Störgefühle
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Der große Sachbuch-Bestseller aus den USA, ausgezeichnet mit dem National Book Critics Circle Award, über anti-asiatischen Rassismus.
»Dieses Buch zu lesen, heißt, menschlicher zu werden.« Claudia Rankine
»Beeindruckend. Gespickt mit Momenten von Offenheit und schwarzem Humor, durchdrungen von tiefer Selbsterkenntnis.« The New York Times
»Brutal und brillant.« Jia Tolentino
»Meisterhaft. Cathy Park Hong beleuchtet Fragen zu Rassismus und Identität, die hier zum ersten Mal gestellt werden, und schafft damit ein glühendes Handbuch für die Gegenwart.« Esquire
»Dazu bestimmt, ein Klassiker zu werden.« Maggie Nelson
Als Tochter koreanischer Einwanderer wächst Cathy Park Hong voller Momente von Scham und Melancholie auf. Sie nimmt das tiefe Misstrauen gegenüber Menschen mit asiatischen Wurzeln wahr. Erst später versteht sie, dass diese »Störgefühle«, wie sie sie nennt, eine Reihe negativer Emotionen, immer dann aufkommen, wenn sie anti-asiatischem Rassismus ausgesetzt ist. Mit cooler Intelligenz liefert sie ausgehend von ihrer eigenen Lebensgeschichte eine persönliche Betrachtung davon, was es bedeutet, weder als »weiß genug« noch als »schwarz genug« zu gelten, und wo Menschen mit asiatischen Wurzeln heute stehen. Dabei wird klar: Strukturelle Ausgrenzung und anti-asiatischer Rassismus sind kein Problem am Rand der Gesellschaft, sie sind allgegenwärtig. Ein glänzendes Buch, das unbequeme Wahrheiten ans Licht bringt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Cathy Park Hong wurde 1976 als Tochter koreanischer Immigranten in Los Angeles geboren. Sie ist Autorin und Lyrikerin und wurde für »Störgefühle« für den Pulitzer Preis nominiert und mit dem National Book Critics Circle Award ausgezeichnet. »Time Magazine« wählte sie zu einer der hundert einflussreichsten Menschen des Jahres 2021. Sie lebt mit ihrer Familie in Brooklyn.
Beiträge
„Störgefühle kommen zum Beispiel auf, wenn man eine abschätzige Bemerkung hört, weiß, dass sie rassistisch ist, und sich sagen lassen muss: Ach, das bildest du dir nur ein.“ (S.64) Wie wenig wir wieder über unsere Gesellschaft wissen, wurde mir klar, als ich dieses Buch las. In ihrem Bestseller-Buch ‚Störgefühle‘ schildert die Autorin Cathy Park Hong erschreckend den asiatischen Rassismus in den USA. Ihr Vater erkannte damals als 1965 die USA ihr Einwanderungsverbot aufhob, eine Gelegenheit und kam nach Amerika. Die ständige Demütigung, die sie und ihre Eltern damals durch den asiatischen Rassismus erlebten und erfahren mussten, hatten eine Reihe negative Emotionen die ‚Störgefühle‘, wie sie sie nennt, ausgelöst. Mit einer Leichtsinnigkeit versucht sie den anti-asiatischen Rassismus den Lesenden näher zu bringen. In den USA ist man „weder weiß genug noch schwarz genug; Afroamerikaner misstrauen uns, Weiße ignorieren uns, wenn sie die Weißen uns nicht gerade benutzen, um die Schwarzen zu unterdrücken.“ Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von fast nichts bis gar nichts über den asiatischen Rassismus wusste. Wie wichtig es ist – und das kann ich nicht oft genug sagen – sich mit der Intersektionalität zu beschäftigten. Cathy beschäftigt sich zunächst mit ihrer mentalen Gesundheit, dass auch den Grundstein für ihre kritische Auseinandersetzung des anti-asiatischen Rassismus legt. Sie erklärt, dass sie kein Grund zu Depressionen hätte, denn sie ‚war frisch verheiratet und hatte vor Kurzem ein Buch geschrieben.