oscar Wilde is arrested. John and Henry must decide whether to go on, risking social ostracism and imprisonment, or to give up the project for their own safety and the safety of the people they love.
A richly detailed, powerful, and visceral novel about love, sex, and the struggle for a better world, The New Life brilliantly asks: “What’s worth jeopardizing in the name of progress?” (The New York Times Book Review, Editors’ Choice).
Buchinformationen
Beiträge
Anders als erwartet. Dennoch brilliant.
Als ich das Buch vor Jahren im Laden meines Vertrauens aus dem Regal zog und schließlich kaufte, habe ich mit einer historischen Romanze gerechnet. Dass es jedoch um viel mehr geht als die Frage, ob die zwei Gentleman überhaupt noch zusammenkommen, wurde mir recht schnell klar. "A New life" ist ein überraschend intellektuelles Buch, das es dennoch vermeidet, nur Figuren aus einer priviligierten Schicht in den Vordergrund zu stellen. Es geht im Gegenteil, um gesellschaftliche Fragen, die jeden und jede betreffen. Auch die Sprache passt zur Zeit um 1890 ohne je eine Hürde zu sein. Tom Crewe schafft es, jede noch so kleinen Figur lebendig wirken zu lassen und ermöglicht den Blick auf eine andere Zeit, der sich jederzeit ganz natürlich anfühlt. Ich hatte keine Schwierigkeiten, mich in die Vergangenheit einzufühlen oder bin auf Aanachronismen gestoßen, die im Sinne von nachvollziehbaren Charakteren manchmal verwendet werden. Und obwohl es nicht um die Erzählung großer Liebe geht (Liebesbeziehungen sind trotzdem Teil des Buchs), sondern um das Schreiben und Veröffentlichen eines Buchs über Sexualität, bleibt "A New Life" bis zum Ende spannend. Zu wie viel Veränderung ist die Gesellschaft wirklich bereit? Was bedeutet Freiheit, wenn sie auf Kosten einer anderen Person erreicht wird? Wie weit sind wir bereit, für unsere Überzeugungen zu gehen? Der Wunsch nach Akzeptanz, nach einem neuen, anderen Leben ist bis heute relevant. Das Buch ist bestimmt nicht für jede/n was. Aber ich bin schlicht beeindruckt davon, wie real sich die Figuren, die Umgebungen, die Entwicklungen des Plots angefühlt haben. Ich habe das Gefühl beim Lesen viel gelernt zu haben, ohne dass dies mein Ziel war. Bestimmt werde ich noch oft an dieses wunderbare Werk denken. 5 von 5 Sternen.





