Thalam
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gabriele Ennemann, geboren 1963, lebt mit ihrer Familie in Essen. Das Schreiben begleitet sie seit ihrer Kindheit. Nach einer Ausbildung im Einzelhandel tauschte sie ihre vertraute Arbeit gegen ein Taxilenkrad und betrieb viele Jahre interessante Studien am ‚lebenden Subjekt‘. Sie wechselte ein weiteres Mal den Beruf und wurde Fahrlehrerin. Heute ist sie in einem Seniorenzentrum beschäftigt und arbeitet mit psychisch erkrankten Menschen. In ihrer knapp bemessenen Freizeit genießt sie es, in der Natur zu sein und zu schreiben. »Thalam« ist ihr Fantasy-Debüt.
Beiträge
Dabei fing es doch so gut an ... Meinung Als bekennender Fantasy Leser ist es immer wieder schön, wenn es Bücher gibt, von denen kaum einer etwas gehört hat und man sich als ‚einer der Ersten‘ darauf freuen darf. Thalam — Die Hüter der Erde ist noch ein recht junges Buch aus dem ebenso jungen Riverfield Verlag. Deswegen wollte ich die Chance nicht ungenutzt lassen, dieses Buch zu lesen. Es gefiel mir bereits die Aufmachung davon: sehr grün und düster gehalten, mit verspielten Elementen (mit Bezug zur Geschichte) und einer angenehmen Typografie. Der Anfang war fantastisch, Gabriele Ennemann entführt einen direkt in die neue – noch unbekannte Welt – Thalam. Man liest in einer angenehmen, erzählerischen Weise, was geschieht. Es kommt oft vor, dass man sich in einem richtigen Lesefluss befindet und dann urplötzlich daraus aufschreckt. Zumindest ging es mir so. Ich konnte der Geschichte von Seite zu Seite immer mehr abgewinnen, die Handlung nahm stetig zu und wurde vielversprechender. Immer mehr Erklärungen befriedigten meinen Wissensdurst zu den Hintergründen der Welt. Bis zu dem Punkt, an dem man merkt, dass die Geschichte nicht mehr viele Seiten übrig hat. Dabei fing es doch so gut an … Bewertung Dieses Gefühl, dass viele Elemente der Geschichte einfach zu kurz gekommen sind, dass manches einfach fehlt oder gar nicht erst erwähnt wurde, hat gestört. Es gab viele Handlungsstänge, die man noch hätte weiter ausführen können, bevor man zum nächsten übergeht. Ein paar Erklärungen hier und dort wären nicht schlecht gewesen. Trotz der fließenden Handlung dämmerte es zum Ende hin, wie wenig man eigentlich über die Geschichte weiß. Da ist auf jeden Fall noch Potenzial nach oben. Fazit Ich könnte mir nicht erklären, dass diese Geschichte schon längst fertig erzählt ist. Es gibt noch so viel, was sich dahinter verbirgt, in dieser fantastischen Welt. Einige Hintergründe sind einfach verborgen. Die Geschichte ist wohl für die Leserschaft ab 10 Jahren gedacht, aber auch die Leserschaft in einem höheren Alter findet sicherlich viel Freude daran. Ich hatte sehr schöne Lesestunden mit diesem Buch und bin bis auf oben genannte Gründe sehr zufrieden mit diesem Debüt. Und vielleicht geht es ja irgendwann mal weiter mit Gidion. Ich danke dem Riverfield Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Ein gelungener Fantasy Roman über eine einzigartige Welt namens Thalam. In der die Menschen unter der Erdoberfläche lebten und das Gleichgewicht erhielten indem sie über die Lebensachse wachten. In der es Tore gab die wie Portale wirkten zu anderen Welten und Orten wie das Feld der verlorenen Seen, den Wald der Verwirrung und den See der Ruhe. In der fantastische Wesen lebten wie Sprechende Frösche und Singende Pilze sowie Elfen, Zwerge und Waldgeister aber auch dunkle Wesen wie ein Seemonster mit Namen Goch und der Korr, ein Riesenreptil sowie ein Rudel von Baumgeistern. Und auch die Charaktere waren Teil der Geschichte. Da war Gidion, ein