‘ Als sie beschloss ihre Depressionen behandeln zu lassen, wollte sie zu einer koreanisch-amerikanischen Therapeutin gehen. Dort müsste sie sich nicht erklären, denn die Therapeutin würde sie ansehen und sofort wissen, woher sie kommt. Als sie von der Therapeutin abgelehnt wird, versteht sie die Welt nicht mehr und versucht das Problem zu verstehen. Entsetzt begibt sich die Autorin auf die Suche und bemerkt, dass „in der Literatur über jüdischen und über afroamerikanischen Selbsthass, aber über asiatischen Selbsthass wurde noch nicht genug geredet.“ (S.18) Dass es Asiaten schon seit 1587 in Amerika gab, wissen die wenigsten. Die Voraussetzung für ein Visum in Amerika zu bekommen, können nur Asiaten mit den Berufen wie Ärzte, Ingenieure und Mechaniker und schließlich hob erst 1965 USA ihr Einwanderungsverbot auf. In der ersten Hälfte geht Cathy in die Geschichte der Asiat_innen in Amerika ein und macht die ganze Entwicklung in Amerika sehr spannend. Ab bei der zweiten Hälfte befasst sie sich fast nur mit Kunst und persönlicher Lebensrealität ein. Dieses Buch ist ein Must-Read! Auch wenn ich am Ende doch lange hadern musste, um es zu beenden, weil mich die Kunst weniger interessierte und ich mehr über die historischen Begebenheiten lesen und erfahren wollte, finde ich es dennoch eine lesenswerte Lektüre! „Aber unsere gemeinsamen Wurzeln liegen nicht in den Möglichkeiten, die diese Nation uns bietet, sondern darin, wie die kapitalistische Anhäufung weißer Vorherrschaft sich am Blut unserer Länder bereichert hat. Das dürfen wir nicht vergessen.“ (S.101)
Cathy Park Hong, Schriftstellerin und Lyrikerin, lebt als Tochter koreanischer Einwanderer in den USA. In ihrem neuen Sachbuch schreibt sie über „Störgefühle“, die sie immer dann empfindet, wenn sie anti-assiatischem Rassismus ausgesetzt ist. Diese Gefühle stellen sich beispielsweise ein, wenn ihre eigene Wahrnehmung immer wieder in Frage gestellt bzw. übergangen wird oder wenn sie sich ausnahmsweise einmal dazu entschließt, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, also „schwierig“ zu sein. In der gesellschaftlichen Wahrnehmung (Hong bezieht sich hier auf die USA, Ähnliches lässt sich aber sicherlich auch für Europa feststellen) sind Asiat/-innen oft geradezu unsichtbar, tauchen in Umfragen als „andere“ Bevölkerungsgruppe auf und sehen sich generell einem Dilemma ausgesetzt: sie sind nicht weiß genug, aber auch nicht Schwarz genug. Dieser Thematik widmet sich die Autorin in verschiedenen Essays, in denen sie erzählt, dass sie eben nicht immer über ihr Asiatisch-Sein sprechen möchte, keine Bekenntnislyrik schaffen und nicht nur über ihre Traumata sprechen möchte. Aber wie und worüber soll sie überhaupt schreiben? Hong mischt geschichtliche Bezüge, zum Beispiel auf den Chinese Exclusion Act von 1882 oder die Unruhen in L.A. im Jahre 1992, mit ganz persönlichen Erfahrungen. So berichtet sie von Verlust ihrer kindlichen Unschuld angesichts von erlebtem Rassismus oder ihrem Versuch, sich in Stand Up-Comedy der eigenen race Identität anzunähern. Ihre Erlebnisse mit einer koreanisch-amerikanischen Therapeutin sind ebenso Thema, wie die Vergewaltigung und Ermordung der Autorin und Künstlerin Hak Kyung Cha, die von den Medien stets unter den Teppich gekehrt wurde. Gerade diese thematischen Sprünge sind es, die das Buch für mich nicht vollständig zugänglich machen. Der Essay über Hongs Zeit am Oberlin College und ihre Freundschaft mit Erin und Helen fügt sich für mich nicht recht ein. Was jedoch deutlich aus ihren Texten hervortritt, ist das immerwährende Gefühl, eine Schuld wiedergutmachen zu müssen: an ihren Eltern, aber auch an Amerika. Ihre Lösung? Lyrik!
