Stoltz - das Attentat

Stoltz - das Attentat

Hardcover
4.01

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Beschreibung

Württemberg, September 1857. König Wilhelm I. erwartet hohen Besuch: Der französische Kaiser und der russische Zar kommen nach Stuttgart. Zur gleichen Zeit macht Richard Stoltz aus Amerika unfreiwillig Station in der alten Heimat. Er war nach der gescheiterten Revolution von 1848 geflüchtet, hat sich als Detektiv in Pinkertons legendärer Agentur bewährt und befindet sich jetzt auf Europatour. Mit unorthodoxen Mitteln »überzeugt« ihn Polizeipräfekt Wulberer, an seiner Seite ein geplantes Attentat auf die gekrönten Häupter zu vereiteln. Der Einsatz verlangt Stoltz alles ab. Er stößt auf ein Netz von Intrigen, und was er dabei entdeckt, bringt nicht nur ihn selbst in Gefahr, sondern auch die Menschen, die ihm einst lieb und teuer waren.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Historisch
Format
Hardcover
Seitenzahl
312
Preis
24.70 €

Autorenbeschreibung

Edward Kruger pflegt seit Jahren ein starkes Interesse für historische Stoffe aus dem Südwesten Deutschlands. Er arbeitete als Ghostwriter und verfasste Sachbücher und Biografien. Stoltz – das Attentat ist sein erster historischer Kriminalroman.

Beiträge

1
Alle
4

Zurück in das Jahr 1857 Württemberg, 1857. Das Cover , schwarz-weiß, vermittelt einen guten Eindruck der damaligen Zeit. Stoltz, erfolgreicher Privatdetektiv der Agentur Pinkerton in Amerika, wird auf dem Weg nach Italien in Württemberg gestoppt. Von dort ist er nach der gescheiterten Revolution von 1848 geflohen. Diese Tatsache macht sich Polizeipräfekt Wulberer zu nutze und engagiert ihn, mehr oder weniger zwangsweise, für einen spektakulären Auftrag. Ein großes Treffen gekrönter Häupter in der Stadt. Wulberer steht vor der Aufgabe seines Lebens, Verhinderung eines Attentats. Edward Kruger macht daraus einen historischen Kriminalroman, der mit einem spannenden, menschlichen und humorvollen Schreibstil punktet. Die politischen Zwischentöne sind gut dargestellt und die Geschehnisse rund um potentielle Attentate lassen keine Langeweile aufkommen. Die realen Figuren und Ereignisse, auf die man während der Lektüre getroffen ist, machen die Story sehr lebendig. Die Einordnung im Nachwort bringt Klarheit in Fiktion und Realität. Ich habe das Buch gerne gelesen und der Schluss legt nahe, dass wir von Stoltz nochmal hören werden.

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