Sowas wie Sommer, sowas wie Glück

Sowas wie Sommer, sowas wie Glück

Hardcover
3.923
Mental HealthIdentitätFreundschaftPsychische Störung

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Dieser Sommer könnte für Astrid der beste ihres Lebens werden. Mit ihrem Freund Jonas will sie auf Interrail-Reise gehen und die Welt entdecken. Und dann ist da noch Kristoffer, der Junge aus der Schule, der ihren Bauch kribbeln lässt und nichts lieber will, als sie glücklich zu machen. Alles könnte so perfekt sein, aber zu Hause wartet ihre ältere Schwester Cecilie. Sie hat eine Angststörung, unter der die ganze Familie leidet. Kann Astrid für sie da sein und trotzdem ihr eigenes Leben leben?

Sensibel, herzergreifend, berührend: Lise Villadsen ist eine großartige neue Stimme im Jugendbuch. Bewegende Familien- und Liebesgeschichte über Angststörungen aus Sicht einer Angehörigen. Für Fans von John Green, Jennifer Niven und Nicola Yoon.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Familie
Format
Hardcover
Seitenzahl
256
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Lise Villadsen, geboren 1985, studierte dänische Literatur und Philosophie. Schon mit 14 Jahren begann sie mit dem Schreiben. 2018 erschien ihr Debütroman in Dänemark. Sie lebt in Kopenhagen.

Beiträge

10
Alle
4

Sommer, Sonne, Angst

"Sowas wie Sommer, sowas wie Glück", geschrieben von Lise Villadsen, ist eine kurzweilige Geschichte, über das Leben einer jungen Frau, deren Schwester unter psychischen Problemen leidet. Inhalt: "Für Astrid könnte es der Sommer ihres Lebens werden, auf Interrail-Reise gehen, Partys feiern und, vor allem, mit Kristoffer zusammen sein, der alles in ihr kribbeln lässt. Aber zu Hause wartet immer und immer ihre große Schwester Cecilie auf sie. Cecilie, die mit Ängsten kämpft und kaum noch aus dem Haus geht. Darf Astrid glücklich sein, wenn Cecilie es nicht ist?" (Klappentext) Die Charaktere: Astrid, die Protagonistin, befindet sich eigentlich gerade in einer der aufregendsten Zeiten ihres Lebens. Sie steht kurz vor dem Ende ihres vorletzten Schuljahres und hat große Pläne für die bevorstehenden Sommerferien. Aber viel Freude kommt bei ihr nicht auf, wenn sie an ihre große Schwester denkt. Cecilie hat mentale Probleme und ist damit unfreiwillig der Mittelpunkt, der Familie. Eine Familie, die im Laufe der Geschichte immer weiter unter den Krankheiten Cecilies, zu zerbrechen droht. Astrid übernimmt schon jetzt sehr viel Verantwortung für Cecilie, sodass sie ihr eigenes Leben immer weiter vernachlässigt. Aufgrund der bescheidenen Länge des Buches, konnte ich zu Astrid keine emotionale Bindung aufbauen. Dennoch ist ihr innerer Konflikt zwischen der Liebe zu ihrer Schwester einerseits und ihr eigenes Leben, ihre eigenen Freunde andererseits, gut herausgearbeitet worden. Es ist auch mal etwas anderes, wenn in Sachen Mental Health nicht die Betroffenen, sondern Angehörige zu Wort kommen. Diese Perspektive bleibt leider oft unbeachtet. Der Schreibstil: Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive Astrids. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten. Wodurch die Problematik und Schwere des Themas, aber nicht weniger gut zur Geltung kommt. Nur leider konnte ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen. Astrid kam mir das ganze Buch relativ kühl und distanziert vor und auch die Beziehung, die sich zwischen ihr und Kristoffer entwickelt hat, hat mich emotional nicht berührt. Ich denke, dass die Geschichte einfach einen kurzen Querschnitt zeigen wollte, wie das Leben aussieht, wenn man mit einer Person in seiner Familie lebt, die unter psychischen Erkrankungen leidet und diese Thematik ist dennoch sehr gut rübergekommen. Themen: Dieses Buch ist ein Jugendbuch, in dem natürlich auch Themen behandelt werden, die typisch im Teenager-Alter sind, wie bspw. die erste Liebe, das erste Mal, die Zukunft nach der Schule. Aber vorallem die Thematik, rund um Cecilie und ihre Probleme und wie die Familie mit ihr umgeht, fand ich wirklich gut umgesetzt. Und die Message, dass die Angehörigen, den/die Betroffenen/Betroffene nicht retten können, sondern, dass man sich irgendwo auch selber helfen muss und will, das wurde gut vermittelt. Vielleicht wäre eine kleine Triggerwarnung gut gewesen, aber wirklich explizit wird das Buch nicht. Fazit: "Sowas wie Sommer, sowas wie Glück", von Lise Villadsen, ist ein gut gelungenes Jugendbuch, rund um mentale Krankheiten einerseits und auf der anderen Seite, das Erwachsen werden und die sich zu erkämpfende Freiheit. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. Ein wichtiges Jugendbuch!