fünfzehnjähriger Junge der von seinem Pflegevater Vater Mundus aufgezogen wurde. Er war wissbegierig und hatte ein gutes Herz und mir dadurch sogleich sympathisch. Er war auf Abenteuer aus und dieses bekam er auch, als die Lebensachse gestohlen wurde. Am Hofe des Königs Onuphrius erfuhr er dann, dass die Avantgarde sie zurückholen sollte, von einer Legende über Vier Helden, die sich durch Unschuld, Reinheit, ein gütiges Herz und großen Mut auszeichneten. Und Gidion war einer von ihnen genauso wie der Sohn des Königs, Prinz Levinor, dessen Cousine Leona und Gidions Schwester Dawn. Alles drei gutherzige Charaktere die sich auf das Abenteuer freuten. Doch bevor sie dieses antreten durften gab es ein Baden im Wasser der Reinheit und eine Zeremonie, ein gemeinsames Essen und danach drei persönliche Geschenke vom König. Die Geschichte wurde größtenteils aus Gidions Sicht erzählt, es gab aber auch Kapitel aus anderen Perspektiven. Da waren Jechubd, der Anführer der Angard, Halb Mensch und halb Thalamer und Tenebrae, die gerechte Herrscherin über Gut und Böse, mit einem roten Raben als Späher. Er verfolgte seine eigenen Pläne und sie stellte sich nie auf eine Seite und lenkte trotzdem die Schicksale. Alles spannende Charaktere, ich konnte nur leider keine engere Bindung zu ihnen aufbauen, da man zu wenig über sie erfuhr. Im allgemein waren in dem Buch so viele tolle Ideen, die nicht vollends ausgeschöpft wurden. Man hätte Szenen näher beschreiben und ausarbeiten, mehr erklären und zeigen können. Manches ging mir zudem zu leicht, ich hätte mir mehr Herausforderungen und mehr Wachsen der Charaktere erhofft und auch das Ende war etwas zu vorhersehbar, hier hätte ich mir mehr Spannung gewünscht.
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Der jungeMann der auf dem Cover zu sehen ist, passt finde ich recht gut zum charakter, der in dem Buch vorkommt. wenn ich das buch im laden gesehen hätte, hätte ich es mir auf jeden fall mal angesehen. auch die beschreibung, sprich der buchrücken, hat mich von anfang sehr angesprochen und so war es für mich klar, dass ich dieses rezensionsexemplar sehr gerne annehmen möchte. Zu beginn lernen wir gidion kenn, einen 15-jährigen jungen, der bei seinem Ziehvater groß geworden ist. einen kleinen ausflug hat er unternommen, als ihm etwas passiert. er sieht reiter auf sich zu kommen und was sie bei sich haben verschlägt ihm regelecht die sprache. die lebensachse, die das gleichgewicht der welt halten soll, wurde gestohlen und er konnte sehen, wer es war. Ohne große überlegungen macht er sich auf den weg zu seinem Ziehvater und dieser hört sich alles genau an und bringt ihn am nächsten tag zum könig. <was gidion dort erfährt, lässt ihm erneut die sprache wegbleiben. er gehört zu den vier leuten, die die avantgarde bilden und ist dazu berufen die welt zu retten, indem er die Lebensachse wieder zurück bringt- anfangs bin ich wirklich sehr gut in die geschichte reingekommen. ich konnte dem ganzen sehr gut folgen und muss auch sagen, dass mir die charaktere alle gut gefallen haben. Leider hat sich das zur Mitte hin dann ein wenig geändert, denn der "bösewicht" der <story hat sich irgendwie doch ein wenig verändert, was ich persönlich nicht so passend fand. von böse, zu fast schon weich und liebevoll. wobei liebevoll glaube ich nicht das richtige wort ist. aber dieses veränderung kam für mich ziemlich plötzlich kam und für mich irgendwie nicht passend war. trotzdem hat mir die geschichte im großen und ganzen gefallen und so kann ich über diese charakterveränderung, die plötzlich auftrat ein wenig drüber weg schauen.
