Stadt der Tiefe (Der Hüter: Steampunk-Krimi Band 1)

Stadt der Tiefe (Der Hüter: Steampunk-Krimi Band 1)

Taschenbuch
4.130
WasserGolemMordSerienmörder

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Beschreibung

Eine abgeschiedene Stadt unter dem Meer, ein grausamer Serienmörder und kein Entkommen...

1888

Biota Die Stadt, die nach dem Großen Krieg auf dem Meeresboden gebaut worden ist. Für die Bewohner ist sie eine sichere Heimat, denn die Oberen haben dafür gesorgt, dass jede gewalttätige Tendenz in den Menschen zusammen mit ihren Erinnerungen ausgelöscht wurde. Doch dann taucht eine grausam zugerichtete Leiche auf, die es nie hätte geben dürfen. Alexander, oberster Hüter der Stadt, und die Biologin Nic ermitteln und stellen bald fest, dass dieser Mord erst der Anfang war. Denn Biota ist längst nicht die sichere Zuflucht, die sie zu sein scheint... Sie müssen sich entscheiden: Ist die Wahrheit es wert, dass sie dafür ihr eigenes Leben und die Existenz der gesamten Stadt aufs Spiel setzen?

Der erste Band der Steampunk-Krimi-Reihe "Der Hüter" von Jasmin Jülicher. Jeder Band enthält einen in sich abgeschlossenen Kriminalfall und kann unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden.

Die „Der Hüter“-Reihe von Jasmin Jülicher entführt in das Jahr 1888 und begleitet die Ermittler Alexander & Nic auf der Spur skrupelloser Serienmörder… Historische Persönlichkeiten aus dem 19. Jahrhundert finden sich vor fantasievoller Steampunk-Kulisse inmitten geheimnisvoller Serienmorde wieder, die das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Sci-Fi
Sub-Genre
Steam Punk
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
328
Preis
13.30 €

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
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Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
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Handlungsgeschwindigkeit

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Mittel100%
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Schreibstil

Einfach0%
Komplex0%
Mittel100%
Bildhaft (100%)

Beiträge

6
Alle
4

Mal eine etwas andere Einsicht, wie das Leben mit der von Wissenschaft und Technologie verlaufen wäre, wenn einzelne Konzerne ihr macht missbraucht hätten. Auch finde ich es interessant wie durch den Krieg eine neue Zivilisation entstanden ist und sich die Fehler der Vergangenheit auch dort wiederholen.

4.5

Ein großartiger Auftakt für eine Steampunk-Krimi-Reihe ✨

Als ich den Klappentext las und erfuhr, dass das Ermittlerteam aus einem Hüter und einer Biologin besteht, war ich schon fasziniert. 🧑‍🔬🔬🧪 Die Geschichte ist gut aufgebaut und man findet immer wieder bekannte Namen im Text, was mich immer wieder zum schmunzeln brachte. 😁 Ich bin gespannt, wie die Reise unserer Protagonisten weiter geht und werde mir definitiv Band 2 besorgen! ✨ Zwei kleine Anmerkungen habe ich, die sind allerdings echt 'meckern auf hohem Niveau': Für mich persönlich waren die Kapitel insgesamt viiiel zu lang, es gab aber immer wieder Zwischenetappen zum stoppen. Als 'Frau der Materie' hätte ich mir an manchen Stellen mehr fachliche Informationen und Tiefe gewünscht, kann aber auch verstehen, dass es für die Lesenden hätte zu viel werden können. Fazit: Ich bin hooked und will mehr von Alexander & co. lesen 😊

5

Mega!!! In jedem Satz ist Spannung!!!

Am Anfang war ich ein wenig verwirrt und musste mich erst reinfinden, aber dann, ab dem ersten "richtigen" Kapitel einfach nur wow! Es hat mich mit jedem Satz gebracht es weiterzulesen und es war immer eine Spannung da. Ich habe dieses Buch innerhalb 3 Tage durchgelesen und werde mir auch den zweiten bestellen! Es war mega!!! Definitiv ein Buch was, wie ich finde, mehr Aufmerksamkeit verdient hat!