Ich maße mir nicht an dieses Buch tatsächlich zu bewerten. Ich gebe zu, dass es mir als 'nicht betroffene' Person sehr schwer fiel alles nachzuvollziehen und auch große Sympathie für die Autorin aufzubringen. Das liegt wahrscheinlich zum einen daran, dass es sich die Erfahrungen stark auf den amerikanischen Raum beziehen und die Übersetzung wohl die im Englischen gelobte, poetische Sprache der Autorin (US-amerikanische Schriftstellerin und Lyrikerin) nicht übertragen konnte. Trotzdem konnte ich etwas lernen, auch wenn dann weitere, tiefere Recherchen zu genau diesen Themen nötig sind. Es wird sich viel auf andere Personen der Geschichte und Gegenwart bezogen. Dennoch ist es definitiv kein reines Sachbuch, denn die Depression und der persönliche Schmerz den die Autorin einfließen lässt, reflektiert eine stark subjektive Sichtweise. Ich denke aber, dass 'betroffene' Leser hier viel Verständnis und Wiedererkennung erfahren. Das Buch wurde mir zur Rezension vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Dieses Sachbuch enthält unfassbar gut geschriebene Essays bzw Memoir-artige Einträge zu anti-asiatischem Rassismus (vor allem auf die USA bezogen). Cathy Park Hong ist Poetin und Künstlerin, was man der Struktur und dem Inhalt anmerkt. Vieles ist auf den Bereich der Kunst in den USA bezogen und spielt im akademischen Umfeld - kein leichtes Einstiegsbuch zum Thema, wie es der deutsche Untertitel vielleicht andeutet. Die Essays sind unglaublich nahbar und authentisch und konnten mir einige Fragen beantworten, die ich mir schon lange gestellt habe. Definitiv eine Leseempfehlung, insbesondere für Kunst- und Literaturinteressierte
Beschreibung
Der große Sachbuch-Bestseller aus den USA, ausgezeichnet mit dem National Book Critics Circle Award, über anti-asiatischen Rassismus.
»Dieses Buch zu lesen, heißt, menschlicher zu werden.« Claudia Rankine
»Beeindruckend. Gespickt mit Momenten von Offenheit und schwarzem Humor, durchdrungen von tiefer Selbsterkenntnis.« The New York Times
»Brutal und brillant.« Jia Tolentino
»Meisterhaft. Cathy Park Hong beleuchtet Fragen zu Rassismus und Identität, die hier zum ersten Mal gestellt werden, und schafft damit ein glühendes Handbuch für die Gegenwart.« Esquire
»Dazu bestimmt, ein Klassiker zu werden.« Maggie Nelson
Als Tochter koreanischer Einwanderer wächst Cathy Park Hong voller Momente von Scham und Melancholie auf. Sie nimmt das tiefe Misstrauen gegenüber Menschen mit asiatischen Wurzeln wahr. Erst später versteht sie, dass diese »Störgefühle«, wie sie sie nennt, eine Reihe negativer Emotionen, immer dann aufkommen, wenn sie anti-asiatischem Rassismus ausgesetzt ist. Mit cooler Intelligenz liefert sie ausgehend von ihrer eigenen Lebensgeschichte eine persönliche Betrachtung davon, was es bedeutet, weder als »weiß genug« noch als »schwarz genug« zu gelten, und wo Menschen mit asiatischen Wurzeln heute stehen. Dabei wird klar: Strukturelle Ausgrenzung und anti-asiatischer Rassismus sind kein Problem am Rand der Gesellschaft, sie sind allgegenwärtig. Ein glänzendes Buch, das unbequeme Wahrheiten ans Licht bringt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Cathy Park Hong wurde 1976 als Tochter koreanischer Immigranten in Los Angeles geboren. Sie ist Autorin und Lyrikerin und wurde für »Störgefühle« für den Pulitzer Preis nominiert und mit dem National Book Critics Circle Award ausgezeichnet. »Time Magazine« wählte sie zu einer der hundert einflussreichsten Menschen des Jahres 2021. Sie lebt mit ihrer Familie in Brooklyn.
