The Dark Side of the Copa Libertadores
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
The Dark Side of the Copa Libertadores charts the successes and miseries, heroes and villains, laughter and tears, screams and silence that have punctuated the tournament since its inception in 1960.
Buchinformationen
Beiträge
Südamerikanische Sportler und Anhänger sind bekanntlich besonders passioniert wenn es um Fußball geht. Einige der bekanntesten Athleten in der Geschichte des Sports stammen aus Brasilien und Argentinien, die Nationalmannschaften beider Länder feiern regelmäßig Erfolge bei großen Turnieren. Fußball ist identitätsprägend, ein Ausdruck des Nationalgefühls und hat mitunter sogar Einfluss auf die politischen Entwicklungen auf dem Kontinent. Anders als in weiten Teil Europas hat die Ultraszene, oft an der Grenze zur Illegalität, riesigen Einfluss auf die Vereine, ehemalige Verbandsfunktionäre steigen in Präsidialämter auf. Auf Vereinsebene ist die Copa Libertadores, das Pendant zur UEFA Champions League, das größte Turnier Südamerikas. Auch wenn heutzutage immer häufiger lateinamerikanische Spieler bereits als Teenager von europäischen Topklubs verpflichtet werden, erzeugt das Turnier noch immer eine beeindruckende Stimmung und produziert Begegnungen auf Spitzenniveau, wovon man in Europa leider zu selten etwas mitbekommt. Dass besonders brasilianische Vereine mit Europäern mithalten können, sah man zuletzt am hervorragenden Abschneiden von Palmeiras sowie den anderen Vertretern bei der Klub-Weltmeisterschaft. Diese Entwicklung ist jedoch wenig verwunderlich angesichts der Dominanz Brasiliens in der Copa Libertadores infolge von Investitionen und damit einhergehenden professionelleren Strukturen als in den übrigen Verbänden Südamerikas. In ihrer über 65-jährigen Geschichte gab es neben sportlichen Errungenschaften auch genügend Skandale um ein ganzes Buch über die düstere Seite des Turniers zu fühlen - Korruption, Drohungen, Gewalt. Autor Luciano Wernicke hat zu diesem Thema ausführlich recherchiert und zig Vorfälle in seinem Buch „The Dark Side Of The Copa Libertadores“ dokumentiert. Allerdings sind die Anekdoten mannigfaltig und zumeist recht knackig geschrieben (Mitunter lediglich ein Absatz), weswegen man kurz nach der Lektüre Namen sowie Details teilweise schon wieder vergessen hat. Wirklich spannend wird das Buch an den wenigen Stellen, die etwas ausführlicher ausfallen und zu denen Kontext geliefert wird. Wie sehr Sport und Politik miteinander verwoben sind, sah man besonders bei einem Vorfall in Chile im Jahr 1973, als der geplante Putsch unter der Führung von Augusto Pinochet, der schließlich zur Gründung einer Militärdiktatur führte, wegen eines anstehenden Spiels in der Copa Libertadores einige Tage verschoben wurde. Insgesamt ein interessantes Buch, das jedoch sehr viel Inhalt auf zu wenigen Seiten enthält.
Beschreibung
The Dark Side of the Copa Libertadores charts the successes and miseries, heroes and villains, laughter and tears, screams and silence that have punctuated the tournament since its inception in 1960.
Buchinformationen
Beiträge
Südamerikanische Sportler und Anhänger sind bekanntlich besonders passioniert wenn es um Fußball geht. Einige der bekanntesten Athleten in der Geschichte des Sports stammen aus Brasilien und Argentinien, die Nationalmannschaften beider Länder feiern regelmäßig Erfolge bei großen Turnieren. Fußball ist identitätsprägend, ein Ausdruck des Nationalgefühls und hat mitunter sogar Einfluss auf die politischen Entwicklungen auf dem Kontinent. Anders als in weiten Teil Europas hat die Ultraszene, oft an der Grenze zur Illegalität, riesigen Einfluss auf die Vereine, ehemalige Verbandsfunktionäre steigen in Präsidialämter auf. Auf Vereinsebene ist die Copa Libertadores, das Pendant zur UEFA Champions League, das größte Turnier Südamerikas. Auch wenn heutzutage immer häufiger lateinamerikanische Spieler bereits als Teenager von europäischen Topklubs verpflichtet werden, erzeugt das Turnier noch immer eine beeindruckende Stimmung und produziert Begegnungen auf Spitzenniveau, wovon man in Europa leider zu selten etwas mitbekommt. Dass besonders brasilianische Vereine mit Europäern mithalten können, sah man zuletzt am hervorragenden Abschneiden von Palmeiras sowie den anderen Vertretern bei der Klub-Weltmeisterschaft. Diese Entwicklung ist jedoch wenig verwunderlich angesichts der Dominanz Brasiliens in der Copa Libertadores infolge von Investitionen und damit einhergehenden professionelleren Strukturen als in den übrigen Verbänden Südamerikas. In ihrer über 65-jährigen Geschichte gab es neben sportlichen Errungenschaften auch genügend Skandale um ein ganzes Buch über die düstere Seite des Turniers zu fühlen - Korruption, Drohungen, Gewalt. Autor Luciano Wernicke hat zu diesem Thema ausführlich recherchiert und zig Vorfälle in seinem Buch „The Dark Side Of The Copa Libertadores“ dokumentiert. Allerdings sind die Anekdoten mannigfaltig und zumeist recht knackig geschrieben (Mitunter lediglich ein Absatz), weswegen man kurz nach der Lektüre Namen sowie Details teilweise schon wieder vergessen hat. Wirklich spannend wird das Buch an den wenigen Stellen, die etwas ausführlicher ausfallen und zu denen Kontext geliefert wird. Wie sehr Sport und Politik miteinander verwoben sind, sah man besonders bei einem Vorfall in Chile im Jahr 1973, als der geplante Putsch unter der Führung von Augusto Pinochet, der schließlich zur Gründung einer Militärdiktatur führte, wegen eines anstehenden Spiels in der Copa Libertadores einige Tage verschoben wurde. Insgesamt ein interessantes Buch, das jedoch sehr viel Inhalt auf zu wenigen Seiten enthält.