4

Tolle, spannende Geschichte, mit vielen interessanten Ideen und auch einigen Bekannten Namen.

Tolle, spannende Geschichte, mit vielen interessanten Ideen und auch einigen Bekannten Namen.
5

In der Unterwasserstadt Biota geschehen mehrere seltsame Morde. Dies ruft den Hüter Alexander auf den Plan, der zusammen mit Botania Nic der Sache auf den Grund geht. Jasmin Jülichers Debütroman ist eine spannende Mischung aus Krimi und Steampunkelementen. Schön ist hierbei, dass die Welt schön ausführlich beschrieben wird. Man fühlt sich wirklich in die Stadt auf dem Meeresgrund hineinversetzt und entdeckt an jeder Ecke etwas Neues und Ungewöhnliches. Schön sind auch die Charakterbeschreibungen. Neben den Protagonisten Alexander und Nic gibt es noch zahlreiche andere Nebencharaktere, die teilweise auch realen Personen, wie beispielsweise Sir Arthur Conan Doyle und Nicola Tesla nachempfunden sind. Vor allem die Darstellung Teslas als mürrischer, exzentrischer Bastler und Tüftler hat mir sehr gut gefallen. Schön ist auch das Ende: Alexander und Nic sehen sich gezwungen, aus Biota zu fliehen. So lässt man sich Optionen für weitere Bände der Reihe (die ja dann auch erschienen sind), ohne unnatürlich und konstruiert zu wirken. So habe ich hier absolut nichts zu kritisieren, im Gegenteil, wer Krimis mit einer ordentlichen Portion Steampunk sucht, hat hier in meinen Augen einen wunderbaren Geheimtipp gefunden.