Gidion beobachtet nachts, wie die Lebensachse von feindlichen Jägern gestohlen wird und reist deswegen mit seinem Ziehvater zum König, der davon wissen muss. Dieser schickt die Avantgarde, vier Auserwählte gegen das Dunkle, zu denen auch Gidion gehört, auf die Reise. Gemeinsam mit den anderen Auserwählten erlebt Gidion in der Unten-Welt Abenteuer und lernt nach und nach mehr über sich. "Thalam - Die Hüter der Erde" von Gabriele Ennemann ist ein Fantasy-Roman für Kinder, der mit seinem leichten Schreibstil sich gut und flüssig lesen lässt. Durch recht einfache und wenig konstruierte Sätze ist das Buch seiner Altersempfehlung ab 10 Jahren sehr gut angepasst. Ich persönlich hatte am Anfang einige Schwierigkeiten, in das Buch hinein zu finden. Einen genauen Grund kann ich nicht mal nennen, ich hab viel darüber nachgedacht. Aber weder der Schreibstil noch der Inhalt gaben mir eigentlich Grund für diese Schwierigkeiten. Vielleicht habe ich auch einfach was ganz anderes erwartet. Trotzdem kann ich sagen, dass ich das Buch ausgesprochen gut fand. Die Charaktere sind sehr kindlich gehalten, sodass Leser im empfohlenen Alter sich schnell mit ihnen identifizieren können. Auch die sprechenden Tiere sind ein nettes Detail, das meiner Meinung nach nicht nur kleinen Lesern gefällt. Dem Inhalt kann man sehr gut folgen, trotz der Wechselsicht zwischen den Charakteren. Vor allem gefiel es mir, wie die Autorin die Umgebung beschrieben hat. Man tauchte direkt in die Fantasy-Welt ein und konnte sich genau vorstellen, wie etwas ausgesehen hat. "Thalam - Die Hüter der Erde" ist ein schöner Kinder-Roman im Bereich Fantasy, der auch Erwachsene ein wenig Abwechslung bieten kann.
Gidion ist 15 Jahre alt und hätte nie für möglich gehalten, dass ausgerechnet er mal ein Held sein soll. Bei seinem Ziehvater aufgewachsen, schleicht er sich oftmals aus dem Haus, um die Gegend zu erkunden, um einfach ein wenig für sich zu sein. Bei einem seiner Streifzüge entdeckt er an der Küste Thalams einige Reiter, welche etwas mit sich führen, dass die gesamte Erde aus dem Gleichgewicht bringen könnt: Die Lebensachse. Gidion berichtet sofort seinem Ziehvater davon und von da an ändert sich sein Leben komlett. Er erfährt, dass er ein Auserwählter ist. Gideon ist Teil einer Gemeinschaft die sich die Avantgarde nennt und sich dem Bösen stellen muss. Er und drei weitere Jugendliche sollen die Lebensachse wieder dorthin bringen, wo sie eigentlich hin gehört und bestreiten damit das Abenteuer ihres Lebens. Wird es ihnen gelingen, die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Thalam vor dem Untergang zu retten? Der Schreibstil an sich hat mir eigentlich von Anfang an gut gefallen. Von Anfang an hatte man das Gefühl, in Thalam dabei zu sein, auf Gidions Streifzug an die Küste an seiner Seite zu verweilen. Detailgetreu beschreibt die Autorin die Gegend, in welcher sich der junge gerade aufhält, was er dort erlebt. Gidion selbst hat man sein Alter durchaus angemerkt. Neugierig, immer auf der Hut und manchmal doch etwas.. ich will nicht sagen naiv, aber manchmal hat man eben doch gemerkt, dass er noch sehr viel lernen muss, was den Umgang mit anderen und auch mit sich selbst angeht. Eine der Charaktere, wie zum Beispiel der Wurm Eugen und der Wichtel Melchior haben oftmals für ein Schmunzeln auf meinen Lippen gesorgt, was ich zwischenzeitlich echt toll fand. Der Gegenspieler der Gruppe war irgendwie.. ich bin mir nicht genau sicher, wie ich sie beschreiben soll. Einerseits dachte ich am Anfang "Yeah, endlich mal ein Bösewicht nach meinem Geschmack, endlich mal jemand, der den guten Charakteren auch das Wasser reichen kann", aber irgendwie.. hat mir genau das echt gefehlt. Der Bösewicht.. verweichlicht im Laufe der Geschichte etwas und irgendwie hat mir allgemein der große Knall am Ende gefehlt. Vielleicht liegt es daran, dass die Altersangabe auf 10 Jahre beziffert ist und ich einfach zu viel erwartet habe, angesichts des Klappentextes. Für diejenigen, die der entsprechenden Altersgruppe angehören oder die gerade erst in das Fantasy - Genre einsteigen wollen, kann ich das Buch wirklich vorbehaltlos empfehlen. Alle anderen werden vielleicht - wie ich - etwas enttäuscht sein.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gabriele Ennemann, geboren 1963, lebt mit ihrer Familie in Essen. Das Schreiben begleitet sie seit ihrer Kindheit. Nach einer Ausbildung im Einzelhandel tauschte sie ihre vertraute Arbeit gegen ein Taxilenkrad und betrieb viele Jahre interessante Studien am ‚lebenden Subjekt‘. Sie wechselte ein weiteres Mal den Beruf und wurde Fahrlehrerin. Heute ist sie in einem Seniorenzentrum beschäftigt und arbeitet mit psychisch erkrankten Menschen. In ihrer knapp bemessenen Freizeit genießt sie es, in der Natur zu sein und zu schreiben. »Thalam« ist ihr Fantasy-Debüt.