Beiträge
„Störgefühle kommen zum Beispiel auf, wenn man eine abschätzige Bemerkung hört, weiß, dass sie rassistisch ist, und sich sagen lassen muss: Ach, das bildest du dir nur ein.“ (S.64) Wie wenig wir wieder über unsere Gesellschaft wissen, wurde mir klar, als ich dieses Buch las. In ihrem Bestseller-Buch ‚Störgefühle‘ schildert die Autorin Cathy Park Hong erschreckend den asiatischen Rassismus in den USA. Ihr Vater erkannte damals als 1965 die USA ihr Einwanderungsverbot aufhob, eine Gelegenheit und kam nach Amerika. Die ständige Demütigung, die sie und ihre Eltern damals durch den asiatischen Rassismus erlebten und erfahren mussten, hatten eine Reihe negative Emotionen die ‚Störgefühle‘, wie sie sie nennt, ausgelöst. Mit einer Leichtsinnigkeit versucht sie den anti-asiatischen Rassismus den Lesenden näher zu bringen. In den USA ist man „weder weiß genug noch schwarz genug; Afroamerikaner misstrauen uns, Weiße ignorieren uns, wenn sie die Weißen uns nicht gerade benutzen, um die Schwarzen zu unterdrücken.“ Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von fast nichts bis gar nichts über den asiatischen Rassismus wusste. Wie wichtig es ist – und das kann ich nicht oft genug sagen – sich mit der Intersektionalität zu beschäftigten. Cathy beschäftigt sich zunächst mit ihrer mentalen Gesundheit, dass auch den Grundstein für ihre kritische Auseinandersetzung des anti-asiatischen Rassismus legt. Sie erklärt, dass sie kein Grund zu Depressionen hätte, denn sie ‚war frisch verheiratet und hatte vor Kurzem ein Buch geschrieben.‘ Als sie beschloss ihre Depressionen behandeln zu lassen, wollte sie zu einer koreanisch-amerikanischen Therapeutin gehen. Dort müsste sie sich nicht erklären, denn die Therapeutin würde sie ansehen und sofort wissen, woher sie kommt. Als sie von der Therapeutin abgelehnt wird, versteht sie die Welt nicht mehr und versucht das Problem zu verstehen. Entsetzt begibt sich die Autorin auf die Suche und bemerkt, dass „in der Literatur über jüdischen und über afroamerikanischen Selbsthass, aber über asiatischen Selbsthass wurde noch nicht genug geredet.“ (S.18) Dass es Asiaten schon seit 1587 in Amerika gab, wissen die wenigsten. Die Voraussetzung für ein Visum in Amerika zu bekommen, können nur Asiaten mit den Berufen wie Ärzte, Ingenieure und Mechaniker und schließlich hob erst 1965 USA ihr Einwanderungsverbot auf. In der ersten Hälfte geht Cathy in die Geschichte der Asiat_innen in Amerika ein und macht die ganze Entwicklung in Amerika sehr spannend. Ab bei der zweiten Hälfte befasst sie sich fast nur mit Kunst und persönlicher Lebensrealität ein. Dieses Buch ist ein Must-Read! Auch wenn ich am Ende doch lange hadern musste, um es zu beenden, weil mich die Kunst weniger interessierte und ich mehr über die historischen Begebenheiten lesen und erfahren wollte, finde ich es dennoch eine lesenswerte Lektüre! „Aber unsere gemeinsamen Wurzeln liegen nicht in den Möglichkeiten, die diese Nation uns bietet, sondern darin, wie die kapitalistische Anhäufung weißer Vorherrschaft sich am Blut unserer Länder bereichert hat. Das dürfen wir nicht vergessen.“ (S.101)
