Strukturwandel der Öffentlichkeit

Strukturwandel der Öffentlichkeit

Taschenbuch
4.52
ÖffentlichkeitSoziologieStrukturwandelHistorisch

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Beschreibung

»Aufgabe der vorliegenden Untersuchung ist die Analyse des Typus ›bürgerliche Öffentlichkeit‹.« Um dieser komplexen Aufgabe gerecht zu werden, integriert Habermas Aspekte aus soziologischen, ökonomischen, staatsrechtlichen, politologischen sowie sozial- und ideengeschichtlichen Untersuchungen. ›Bürgerliche Öffentlichkeit‹ begreift er als eine epochaltypische Kategorie, die sich nicht aus der spezifischen Entwicklungsgeschichte der im europäischen Hochmittelalter entspringenden ›bürgerlichen Gesellschaft‹ herauslösen läßt. ›Öffentlichkeit‹ faßt er als eine historische Kategorie und zeigt beispielsweise, daß in einem präzisen Sinn etwa von ›öffentlicher Meinung‹ erst im England des späten 17. und im Frankreich des 18. Jahrhunderts die Rede sein kann.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Politik
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
391
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Jürgen Habermas wurde am 18. Juni 1929 in Düsseldorf geboren. Von 1949 bis 1954 studierte er in Göttingen, Zürich und Bonn die Fächer Philosophie, Geschichte, Psychologie, Deutsche Literatur und Ökonomie. Er lehrte unter anderem an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main sowie der University of California in Berkeley und war Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. Jürgen Habermas erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und Preise, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2001) und den Kyoto-Preis (2004). Habermas verstarb am 14. März 2026 in Starnberg.

Beiträge

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Habermas beschreibt hier, wie sich Öffentlichkeit in der Epoche der Aufklärung entwickelt hat und wie sie nun mit den träge gewordenen Bürgern dahinsiecht. Die Menschen haben dafür gekämpft Bürger sein zu dürfen und waren wie Habermas es schreibt einer „Lesesucht“ verfallen. Was wir heute haben ist nicht selbstverständlich. Nach der Hälfte dieses Buchs fragt man sich wirklich, was aus dieser Lesesucht geworden ist und, wie wir nur so träge und bequemlich werden konnten. Nach Ende des Buchs ist man schlauer und einerseits beschämt, dass man zwangsläufig zu diesen trägen Bürgern gehört, andererseits ist man hoch motiviert etwas zu verändern - angefangen bei sich selbst.

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