Beiträge
Dabei fing es doch so gut an ... Meinung Als bekennender Fantasy Leser ist es immer wieder schön, wenn es Bücher gibt, von denen kaum einer etwas gehört hat und man sich als ‚einer der Ersten‘ darauf freuen darf. Thalam — Die Hüter der Erde ist noch ein recht junges Buch aus dem ebenso jungen Riverfield Verlag. Deswegen wollte ich die Chance nicht ungenutzt lassen, dieses Buch zu lesen. Es gefiel mir bereits die Aufmachung davon: sehr grün und düster gehalten, mit verspielten Elementen (mit Bezug zur Geschichte) und einer angenehmen Typografie. Der Anfang war fantastisch, Gabriele Ennemann entführt einen direkt in die neue – noch unbekannte Welt – Thalam. Man liest in einer angenehmen, erzählerischen Weise, was geschieht. Es kommt oft vor, dass man sich in einem richtigen Lesefluss befindet und dann urplötzlich daraus aufschreckt. Zumindest ging es mir so. Ich konnte der Geschichte von Seite zu Seite immer mehr abgewinnen, die Handlung nahm stetig zu und wurde vielversprechender. Immer mehr Erklärungen befriedigten meinen Wissensdurst zu den Hintergründen der Welt. Bis zu dem Punkt, an dem man merkt, dass die Geschichte nicht mehr viele Seiten übrig hat. Dabei fing es doch so gut an … Bewertung Dieses Gefühl, dass viele Elemente der Geschichte einfach zu kurz gekommen sind, dass manches einfach fehlt oder gar nicht erst erwähnt wurde, hat gestört. Es gab viele Handlungsstänge, die man noch hätte weiter ausführen können, bevor man zum nächsten übergeht. Ein paar Erklärungen hier und dort wären nicht schlecht gewesen. Trotz der fließenden Handlung dämmerte es zum Ende hin, wie wenig man eigentlich über die Geschichte weiß. Da ist auf jeden Fall noch Potenzial nach oben. Fazit Ich könnte mir nicht erklären, dass diese Geschichte schon längst fertig erzählt ist. Es gibt noch so viel, was sich dahinter verbirgt, in dieser fantastischen Welt. Einige Hintergründe sind einfach verborgen. Die Geschichte ist wohl für die Leserschaft ab 10 Jahren gedacht, aber auch die Leserschaft in einem höheren Alter findet sicherlich viel Freude daran. Ich hatte sehr schöne Lesestunden mit diesem Buch und bin bis auf oben genannte Gründe sehr zufrieden mit diesem Debüt. Und vielleicht geht es ja irgendwann mal weiter mit Gidion. Ich danke dem Riverfield Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Ein gelungener Fantasy Roman über eine einzigartige Welt namens Thalam. In der die Menschen unter der Erdoberfläche lebten und das Gleichgewicht erhielten indem sie über die Lebensachse wachten. In der es Tore gab die wie Portale wirkten zu anderen Welten und Orten wie das Feld der verlorenen Seen, den Wald der Verwirrung und den See der Ruhe. In der fantastische Wesen lebten wie Sprechende Frösche und Singende Pilze sowie Elfen, Zwerge und Waldgeister aber auch dunkle Wesen wie ein Seemonster mit Namen Goch und der Korr, ein Riesenreptil sowie ein Rudel von Baumgeistern. Und auch die Charaktere waren Teil der Geschichte. Da war Gidion, ein fünfzehnjähriger Junge der von seinem Pflegevater Vater Mundus aufgezogen wurde. Er war wissbegierig und hatte ein gutes Herz und mir dadurch sogleich sympathisch. Er war auf Abenteuer aus und dieses bekam er auch, als die Lebensachse gestohlen wurde. Am Hofe des Königs Onuphrius erfuhr er dann, dass die Avantgarde