Sovietistan: Travels in Turkmenistan, Kazakhstan, Tajikistan, Kyrgyzstan, and Uzbekistan
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Beschreibung
Turkmenistan, Kazakhstan, Tajikistan, Kyrgyzstan, and Uzbekistan became free of the Soviet Union in 1991. But though they are new to modern statehood, this is a region rich in ancient history, culture, and landscapes unlike anywhere else in the world.
Traveling alone, Erika Fatland is a true adventurer in every sense. In Sovietistan, she takes the reader on a compassionate and insightful journey to explore how their Soviet heritage has influenced these countries, with governments experimenting with both democracy and dictatorships.
In Kyrgyzstani villages, she meets victims of the tradition of bride snatching; she visits the huge and desolate Polygon in Kazakhstan where the Soviet Union tested explosions of nuclear bombs; she meets shrimp gatherers on the banks of the dried out Aral Sea; she witnesses the fall of a dictator.
She travels incognito through Turkmenistan, a country that is closed to journalists. She meets exhausted human rights activists in Kazakhstan, survivors from the massacre in Osh in 2010, and German Mennonites that found paradise on the Kyrgyzstani plains 200 years ago. We learn how ancient customs clash with gas production and witness the underlying conflicts between ethnic Russians and the majority in a country that is slowly building its future in nationalist colors.
Once the frontier of the Soviet Union, life follows another pace of time. Amidst the treasures of Samarkand and the brutalist Soviet architecture, Sovietistan is a rare and unforgettable adventure.
Buchinformationen
Beiträge
Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan - alles Namen, die wir schon mal irgendwie gehört haben, aber nicht wirklich zuordnen können. Genau deshalb finde ich es wichtig, dass es Bücher wie Erika Fatlands „Sowjetistan“ gibt, die uns Ecken der Welt zeigen, die wir bisher kaum gekannt haben. Die Stans waren früher Teil der Sowjetunion und wurden nach deren Zusammenbruch selbstständig. Somit gehören diese fünf Länder zu den jüngsten der Welt. Dennoch sind uns die Länder bisher kaum bekannt, Kasachstan macht ab und zu mal von sich reden - aber die anderen? Hier setzt Fatlands Buch an und bringt uns diese Länder allesamt ein wenig näher. In ihrem Buch berichtet Erika Fatland von ihren eigenen Reiseerfahrungen, erzählt uns Lebensgeschichten und bietet Einblick in die unterschiedlichen und doch gemeinsamen historischen Wurzeln der Länder. Wir hören vom Kommunismus, von Kriegen und vom einfachen, aber knallharten Nomadenleben. Viele Völker mussten ihre Traditionen unter dem Kommunismus aufgeben, von vielen Bräuchen ist kaum noch etwas übrig. Doch Fatland macht sich die Mühe, eben genau jene fast vergessenen Erinnerungen der Länder aufzuspüren und festzuhalten. Man merkt, dass die Autorin den Menschen mit Respekt begegnet. Sie urteilt kaum, lässt ihre Fahrer, alte und junge Frauen, Männer und Buben sprechen. Auf diese Weise begleiten wir die Autorin durch diese Länder und langsam bekommen sie auch für den unbedarften Leser ein Gesicht und eine Stimme. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich noch immer etwas Mühe habe, sie zu unterscheiden, so habe ich unterdessen doch ein besseres und klareres Bild von den Stans und vor allem von den Menschen, die dort leben. "Sowjetistan" ist eines jener Bücher, denen ich möglichst viele Leser wünsche, nur schon, um Schranken in den Köpfen abzubauen und dem Unwissen vorzubeugen. Fatland schreibt süffig und leicht, man muss sich also nicht vor einem wissenschaftlichen und hochkomplexen Schreibstil fürchten. Dieses Buch ist eines, das Brücken bauen kann.
Beschreibung
Turkmenistan, Kazakhstan, Tajikistan, Kyrgyzstan, and Uzbekistan became free of the Soviet Union in 1991. But though they are new to modern statehood, this is a region rich in ancient history, culture, and landscapes unlike anywhere else in the world.
Traveling alone, Erika Fatland is a true adventurer in every sense. In Sovietistan, she takes the reader on a compassionate and insightful journey to explore how their Soviet heritage has influenced these countries, with governments experimenting with both democracy and dictatorships.
In Kyrgyzstani villages, she meets victims of the tradition of bride snatching; she visits the huge and desolate Polygon in Kazakhstan where the Soviet Union tested explosions of nuclear bombs; she meets shrimp gatherers on the banks of the dried out Aral Sea; she witnesses the fall of a dictator.
She travels incognito through Turkmenistan, a country that is closed to journalists. She meets exhausted human rights activists in Kazakhstan, survivors from the massacre in Osh in 2010, and German Mennonites that found paradise on the Kyrgyzstani plains 200 years ago. We learn how ancient customs clash with gas production and witness the underlying conflicts between ethnic Russians and the majority in a country that is slowly building its future in nationalist colors.
Once the frontier of the Soviet Union, life follows another pace of time. Amidst the treasures of Samarkand and the brutalist Soviet architecture, Sovietistan is a rare and unforgettable adventure.
Buchinformationen
Beiträge
Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan - alles Namen, die wir schon mal irgendwie gehört haben, aber nicht wirklich zuordnen können. Genau deshalb finde ich es wichtig, dass es Bücher wie Erika Fatlands „Sowjetistan“ gibt, die uns Ecken der Welt zeigen, die wir bisher kaum gekannt haben. Die Stans waren früher Teil der Sowjetunion und wurden nach deren Zusammenbruch selbstständig. Somit gehören diese fünf Länder zu den jüngsten der Welt. Dennoch sind uns die Länder bisher kaum bekannt, Kasachstan macht ab und zu mal von sich reden - aber die anderen? Hier setzt Fatlands Buch an und bringt uns diese Länder allesamt ein wenig näher. In ihrem Buch berichtet Erika Fatland von ihren eigenen Reiseerfahrungen, erzählt uns Lebensgeschichten und bietet Einblick in die unterschiedlichen und doch gemeinsamen historischen Wurzeln der Länder. Wir hören vom Kommunismus, von Kriegen und vom einfachen, aber knallharten Nomadenleben. Viele Völker mussten ihre Traditionen unter dem Kommunismus aufgeben, von vielen Bräuchen ist kaum noch etwas übrig. Doch Fatland macht sich die Mühe, eben genau jene fast vergessenen Erinnerungen der Länder aufzuspüren und festzuhalten. Man merkt, dass die Autorin den Menschen mit Respekt begegnet. Sie urteilt kaum, lässt ihre Fahrer, alte und junge Frauen, Männer und Buben sprechen. Auf diese Weise begleiten wir die Autorin durch diese Länder und langsam bekommen sie auch für den unbedarften Leser ein Gesicht und eine Stimme. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich noch immer etwas Mühe habe, sie zu unterscheiden, so habe ich unterdessen doch ein besseres und klareres Bild von den Stans und vor allem von den Menschen, die dort leben. "Sowjetistan" ist eines jener Bücher, denen ich möglichst viele Leser wünsche, nur schon, um Schranken in den Köpfen abzubauen und dem Unwissen vorzubeugen. Fatland schreibt süffig und leicht, man muss sich also nicht vor einem wissenschaftlichen und hochkomplexen Schreibstil fürchten. Dieses Buch ist eines, das Brücken bauen kann.