4.5

Es ist ein Buch über Angststörung und Pubertät. Ich habe es sehr gerne gelesen. Es ist sehr tiefgründig in meinem Augen. Kann ich nur empfehlen 😊

3

Ein interessantes Buch, aber ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Leider hat die Geschichte ein offenes Ende. Mich hätte interessiert wie die Familie das bewältigt.

3

Ein Jugendbuch mit einem wichtigen Thema auf das ich neugierig war wie es umgesetzt wurde, das mich am Ende aber nicht wirklich überzeugt hat. Durch die Schilderungen der Protagonistin Astrid bekam man einen Einblick in das Leben Angehöriger von Menschen mit psychischen Krankheiten. Da waren ihre große Schwester Cecilie die mit Ängsten kämpfte und das spezielle Verhältnis der beiden, Astrids seltene Abwesenheit und das auf Abruf sein und sich kümmern, Cecilies anstehende Abiturprüfungen und ihr ständiges schlafen und die negativen Gedanken. Da waren der Vater dessen Joggen die Atempausen vom Leben waren, die Zeit die im fehlte ebenso wie das Verstehen und die Mutter und ihre Bank hinter dem Garten, die kurz davor war zu zerbrechen, wie ein Stock auf den man versehentlich trat. Es ging darum, dass die Familie früher mal der Ort war, an dem sie sich sicher gefühlt hat und es jetzt nicht mehr war, dass sie keine normale Familie waren und sie das was sie erlebte für sich behielt und um die getauschten Rollen große und kleine Schwester bei ihr und Cecilie. Es ging um ihr Gedankenchaos darüber was ihre Schwester sonst noch verpassen wird und wie das Leben von ihr sein wird, ob es etwas sein wird sowie darum, dass sie eine Grenze hatte und wenn man diese übertrat alles was man sagte als Provokation und mangelndes Verständnis angesehen wurde. Da waren das Eingeständnis manchmal Dinge über ihre Schwester zu denken die sich falsch anfühlten, der Wunsch sie zu verstehen aber es nicht zu können und die Tatsache, dass das Leben sich so schwer anfühlte als würde sie in alle möglichen Richtungen gezerrt werden und an keinem dieser Orte sein können, als wäre ihre Schwester ein Magnet. Und dann waren da ihr ehemaliger Kindheitsfreund Kristoffer und mit ihm ein anderer Magnet der sie zu sich zog, Verstehen und Reden, sein Wille sie glücklich zu machen und seine Nähe. Und auch wenn all diese Einblicke interessant und authentisch, berührend und besonders waren, waren sie gleichzeitig auch ziemlich bedrückend. Zudem bin ich leider mit keinem der Charaktere so richtig warm geworden und hatte das Gefühl distanziert zu ihnen und der Geschichte zu sein. Das lag vor allem an dem Schreibstil, dieser war nicht mein Fall und hat sich distanziert beim lesen angefühlt. Die Sätze und Szenen waren kurz und die Dialoge ebenso, die Kapitel hätte ich mir ebenso länger gewünscht und auch die Jugendwörter und die vulgäre Ausdrucksweise der Charaktere haben mich gestört. Schade fand ich auch das sehr abrupte und offene Ende. Aus all diesen Gründen werde ich das Buch nicht behalten.

4

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist auf jeden Fall dazu gemacht einen Einblick in das Leben Angehöriger von Menschen mit psychischen Krankheiten zu geben. Allerdings hat mich das doch sehr abrupte und offene Ende etwas überrascht. Im großen und Ganzen aber eine echte Empfehlung

Post image
1.5

Ein Jugendbuch über Angststörungen. Für mein Empfinden endet das Buch mittendrin. Ich hätte gerne erfahren, wie es mit den Schwestern weitergeht und ob die Familie ihre Probleme überwinden kann. Lässt mich etwas unbefriedigt zurück, daher nur 1,5 Sterne.

5

Sehr schönes Buch, dass erklärt wie es Angehörigen von Personen mit psychischen Erkrankungen geht.

4

Das war überraschend schön und vielschichtig! Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es ist, die Person zu sein auf die man wegen ihrer Psyche Rücksicht nehmen muss. Genau so gut kann ich nachvollziehen, was für ein Kraftakt es für die Familie ist, wenn es sich immer nur um eine Person dreht. Die Gefühle von Astrid waren extrem nachvollziehbar und valide! Die Sicht habe ich so auch noch nie in einem Buch gelesen. Hat mir sehr gut gefallen.

4

Das war überraschend schön und vielschichtig! Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es ist, die Person zu sein auf die man wegen ihrer Psyche Rücksicht nehmen muss. Genau so gut kann ich nachvollziehen, was für ein Kraftakt es für die Familie ist, wenn es sich immer nur um eine Person dreht. Die Gefühle von Astrid waren extrem nachvollziehbar und valide! Die Sicht habe ich so auch noch nie in einem Buch gelesen. Hat mir sehr gut gefallen.

Beitrag erstellen