sie zurückholen sollte, von einer Legende über Vier Helden, die sich durch Unschuld, Reinheit, ein gütiges Herz und großen Mut auszeichneten. Und Gidion war einer von ihnen genauso wie der Sohn des Königs, Prinz Levinor, dessen Cousine Leona und Gidions Schwester Dawn. Alles drei gutherzige Charaktere die sich auf das Abenteuer freuten. Doch bevor sie dieses antreten durften gab es ein Baden im Wasser der Reinheit und eine Zeremonie, ein gemeinsames Essen und danach drei persönliche Geschenke vom König. Die Geschichte wurde größtenteils aus Gidions Sicht erzählt, es gab aber auch Kapitel aus anderen Perspektiven. Da waren Jechubd, der Anführer der Angard, Halb Mensch und halb Thalamer und Tenebrae, die gerechte Herrscherin über Gut und Böse, mit einem roten Raben als Späher. Er verfolgte seine eigenen Pläne und sie stellte sich nie auf eine Seite und lenkte trotzdem die Schicksale. Alles spannende Charaktere, ich konnte nur leider keine engere Bindung zu ihnen aufbauen, da man zu wenig über sie erfuhr. Im allgemein waren in dem Buch so viele tolle Ideen, die nicht vollends ausgeschöpft wurden. Man hätte Szenen näher beschreiben und ausarbeiten, mehr erklären und zeigen können. Manches ging mir zudem zu leicht, ich hätte mir mehr Herausforderungen und mehr Wachsen der Charaktere erhofft und auch das Ende war etwas zu vorhersehbar, hier hätte ich mir mehr Spannung gewünscht.
Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut. Der jungeMann der auf dem Cover zu sehen ist, passt finde ich recht gut zum charakter, der in dem Buch vorkommt. wenn ich das buch im laden gesehen hätte, hätte ich es mir auf jeden fall mal angesehen. auch die beschreibung, sprich der buchrücken, hat mich von anfang sehr angesprochen und so war es für mich klar, dass ich dieses rezensionsexemplar sehr gerne annehmen möchte. Zu beginn lernen wir gidion kenn, einen 15-jährigen jungen, der bei seinem Ziehvater groß geworden ist. einen kleinen ausflug hat er unternommen, als ihm etwas passiert. er sieht reiter auf sich zu kommen und was sie bei sich haben verschlägt ihm regelecht die sprache. die lebensachse, die das gleichgewicht der welt halten soll, wurde gestohlen und er konnte sehen, wer es war. Ohne große überlegungen macht er sich auf den weg zu seinem Ziehvater und dieser hört sich alles genau an und bringt ihn am nächsten tag zum könig. <was gidion dort erfährt, lässt ihm erneut die sprache wegbleiben. er gehört zu den vier leuten, die die avantgarde bilden und ist dazu berufen die welt zu retten, indem er die Lebensachse wieder zurück bringt- anfangs bin ich wirklich sehr gut in die geschichte reingekommen. ich konnte dem ganzen sehr gut folgen und muss auch sagen, dass mir die charaktere alle gut gefallen haben. Leider hat sich das zur Mitte hin dann ein wenig geändert, denn der "bösewicht" der <story hat sich irgendwie doch ein wenig verändert, was ich persönlich nicht so passend fand. von böse, zu fast schon weich und liebevoll. wobei liebevoll glaube ich nicht das richtige wort ist. aber dieses veränderung kam für mich ziemlich plötzlich kam und für mich irgendwie nicht passend war. trotzdem hat mir die geschichte im großen und ganzen gefallen und so kann ich über diese charakterveränderung, die plötzlich auftrat ein wenig drüber weg schauen.