5

Für Selfpublisher ist es nicht immer leicht ernst genommen zu werden und ihre Bücher unter die Leserschaft zu bringen. Umso erfreuter bin ich, dass ich das Glück hatte und auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde. Der Kontakt mit der jungen Autorin war ganz schnell geknüpft und das Buch auf meinem Reader. Im Bereich Steampunk bin ich nicht so bewandert und bin erstaunt, wie viele Möglichkeiten er aber bietet. Kann man doch auf so leichte Art und Weise Vergangenes, Gegenwart und zukünftige Innovationen in einem Genre verbinden und was ganz Tolles kreieren. Genau so, wie es Jasmin Jülicher gemacht hat! Eine spannende und ganz neue Unterwasserwelt eröffnet sich einem. Dabei ist natürlich nicht der Gegenstand einer Welt in einer Kuppel unter Wasser ansich neu, jedoch ihre Struktur und WIE sie funktioniert; gesellschaftlich als auch technisch. Immer wieder staunte ich ob dem Einfallsreichtum der Autorin. Von Vorteil war / ist sicherlich Jasmin Jülichers gelernter Beruf als Biologin. Das spürt man deutlich und es macht vieles, das in der Geschichte damit zu tun hat, sehr glaubwürdig und dennoch für Laien wie mich verständlich. Detailliert und sanft wird man als Leser in Biota eingeführt. Man gewöhnt sich an die Besonderheiten und Andersartigkeiten und ist sodann bereit für den eingebetteten Krimi und kriminalistische Aufkärungsarbeit. Mit Alexander, dem obersten Hüter und Nic, einer aufstrebenden Biologin auf dem Weg in den Rat der Oberen, sind der Autorin zwei ganz tolle Protagonisten gelungen. Der zu Anfang noch etwas naive Gesetzeshüter entwickelt sich entsprechend seiner Rolle und seinen ihm gegebenen Möglichkeiten. Da er nicht einfach so aus seinem Gefüge und seinem Rang ausbrechen und dabei seine Glaubwürdigkeit behalten könnte hat Jasmin Jülicher dies sehr geschickt in die Geschichte eingeflochten. Dabei werden nach und nach Besonderheiten von Biota enthüllt, die nicht immer schön und positiv sind. Bekanntlich hat jede Medaille zwei Seiten und auch Nic hat das bereits zu spüren bekommen. Obwohl sie Alexander gegenüber einen deutlichen Wissensvorsprung hat, da sie als Wissenschaftlerin zur Elite, der gehobenen Bevölkerung von Biota, gehört, hat auch sie einiges zu fürchten und zu verlieren. Je weiter ich in der Story vorankam desto klarer wurde, das auch in Biota nicht alles Gold ist was glänzt. Obwohl das Böse im Menschen ausgelöscht sein sollte, scheint dies auf Dauer nicht zu funktionieren. Schlimme Vorahnungen werden noch schlimmer bestätigt. Als Leser wird man dabei mit verschiedenen Fragestellungen konfrontiert, wie z.B. "Wie weit darf Forschung gehen?", "Darf am Menschen geforscht werden und wenn ja, in welchen Bereichen?", "Kann man Menschen kontrollieren?" und "Was passiert, wenn ein Teil der Bevölkerung wissentlich unterdrückt wird?". Die aufgefundenen Tote, sie wurde ermordert, dürfte es in der strukturierten und neu gegründeten Gesellschaft eigentlich nicht geben. Daher ist auch Alexander als Hüter mit der Aufklärung des Mordes, völlig überfordert. Geschickt gibt die Autorin ihm verschiedene Hilfsmöglichkeiten zur Seite, die nicht konstruiert wirken. Das hat mir sehr gut gefallen! Wem kann der Hüter vertrauen? Ist Nic wirkich ehrlich ihm gegenüber? Die Spannung steigt beim lesen und ist mit dem Showdown tatsächlich am Höhepunkt angelangt und treibt den Leser immer weiter an. Ich stellte mir permanent die Frage, wie es denn nun weiter gehen könnte. Am Ende hat man Antworten auf die wichtigsten Fragen erhalten und hat große Lust sofort den nächsten Band in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass im nächsten Band die Welt eine andere sein könnte. Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf den Anfang der Geschichte. Etwas holprig erschien mir die Darstellung, wie es zu Biota, der Unterwasserwelt, kommen konnte. Teilweise große, manchmal auch kleine Zeitsprünge suggerierten mir, dass ich auf die Örtlichkeit und die Jahreszahlen achten sollte und ich fand dabei keinen richtig roten Faden. Die sprunghafte Erzählung der Vorgeschichte und des Krieges, die Erfindung der Golems und die Übersiedlung einiger Menschen in die Kuppel unter Wasser hatte mich ein bisschen irritiert und im Lesefluss gestört. Da dieser Teil, im Vergleich zur Gesamtgeschichte, jedoch nicht allzu groß ist, habe ich nur einen halben Stern abgezogen. Eigentlich könnte ich mir zur Vorgeschichte ein Prequel vorstellen, das ausführlicher auf den Krieg und die damaligen Ereignisse eingeht und tiefer beleuchtet, denn darin verbirgt sich das Potential zu einem eigenen Büchlein. Fazit: Eine absolut fesselnde und fantasiereiche Idee, die ich mir über einige Bände verteilt sehr gut vorstellen kann! Wer Steampunk noch nicht kennt, kann mit diesem Buch einen wunderwollen Einstieg in einen ungewöhnlichen Genrebereich feiern. "Stadt der Tiefe - Der Hüter" ist ein Buch, an dem man sehr schön sehen kann, dass es sich lohnt auch mal über den Tellerrand zu schauen und Perlen bei Selfpublishern finden kann. Eine Geschichte, hat man sie mal angefangen zu lesen, einen bis zum Ende nicht mehr loslässt.

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