Cathy Park Hong, Schriftstellerin und Lyrikerin, lebt als Tochter koreanischer Einwanderer in den USA. In ihrem neuen Sachbuch schreibt sie über „Störgefühle“, die sie immer dann empfindet, wenn sie anti-assiatischem Rassismus ausgesetzt ist. Diese Gefühle stellen sich beispielsweise ein, wenn ihre eigene Wahrnehmung immer wieder in Frage gestellt bzw. übergangen wird oder wenn sie sich ausnahmsweise einmal dazu entschließt, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, also „schwierig“ zu sein. In der gesellschaftlichen Wahrnehmung (Hong bezieht sich hier auf die USA, Ähnliches lässt sich aber sicherlich auch für Europa feststellen) sind Asiat/-innen oft geradezu unsichtbar, tauchen in Umfragen als „andere“ Bevölkerungsgruppe auf und sehen sich generell einem Dilemma ausgesetzt: sie sind nicht weiß genug, aber auch nicht Schwarz genug. Dieser Thematik widmet sich die Autorin in verschiedenen Essays, in denen sie erzählt, dass sie eben nicht immer über ihr Asiatisch-Sein sprechen möchte, keine Bekenntnislyrik schaffen und nicht nur über ihre Traumata sprechen möchte. Aber wie und worüber soll sie überhaupt schreiben? Hong mischt geschichtliche Bezüge, zum Beispiel auf den Chinese Exclusion Act von 1882 oder die Unruhen in L.A. im Jahre 1992, mit ganz persönlichen Erfahrungen. So berichtet sie von Verlust ihrer kindlichen Unschuld angesichts von erlebtem Rassismus oder ihrem Versuch, sich in Stand Up-Comedy der eigenen race Identität anzunähern. Ihre Erlebnisse mit einer koreanisch-amerikanischen Therapeutin sind ebenso Thema, wie die Vergewaltigung und Ermordung der Autorin und Künstlerin Hak Kyung Cha, die von den Medien stets unter den Teppich gekehrt wurde. Gerade diese thematischen Sprünge sind es, die das Buch für mich nicht vollständig zugänglich machen. Der Essay über Hongs Zeit am Oberlin College und ihre Freundschaft mit Erin und Helen fügt sich für mich nicht recht ein. Was jedoch deutlich aus ihren Texten hervortritt, ist das immerwährende Gefühl, eine Schuld wiedergutmachen zu müssen: an ihren Eltern, aber auch an Amerika. Ihre Lösung? Lyrik!
Ich maße mir nicht an dieses Buch tatsächlich zu bewerten. Ich gebe zu, dass es mir als 'nicht betroffene' Person sehr schwer fiel alles nachzuvollziehen und auch große Sympathie für die Autorin aufzubringen. Das liegt wahrscheinlich zum einen daran, dass es sich die Erfahrungen stark auf den amerikanischen Raum beziehen und die Übersetzung wohl die im Englischen gelobte, poetische Sprache der Autorin (US-amerikanische Schriftstellerin und Lyrikerin) nicht übertragen konnte. Trotzdem konnte ich etwas lernen, auch wenn dann weitere, tiefere Recherchen zu genau diesen Themen nötig sind. Es wird sich viel auf andere Personen der Geschichte und Gegenwart bezogen. Dennoch ist es definitiv kein reines Sachbuch, denn die Depression und der persönliche Schmerz den die Autorin einfließen lässt, reflektiert eine stark subjektive Sichtweise. Ich denke aber, dass 'betroffene' Leser hier viel Verständnis und Wiedererkennung erfahren. Das Buch wurde mir zur Rezension vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Dieses Sachbuch enthält unfassbar gut geschriebene Essays bzw Memoir-artige Einträge zu anti-asiatischem Rassismus (vor allem auf die USA bezogen). Cathy Park Hong ist Poetin und Künstlerin, was man der Struktur und dem Inhalt anmerkt. Vieles ist auf den Bereich der Kunst in den USA bezogen und spielt im akademischen Umfeld - kein leichtes Einstiegsbuch zum Thema, wie es der deutsche Untertitel vielleicht andeutet. Die Essays sind unglaublich nahbar und authentisch und konnten mir einige Fragen beantworten, die ich mir schon lange gestellt habe. Definitiv eine Leseempfehlung, insbesondere für Kunst- und Literaturinteressierte







