Spin

Spin

Taschenbuch
4.117
AbenteuerHysterieEffekteScience Fiction

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Beschreibung

Die Sterne am Himmel verschwinden

Der junge Tyler Dupree sitzt eines Abends mit seinen Freunden auf dem Dach – als plötzlich die Sterne verschwinden. Am nächsten Morgen geht zwar die Sonne auf, aber ihr Licht erscheint wie durch einen Filter. Satelliten fallen aus, der Mond ist verschwunden. Ein riesiger Energieschirm scheint sich um die Erde gelegt zu haben. Wie ist so etwas möglich? Wer ist dafür verantwortlich? Und was wird damit bezweckt? Während die Erde in Hysterie versinkt, beginnt für Tyler das Abenteuer seines Lebens …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Sci-Fi
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
560
Preis
9.20 €

Autorenbeschreibung

Robert Charles Wilson, geboren 1953 in Kalifornien, wuchs in Kanada auf und lebt mit seiner Familie in Toronto. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren der modernen Science-Fiction. Er hat etliche Romane veröffentlicht, darunter den internationalen Bestseller "Spin". Neben zahlreichen Nominierungen wurde er mehrfach für seine Romane ausgezeichnet, unter anderem mit dem Philip K. Dick Award, dem John W. Campbell Award und dem Hugo Award.

Beiträge

3
Alle
3

Eine beeindruckende Story die sich über die Längen des Buches trägt. Es bleibt immer spannend und zieht an den richtigen Stellen das Tempo an . Lohnt sich für Genreliebhaber auf jeden Fall !

4

Eines Nachts verschwinden die Sterne und der Mond, Satelliten fallen vom Himmel und weltweit bricht die Telekommunikation zusammen. Auch die Sonne, die am nächsten Morgen aufgeht, scheint irgendwie verändert. Schnell steht fest, dass die Erde von einer seltsamen Membran eingehüllt worden ist. Das wäre vielleicht noch nicht allzu schlimm, aber die Tatsache, dass die Zeit auf der Erde nun anders vergeht als im restlichen Universum, schon. Eine irdische Sekunde entspricht einigen Jahren außerhalb der Membran. Was bedeutet, dass der Tod der Sonne schon in einigen Jahrzehnten Erdzeit eintreten wird. Das Ende der Welt, wie die Menschen sie kennen, naht. Die Geschichte wird in Rückblenden erzählt. Der Ich-Erzähler Tyler Dupree ist ein Mann in den 50ern. Er erinnert sich, wie er als 12jähriger das Verschwinden der Sterne beobachtete, und er berichtet über die Folgen. Wie sein bester Freund Jason sein Leben der Erforschung der Membran (genannt Spin) widmete. Wie Jasons Zwillingsschwester Diane sich aus Angst vor dem Spin in eine christliche Sekte flüchtete. Tyler ist ein eher passiver Beobachter, deshalb ist die ganze Geschichte ruhig gehalten, es gibt kaum Action. Was aber nicht bedeutet, dass das Buch nicht spannend wäre. Das ist es, und wie! Wie lebt man mit dem Wissen, dass die Zeit des Planeten abläuft? Ich finde, der Autor hat diese Frage sehr gut beantwortet. In "Spin" gibt es keine Figur und keine Szene zu viel. Auf jeder Seite findet man etwas Interessantes. Für mich als Marsfan war das Spannendste im Buch das Terraforming des Mars, an dieser Stelle habe ich mir fast einen eigenen Spin gewünscht. Auf einer Seite erwähnt der Autor das Spin-Schwindelgefühl - Schwindelgefühle sind bei "Spin" garantiert! - vor allem, wenn man an die gewaltigen Zeiträume denkt, die draußen im Universum vergehen. Die Auflösung hat mir gut gefallen, auf die Beweggründe der Hypothetischen wäre ich selber wohl nicht gekommen. Ich empfehle das Buch gerne weiter; für alle, die auf Action und Technogefasel stehen, ist der Roman aber wahrscheinlich nichts.

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