Gidion beobachtet nachts, wie die Lebensachse von feindlichen Jägern gestohlen wird und reist deswegen mit seinem Ziehvater zum König, der davon wissen muss. Dieser schickt die Avantgarde, vier Auserwählte gegen das Dunkle, zu denen auch Gidion gehört, auf die Reise. Gemeinsam mit den anderen Auserwählten erlebt Gidion in der Unten-Welt Abenteuer und lernt nach und nach mehr über sich. "Thalam - Die Hüter der Erde" von Gabriele Ennemann ist ein Fantasy-Roman für Kinder, der mit seinem leichten Schreibstil sich gut und flüssig lesen lässt. Durch recht einfache und wenig konstruierte Sätze ist das Buch seiner Altersempfehlung ab 10 Jahren sehr gut angepasst. Ich persönlich hatte am Anfang einige Schwierigkeiten, in das Buch hinein zu finden. Einen genauen Grund kann ich nicht mal nennen, ich hab viel darüber nachgedacht. Aber weder der Schreibstil noch der Inhalt gaben mir eigentlich Grund für diese Schwierigkeiten. Vielleicht habe ich auch einfach was ganz anderes erwartet. Trotzdem kann ich sagen, dass ich das Buch ausgesprochen gut fand. Die Charaktere sind sehr kindlich gehalten, sodass Leser im empfohlenen Alter sich schnell mit ihnen identifizieren können. Auch die sprechenden Tiere sind ein nettes Detail, das meiner Meinung nach nicht nur kleinen Lesern gefällt. Dem Inhalt kann man sehr gut folgen, trotz der Wechselsicht zwischen den Charakteren. Vor allem gefiel es mir, wie die Autorin die Umgebung beschrieben hat. Man tauchte direkt in die Fantasy-Welt ein und konnte sich genau vorstellen, wie etwas ausgesehen hat. "Thalam - Die Hüter der Erde" ist ein schöner Kinder-Roman im Bereich Fantasy, der auch Erwachsene ein wenig Abwechslung bieten kann.
Gidion ist 15 Jahre alt und hätte nie für möglich gehalten, dass ausgerechnet er mal ein Held sein soll. Bei seinem Ziehvater aufgewachsen, schleicht er sich oftmals aus dem Haus, um die Gegend zu erkunden, um einfach ein wenig für sich zu sein. Bei einem seiner Streifzüge entdeckt er an der Küste Thalams einige Reiter, welche etwas mit sich führen, dass die gesamte Erde aus dem Gleichgewicht bringen könnt: Die Lebensachse. Gidion berichtet sofort seinem Ziehvater davon und von da an ändert sich sein Leben komlett. Er erfährt, dass er ein Auserwählter ist. Gideon ist Teil einer Gemeinschaft die sich die Avantgarde nennt und sich dem Bösen stellen muss. Er und drei weitere Jugendliche sollen die Lebensachse wieder dorthin bringen, wo sie eigentlich hin gehört und bestreiten damit das Abenteuer ihres Lebens. Wird es ihnen gelingen, die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Thalam vor dem Untergang zu retten? Der Schreibstil an sich hat mir eigentlich von Anfang an gut gefallen. Von Anfang an hatte man das Gefühl, in Thalam dabei zu sein, auf Gidions Streifzug an die Küste an seiner Seite zu verweilen. Detailgetreu beschreibt die Autorin die Gegend, in welcher sich der junge gerade aufhält, was er dort erlebt. Gidion selbst hat man sein Alter durchaus angemerkt. Neugierig, immer auf der Hut und manchmal doch etwas.. ich will nicht sagen naiv, aber manchmal hat man eben doch gemerkt, dass er noch sehr viel lernen muss, was den Umgang mit anderen und auch mit sich selbst angeht. Eine der Charaktere, wie zum Beispiel der Wurm Eugen und der Wichtel Melchior haben oftmals für ein Schmunzeln auf meinen Lippen gesorgt, was ich zwischenzeitlich echt toll fand. Der Gegenspieler der Gruppe war irgendwie.. ich bin mir nicht genau sicher, wie ich sie beschreiben soll. Einerseits dachte ich am Anfang "Yeah, endlich mal ein Bösewicht nach meinem Geschmack, endlich mal jemand, der den guten Charakteren auch das Wasser reichen kann", aber irgendwie.. hat mir genau das echt gefehlt. Der Bösewicht.. verweichlicht im Laufe der Geschichte etwas und irgendwie hat mir allgemein der große Knall am Ende gefehlt. Vielleicht liegt es daran, dass die Altersangabe auf 10 Jahre beziffert ist und ich einfach zu viel erwartet habe, angesichts des Klappentextes. Für diejenigen, die der entsprechenden Altersgruppe angehören oder die gerade erst in das Fantasy - Genre einsteigen wollen, kann ich das Buch wirklich vorbehaltlos empfehlen. Alle anderen werden vielleicht - wie ich - etwas enttäuscht sein.









