Sun-Ken Rock (Perfect Edition) Vol. 1
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Was für ein Einstieg. Sun-ken Rock zieht dich von der ersten Seite an komplett rein und das liegt nicht nur an Boichis absurd detailliertem Zeichenstil, sondern vor allem an der kompromisslosen Art, wie diese Geschichte erzählt wird. Im Zentrum steht Ken Kitano, der eigentlich alles andere als der typische Gangster ist. Ein gutmütiger, fast schon naiver Typ, der nur aus einem einzigen Grund nach Korea geht: wegen seiner großen Liebe Yumin. Dass ausgerechnet er dann zum Boss einer Gang wird, ist schon an sich absurd, aber genau darin liegt der Reiz. Auch Yumin ist mehr als nur ein Love Interest. Dass sie selbst einen ganz eigenen, unerwarteten Karriereweg einschlägt (ohne Ken überhaupt zu beachten), sorgt für eine interessante Parallelentwicklung, die sicher noch wichtig wird. Die Mischung aus Humor, überzeichneter Action und plötzlich extrem harter Gewalt funktioniert erstaunlich gut. Und dann natürlich die Zeichnungen: Boichi liefert hier auf einem Level ab, das man fast schon als krank bezeichnen kann. Jede Muskelpartie, jede Explosion, jede noch so kleine Bewegung wirkt lebendig und dynamisch. Gerade die Kampfszenen haben eine Wucht, die man selten so sieht. Unterm Strich ist das ein Auftakt, der keine halben Sachen macht: laut, brutal, witzig und überraschend emotional. Wenn das so weitergeht, wird das eine richtig wilde Reise. Ich wollte Sun-ken Rock schon seit Jahren lesen, hatte aber nie wirklich die Chance dazu – die deutsche Ausgabe bei Tokyopop war nie vollständig verfügbar und die Preise bei Resellern sind teilweise völlig absurd geworden. Umso besser, dass Kodama hier mit der Perfect Edition endlich Abhilfe schafft. Die Ausgabe selbst ist mehr als nur ein Nachdruck: 2-in-1-Format mit über 400 Seiten, größeres Buchformat und neu gestaltete Cover mit echtem Sammlerfeeling. Dazu kommt eine überarbeitete Übersetzung, viele hochwertige Farbseiten und als besonderes Extra ein Afterword von Boichi nach jedem Band, in dem er die Entstehung der Serie im Manga-Stil beleuchtet. Insgesamt wirkt das Ganze deutlich edler als ein Standard-Manga und wird der Reihe absolut gerecht.
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Was für ein Einstieg. Sun-ken Rock zieht dich von der ersten Seite an komplett rein und das liegt nicht nur an Boichis absurd detailliertem Zeichenstil, sondern vor allem an der kompromisslosen Art, wie diese Geschichte erzählt wird. Im Zentrum steht Ken Kitano, der eigentlich alles andere als der typische Gangster ist. Ein gutmütiger, fast schon naiver Typ, der nur aus einem einzigen Grund nach Korea geht: wegen seiner großen Liebe Yumin. Dass ausgerechnet er dann zum Boss einer Gang wird, ist schon an sich absurd, aber genau darin liegt der Reiz. Auch Yumin ist mehr als nur ein Love Interest. Dass sie selbst einen ganz eigenen, unerwarteten Karriereweg einschlägt (ohne Ken überhaupt zu beachten), sorgt für eine interessante Parallelentwicklung, die sicher noch wichtig wird. Die Mischung aus Humor, überzeichneter Action und plötzlich extrem harter Gewalt funktioniert erstaunlich gut. Und dann natürlich die Zeichnungen: Boichi liefert hier auf einem Level ab, das man fast schon als krank bezeichnen kann. Jede Muskelpartie, jede Explosion, jede noch so kleine Bewegung wirkt lebendig und dynamisch. Gerade die Kampfszenen haben eine Wucht, die man selten so sieht. Unterm Strich ist das ein Auftakt, der keine halben Sachen macht: laut, brutal, witzig und überraschend emotional. Wenn das so weitergeht, wird das eine richtig wilde Reise. Ich wollte Sun-ken Rock schon seit Jahren lesen, hatte aber nie wirklich die Chance dazu – die deutsche Ausgabe bei Tokyopop war nie vollständig verfügbar und die Preise bei Resellern sind teilweise völlig absurd geworden. Umso besser, dass Kodama hier mit der Perfect Edition endlich Abhilfe schafft. Die Ausgabe selbst ist mehr als nur ein Nachdruck: 2-in-1-Format mit über 400 Seiten, größeres Buchformat und neu gestaltete Cover mit echtem Sammlerfeeling. Dazu kommt eine überarbeitete Übersetzung, viele hochwertige Farbseiten und als besonderes Extra ein Afterword von Boichi nach jedem Band, in dem er die Entstehung der Serie im Manga-Stil beleuchtet. Insgesamt wirkt das Ganze deutlich edler als ein Standard-Manga und wird der Reihe absolut gerecht.




